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Vom Herd

ShabuShabu_HHDeernShabu Shabu. Alles klar, oder?
Nix ist klar, aber wunderbar einfach. Und so lecker, dass es das bei uns letzte Woche direkt dreimal gab. Weil: so einfach, sagte ich da schon?

Entdeckt habe ich das in der aktuellen Brigitte, glaube ich. Und weil ich so gar nicht auf Fondue stehe (außer es handelt sich um Schokolade), hätte ich das Rezept auch fast überblättert. Nicht auszudenken!!! Was würde ich ab sofort ohne Shabu Shabu machen?

Also, was ist dieses Shabu Shabu? Eigentlich eine Suppe im Fondue Style: Brühe aufsetzen, Gemüse rein, Fleisch richtig dünn schneiden und kurz in die heisse Brühe tunken bis es gar ist. Dann herausnehmen, in Soße tunken. fertig.
Weil das aber jeder an seinem Platz macht und man unzählige Soßen dazu reichen kann und wir es eher als Suppe gegessen haben, wurde es mir deutlich sympathischer und außerdem wird sie bei jedem Mal aufkochen an einem der nächsten Tage nur noch besser. Und besser. Und besser.
Das tolle: wo ich bei anderen Suppen – der Mädels wegen – etwas nicht so scharf mache, auf Pilze verzichte weil komische Konsistenz, etc. – hier braucht man das gar nicht, weil man im Zweifel alles in seine eigene Suppe schmeissen kann. Für die Kinder gibt es eine extra Portion Nudeln oder Reis dazu, für die Großen eine Extraportion Shrimps. Oder scharfe Nüsse on the top. Oder, oder, oder. Und jeder fischt mit seinen Stäbchen in seiner heißen Brühe herum.

Ich sag mal: Shabu Shabu und guten Appetit!

Für 4 Portionen braucht ihr:
500g Hähnchenbrustfilet, in sehr dünnen Scheiben (dafür vorher ca. 1 Std einfrieren)
1 Handvoll Garnelen
1 Lauchstange
1 kleines Stück Ingwer
1 kleinen Mangold
250g Möhren
150 Shitake-Pilze
1l Rinderfond
3 EL Worcestersauce
1 EL Sesamöl
3 EL Apfelessig

Lauch putzen und in Ringe schneiden, Ingwer schälen und sehr fein hacken. Pilze putzen, halbieren oder vierteln. Möhren und Mangold waschen bzw. schälen und in kleine Stücke schneiden.
Die Brühe in einem großen Topf erhitzen, Sauce, Öl und Essig dazugeben. Alles Gemüse und Ingwer dazugeben, ca. 15 Minuten köcheln. Garnele dazugeben, ziehen lassen bis sie gar sind.
Das Fleisch in sehr dünne Scheiben schneiden und auf einem Teller geben. Suppentopf und Fleisch auf den Tisch stellen und die Suppe auf kleine Schüsseln verteilen (sie muss noch fast kochen!). Das Fleisch am besten mit Stäbchen in die heisse Suppe geben, ziehen lassen bis das Fleisch gar ist.
Dazu Saucen servieren.

Ich habe eine Soße aus Tahin, Balsamico und Sojasauce zusammengerührt. Schwarzer Sesam passt dazu auch gut, ansonsten könnt ihr alle Soßen verwenden, die vom Sommer noch übrig sind.

*Mohltied*

P.S. Macht ruhig die doppelte Menge an Suppe. Entweder einfrieren oder in den nächsten Tagen nochmals aufsetzen. Sie wird immer besser!

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Wenn es etwas gibt, das ich als meine persönliche Geheimwaffe bezeichne, dann ist es mein Apfelgelee. Damit hab ich bisher jeden rumgekriegt. Sogar jemanden, der eigentlich gar keine Marmelade mag. Mich selbst schon dreimal. Ich liebe es, einen Klacks Apfelgelee morgens auf mein Porridge zu geben. Es schmeckt so herrlich einfach und schlicht nach Apfel. Kein Schnickschnack, nur ein bisschen Zimt damit es rund geht im Mund.
Die letzten Freunde, die das letzte (!) Glas geschenkt bekommen haben, haben es in nullkommanix weggeputzt und nach mehr gefragt. Ich warte auf den Tag an dem hier leere Gläser vor der Tür stehen (Wehe, untersteht euch…) – denn gefragt wann es denn endlich Nachschub gibt, das wurde bisher reichlich. Und nach dem Rezept. Hm. Verrät man seine Geheimwaffe? Eigentlich ja nicht. Aber was soll’s – ich würde nichts Toller finden wenn auch ihr ab sofort eine Geheimwaffe habt. Also los geht’s –

Hier das Rezept für 7-9 Gläser (je nach Größe)
4kg Äpfel (ich verwende Holsteiner Cox von unserer Apfelbaumpatenschaft)
1kg Gelierzucker 2:1 (fragt nicht…)
1 TL Zimt

Die Äpfel vierteln und entkernen, in einen Dampf-Entsafter geben (ich habe meinen von meiner Freundin Connie bekommen als Leihgabe als sie in die Staaten gegangen ist. Klingt das jetzt doof wenn ich sage, dass ich hoffe, das sie für immer da bleibt? Ich bin mir nämlich ziemlich sicher, dass in dem Entsafter eine gehörige Portion Liebe ist, einen ähnlichen Entsafter findet ihr hier) und warten bis der Apfelsaft heraus läuft. Wenn ihr 1,5l zusammenhabt, gemeinsam mit dem Gelierzucker aufkochen und 4-5 Minuten sprudelnd kochen lassen, dabei immer schön rühren. Gelierprobe nicht vergessen! Zimt dazu geben, gut verrühren. Die Gläser heiß auswaschen, Apfelgelee in Gläser füllen, verschließen und für 5 Minuten auf den Kopf stellen. Umdrehen, auskühlen lassen, fertig.

Viel Erfolg mit eurer Geheimwaffe und *Mohltied*

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Ich lese gerade „Ich trug ein grünes Kleid, der Rest war Schicksal“. Herrliches Buch mit vielen kleinen mehr-oder-weniger-Liebesgeschichten. Eine sehr weise, sehr alte Dame sagte in ihrer Geschichte „Niemand will jeden Tag nur Kartoffeln essen“. Auch wenn dieser Satz in einem anderen Zusammenhang steht, so geht es mir seit einiger Zeit mit dem Porridge, das bei uns unter der Woche jeden Morgen auf den Tisch kommt. Ich liebe es sehr und ich habe inzwischen 50 verschiedene Varianten, die ich euch hier bestimmt auch alle irgendwann präsentieren werde. Lange Rede, gar kein Sinn: mir kam dieses Zitronenpolenta-Rezept aus dem Kochbuch „Organic Cooking“ von Sabine Huth-Rauschenbach in die Finger und es klang so unglaublich lecker, dass ich es meinen Kindern direkt am nächsten Morgen vor die Nase setzte. Damit sie es mir im großen Bogen entgegen spucken. Trotz Erdbeeren.
Soviel dazu. Geschmacksbanausen, alle beide. Denn es klingt nicht nur lecker sondern es schmeckt auch ganz fantastisch nach Zitrone und mit etwas Ahornsirup cremig und süß.
Gibt’s jetzt für mich an den Kinderfreien Tagen zum Mittag. Oder zum Frühstück wenn sie bei Oma und Opa sind. Sollen die doch weiterhin ihr Porridge futtern!

Hier das Rezept für 1 Portion:
25ml Wasser
75ml Mandelmilch
1 Prise Salz
25g Polenta
Saft und Schale einer 1/2 Zitrone
1 EL Ahornsirup
frische Beeren

Wasser, Milch und Salz zusammen aufkochen nach und nach die Polenta einrühren und unter Rühren 15-20 Minuten köcheln lassen. Die Zitronenschalen abreiben, Zitrone auspressen und beides unter die fertige Polenta rühren. Mit Ahornsirup und frischen Früchten servieren.

*Mohltied

IMG_4624Ein Sommergericht, das schnell geht, erfrischend anders und überraschend schmeckt, zu jeder Tageszeit gegessen werden kann und nachdem sich die ganze Familie die Finger leckt? Das geht. Und zwar so einfach. Bei heissen Temperaturen mag ich zwar trotzdem warmes Frühstück, spätestens zum Mittag brauche ich aber etwas Erfrischendes, etwas, das satt macht aber nicht zu schwer ist. Kennt ihr auch? Dann ist dieser Kokosmilchreis euer neuer Freund! Ob warm, kalt mit etwas Sahne untergehoben oder einfach pur mit frischen Früchten – ihr werdet es lieben!
Wir lieben es auch sehr und deswegen gibt es den Kokosmilchreis jetzt öfter hier.

*Mohltied*

Für 4 Portionen braucht ihr:
2 Tassen Risottoreis
1 EL Kokosöl
1/2l Kokosmilch (nicht aus der Dose, lieber die von Alpro verwenden)
1 Vanilleschote
1 Prise Meersalz
4 TL griechischer Joghurt
4 Pfirsiche
1 EL Ahornsirup
Optional: 1 EL Hanfsamen

Das Kokosöl bei mittlerer Temperatur in einem mittelgroßen Topf erwärmen, den Reis dazugeben und glasig dünsten. Mit einem Schuß Kokosmilch ablöschen und mit etwas mehr Kokosmilch aufgießen bis der Reis knapp bedeckt ist. Hitze herunterfahren, Vanilleschote und eine Prise Meersalz dazugeben und warten bis die Milch verkocht ist, wieder Milch aufgießen bis der Reis bedeckt ist und so weiter verfahren bis der Reis seine Größe verdoppelt hat bzw. bis der Reis bisßfest aber nicht zu roh ist. Die Vanilleschote entfernen, abspülen, aufheben und für etwas anderes verwenden.
Den Reis auf 4 Schüsseln verteilen, jeweils einem TL Joghurt unterrühren, etwas abkühlen lassen.
In der zwischenzeit die Pfirsiche in kleine Stücke schneiden. In einer beschichteten Pfanne den Sirup bei mittlerer Hitze erwärmen und die Pfirsiche dazugeben. Sobald diese karamellisiert sind und etwas weicher sind, auf die Schüsseln aufteilen und mit Hanfsamen bestreuen.

Ihr könnt auch jedes andere Obst verwenden, Blaubeeren, Ananas, Orangen, Pflaumen,… und wer mag, hebt einfach 200ml geschlagene Sahne unter den Milchreis und stellt den Milchreis für 1 Stunde in den Kühlschrank.

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Der aufmerksame Leser wird höchstwahrscheinlich mitbekommen haben, dass wir des ein oder anderen Sonntages gerne Pancakes essen. Ok, jeden Sonntag. Jeden verdammt-herrlichen Sonntag gibt es hier einen anderen Pancake, getarnt als „Die Suche nach DEM Pancakerezept“. Und da gab es bereits viele Sonntage, an einigen waren die Pancakes in Ordnung, an anderen so lala (die werden dann in reichlich Früchten, Joghurt, Sirup und Nutella ertränkt) und dann gibt es da so Sonntage, die sind ein echtes Highlight. So wie am letzten Sonntag. Da gab es nämlich Zitronen-Mohn-Blini. Ich weiß nicht wie lange das Rezept aus der Brigitte schon hier liegt. Im Nachhinein: völlig zu Unrecht! So wunderbar fluffig und warm im Bauch, nicht zu trocken und der Erinnerung an Germknödel… ich glaube, die gibt es hier nächste Woche wieder. Hat ja auch die ganze Familie was von. Happy Kids, happy life oder wie war das?

Ach so, und alle ängstlichen Mamas kann ich beruhigen wegen des Mohns: der hat keine Auswirkungen auf die Kinder. Von glücklichen Kinderaugen mal abgesehen.

Mohltied!

Für 16-18 Blinis:
250g Dinkelmehl
45g Mohn (gemahlen) oder Dampfmohn (aus dem Bioladen)
20g frische Hefe
250ml Mandelmilch
80g Zucker (ich verwende Kokosblütenzucker, Honig ginge aber auch)
1 Zitrone
2 Eier
1 Prise Salz
Öl oder Butter zum Backen (ich habe Kokosöl verwendet)

Für den Teig das Mehl und den Mohn in einer Schüssel mischen und in die Mitte eine große Mulde drücken. Hefe in die Mulde bröckeln. Milch lauwarm erwärmen und 4 EL davon sowie 2 TL Zucker in die Mehlmulde gießen. Den Muldeninhalt mit etwas Mehl vom Rand zu einem Vorteig verrühren. Schüssel mit einem Küchentuch zudecken, Vorteig etwa 10 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
Die Zitrone heiß abspülen, trocken tupfen und die Schale fein reiben. Restliche Milch und Zucker, Eier, Salz und Zitronenschale zum Vorteig geben und alles zu einem glatten Teig verrühren. Nochmals abgedeckt an einem warmem Ort für 30 Minuten gehen lassen.
Etwas Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, jeweils 1-2 EL Teig in die Pfanne geben, sodass ihr 4 Blinis gleichzeitig backen könnt. Sobald der Teig Blasen wirft, umdrehen und kurz weiterbacken, herausnehmen und servieren.

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Es waren einmal drei Freunde: ein Veganer, ein Glutenhasser und einer, dem war das schnurzpiepegal. Obwohl die drei so unterschiedlich waren, hatten sie eine gemeinsame Leidenschaft: Essen. Aber leider konnten sie sich nie in einem Café, Bistro oder Restaurant treffen weil irgendwas war eben immer: normaler Kuchen mit Gluten oder Restaurants, die nicht ohne tierische Inhalte arbeiten. Oder komplett vegan, das mochte der Schnurzpiepegalo aber nicht. Und so mussten sie sich immer bei einem Zuhause treffen. Das war aber auch doof, weil es dann nie etwas zu essen gab. Und Treffen ohne Essen macht bekanntlich schlechte Laune. Und ihre Freundschaft drohte, auseinander zu brechen.
Bis eines Tages ein neues Café-Bistro-Restaurant seine Türen öffnete: ein Himmel. Ein Paradies. Oder kurz genannt: das fetch. Dort konnten sich endlich alle drei treffen und sich stundenlang unterhalten, essen und trinken weil für jeden etwas dabei war: Pancakes ohne Gluten, Salate ohne tierische Zusätze, Kaffee mit Kuhmilch, Soja Matcha Latte, Acai Bowls mit Granola, Sauerteigbrot mit Avocado, Croissants und Kuchen… ein Traum für die drei Freunde. Denn endlich endlich endlich hatten sie einen Ort gefunden an dem sie gemeinsam speisen, schnacken, trinken, lachen, feiern und noch viel mehr konnten. Und ihre Freundschaft hielt noch lange an.
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Wenn es einen Ort gibt an dem es mir nie langweilig wird, dann ist das definitiv Sylt. Und das seit 20 Jahren. Was bestimmt daran liegt, dass Sylt es einem auch irgendwie wirklich einfach macht. Abgesehen von den vielen, tollen Foodspots, die zum Glück seit schon immer da sind und auch nicht nur im entferntesten daran denken zu verschwinden. Nicht auszudenken was passieren würde wenn die kleine Teestube… lassen wir das. Das ist ja gruselig.

Vielleicht hatte ich schonmal erwähnt, dass wir den ein oder anderen Urlaub nach der Essenssituation planen (muss man ja mit Kindern, oder??? Kinder müssen doch regelmäßig essen!!!?). Wenn wir nach Sylt fahren, ist das in jedem Fall so. Da plane ich schon wochenlang vorher wann wir wo essen gehen.
Die einzige Herausforderung: Nicht immer in die selben Restaurants gehen ohne die Lieblinge zu vergessen. Weil, eins ist ja klar: ein Syltbesuch ohne 1. Wonnemeyer, 2. L.A. Sylt, 3. Kleine Teestube, 4. Strandmuschel geht nicht. Gar nicht! Und so gerate ich jedes Mal auch etwas in Stress, der sich zum Glück sofort legt sobald wir auf dem Autozug Richtung Westerland sind, rechts und links nicht als Wasser zu sehen ist und irgendwann am Horizont die Keitumer Kirche auftaucht. Dann spüre ich nur noch Entspannung, Vorfreude und ein bisschen Sehnsucht.

Weil ich immer wieder nach meinen Restaurant-Lieblingen auf Sylt gefragt werde, habe ich hier jetzt mal eine kleine Auswahl für euch zusammengestellt für die Frühjahrssaison. Dazu muss ich sagen: wir fahren am liebsten kurz vor Saisonbeginn. Dann ist die Insel noch nicht so proppevoll, die Restaurants sind auf einem Freitag noch nicht restlos ausgebucht und allgemein ist es entspannter. Man muss zwar damit rechnen, dass der ein oder andere noch Winterschlaf hält, aber das macht es irgendwie auch aus. Und wir meiden Westerland. Weil das so gar nicht unsers ist. Höchstens mal um einen Ausflug zum Shoppen oder weil man dann doch nochmal kurz vor Abreise ein Fischbrötchen als Heimreiseproviant braucht. Ansonsten sind wir am liebsten in Rantum: klein, fein, kein wirklicher Ortskern sondern eigentlich nur eine lange Verbindungsstraße von Nord nach Süd – aber nicht überlaufen, viel Weite für’s Auge und einfach herrlich ruhig. So wie Urlaub sein muss.
Und somit landen wir, weil wir nach 3-4 Stunden Autofahrt keine Lust mehr auf Autofahren haben, am ersten Abend immer in der Strandmuschel, einer kleinen Tapasbar (fast) direkt am Meer. So hat die Sansibar wahrscheinlich mal angefangen – und ich hoffe so wird die Strandmuschel immer bleiben. Was essen? Total egal – alles lecker (und die Bouillabaisse besondern!) und frisch. We love!

Strandmuschel1 Strandmuschel_Tapas1 Strandmuschel_Tapas2
Am zweiten Abend landen wir – als Hommage an das alte Gosch in Wenningstedt mit dem sensationellen Blick auf’s Meer – bei Wonnemeyer. Der Blick ist mindestens genauso schön, das Essen noch viel besser und das alles gibt es ohne Frieren weil drinnen im Zelt mit Heizpilzen und netten Leuten. Geparkt wird auf dem Parkplatz vor’m Campingplatz und dann heisst es: laufen, denn Wonnemeyer ist nur zu Fuß zu erreichen. Also vergesst die schicken High Heels. Boots an und ab in die Strandbar!
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Bei so viel Meer brauchen wir am dritten Tag einen Perpektivenwechsel und fahren an’s Wattenmeer. Unsere neueste Entdeckung ist die Friesentorte im Fährhaus Munkmarsch. Frisch, nicht so üppig wie überall sonst und im gemütlich-schickem Ambiente noch viel leckerer.
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Wenn das Wasser dann wieder da ist, macht es ganz besonders viel Spaß – mit etwas Glück bei Sonne – dick eingekuschelt in einem Strandkorb im L.A. Sylt in List zu sitzen und eine Kartoffel mit Sour Cream und Krabben zu futtern. Oder einfach nur eine Weinschorle zu trinken. Oder darf’s vielleicht doch ’ne Auster sein? Egal, alles lecker. Und heisser Tipp: abends einfach nochmal kommen und Muscheln mit Süßkartoffel-Pommes bestellen, Knaller!
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So, Mittag ist rum, Zeit für Kaffee und Kuchen. Wir bummeln erst durch Keitum und warten dann in der kleinen Teestube auf einen Platz – mit etwa Glück windgeschützt draussen an der Hauswand. Mit einem Roibosh Karamell Tee mit Sahne und Kluntjes und einem bzw. drei Blaubeerpfannkuchen wird es warm in Bauch und Herz und das Leben ist wunderschön. Ob alles andere auch lecker ist? Keine Ahnung, in 20 Jahren habe ich dort noch nie etwas anderes gegessen oder getrunken. Ich habe aber gehört, dass der Kuchen und der Kakao ebenfalls sensationell sein sollen.
KleineTeestube1 KleineTeestube2
Keinen Platz bekommen? Wie wäre es dann mit einem Ausflug in die Kupferkanne in Kampen? Auch hier kann man mit etwas Glück draussen sitzen wenn im April die Sonne schon genügend Kraft hat. Windgeschützte Ecken findet man überall und die Auswahl für ein Stück Kuchen fällt schwer: alles lecker, saisonal und riesengroß! Bei Schietwetter ist es drinnen urgemütlich.
Kupferkanne

Und zack, ist so ein Urlaub auch schon wieder vorbei. Aber nicht ohne vorher noch auf ein Frühstück oder Mittagessen in die Vogelkoje zu fahren. Bei schönem Wetter kann man vorher nochmal kurz durch den Vogelgarten laufen, bei schlechtem Wetter verkrümelt man sich direkt rein und genießt die letzten Stunden Urlaub. Sehr zu empfehlen: Ente mit Rotkohl und Klößen. Oder alles andere. Fischstäbchen von der Kinderkarte zum Beispiel. Spaß!!!!!

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Ach, bei diesen Bildern könnte ich schon wieder meine Sachen packen…. aber der nächste Urlaub kommt, denn zum Glück ist Sylt ja nur ein Katzensprung entfernt. Und auch der Sommer auf Sylt besonders schön – aber das ist eine andere Geschichte… von der ich euch berichten werde. Habt einen schönen Frühling und viel Spaß auf Sylt!

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