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Lütt & Lütt

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So, jetzt mal real life: Auch bei einem Foodblogger geht manchmal gehörig was daneben. Aber wären wir Foodblogger nicht Foodblogger wenn wir auch aus der größten Katastrophe etwas Gutes herausholen würden?

Aber zum Anfang: Ich dachte mir, ich präsentiere euch hier heute DEN Rüblikuchen schlechthin: Laktose- und zuckerfrei, gesund – perfekt für Essanfänger und (kleine) Kinder. Aber wie das so ist, mit den Plänen. Am besten schmeisst man sie über Bord. Hochkant.
Was passiert ist? Der Kuchen ist und ist nicht fest geworden. Irgendwann wurde er sehr knusprig aber der Kern war immer noch nicht anschneidbar.

Also – was tun mit einem Kuchen, der nicht vorhat eine Kuchen zu werden?

Wenn der Kuchen nicht so will wie Du willst – mach Pudding draus! Hab ich mir dann auch gedacht und hab ihn kurzerhand in kleine Glasschälchen umgefüllt. Und was soll ich sagen? Es war DAS perfekte Malheur aux Carrots. Wunderbar cremig, herrlich knusprig und subtil süß. In Null Komma Nix war mein Malheur weg und alle waren satt und glücklich.

Für das nächste Mal merken: Denn Kuchen gleich in 6 Schälchen füllen und backen und eine Frischkäse-Frosting zubereiten. Vielleicht wird das unser nächstes Frühstück?

Das Rezept habe ich euch schnell zusammengeschrieben – viel Spaß beim Nachmachen!
4 EL Chiasamen
300g Möhren
150ml Mandelmilch
1 EL Ahornsirup
1 EL Kokosöl + etwas für die Förmchen
1 EL Mandelmus
2 EL + 100g gemahlene Mandeln
1 EL Hanfmehl
100g Haferflocken + etwas zum Bestreuen
1 TL Backpulver
1 TL Zimt
1 Prise Salz

Chiasamen mit Milch, Ahornsirup, Kokosöl und Mandelbutter gut verrühren und eine Stunde stehen lassen. Die Chiasamen saugen die Flüssigkeit auf und sollten mindestens das doppelte Volumen erreichen. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen, 6 Förmchen mit Kokosöl einreiben. Die Möhren in einem Häxler fein reiben (geht auch per Hand und Reibe, ist aber aufwändiger). Die restlichen Zutaten in die Schüssel geben und verrühren.
Den Teig in die Förmchen geben, mit den Haferflocken bestreuen und im Ofen für ca. 35-40 Minuten backen. Herausnehmen, abkühlen lassen und servieren.

*Mohltied*

PandaPartyParty1Liebe Muttis, seid ihr schon vorbereitet auf den nächsten Kindergeburtstag? Oder auf die nächste Faschingsparty? Müsst ihr gar nicht, weil ich euch ab sofort hier, gemeinsam mit Peggy von Pretty Beautiful Events und Jana Richter, einer großartigen Fotografin, großartige und lustige Partykonzepte für Kinder vorstelle. Und ihr bekommt alles frei Haus geliefert: die Idee, die DIY (Do It Yourself)-Anleitungen, Table-Setting-Anleitungen bis hin zu den Rezepten für das Kinderbuffet.

Herzlich Willkommen bei der easy peasy Panda Party.

PandaPartyTisch3Ich kann euch sagen: Was hatten wir für einen Spaß. Beim Ausdenken, vorbereiten und shooten. Herausgekommen sind viele tolle Ideen – alle schnell zu basteln und zu kaufen. Nichts aufwändiges, wer hat denn dafür auch schon Zeit…
Beim Shooting waren wir so in Feierlaune, dass die Mädels beim Nachhausekommen mit großen Augen in ihr Kinderzimmer starrten: „Was geht denn hier ab?“ So oder ähnlich müssen sie gedacht haben und ich habe Blut und Wasser geschwitzt, daß sie am nächsten Morgen nicht mehr in ihre Spielgruppe sondern lieber Zuhause feiern…

Also – was braucht ihr für eine anständige Panda Party?

Ganz klar: Eine Einladung (s.o.). Außerdem Masken für alle Partygäste. Damit keiner leer nach Hause geht, gibt es noch eine Goodie Bag. Und – natürlich – ein Partybuffet sowie eine Mini-Tafel an der alle Gäste essen und trinken können. Mit lustigen Panda-Pickern zum aufspießen.

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Für die Mini-Tafel gilt: wo nicht viel steht, kann auch nichts umfallen.

Für die, die aus einer Kinder-Bierzeltgarnitur besteht (ähnlich hier), haben wir eine weiße Papiertischdecke ausgelegt und mit Platz-Sets aus schwarzem Karton darauf den Namen jedes Gastes geschrieben. Außerdem haben wir Kinderholz-Besteck schnell mit schwarzer angepinselt.
Für jeden Gast gibt es außerdem zum Mit-nach-Hause-nehmen einen Becher mit dem jeweiligen Anfangsbuchstaben (gibt es sehr günstig bei Sostrene Grenes). Strohhalm rein, fertig. So spart man sich das drauf schreiben – und wenn dann doch zwei Gäste denselben Anfangsbuchstaben im Namen haben, kann man vielleicht mit Spitznamen arbeiten – oder man unterstützt mit einem farbigem Bändchen, das um den Becher gewickelt wird. Dazu das Gastgeschenk mit angebundenem Ballon in schwarz und/oder weiß (die weißen Ballons haben wir mit schwarzen Punkten beklebt) und der Tisch ist so gut wie fertig.
Allzu viel haben wir bewusst nicht auf die Mini-Tafel gestellt – denn: wo nichts steht, kann auch nichts umfallen.

PandaPartyTisch4Um trotzdem noch ein bisschen Farbe in die schwarz-weiß-Kombi zu geben, haben wir die Flaschen, gefüllt mit Matcha-Mandel-Milch, dazu gestellt. Das kann man für die Dekoration und den ersten Eindruck auch so machen, aber empfehlenswert ist es die Flaschen dann wegzunehmen. Man weiß ja nie…
Das DYI für die Gastgeschenke findet ihr hier bei Peggy.

 

Urban Jungle Look beim Party-Buffet. Sieht aufwändig aus, geht aber ganz fix.

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Auch für den Party-Buffettisch haben wir eine weiße Tischdecke als Grundlage verwendet und mit viele tollen und leckeren Dingen gedeckt. Um dem ganzen die Krone aufzusetzen, haben wir über dem Tisch einige Girlanden aufgehängt, ganz einfach mit Klebeband, es geht aber auch farbiges Maskingtape (schwarz, weiß, grün,…). Auch hier: alle DYI-Anleitungem findet ihr hier bei Peggy. Links und rechts haben wir das Buffet mit Blättern eingegrenzt und auf die Tischdecke zwei große Palmenblätter gelegt (gibt es in fast jedem Blumenladen, im Zweifel vorbestellen). Das gibt einen coolen Urban Jungle Look! Darauf haben wir dann die leckeren Schweinereien verteilt: Schoko-Bananen-Taler, Rote-Bete-Schoko-Waffeln (Rezepte unten), Schokobälle (von Ikea) und Oreos (gibt’s in jedem Supermarkt). Zu trinken gab es eine zuckerfreie Matcha-Mandel-Latte (Rezept unten), abgefüllt in hübsche Flaschen (auch Ikea).

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Die Torte ist der Knaller. Und hält gleich für zwei Partys.

Echtes Highlight ist die Mega-Torte, die uns freundlicherweise von Willi, dem besten Konditor Hamburgs zur Verfügung gestellt wurde. Willi macht nicht nur Knaller-Torten zu einem Knaller Preis, er hat auch so viele tolle Ideen und die sind garantiert immer alle lecker (ein Interview mit ihm bei dem er auch das Rezept für seine Lieblingstorte verrät, gibt es übrigens hier). Als wir ihn fragten ob er nicht Lust hätte mit uns Kindergeburtstagstorten auszudenken, war er sofort dabei und hatte so sofort viele tolle Ideen wie er unsere Panda Party mit der perfekten Torte ausstattet. Herausgekommen ist eine zweistöckige, sehr leckere Panda-Torte mit Buttercreme und Fruchtfüllung. Für jedes Kind gibt es ein kleines Stück vom oberen Stockwerk. Beim Nachfeiern mit der Familie ist dann immer noch die große Torte unten übrig. Also zwei Torten in einer, quasi. Knaller!

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Alle Rezepte für das Panda Party Buffet:

Für 12 Rote-Bete-Schokowaffeln:
250ml Mandelmilch
6 Eier
210g gemahlene Mandeln
60g Buchweizenmehl
1,5 TL Backpulver
1 TL Zimt
3 TL Roh-Kakaopulver
3 EL Ahornsirup
100g Rote Bete, vorgekocht

Die Eier in einer Schüssel schaumig rühren. Die Rote Bete in grobe Stücke schneiden und pürieren. Alle Zutaten vermengen. Dann den Teig für 15 Minuten ruhen lassen (dann hält er besser beim Backen). Das Waffeleisen anheizen, mit Kokosfett oder Butter einfetten, Form mit Teig befüllen, backen, vom Eisen lösen.

Wer hat, benutzt ein Herz-Waffeleisen, dann kann man die Waffeln hübsch an Eisstielen aufspießen. Es funktioniert aber auch jedes andere Waffeleisen, dann kann man auf dem Buffettisch einen Waffelturm bauen.

Für die Schoko-Bananen-Taler:
4 sehr feste Bananen
2 Packungen Zartbitter-Kuvertüre

Die Bananen in etwas dickere Scheiben schneiden. Die Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen. Die Bananenstücke darin tunken und wenden, auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech erkalten lassen, vor der Party nochmal kurz in den Kühlschrank stellen.

Alternativ könnt ihr 10 EL Kokosöl mit 6 EL Ahornsirup und 4 EL Roh-Kakaopulver als Kuvertüre verwenden, aber dann müsst ihr die Bananentaler kühlen und auf dem Buffettisch am besten auf Eis legen.

Für die Matcha-Mandel-Latte, ca. 2 Liter (oder 6 Flaschen à 0,33l)
2l Mandelmilch, ungesüßt
8-10 sehr weiche Datteln
2 TL Matcha-Pulver
etwas heißes Wasser

Das Matchapulver in etwas heißem Wasser durch verquirlen auflösen. Die Datteln mit Eier Gabel zermusen (im Zweifel etwas heißes Wasser dazugeben) und mit der Milch in einen Mixer geben und so lange mixen bis die Datteln sich in der Milch aufgelöst haben. Zum Schluss den Matchatee hinzugeben, nochmals kurz mixen, in Flaschen aufteilen.

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Rezepte: Christin Siegemund
Idee & Styling: Peggy Hoyer
Fotografie: Jana Richter

ShabuShabu_HHDeernShabu Shabu. Alles klar, oder?
Nix ist klar, aber wunderbar einfach. Und so lecker, dass es das bei uns letzte Woche direkt dreimal gab. Weil: so einfach, sagte ich da schon?

Entdeckt habe ich das in der aktuellen Brigitte, glaube ich. Und weil ich so gar nicht auf Fondue stehe (außer es handelt sich um Schokolade), hätte ich das Rezept auch fast überblättert. Nicht auszudenken!!! Was würde ich ab sofort ohne Shabu Shabu machen?

Also, was ist dieses Shabu Shabu? Eigentlich eine Suppe im Fondue Style: Brühe aufsetzen, Gemüse rein, Fleisch richtig dünn schneiden und kurz in die heisse Brühe tunken bis es gar ist. Dann herausnehmen, in Soße tunken. fertig.
Weil das aber jeder an seinem Platz macht und man unzählige Soßen dazu reichen kann und wir es eher als Suppe gegessen haben, wurde es mir deutlich sympathischer und außerdem wird sie bei jedem Mal aufkochen an einem der nächsten Tage nur noch besser. Und besser. Und besser.
Das tolle: wo ich bei anderen Suppen – der Mädels wegen – etwas nicht so scharf mache, auf Pilze verzichte weil komische Konsistenz, etc. – hier braucht man das gar nicht, weil man im Zweifel alles in seine eigene Suppe schmeissen kann. Für die Kinder gibt es eine extra Portion Nudeln oder Reis dazu, für die Großen eine Extraportion Shrimps. Oder scharfe Nüsse on the top. Oder, oder, oder. Und jeder fischt mit seinen Stäbchen in seiner heißen Brühe herum.

Ich sag mal: Shabu Shabu und guten Appetit!

Für 4 Portionen braucht ihr:
500g Hähnchenbrustfilet, in sehr dünnen Scheiben (dafür vorher ca. 1 Std einfrieren)
1 Handvoll Garnelen
1 Lauchstange
1 kleines Stück Ingwer
1 kleinen Mangold
250g Möhren
150 Shitake-Pilze
1l Rinderfond
3 EL Worcestersauce
1 EL Sesamöl
3 EL Apfelessig

Lauch putzen und in Ringe schneiden, Ingwer schälen und sehr fein hacken. Pilze putzen, halbieren oder vierteln. Möhren und Mangold waschen bzw. schälen und in kleine Stücke schneiden.
Die Brühe in einem großen Topf erhitzen, Sauce, Öl und Essig dazugeben. Alles Gemüse und Ingwer dazugeben, ca. 15 Minuten köcheln. Garnele dazugeben, ziehen lassen bis sie gar sind.
Das Fleisch in sehr dünne Scheiben schneiden und auf einem Teller geben. Suppentopf und Fleisch auf den Tisch stellen und die Suppe auf kleine Schüsseln verteilen (sie muss noch fast kochen!). Das Fleisch am besten mit Stäbchen in die heisse Suppe geben, ziehen lassen bis das Fleisch gar ist.
Dazu Saucen servieren.

Ich habe eine Soße aus Tahin, Balsamico und Sojasauce zusammengerührt. Schwarzer Sesam passt dazu auch gut, ansonsten könnt ihr alle Soßen verwenden, die vom Sommer noch übrig sind.

*Mohltied*

P.S. Macht ruhig die doppelte Menge an Suppe. Entweder einfrieren oder in den nächsten Tagen nochmals aufsetzen. Sie wird immer besser!

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Ich war ganz aus dem Häuschen, als ich vor ein paar Wochen die E-Mail vom Gruhnling Verlag las, dass Blogger gesucht werden, die sich an Pfannkuchenrezepten versuchen möchten bzw. diese verraten wollen für ein neues Pfannkuchen-Kochbuch für Kinder.

Kochbuch für Kinder, mit Pfannkuchen – klar habe ich sofort zugesagt. Wahrscheinlich hätte ich jeden Pfannkuchen gemacht, aber im Nachhinein bin ich sehr froh, dass ich das Rezept für die Blinis erzählen durfte, weil sie dann doch eine unserer Lieblings-Pfannkuchen sind. Und für Kinder so wunderbar einfach zum Essen.

Aber ich möchte euch Pinipa kurz vorstellen: die kleine Pinipa ist die beste Freundin von Greta, die sich in einer Tasse auf die Reise durch ganz Europa macht um die besten Pfannkuchenrezepte zusammenzusuchen. Jede Geschichte handelt von einem anderen Land und einem anderen Pfannkuchen. Dabei macht sie tolle Entdeckungen, lernt viele neue Gesichter und Bräuche und kehrt anschließend mit einem Sack an unterschiedlichen Pfannkuchenrezepten zur Greta zurück.
Das Buch von Pinipas Abenteuern gibt es seit April 2016 zu kaufen – hier z.B. via Amazon. Weil aber so viele Anfragen nach den Rezepten gab, gibt es eben ab Ende November 2016 „Pinipas Pfannkuchenbäckerei“ – vorbestellen könnt ihr es hier via Amazon.

Wir haben Pinipas Abenteuer jeden Abend als Gute-Nach-Geschichte gelesen und damit konnte das kleine Hasenkind seine sieben Sachen packen und gehen. Pinipa ist hier der neue heisse Scheiß!
Aber im Ernst: das Buch ist so süß, es gibt so viele neue Tiere zu entdecken und im Anschluss an jede Geschichte haben wir uns Pinipas Reise angesehen. Die Kinder wissen also, dass sie im Sommer in Spanien waren und das man dort Tortillas isst. Und natürlich wissen sie auch, wo die Blinis herkommen.

Liebe Leute, kauft dieses Buch, besser gesagt: kauft diese Bücher. Sie sind ein wunderschönes Geschenk an alle Kinder und Eltern und sie wurden mit so viel Liebe und Einsatz umgesetzt.

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Wir fangen im Übrigen gerade wieder von vorne an mit Pinipa und essen uns ab sofort durch Pfannkuchenberge.

Und bei euch? Was sind eure Lieblingspfannkuchen?
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Foodbox? Nein, danke – brauche ich nicht. Ich bin nicht so der Typ für Foodboxen. Ich glaube, dass ich selber ganz passabel kochen kann und kann daher auf irgendwelche Tüten, Boxen oder sonstige Kartons gut verzichten. Nein, wirklich, ich möchte das nicht.

Foodbox? Nein, danke – sehr lieb, aber ich sehe den Sinn darin nicht. Ich koche selber viel zu gerne und greife nur ungerne auf Fertigprodukte zurück. Und gute Schokolade kann ich auch hier um die Ecke kaufen. Oder online ordern. Nein, wirklich, Ich möchte das nicht.

Foodbox? Nein, danke – auch nicht die vegane, healthy oder Gourmet Variante. Ich möchte nicht gezwungen sein, darüber zu berichten wenn ich eine schöne Box bekomme, deren Sinn ich aber nicht erkenne. Nein, wirklich, Ich möchte das nicht.

Foodbox? Herrje, dann schickt doch was ihr wollt. Aber ich garantiere nicht, dass ich berichten werde.

So war das, mit Foodist und mit diversen anderen Foodboxen-Anbietern. Mit dem Unterschied, dass jetzt hier zwei Foodboxen stehen. Und was soll ich sagen? Ich habe es selber nicht für möglich gehalten, aber: ich habe mich gefreut wie ein kleines Kind. Alleine das Aufmachen der Box, das Auspacken, das Entdecken der schönen Produkte – und die Entdeckung der Fertigmischung für Flapjacks, also Müsliriegeln. Warum? Weil ich bisher genau daran verzweifelt bin. Die letzten Müsliriegel sind allesamt in unser Müsliglas gewandert. Mit Riegeln hatte das bisher nicht so viel zu tun. Oder sie waren so knochentrocken, dass sie sofort in den Mülleimer gewandert sind.
Und nein, ich erzähle euch das nicht, weil ich von Foodist zwei Boxen geschenkt bekommen habe. Sondern ich erzähle es euch, weil ich es – dank der Fertigmischung, die in einer der Boxen enthalten waren, dann auch endlich geschafft habe ordentliche, weiche Müsliriegel aus dem Ofen zu holen, die nicht knochentrocken sind sondern herrlich soft, keinen Zucker enthalten, komplett aus Haferflocken und Samen bestehen und fantastisch schmecken. Und in 20 Minute fertig sind. Außerdem kein schlechtes Gewissen beim Naschen, ein super Snack für die Kinder auf die Hand und ein Hirn-Motivator wenn Nachmittags die Luft raus ist.

Die Backmischung (aus England) könnt ihr übrigens hier bei Foodist im Online Store bestellen. Viel Spaß beim Ausprobieren!

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Habe ich schonmal erzählt, dass ich Blogger Events nicht mag, auf Einladungen mit einem freundlichen „Danke, aber Nein Danke, reagiere und bisher an einer Hand abzählen kann wieviele Einladungen ich angenommen habe? Weil ich euch von relevanten, schönen und passenden Themen erzählen will anstatt irgendeine fette Marke auf meinem Blog zu bewerben (sprach die Werberin – ups). Aber als die Einladung zur Eröffnungsparty von Dani und Kati von guter Kuchen kam, habe ich nicht lange gefackelt und zugesagt. Weil die beiden so nett eingeladen haben, weil es so nach einer Hamburger Perle klang, obwohl die beiden gar keine Hamburgerinnnen sind, weil es einfach etwas war, das ich euch weitererzählen wollte. Denn: guten Kuchen können wir alle gebrauchen, oder? Also, ihr Lieben – geht die beiden besuchen und bestellt die fantastischen Cake Pops, die ich tollerweise schon mehrfach probieren durfte und die auf unserem 2. Kindergeburtstag der absolute Oberknaller waren und alles selbst gebackene in den Schatten gestellt haben. Viel Spaß beim Cake Pop essen!

Dani, Kati – warum denn in aller Welt Cake Pops??? Ich dachte, dieser Trend sei schon vorbei… wobei wenn ich eure leckeren Kuchen anschaue (und esse!) dann hoffe ich, dass dieser Trend nie vorbeigeht!
Irgendwie kam das mit den Cake Pops für uns auch überraschend. Bei einer Recherche zu Ihrem Job als Journalistin ist Dani 2012 auf Cake Pops gestoßen. Ende des Jahres machte ihr Magazin pleite, sie hatte viel Zeit zum Backen und ausprobieren. Zusammen mit Papa Decker, Konditormeister aus Düsseldorf, tüfftelte sie Rezepturen aus, zusammen mit Kati wurde der Online-Shop gebaut und schwupps – stand das Business. Ganz unverhofft.

Lieblingsecken, auch kulinarische?
Dani wohnt mit ihrer kleinen Familie (Freund und Kind) in der Schanze, in dem Jubeltrubel ist sie auch nach ihrer hochaktiven Feier-Zeit hängengeblieben. Kati hat es auch in die Ecke verschlagen und liebt das entspannte leben in Eimsbüttel. An sich ruhig, aber wenn man will, Trubel und kleine Lädchen direkt um die Ecke.
Aber absoluter Lieblingsplatz ist ganz hamburg-klassisch: Der Hafen! Mit der Fähre bis Övelgönne, rüber zum Strandkiosk trutschern, Kakao trinken, Wellen hören.

Und euer Lieblingskuchen ist bestimmt der eigene – aber geht ihr auch mal fremd – also zum Kuchenessen…?
Ja, das machen wir auch sehr gerne. Wir lieben französische Kleinigkeiten z.B. das Café Eclair auf der Eimsbüttler Chaussee. Und beim Konditor Stenzel in der Schanze kann man sich Sonntags auch mal ein fettes Stück Sahnetorte gönnen!

Ihr habt so einen hübschen Laden, was kann man da alles machen ausser Kuchen essen und abholen?
Für uns ist unserer Backwerkstatt primär die Produktionsstätte unserer Cake Pops, die Backstube ist das Herz von guter kuchen, hier entstehen die kleinen Kunstwerke. Ansonsten zeigen wir auch anderen Leuten sehr gern, wie das mit dem Cake Pop machen funktioniert – bei unseren Backkursen lernt wirklich jeder, wie der Pop endlich am Stiel hält!

Euer Lieblings Cake Pop oder der Tollste, den ihr machen durftet?
Der Coolste, den Dani bisher gemacht hat ist bestimmt der Elvis-Pop. Ansonsten müssen wir eigentlich immer mitschmunzeln, wenn eine kleine Armee Krümelmonster vor uns steht, bei der jeder mit seinen Dulli-Augen in unterschiedliche Richtungen schaut.


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Und verratet ihr auch noch den Trick wie die Cake Pops so toll aussehen und nicht wie handgemacht?

Viel Geduld & Ausdauer, eine ruhige Hand – und nicht aufgeben, wenn die Schokolade mal nicht so will, wie man selbst. Richtiges temperieren ist das A & O, die Schokolade niemals zu heiß werden lassen und darauf achten, dass kein Wasser an die Kuvertüre kommt – sonst wird es eine zähe Angelegenheit. Bevor wir die Pops tauchen, wird der Stiel erst einmal in Kuvertüre gedippt, in den Pop gesteckt und das Ganze zum fest werden lassen in den Kühlschrank gestellt. Dann fällt der Pop auch nicht vom Stiel!

Danke ihr beiden für die tollen Tipps!

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Ja, ist denn schon Weihnachten? Nein, aber fast. Und deswegen zeige ich euch heute noch ein Rezept aus meinem e-Book „Family Kitchen – Der einfache Start in die Familienküche“, das ab nächsten Frühjahr zum Download gibt: Schokoladenpudding ohne Zucker. Eigentlich sogar ohne Schokolade. Und was ich feststellen muss? Dieser Schokopudding rettet mit manchmal den Einkauf.
Gerade bei dieser Jahreszeit drehen alle Kinder durch was das Thema „Schokolade“ angeht. Kein Wunder, seit Mitte Oktober greifen im Supermarkt aus jeder Ecke Weihnachtsmänner, Schneemänner (ich sage nur Olaf, die Mädelsmama unter euch wissen wahrscheinlich Bescheid…) und Sterne, Adventskalender und noch viel mehr Zeugs an, das ich jetzt schon wieder verdrängt habe. Jeder Einkauf im Supermarkt ist die pure Hölle – denn es endet immer mit Geschrei und „haben wollen“. Für keinen schön: weder für uns Eltern, nicht für die Kinder, nicht für die armen Menschen, die dort arbeiten und das Drama wahrscheinlich 20 Mal am Tag ansehen und auch erst recht kein Spaß für alle anderen Menschen im Supermarkt (lieber Single-Mann, der gestern so mitleidig den Vater der beiden Zwillingsmädchen samt genervter Ehefrau angesehen hat und der so schnell das Weite gesucht hat – natürlich nicht ohne die Augen zu verdrehen: Ja, Kinder haben ist trotzdem schön. Nur das Einkaufen zur Weihnachtszeit, das nervt. Aber hey – vielleicht schicke ich Dir ab sofort meine Einkaufsliste und Du bringst mir den Kram vorbei?).
Ehrlich? Ich finde es auch nicht schön immer „Nein“ sagen zu müssen: Nein Überraschungs-Ei, nein Adventskalender mit Olaf, nein Adventskalender mit Gummibären, nein Adventskalender mit Autos, nein toller Stern mit Mickey Mouse drauf, nein Glitzer-Gedöns mit irgendwas drin, nein Fruchtzwerge-Quetschi-Tüte (woher zum Teufel kennen die das?! Ich habe eine Ahnung… Opa?????), nein, nein, nein. Ich kann es selber nicht mehr hören und glaube inzwischen, dass unsere Töchter die oberspießigste Mutter E V E R haben.
Also? Was habe ich mir ausgedacht? Eine Belohnung – Zuhause. Funktioniert folgender Maßen und „nehmen wir nächstes Mal mit“ nicht funktioniert: 1. Kind bekommt Schrei-Anfall weil eines der oben erwähnten Dinge nicht in den Einkaufskorb dürfen. 2. Auf Augenhöhe des Kindes gehen, eine Hand auf den Rücken, die andere auf die Brust, ihm gaaaaaaanz tief in die Augen schauen und sagen: „Mäuschen/Schatz/Spatz/… ich verstehe Dich, ich möchte aber, dass wir jetzt weiter einkaufen gehen damit wir ganz schnell nach Hause kommen. Und wenn wir jetzt hier zügig durchkommen, dann verspreche ich Dir, dass wir Zuhause einen Schokopudding machen, ok?“ 3. Nicht, daß das Thema damit gegessen wäre. Natürlich hat das Kind den Schokopudding vergessen sobald es das nächste Ü-Ei/Glitzer-Gedöns/etc. gesehen hat, aber eine Erinnerung wirkt Wunder. 4. Konsequent den Einkauf durchziehen, nach Hause gehen und Schokopudding essen.

Klar, ihr fragt euch nach dem pädagogischen Ansatz. Schokopudding – ist das ihr Ernst? Bestechung mit Schokopudding? JA. Weil: Man muss Kindern auch Erfolge gönnen. 2. ist dieser Pudding nur halb so schlimm wie das Schoko-Gedöns im Supermarkt weil der keinen Zucker enthält und nicht einmal Schokolade (ausser Kakaopulver) enthält. Drittens habt ihr alle was ihr wollt: Die Kinder eine Überraschung und ihr das gute Gewissen, dass das Kind in dieser Weihnachtszeit nicht an einem Zuckerschock sterben wird. 4. Ihr werdet ihn genauso lieben wie eure Kinder.

Und nu? Ab in den nächsten Supermarkt? Viel Spaß beim Einkaufen!

P.S. Den Pudding könnt ihr natürlich nicht nur als Druckmittel einsetzen. Ich esse den tatsächlich auch zum Frühstück als Basis mit Granola, frischen Früchten, ein paar Samen und Nüsse drauf und mein Tag startet sehr gut. Oder wenn die Kinder krank sind und nichts mehr geht – das geht bestimmt und ihr könnt sicher sein, dass die Kinder gute Energie haben um gesund zu werden! …aber auch für Weihnachten eine tolle Dessert-Alternative, die nicht so schwer ist! Ein Alleskönner, eben!

Hier das Rezept für 4 kleine Schälchen:
30g Chiasamen
60g Datteln
10g Kakaopulver, ungesüßt
300ml Wasser

Alle Zutaten über Nacht in einem hohen Gefäß einweichen, am nächsten morgen pürieren, mit frischem Obst servieren.

Für ganz Eilige reichen für das Einweichen der Chiasamen auch 15-20 Minuten bis die Samen aufgequollen sind. Zieht der Pudding aber über Nacht, wird der Geschmack einfach deutlich intensiver.

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