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Klönschnack

Ich habe es schon wieder getan: für fremde Leute gekocht. Ein Chocolate Dinner – und ja, es war sehr schokoladig und sehr lecker. Zumindest haben das alle behauptet, die da waren. Vielleicht haben die sich aber auch nicht getraut etwas anderes zu sagen.

Um Punkt sieben klingelte es an der Tür und es standen direkt 4 Leute vor der Tür, die genauso gespannt waren wie ich. Weitere 4 sehr nette Leute folgten und der erste Gang stand auf dem Tisch: Thunfisch im Kakaomantel mit Rauke, Honig-Oliven, Kirschtomaten und einem Sesam-Dressing mit Kakao-Nibs.
Nach unserem Karibik-Urlaub war ich total angefixt von Kakao und wollte einmal zeigen, dass Schokolade nicht immer nur in 100g-Tafelform daherkommt.

Weiter ging es mit dem zweiten Gang (Schoko Chili vom Rind mit Hasselback-Süßkartoffel) und dem Abschluss, einer sensationellen Raw Chocolate Tarte, ohne Zucker, ohne Mehl und ohne Milchprodukte in gleemMarnier.

Und wißt ihr was? Der Abend war so lecker und lustig, das ich mich noch ein drittes Mal trauen werde. Was es gibt beim nächsten Dinner in unsere gemütlichen Wohnküche, erfahrt ihr hierSoviel sei verraten: es ist ein Special und ich freue mich besonders auf alle Mamas.

Wenn ihr buchen wollt, dann seid am besten schnell – das letzte Dinner war binnen einer Woche ausgebucht.

Ich freue mich auf euch! Bis bald an unserem Esstisch!


Meine Freundin Anna hat ihr Kochbuch aufgeklappt für euch – und herausgerückt, hat sie ein Rezept, das so sagenhaft lecker und saftig ist und so wunderbar schokoladig, das man am liebsten nichts anderes Süßes mehr essen möchte. Und, by the way, man theoretisch auch am nächsten Morgen zum Frühstück essen könnte. Weil: da sind nur gute Sachen drin.
Und wenn ich euch jetzt erzähle, dass es sich um Brownies handelt, dann glaubt ihr mir kein Wort. Stimmt’s? Brownies in gesund? Ohne Mehl? Ohne Zucker? Das klingt nicht wirklich nach Brownie, ich geb es zu.
Als mir Anna ihre Geheimzutat verraten hat, habe ich – ehrlich gesagt – erst einmal das Gesicht verzogen. BOHNEN Brownies? Wirklich? A-b-e-r: sie sind wirklich sehr lecker. Und von den Bohnen schmeckt man auch nichts. Nur: man braucht wirklich eine sehr gute Küchenmaschine, die die Bohnen zu cremigem Mus verarbeitet. Sonst hat man hier und da ein bisschen Haut der Bohnen im Brownie. Die kann man aber zur Not mit Schokostückchen kaschieren… nur mal so als Tipp.
Ich habe die Brownies meinen Mutti-Freundinnen serviert. Warm aus dem Ofen. Und sie waren so lecker. So lecker, dass auch die Kinder ganz verrückt danach waren.
Am nächsten Morgen, als die Rest-Brownies noch eine Nacht im Kühlschrank verbracht haben, waren die aber fast noch besser weil noch saftiger.

Das Rezept, das übrigens ratz-ratz zubereitet ist, habe ich euch einmal runtergeschrieben.

Für ein Backform 20×20 braucht ihr:
1 Dose Kichererbsen
1 Dose Kindeybohnen
170g Butter
240g Roh-Schokolade (hat Anna hier in ihrem Shop, damit werden die Brownies extra schokoladig)
3 Eier
300g Honig
3 EL Kakaopulver (ungesühnt)
3 EL Kokosraspel (habe ich weggelassen)
120g Walnüsse

Den Backofen auf 175 Grad vorheizen.
Schokolade schmelzen, die Eier aufschlagen, alle Zutaten bis auf die Walnüsse mixen. Die Walnüsse klein hacken und zum Schluss zum Teig dazugeben. Die Backform mit Backpapier auslegen, Teig hineingeben und 30-40 Minuten backen.


Wenn es gerade einen Trend gibt, dann ist es wohl: Iss alles aus der Schüssel. Ob Porridge, Budda Bowle, Acai Bowle, Super Bowle…  in sämtlichen Varianten werden Mahlzeiten aus Bowls gegessen. (Für alle, die den Trend verpasst haben: Bowles sind Schalen, Buddha Bowle z.Bsp. ist eine Schüssel voll mit gesunden und reichhaltigen Zutaten, guten Fetten und Kohlenhydraten. Hinein kommt nur, was gut für den Körper ist.)
Was soll ich sagen, ich esse meinen Salat schon immer am liebsten aus Schüsseln, aus dem einfachen Grund, weil es mir zu nervig ist, dass mir ständig alles vom Teller herunterfällt. Und den übergroßen Pasta-Teller-Trend habe ich ad acta gelegt als ich festgestellt habe, dass ich mir größere Schränke kaufen müsste um sie zu lagern.
Also – jetzt hat das Kind einen Namen und ich zeige euch mal meine Lieblings-Bowl zur Zeit: einen knackig frischen Salat, der trotzdem warm macht bei dem Schietwetter da draussen. Der lange satt macht und von mir gerade rauf und runter gegessen wird. Am liebsten Abends auf der Couch wenn die Kinder im Bett sind.

Hier das Rezept für eine Schüssel aka 1 Person:
2 Handvoll gemischter Blatt/Feldsalat
1/4 Granatapfel
1/2 Avocado
1/2 Birne
1 Handvoll Walnüsse
3 Cocktailtomaten
1 Ei

Für das Dressing:
1 EL Tahin
1 EL Honig
Saft einer 1/2 Zitronen
Salz & Pfeffer

Salat waschen, Granatapfel „entkernen“ (am besten in aufgeschnitten in einer vollen Schüssel Wasser, dann spritzt es nicht), Avocado und Birne in Spalten schneiden, Tomaten halbieren, Walnüsse grob hacken. Für das Dressing alle Zutaten vermengen und gut mixen, dann mit dem Salat vermengen und in die Schüssel geben. Die restlichen anrichten, Ei zum Spiegelei von beiden Seiten braten, sodaß das Eigelb noch flüssig ist, über den Salat geben und das Eigelb aufpiecksen, sodaß es über den Salat läuft.

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Stellt euch bitte einmal vor, ich würde euch alle zu Kaffee und Kuchen einladen. Einfach so, weil ich Geburtstag habe. Puh, da müsste ich wohl ganz schön lang backen. Und den Mälzer, den Henssler und den Sampl in meine Küche bitten. Verrückt wäre das, oder? Absolut verrückt. So verrückt ist doch keiner – bis auf Niklas.
Der feiert seinen 5. Blog-Geburtstag SO GROß! Im Häkken. Mit 3 Bands. Und vielen Leuten. Und laut soll es werden. Und ihr dürft alle mitfeiern. Zwei von euch dürfen das sogar auf Niklas‘ Kosten, denn er lädt einen von euch inklusive Begleitperson zum Vorglühen ein und einen anderen zum Vorab-Lauschen vor allen anderen (ihr erfahrt als Erster wer am Abend spielen wird und bekommt eine Hörprobe zum Vorfeiern).
Damit der Party Plan nicht in die Hose geht, hat Niklas vorsichtshalber eine Crowdfundingaktion ins Leben gerufen, bei der 600 Euro zusammenkommen müssen. Sonst wird das nichts mit der Feierei. Am besten kauft ihr hier alle ein Early Bird Ticketfür 7 Euro und bekommt dürft noch jemanden mitnehmen und bekommt beim Einlass 2 Schnaps aufs Haus. Weitere Infos am Ende des Beitrags vorher erzählt euch Niklas noch etwas über seine Party!

Niklas, Du Verrückter – wer, bitteschön, kommt auf die Idee seinen Blog-Geburtstag so riesig zu feiern? 
Haha gut Frage! Ich weiß, das ist eigentlich viel zu krass und ein viel zu hoher Aufwand. Aber ich bin mir bei solchen Geschichten einfach immer sicher, dass es sich lohnt. Für diejenigen, die als Zuschauer kommen, die die Stimmung regelrecht aufsaugen und die Bands. Ich will einfach den Bands auch die Möglichkeit geben, dass sie mal in einer guten Live-Location wie dem Häkken spielen können. Mitten in Hamburg und noch dazu auf der Reeperbahn. Aber klar: Eigentlich könnte ich die 5 Jahre auch leise und still zu Hause feiern. Aber das will ja keiner.

Was erwartet uns? 
Euch erwartet auf jeden Fall ein musikalisch abwechslungsreicher Abend, ohne Eintritt und 2-3 Bands, die ihr vorher zu 100% noch nicht gekannt hättet. Ich erwarte mir, dass ihr vielleicht mit einem Aha-Effekt nach Hause geht, wie gut Live-Musik sein kann. Und dass ich wirklich große Lust und viel Bock habe dieses Event auf die Beine zu stellen. Wenn das Funding allerdings nicht klappt, bin ich mir sicher, dass das Event nicht stattfindet.

Line Up?
Beim Line-Up bin ich gerade noch dran. Es wird in jedem Fall eine absolute Newcomer Band spielen, die zu dritt auf der Bühne spielen wird. Wirklich beschreiben kann ich den Sound noch nicht, da er so vielfältig ist. Die andere Band wird hoffentlich aus Kopenhagen kommen. Die werden zu viert am Start sein und ist live – die habe ich schon mal live gesehen – einfach nur richtig gut. Da ist vor allem der Sänger auffällig mit seiner Stimme. Und die vielleicht dritte Band steht noch komplett offen aus. Da bin ich mir noch nicht sicher. Es soll vom Sound her aber so dazu passen, dass es kein Einheitsbrei wird. Also immer schön vielfältig im Bereich Pop, Indie und Electro.

Worum gehts beim Funding? 
Also beim Crowdfunding geht es mir in erster Linie darum, den Leuten bewusst zu machen, dass das Live-Event, das ich auf die Beine stelle auch für mich nicht umsonst ist. Ich verdiene mit meinem Blog ja keinen Cent, da die meisten Labels, Agenturen oder Künstler kein Geld übrig haben. Ob das stimmt, weiß ich nicht. Empfinde ich allerdings als etwas an den Haaren herbei gezogen. Deshalb das Funding, um damit zusammen mit den Lesern, Fans, Labels, Agenturen und Künstlern die Miete und die Künstlerapartments zu bezahlen. Es kommen ja schließlich auch Bands, die nicht in Hamburg schlafen können.

Erzähl doch mal: Wer Du bist?
Ich bin Niklas, ich bin 27 Jahre alt und habe im Sommer 2016 meinen Musikjournalismus Master fertig gemacht. Aufgewachsen bin ich in Bayern in der Nähe von Eichstätt, einer 13.000 Seelen-Kleinstadt mitten im Altmühltal. Für mein Geographiestudium bin ich noch in Eichstätt geblieben, bin dann weiter nach Karlsruhe und habe seit März 2015 in München für den Bayerischen Rundfunk als freier Autor gearbeitet.

Was machst Du in Hamburg?
Seit November 2016 bin ich zusammen mit meiner Freundin & Fotografin Sarah nach Hamburg gezogen. Der Arbeit wegen, weil ich vollkommen zufällig bei einer sehr kleinen und wirklich super persönlichen PR Agentur untergekommen bin. Da bin ich jetzt seit Januar auch fest mit im Team und ansonsten treibt mich natürlich auch die Musik nach Hamburg. Ich kenne keine Stadt in Deutschland, in der so viel geht und in der man wirklich jeden Tag zu einem Live-Konzert gehen kann.

Was machst Du wenn Du nicht bloggst?
Also wenn ich nicht blogge, spiele ich zumindest noch hin und wieder Gitarre. Ganz klassisch eben. Der Blog nimmt aber in meiner Freizeit schon recht viel Zeit ein und ist mittlerweile schon zu einem Vollzeit-Projekt angewachsen. Ansonsten schaue ich aber super gerne gute anspruchsvolle Filme, koche gerne in Gemeinschaft und höre einfach sonst auch unfassbar gerne Musik.

Lieblingsecken? Kulinarische?
Hm so viele kenne ich tatsächlich noch gar nicht in Hamburg. Bei Jills Pizza war ich bisher zwei Mal und war ganz positiv überrascht. Witzigerweise sollte hier in Hamburg immer ein Kiosk in der Nähe sein, damit ich noch eine kleine Tüte Schnucker bekomme, also so Süßigkeiten aus den Dosen, die man sich so greifen muss. Ansonsten gehe ich ehrlich gesagt noch nicht so oft essen. Da koche ich einfach zu gern.”

Lieblingsmucke?
Meine Lieblingsband ist und bleibt einfach immer noch die dänische Band VETO aus Kopenhagen. Ansonsten höre ich auch gerne deren Frontsänger Troels Abrahamsen, Mooryc, Andrew Bird, Muso, Adam French, Wangel, ach einfach so viel. Also mein Musikgeschmack ist wirklich richtig richtig breit gefächert.

So, Leute – jetzt seid ihr dran.
Der Babysitter ist bestellt und ich freue mich wie Bolle auf den 8.4.. Also lasst mich und Niklas nicht hängen und kauft ordentlich Tickets. Ich will endlich mal wieder so richtig feiern!

Feiern wir zusammen?
Um an der Verlosung teilzunehmen, müsst ihr einfach hier auf dem Blog einen Kommentar hinterlassen ob ihr lieben zum Vorglühen kommen wollt oder lieber Vorab luschern wollt. Zusätzlich könnt ihr auch auf Instagram und Facebook eure Kommentare hinterlassen und eure Gewinnchancen erhöhen.

Viel Glück und bis bald auf der Party!

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Vor einiger Zeit habe ich für einen meiner Lieblings-Interior Stores ein Shooting umgesetzt. Passend zu Weihnachten haben wir 3 festliche Varianten erstellt wie man einen Weihnachtstisch dekoriert: für ein Pre-Christmas Dinner mit Freunden, für einen festlichen Heiligen Abend mit der Familie und/oder ein entspanntes Abendessen mit Freunden an den Feiertagen wenn sich der ganze Trubel legt.
Immer an demselben Tisch, fast immer mit denselben Materialien, aber mit unterschiedlich angeordneten Accessoires sieht euer Tisch nie gleich aus, sondern gemütlich, festlich oder entspannt. Aber in jedem Fall immer einladend, sodass man gar nicht mehr aufstehen will vom Esstisch.

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Weihnachtliche Atmosphäre in der Vor-Weihnachtszeit mit viel Holz (statt Skiern könnt ihr auch einfach mehrere Holz-Elemente verwenden), dazu Tanne, dicke Kerzen und ein Gußeiserne Pfanne schafft Hütten-Charme.

Da das beste Shooting nicht ohne ein anständiges Catering auskommt und wir uns bei Herbst-Sonnenschein irgendwie in Weihnachtsstimmung versetzen mussten, habe ich euch außerdem ein Knaller-Rezept für eine weihnachtliche Quiche mitgebracht, die zu allen drei Anlässen passt. Und sie ist der Knaller weil sie nicht mehr als 30 Minuten Vorbereitung braucht. Den Rest macht der Backofen. Ob als Vorspeise an Heilig Abend, pur zum Wein am 2. Weihnachtstag wenn keine Gans mehr rein passt oder als Beilage zum Pre-Christmas Dinner: diese Quiche lässt eure Gäste genauso verzücken und ist auch ohne Quiche-Boden ein Knaller Salat. Und lässt eure Gäste doppelt staunen.

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Festlich wird es am Heiligen Abend mit Kunstschnee, eleganten Stabkerzen, Glitzer-Tannenbäumen (oder Glitzerkugeln) und silbernen Teelichten. 

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Entspannt geht Weihnachten Zuende: mit guten Freunden, einer Flasche Wein und einer entspannten Dekoration, bei der es nicht mehr braucht als Teelichte, schwarze Holzbretter und einem großen Windlicht oder dieser coolen Lampe von muuto (im Hintergrund, erhältlich bei Cosman Interior).
Hier das Rezept für die Quiche:
1 Fertig Blätterteig
1/2 Kürbis
1 EL Butter
1 EL Curry
2 Eier
250ml Mandelmilch
2x 120g Ziegenfrischkäse
1/2 Granatapfel
1 Handvoll Walnüsse
1 EL Puderzucker
1 Handvoll Babyspinat

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
Den Kürbis waschen und in kleine Würfel schneiden. In einer beschichteten Pfanne Butter mir Curry anbraten, den Kürbis dazugeben und 15 Minute anbraten, abkühlen lassen.
Den Blätterteig in eine Springform legen und den Rand hochdrücken.
In einer Schüssel die Eier mir der Milch und 120g Ziegenkäse verrühren, mit Salz und Pfeffer würzen. Falls die Masse zu dickflüssig ist, mehr Mich dazugeben. Den Kürbis dazugeben und unterrühren. In die Springform gießen und diese dann für 15-20 Minuten backen bis der Rand aufgeht und goldgelb wird.
In der Zwischenzeit den Puderzucker in einer separaten Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen und die Walnüsse dazugeben, wenden, sodass die Walnüsse komplett karamellisieren können, abkühlen lassen. Den Granatapfel von seinen Kernen befreien (TIPP: Apfel halbieren, in einer Schüssel mit Wasser die Kerne herausdrücken, so entstehen keine Spritzer), abtropfen lassen und beiseite stellen.
Wenn die Quiche fertig ist, aus dem Ofen nehmen und leicht abkühlen lassen bis sie warm ist aber nicht mehr heiß, dann mit den Walnüssen, den Granatapfelkernen und dem restlichen Ziegenkäse (zerkrümelt) über die Quiche geben, Spinat obendrauf werfen, fertig.

Als Salat: Alles genauso zubereiten bis auf den Blätterteig. Stattdessen Feldsalat oder Wald- und Wiesensalate waschen, Kürbis, 120g Ziegenkäse, Walnüsse und Granatapfelkerne darüber geben. Aus 2 EL Olivenöl, 1 EL Kürbiskernöl, 2 EL Apfelessig, Honig und Salz ein Dressing anrühren. Darüber gießen, fertig.

Macht euch eine schöne Vorweihnachtszeit, einen festlich-tollen Heiligen Abend und ein paar entspannte Weihnachtsfeiertage!

Fotos: http://www.cosman-interior.com

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Diese Schokolade ist das neue Apfelgelee. Erinnert ihr euch? Ich hatte euch im Oktober meine Geheimwaffe, mein Apfelgelee, vorgestellt, das ich bei jeder Gelegenheit verschenke. Und damit mächtig Eindruck hinterlasse. Also, wegen des Gelees.
Und nun habe ich etwas Neues für euch, etwas, das noch besser in die Weihnachtszeit passt und mit der jedes Plätzchen und jeder Stollen links liegen gelassen wird. Und ihr die neue Queen of Chocolate seid. Und jetzt die beste Nachricht: es dauert ca. 10 Minuten plus eine Nacht drüber schlafen.

Ich habe diese Schokolade in den letzten Wochen in diversen Variationen verschenkt und serviert und jedes Mal hat sich niemand mehr an Vorspeise, Hauptgang oder Dessert erinnert, sondern nur noch von dieser Schokolade gesprochen.
Was an ihr so besonders ist? Sie ist verboten gut. Und so flexibel wie … ne Brezel? Ach, ihr wisst schon was ich meine.

Hier das Rezept:
1/2 Packung Erdnüsse, geröstet und gesalzen
1 Handvoll Cranberries
1 Handvoll Marshmellows
500g dunkle Schokolade (z.Bsp. Ritter Sport)
1 TL Zimt
1/4 TL Kardamom
1/4 TL Muskat
etwas feuchtes, feines Meersalz

Alternativ zu den Erdnüssen könnt ihr auch Salzstangen verwenden, statt der Marshmellows könnt ihr auch Karamellbonbons oder einfach mehr Cranberries verwenden. Oder für nach Weihnachten: Keks-Reste und ein paar Cranberries und fertig ist das Cookie Recycling!

Eine Backform mit Alufolie auslegen, die Erdnüsse und die Cranberries darauf verteilen (Bei Salzstangen: gut zerkleinern), Marshmellows zerkleinern und ebenfalls verteilen. Die Schokolade über dem Wasserbad schmelzen und die Gewürze dazugeben, gut verrühren.
Die Schokolade in die Schüssel gießen, darauf achten dass Nüsse, Cranberries und Marshmellows gut umschlossen sind. Das Meersalz sehr dosiert über die Schokolade geben, über Nacht in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Morgen in Stücke schneiden. Im Kühlschrank aufbewahren.

*Mohltied*

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Vlet-Liebhaber werden beim Namen Thomas Sampl ganz hellhörig: Der Chefkoch hat lange Zeit im Vlet die Küche gehütet bevor er jetzt mit zwei Partnern, Anja und Alex von City Slickers, die schöne Idee „Smutjes Landgang“ entwickelte: Wochenmarkttouren in Begleitung eines Profis (mit Thomas himself) inklusive bummeln, einkaufen, kleiner Stadtführung, kochen und essen.
Klar, auf den Wochenmarkt könnt ihr auch alleine gehen, aber bei den Touren mit Profi-Unterstützung bekommt ihr die ein oder andere neue Info, nicht nur zu den Lebensmitteln sondern auch zu Umgebung. Eingekauft wird auf dem Großneumarkt oder Isemarkt, weitere Märkte sind Planung und auch weitere Termin werden bald bekannt gegeben. Wer noch Plätze für die letzten drei Termine in 2016 buchen möchte, sollte also schnell zuschlagen.

Ihr drei, ihr kommt alle nicht aus Hamburg aber scheint die Stadt ja sehr zu lieben…
Stimmt, wir sind alles Quiddje, haben uns aber mit Herz und Seele entschieden in Hamburg zu leben und zu arbeiten. Unsere Begeisterung für diese Stadt geben wir in authentischen und wissenswerten Touren weiter.

Und wo genau habt ihr euren Anker gesetzt?
Thomas wohnt in einem alten Kartoffelspeicher in der Süderstraße. Alex und Anja wohnen in der Neustadt und in Eimsbüttel. In den beiden Stadtteilen sind wir gerne unterwegs und mögen die entspannte, unkomplizierte Art hier zu leben. Hier kann man massiver Gentrifizierung noch aus dem Weg gehen und trotzdem ist man schnell mit dem Rad überall dort, wo man zwar nicht wohnen, aber Spaß haben möchte.

Verratet ihr mir eure Lieblingsecken? Und kulinarische?
Wir sind gerne draussen. An der Elbe, zwischen Pauli und Karolinen Viertel, Im Stadtpark, Planten un Blomen, aber auch mal raus zum Volkspark. Interessant für uns sind aber auch die unperfekten Ecken Hamburgs wie zum Beispiel die noch unbebauten Gebiete der Hafencity. Da schauen wir immer mal nach dem neuesten Stand. Scheinbar dauert es nun wirklich (wirklich!) nicht mehr so lange bis auch dort alles perfekt zusammen passt. Aber gerade die Zeit davor macht einen Ort unverwechselbar. Auch die Großbaustelle „Mitte Altona“ gehört dazu.

Und kulinarische?
Alex‘ Geheimtipp ist das Maharaja auf St. Pauli. Zu den Favoriten von Anja (und da gibt es viiiiiiele) gehört der Freischwimmer in der Fruchtallee. Thomas geht lieber ins Tschbull, zu Patrick ins Fillet of Soul und zur Pizza Bande auf den Kiez.

Eure Lieblingszeit für Marktbesuche?
Morgens um 10.00 Uhr – da startet die Markttour auch. Aber früher ist auch schön.

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Ich liebe ja den Goldbekmarkt – habt ihr einen Lieblingsmarkt und wenn ja, was ist an dem so besonders schön?
Der Goldbekmarkt soll als nächstes in unser Programm aufgenommen werden. Der Großneumarkt ist toll: tolle Qualität und nicht so überlaufen. Außerdem trifft man bestimmt zufällig mal einen Freund, um ein Käffchen zu trinken.
Anja ist gerne auf dem Isemarkt, meistens vor der Arbeit oder für die Arbeit. Da gibt es einfach alles!

Irgendeinen Tipp für Marktbesucher? Der Schönste, Einkaufsliste oder einfach losgehen und schauen was gerade Saison hat?
Da scheiden sich die Geister: Thomas, als Kochprofi, geht am liebsten ohne los. Mit Rezepten auf den Markt  zu gehen bringt selten etwas. Dann sieht der Blumenkohl nicht gut aus. Dann macht das Gericht keinen Spaß.
Aber Alex und Anja können beide nicht ohne Einkaufsliste. Da käme man ja nie wieder nach Hause. Aber, wie man sieht: für die richtig tollen Tipps sollte man mit Thomas losgehen. Eine bessere Beratung kann man nicht bekommen!

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Was steht als nächstes an? In diesem Jahr sind ja noch Termine buchbar – wie geht es im nächsten Jahr weiter?
Wir arbeiten gerade an den neuen Rezepten für nächstes Jahr. Die Termine hingegen sind schon online. Wenn alles so weiter läuft, haben wir Winterhude bis Ende des Jahres online. Ausserdem werden wir den „Kleenen Smutje“ einführen, der aus Marktberatung und Stadtführung besteht. Danach hat jeder die Möglichkeit seine eigenen Wocheneinkäufe zu machen und die Tipps gleich mal auszuprobieren. Wer gerne auch kochen möchte, kann den „normalen“ Smutje buchen. Mit Marktbesuch, Stadtführung und Kochkurs.

Und für wen ist das was, so ein Landgang? Muss man kochen können? Und die Hamburger Küche lieben?
Unsere Teilnehmer sind hauptsächlich aus dem Norddeutschen Raum, die auch gerne mal ihren Besuch aus Süddeutschland mitbringen. Gar-Nicht-Kocher hatten wir auch schon dabei und haben das Interesse zum Hobbykochen tatsächlich wecken können. Also keine falsche Vorsicht! Einfach mal ausprobieren.

Und was gehört in jede Küche? Jetzt bin ich gespannt…
Unbedingt gute Grundzutaten: Meersalz, ganzer schwarzer Pfeffer, ein gutes Rapsöl, ein leckerer Apfelessig. Alex und Anja brauchen scharfe Messer und einen guter Kochwein. Der kann auch ohne kochen nützlich sein 😉

Haha – danke ihr drei für die tollen Tipps. Ich freue mich euch bald auf dem Goldbekmarkt zu sehen!

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