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Nachtisch

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Hey 2017 – was hab‘ ich mich auf Dich gefreut. Und Du siehst wirklich gut aus! Findet ihr auch?

Wir sind das neue Jahr etwas sehr langsam angegangen. Die ersten zwei Wochen waren wir nämlich einfach mal nicht da. Aber jetzt habe ich ganz viel Lust euch viele neue Dinge zu zeigen. Ein neues Rezept, ein neues e-Book, ein neues Layout, ein neues Dinnerkonzept, eine neue Serie hier auf dem Blog, viele neue Ideen zum Thema Kindergeburtstag und einen neuen Blog…

Ein neues Rezept: Banana Bread aus der Karibik
Als allererstes habe ich euch mal ein Rezept für ein fantastisches Banana Bread mitgebracht, direkt von der Karibikinsel St. Lucia, direkt aus den Händen von Liz, einer Köchin, die hervorragende Rotis macht (in Pfannkuchen gewickelte Currys), die sie direkt am Strand verkauft. Wer will da schon in eine Strandbar? Eben. Und weil Liz den Nachtisch direkt auch dabei hatte, haben wir den eben auch noch probiert. Den Rest könnt ihr euch denken – wir alle im Banana Bread-Himmel und ich habe 15 Minuten auf sie eingeredet mir das Rezept zu verraten. Hat sie dann doch aber gemacht, zum Glück – und ich habe es für euch direkt Zuhause nachgebacken. Super easy – geht also quasi immer. Und außerdem hat man alle Zutaten eigentlich auch immer im Haus:
200g Mehl (ich habe es aufgeteilt in 100g Dinkelmehl und 100g Buchweizenmehl damit es etwas herber wird und nicht zu sehr an Kuchen erinnert), 50g gemahlene Mandeln (wer die nicht da hat, nimmt einfach mehr Mehl) und 1/2 Packung Backpulver verrühren. In einer zweiten Schüssel 70g Kokosöl (oder Butter) mit 180ml Milch (ich habe Mandelmilch verwendet) und 1 Ei verquirlen. Auf einem Teller 2 sehr Bananen zerdrücken und unter die Milch-Kokos-Ei-Mischung geben.
Diese Mischung jetzt zum Mehl geben und mit einem Handrührgerät verrühren. In eine gefettete Kastenform füllen, 1 weitere Banane schälen und längs halbieren. Auf den Kuchen legen und ca. 35 Minuten bei 175 Grad backen. Abkühlen lassen, fertig.

Ein neues e-Book: Family Kitchen
Ich habe es schon so lange angekündigt und ich bin ganz aufgeregt, denn im März ist es soweit: dann kann ich euch mein e-Book zeigen. Die Fotos sind in den letzten Zügen und ich in den letzten Vorbereitungen damit ihr auch alles sauber und for free herunterladen könnt. Ja, ihr habt richtig gehört: für Umme! Ich schenke euch 25 meiner Lieblingsrezepte für die Einführung in die Familienküche. Zwei Rezepte habe ich euch hier und hier ja schon verraten – der Rest kommt dann also bald!

Ein neues Layout
Unfassbar, dass es jetzt doch noch ganz schnell etwas wird: aber es wird ganz bald auch schon ein neues Layout für mich und für euch geben. Strukturierter, übersichtlicher und mit mehr Platz für all die schönen Rezepte. Ich halte euch auf dem Laufenden und habe schon viele tolle Ideen!

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Ein neues Dinnerkonzept
Im Dezember hatte ich mein Koch-Debüt bei Chef.One, einer Online Plattform bei der ihr euch bei tollen Menschen zum Essen einladen könnt. Hier habe ich euch von meinem Hamburger Weihnachtsmenü erzählt. Und weil es mir und meinen lieben Gästen so viel Spaß gemacht hat, mache ich das doch gleich nochmal. Aber mit einem neuen Thema: Chocolate Valentines Dinner. Am 18.2., also dem Samstag nach Valentinstag geht es los und ich bin ganz Häuschen, denn das Dinner ist bereits AUSGEBUCHT! Ohne, dass ich einen Ton gesagt habe. Weitere Dinner wird es im Laufe des Jahres geben. Solltet ihr also bei einem der nächsten Dinner dabei sein wollen, gebt mir am besten jetzt schon Bescheid oder meldet euch direkt bei Chef.One an. Nicht, dass ihr keine Plätze mehr bekommt… ich sag’s ja nur.

Gleich drei neue Serien hier auf dem Blog
Früher war mehr Lametta. Und irgendwie ist in letzter Zeit bei uns der Sonntagskuchen zu kurz gekommen. Wie das passieren konnte? Keine Ahnung, aber: das muss sich ändern! Deswegen gibt es ab sofort einmal die Woche einen Vorschlag für Sunday Sweets. Den ersten Vorschlag… den habt ihr ja schon oben.
Und noch eine neue Serie: Ab sofort werden euch echte Hamburger Perlen – egal wo sie gerade sind auf der Welt – etwas über Hamburg, ihre neue Heimat, ihre Lieblingsrezepte, Shoppingtips. etc. erzählen. Den Anfang macht im Februar meine Freundin Connie, die euch mitnimmt nach Salt Lake City, wo sie seit einem Jahr lebt.
Und da wir schon beim Thema sind: Ab Februar verrät euch Connie monatlich ein neues Smoothie-Rezept. Connie ist meine unangefochtene Smoothie-Königin. Was sie zusammenmixt, ist einfach gut. Und weil ihr das bestimmt auch mögt, habe ich Connie einfach gefragt ob sie uns nicht ein paar Rezepte verrät. Und sie hat JA gesagt. Toll? Toll!

Neue Ideen für den Kindergeburtstag
Wenn hier letztes Jahr etwas gefragt war, dann der Beitrag zum Thema Kindergeburtstagskuchen. Ihr wolltet so viel wissen, habt Kuchen nachgebacken was das Zeug hält – und dann kam auf einmal Peggy von Pretty Beautiful Events um die Ecke und fragte ob ich nicht Lust habe mir mit ihr gemeinsam Konzepte für Kindergeburtstage auszudenken. Klar habe ich! Also geht hier am Dienstag das erste Shooting los. Thema? Dazu später mehr. Aber in zwei Wochen bekommt ihr tolle Rezepte für einen Knaller-Kindergeburtstag, tolle DIY-Ideen und noch viel mehr zu sehen. Ich bin gespannt was ihr sagt!

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Ein neuer Blog
Ich bin ganz aufgeregt und stolz und euphorisch und noch ganz viel mehr. Vor allem aber freue ich mich wie Bolle, dass ich seit Januar zum Team von Gesund & Mutter gehöre und ab sofort auf dem Blog viele tolle Themen anspreche, die sich um das Thema Mama-Sein, stillen, essen, Wochenbett und Familienleben dreht. Mit 6 weiteren tollen Frauen, darunter Susi, die ihr bestimmt aus „Der Höhle der Löwen“ kennt, denken wir uns immer wieder tolle Themen aus, die alle Mamas angehen. Also kommt mich doch hier mal besuchen – ich freue mich auf euch, eure Kommentare und Rückmeldungen!

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Ja, ist denn schon Weihnachten? Nein, aber fast. Und deswegen zeige ich euch heute noch ein Rezept aus meinem e-Book „Family Kitchen – Der einfache Start in die Familienküche“, das ab nächsten Frühjahr zum Download gibt: Schokoladenpudding ohne Zucker. Eigentlich sogar ohne Schokolade. Und was ich feststellen muss? Dieser Schokopudding rettet mit manchmal den Einkauf.
Gerade bei dieser Jahreszeit drehen alle Kinder durch was das Thema „Schokolade“ angeht. Kein Wunder, seit Mitte Oktober greifen im Supermarkt aus jeder Ecke Weihnachtsmänner, Schneemänner (ich sage nur Olaf, die Mädelsmama unter euch wissen wahrscheinlich Bescheid…) und Sterne, Adventskalender und noch viel mehr Zeugs an, das ich jetzt schon wieder verdrängt habe. Jeder Einkauf im Supermarkt ist die pure Hölle – denn es endet immer mit Geschrei und „haben wollen“. Für keinen schön: weder für uns Eltern, nicht für die Kinder, nicht für die armen Menschen, die dort arbeiten und das Drama wahrscheinlich 20 Mal am Tag ansehen und auch erst recht kein Spaß für alle anderen Menschen im Supermarkt (lieber Single-Mann, der gestern so mitleidig den Vater der beiden Zwillingsmädchen samt genervter Ehefrau angesehen hat und der so schnell das Weite gesucht hat – natürlich nicht ohne die Augen zu verdrehen: Ja, Kinder haben ist trotzdem schön. Nur das Einkaufen zur Weihnachtszeit, das nervt. Aber hey – vielleicht schicke ich Dir ab sofort meine Einkaufsliste und Du bringst mir den Kram vorbei?).
Ehrlich? Ich finde es auch nicht schön immer „Nein“ sagen zu müssen: Nein Überraschungs-Ei, nein Adventskalender mit Olaf, nein Adventskalender mit Gummibären, nein Adventskalender mit Autos, nein toller Stern mit Mickey Mouse drauf, nein Glitzer-Gedöns mit irgendwas drin, nein Fruchtzwerge-Quetschi-Tüte (woher zum Teufel kennen die das?! Ich habe eine Ahnung… Opa?????), nein, nein, nein. Ich kann es selber nicht mehr hören und glaube inzwischen, dass unsere Töchter die oberspießigste Mutter E V E R haben.
Also? Was habe ich mir ausgedacht? Eine Belohnung – Zuhause. Funktioniert folgender Maßen und „nehmen wir nächstes Mal mit“ nicht funktioniert: 1. Kind bekommt Schrei-Anfall weil eines der oben erwähnten Dinge nicht in den Einkaufskorb dürfen. 2. Auf Augenhöhe des Kindes gehen, eine Hand auf den Rücken, die andere auf die Brust, ihm gaaaaaaanz tief in die Augen schauen und sagen: „Mäuschen/Schatz/Spatz/… ich verstehe Dich, ich möchte aber, dass wir jetzt weiter einkaufen gehen damit wir ganz schnell nach Hause kommen. Und wenn wir jetzt hier zügig durchkommen, dann verspreche ich Dir, dass wir Zuhause einen Schokopudding machen, ok?“ 3. Nicht, daß das Thema damit gegessen wäre. Natürlich hat das Kind den Schokopudding vergessen sobald es das nächste Ü-Ei/Glitzer-Gedöns/etc. gesehen hat, aber eine Erinnerung wirkt Wunder. 4. Konsequent den Einkauf durchziehen, nach Hause gehen und Schokopudding essen.

Klar, ihr fragt euch nach dem pädagogischen Ansatz. Schokopudding – ist das ihr Ernst? Bestechung mit Schokopudding? JA. Weil: Man muss Kindern auch Erfolge gönnen. 2. ist dieser Pudding nur halb so schlimm wie das Schoko-Gedöns im Supermarkt weil der keinen Zucker enthält und nicht einmal Schokolade (ausser Kakaopulver) enthält. Drittens habt ihr alle was ihr wollt: Die Kinder eine Überraschung und ihr das gute Gewissen, dass das Kind in dieser Weihnachtszeit nicht an einem Zuckerschock sterben wird. 4. Ihr werdet ihn genauso lieben wie eure Kinder.

Und nu? Ab in den nächsten Supermarkt? Viel Spaß beim Einkaufen!

P.S. Den Pudding könnt ihr natürlich nicht nur als Druckmittel einsetzen. Ich esse den tatsächlich auch zum Frühstück als Basis mit Granola, frischen Früchten, ein paar Samen und Nüsse drauf und mein Tag startet sehr gut. Oder wenn die Kinder krank sind und nichts mehr geht – das geht bestimmt und ihr könnt sicher sein, dass die Kinder gute Energie haben um gesund zu werden! …aber auch für Weihnachten eine tolle Dessert-Alternative, die nicht so schwer ist! Ein Alleskönner, eben!

Hier das Rezept für 4 kleine Schälchen:
30g Chiasamen
60g Datteln
10g Kakaopulver, ungesüßt
300ml Wasser

Alle Zutaten über Nacht in einem hohen Gefäß einweichen, am nächsten morgen pürieren, mit frischem Obst servieren.

Für ganz Eilige reichen für das Einweichen der Chiasamen auch 15-20 Minuten bis die Samen aufgequollen sind. Zieht der Pudding aber über Nacht, wird der Geschmack einfach deutlich intensiver.

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An dieser Stelle erst einmal: Happy Birthday nachträglich, liebes Wunderwerk! Die Mädels Lena und Olga, bzw. vielmehr ihr toller Laden ist am Wochenende 1 geworden. Aus Erfahrung kann ich sagen: so ein erster Geburtstag ist schon was Aufregendes. Ob jetzt Kinder oder eigener Laden – Baby bleibt Baby. Also wurde kräftig gefeiert. Mit Geburtstagswoche, Prossecco, Eis, Keksen, Mini-Kuchen und noch mehr Aktionen.
Am Donnerstag habe ich die Mädels mit ersten Hamburger Deern Rawnies, made by gleem und Mini-Hanseaten im  Wunderwerk-Look versorgt. Und irgendwie waren die Dinger so schnell weg (um ehrlich zu sein, habe ich ernsthaft drüber nachgedacht, sie zu behalten…), dass zur Party niemand mehr einen abbekommen kann. Für alle, die also auch einen Mini-Hanseaten wollen: hier das Rezept zum Nachbacken. Statt der gelb-blauen Färbung könnt ihr natürlich klassisch-hanseatisch rosa-weiß verwenden (dann geht das auch super mit Marmelade statt Lebensmittelfarbe).

Ich geh jetzt nochmal in die Küche und sorge für Nachschub. Womit feiert ihr so?

Für ca. 30 Stück benötigt ihr:
Für den Teig:
250g Mehl
50g Zucker
100g Marzipanrohmasse
150g kalte Butter
1 Eigelb
1,5 TL gemahlener Kardamom

Zum Fertigstellen:
200g Puderzucker
Saft von einer Zitrone
etwas eiskaltes Wasser
1/2 Glas Johannisbeergeleee

Alle Teigzutaten ordentlich verkneten, am besten mit der Küchenmaschine oder Knethaken, zu einer Kugel formen und für 30 Minuten abgedeckt in den Kühlschrank stellen.
Den Backofen auf 180 Grad Umluft erhitzen, die Teigkugel auf etwas Mehl ausrollen und kleine Blumen oder Kreise ausstechen. Reste wieder kneten, ausrollen bis der gesamte Teig verbraucht ist und die Kreise auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Für 10 Minuten im Ofen backen, herausnehmen und vollständig abkühlen lassen.
Den Puderzucker mit der Zitrone verrühren, evtl. etwas Wasser dazu. Die Konsistenz sollte an Kleister erinnern. Die Hälfte der Kekse mit dem Zuckerguß bestreichen und trocknen lassen.
In der Zwischenzeit das Johannisbeergelee in einem Topf schmelzen und mit einem Teelöffel die übrig gebliebenen Kekse bestreichen. Sofort die Zuckerguß-Kekse darauf setzen.
Zum Schluss etwas Johannisbeergelee unter den übrig gebliebenen Zuckerguß mischen, gut verrühren bis ein kräftiges rosa  entsteht. Nun die Kekse zur Hälfte mit dem rosa Zuckerguß bepinseln und vollständig trocknen lassen.

Machen sich toll als Geschenk, oder als frische Variante zu Weihnachten!

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Wenn der Papa am Wochenende mit uns frühstückt, dann gibt es hier kein Halten mehr: Kakao. Ohne Witz, das erste Wort, das unsere Töchter morgen sagen wenn sie bei Papa auf dem Bauch liegen (ja, alle beide): Kakao? Und klar – Papa macht dann Kakao. Mehr? Klar, Papa macht auch mehr Kakao.
Was macht man aber im Urlaub, wenn Papa jeden Morgen mit uns am Frühstückstisch sitzt? Zwei Wochen jeden Morgen Kakao? Ich denke nicht. Ich habe keine Zuckerphobie und ich finde, dass eine ausgewogene Ernährung auch mal ungesundes Zeug braucht. Aber gerade im Sommer häuft es sich an ungesundem Zeug, hier ein Eis, da ein Schluck Limo… also habe ich mir etwas ausgedacht: Kakao ohne Zucker. Geholfen hat mir dabei meine Freundin Anna, die ja mit Gleem ausschließlich zucker- und glutenfreie, teilweise auch vegane Pralinen herstellt. Ich habe das Rezept für uns lediglich etwas angepasst und unsere Kinder lieben es. Zugegeben, sie bekommen selbst zuckerfreien Kakao nicht jeden Tag – den Aufwand, obwohl er gering ist, mache ich mir auch nicht täglich, aber ich habe dabei ein nur halb so schlechtes Gewissen wie der Instand Kakao. Der, im Übrigen, gar nicht mehr so lecker ist wenn man erst einmal selbst gemachten Kakao getrunken hat.
Knaller: Dieser Kakao ist auch etwas für Laktoseintolerante Kinder und auch über eine Nussallergie müsst ihr euch keine Gedanken machen, da Cashweskerne keine Nüsse sind. Er funktioniert bei jedem Wetter, schmeckt warm genauso gut wie kalt (oder eiskalt mit Eiswürfeln drin), ist ein super Nachtisch und lässt sich auch in größeren Mengen gut herstellen für die nächste Kinderparty.

Das Rezept findet ihr übrigens auch bald in meinem E-Book „Family Kitchen – Rezepte für einen gesunden und einfachen Start in die Familienküche“, das mit ein bisschen Glück Anfang 2017 erhältlich ist.

Hier aber erst einmal das Rezept für ca. 1l Kakao

Veganer Cashew-Kakao
600ml Wasser
60g Cashewskerne
60g Datteln (ersatzweise geht auch eine Banane)
15g Kakaopulver, ungesüßt

Die Cashewskerne über Nacht in einem hohen Gefäß im Wasser einweichen. Am nächsten Morgen pürieren und in einem feinen Sieb durchseihen (geht viel schneller als bei der Mandelmilch!). Die Cashewsmilch mit den Datteln und dem Kakaopulver pürrieren, fertig!

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Ach, wie toll, daß es Crowdfundin gibt. Nicht nur, weil Anna von gleem damit ihre Träume für ihr Start-Up schon ganz bald umsetzen kann sondern weil es vielen tollen Ideen die Möglichkeit gibt, Wirklichkeit zu werden. So wie zum Beispiel Anna und Ines, die die tolle Idee hatten ein Gutscheinbuch für vegane Adressen zu gestalten und zu verkaufen. Aber so ein Projekt ist weder unanstrengend noch günstig und so haben sie sich an das Projekt „Crowdfunding“ gewagt und suchen Menschen, die ihr Vorhaben unterstützen wollen. Zum Beispiel euch. Das Crowdfunding läuft nur noch bis Sonntag und es fehlen nur noch etwas über 1.000 Euro. Und hey – das wäre doch gelacht wenn wir die nicht zusammenbekommen, oder? Greift euch ein Herz und bestellt das Gutscheinbuch, ich habe es auch schon getan und freue mich wenn ich bald an vielen tollen veganen Adressen meinen Gutschein einlösen kann. Mehr zum Projekt erfahrt ihr hier.

Ein bisschen haben Ines und Anna aber noch erzählt über den veganen Lifestyle und haben ausserdem ein Rezept für ein veganes Triffle herausgerückt.

Hallo ihr beiden, natürlich unterstütze ich euer Projekt gerne! Erzählt doch mal – Hamburger Deerns oder Quiddje?Hi, ich (Anna) komme gebürtig vom Niederrhein und bin eine „rheinische Frohnatur“. Ines kommt aus der Nähe von Stuttgart und beide sind wir seit 5 Jahren in Hamburg und haben uns hier kennengelernt. Wir teilen die Liebe zu Hamburg, Kuchen und unseren Entdeckersinn, immer auf der Suche nach neuen Cafés und Wohlfühlorten am liebsten. Ines gibt in Hamburg vegane Backkurse und Anna hat bereits das Gutscheinbuch Café-Glück herausgegeben, was eine gute Kombi für das gemeinsame Projekt darstellt.

Und selber lebt ihr vegan?
Ines lebt schon von Kind an vegetarisch und überwiegend vegan. Ich lebe nicht vegan aber habe mich ebenfalls von der veganen Küche (auch durch Ines) anstecken lassen und achte auf eine nahhaltige Ernährung, begründet durch diverse Unverträglichkeiten. Und wir finden, dass es die vegane Küche, wie andere Küchen auch, unheimlich vielfältig und lecker ist.

Verratet ihr mir eure veganen Lieblingsadressen in Hamburg?
Bislang war es auf jeden Fall das Grete Schulz Café, welches leider letzten Monat schließen musste. Im froindlichst lieben wir beide die Pizzen und bei Luciellas gehen wir gerne veganes Eis essen.

Tipps für Veganer und Nicht-Veganer in Hamburg?
Für ein gemeinsames Essen?! Dann eignet sich das Xeom gut, ein Viatnamese an den Messehallen. Dort gibt es hervorragende vegane und nicht-vegane Küche. Auch mokis goodies und natürlich das Paledo.

Und verratet ihr mir noch euer Lieblingsrezept oder Kochbuch?
Klar! Absoluter Liebling ist ein veganer Blueberry Cheesecake. Das Rezept wird ist aber geheim und wird nicht verraten. Aber auch sehr lecker ist das Mango-Kokos-Trifle. Das Rezept dafür haben wir mal mitgebracht.
Liebste Kochbücher sind „Süße Sünden“ und „Vegan Chocoholic„.

Toll, vielen Dank für die tollen Tipps, davon werde ich sicher mal etwas ausprobieren! Toi toi toi für euer Vorhaben, ich drücke euch ganz fest die Daumen!


Für den Trifle benötigt ihr:
200g Vollkornkekse
2 Päckchen Puddingpulver
1l Kokosmilch
2 Mango
3 EL Rohrzucker
Zitronensaft
Kokosflocken/Kokoschips
Ahornsirup

Die Kekse in einem Gefrierbeutel zerkleinern, die Haferflocken in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten. Beides mit etwas Ahornsirup vermengen. Das Pudding nach Anleitung mit der Kokosmilch kochen und ggf. mit Rohrzucker süßen. Nun etwas abkühlen lassen und währenddessen eine Mango in gelichmäßige Stücke aufschneiden. Die andere Mango mit etwas Rohrzucker und Zitronensaft pürieren
Nun in die Gläser die Kekskrümel anrichten und abwechselnd den Pudding und das Mangopüree schichten. Zum Schluss mit Mangowürfeln und Kokosflocken dekorieren.

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I scream for Ice Cream! So ungefähr war das am Samstag auf dem Ice Cream Festival in Hamburg. Hübsche Location ist sie, die Fischauktionshalle. Nur parken ist doof. Und die Schlange vor der Tür auch. Von den Schlangen drinnen ganz zu schweigen. Also halte ich lieber die Klappe und erzähle euch was so toll war an dem Festival. Ich habe endlich die Eisdielen, die ich so gerne besuchen wollte, endlich mal an einem Ort abgeklappert. Und bin ganz verliebt in MILK MADE Ice Cream. Es war wohl so ziemlich der kleinste und versteckteste Stand, zum Glück war die Schlange auch nicht so lang und die Kinder hatten etwas Platz zum Sachen entdecken. Von den Eissorten mal ganz abgesehen, war die Innovation des Festivals ein unglaublich guter Banana Cake, der gar nicht süß sondern eher nach einem Gewürzkuchen schmeckte, mit einer Kugel Eis: Joghurt, Pistazie-weiße Schokolade, Lavendel-Blaubeer,… ich hätte am liebsten alle genommen. Und noch einen Milchshake, einen Ice Kaffee und den Baiser mit Eiskugel ob top.
Ich glaube, ich schaue einfach öfter mal nach der Ecke wo MILK MADE mit ihrem hübschen Wagen stoppen und mache einen Ausflug mit den Mädels, ist besser als Hagenbeck, oder??? (Liebe Mädels, wenn ihr das irgendwann lest – bringt mir doch einfach eine Kugel Eis vorbei.)
Auch für mich neu entdeckt habe ich Eis Schmidt, die tolle Kreationen haben wie z.Bsp. Sesam-Honig. Gibt es zum Glück in der Nähe in der Eppendorfer Landstraße.
Wenn mir aber mal nach einem ganz stinknormalem Schokoeis, ohne Stückchen, Toppings, Soßen, etc. ist – dann gehe ich nach wie vor zu meiner liebsten Eisdiele. Die ist zum Glück um die Ecke und seit 10 Jahren immer gleich gut: Das Eiscaé am Poelchaukamp. Wunderbar einfache Eissorten, alle hausgemacht und einfach nur lecker. Total verrückt: Toppings wie Streusel oder Krokant kann man extra bestellen. Verrückt!

Und wo esst ihr am liebsten euer Eis?

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Was ein Stress. Die Planung eines Straßenfestes ist dagegen ne Lachnummer. Weil: da hat man gefühlt 50 Leute, denen man Sachen abgeben kann, die für ihren Bereich verantwortlich sind. Aber ein Kindergeburtstag? Alleine schon die Planung und das Kopfzerbrechen über DEN Geburtstagskuchen ist schon Stress genug, wenn dann aber auch noch den perfektesten perfekten Geburtstagskuchen für seine Töchter backen will, den es jemals, also JEMALS, gegeben hat, dann kann das eigentlich nur schief gehen. Ist es irgendwie auch. Der Surprise Cake mit Smarties im Inneren sah im Ganzen weder hübsch aus noch war er angeschnitten lecker. Und dafür dann 4 Böden backen, Buttercreme anrühren, das risiege Ding im Kühlschrank über Nacht verstauen… Warum dann aber ein quasi „Naked Cake“, der so easy peasy zu machen war, weil fast null Vorbereitung, in die Bresche gesprungen ist und sich dem eigentlichen Geburtstagskuchen die Show gestohlen hat… manchmal sind eben die einfachsten Dinge die schönsten.
Genauso wie die Cake Pops von den Mädels von guter kuchen. Die gingen genauso schnell weg wie der Birthday Fake Cake. 20 Cake Pops, 8 Kinder. Alle weg. Ups, ob die wohl jetzt alles einen Zuckerschock haben? Ach, und wenn schon – Geburtstag ist doch nur einmal im Jahr und kitzelt ja auch so schön im Kopf. Ob ich wohl mehr als traurig war nicht einen von den wunderschönen Schoko Cake Pops abbekommen zu haben? Überhaupt – für den nächsten Geburtstag steht ganz oben auf meinem Zettel: Fake Cake, Cake Pops (lohnt sich nicht, die selber zu machen. Besser bei guterkuchen.de bestellen und stressfrei abholen, stattdessen lieber Füße hoch und Kaffee trinken oder Luftballons aufpusten), Gummibären und Smarties. Ende aus basta. Und hoffe, dass ich rechtzeitig vor dem nächsten Geburtstag diesen Post nochmal lese.

Hier das Rezept für den Fake Cake:
60g Butter
130g Zucker
130g Mehl
1 TL Backpulver
4 Eigelb
80ml Milch
300g Sahne
1 EL Vanilezucker
150 Erdbeeren
150g gemischte Beeren
6 EL Erdbeermarmelade (ich habe vorher diese Erdbeersoße gekocht, davon kann man ruhig die doppelte Menge verwenden)

De Backofen auf 180g vorheizen. Butter mit Zucker schaumig schlagen, Mehl und Backpulver dazugeben und gut verrühren. Eigelbe und Milch untermischen. Den Teig in 2 Backformen à 22cm Durchmesser  für ca. 15 Minuten backen, auskühlen lassen.
Die Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen, die Beeren waschen und abtropfen lassen. Die Erdbeeren in Scheiben schneiden. Einen Tortenboden mit der Hälfte der Erdbeermarmelade/Soße bestreichen, mit den Erdbeeren belegen und die Hälfte der Sahne darauf geben, den zweiten Boden darauflegen, die restliche Marmelade/Soße darauf geben, dann die Sahne und zum Schluss die Beeren darauf verteilen. Eine Stunde in den Kühlschrank, fertig.

Ich habe die Böden am Abend vorher gebacken und die Beeren vorbereitet. Alles andere am nächsten Tag gemacht und es war herrlich entspannt, unglaublich lecker und viel zu wenig! Also macht ruhig zwei von den Kuchen wenn ihr eine große Kuchenrunde habt!

*Mohltied

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