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Kalte Küche

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Ja, ist denn schon Weihnachten? Nein, aber fast. Und deswegen zeige ich euch heute noch ein Rezept aus meinem e-Book „Family Kitchen – Der einfache Start in die Familienküche“, das ab nächsten Frühjahr zum Download gibt: Schokoladenpudding ohne Zucker. Eigentlich sogar ohne Schokolade. Und was ich feststellen muss? Dieser Schokopudding rettet mit manchmal den Einkauf.
Gerade bei dieser Jahreszeit drehen alle Kinder durch was das Thema „Schokolade“ angeht. Kein Wunder, seit Mitte Oktober greifen im Supermarkt aus jeder Ecke Weihnachtsmänner, Schneemänner (ich sage nur Olaf, die Mädelsmama unter euch wissen wahrscheinlich Bescheid…) und Sterne, Adventskalender und noch viel mehr Zeugs an, das ich jetzt schon wieder verdrängt habe. Jeder Einkauf im Supermarkt ist die pure Hölle – denn es endet immer mit Geschrei und „haben wollen“. Für keinen schön: weder für uns Eltern, nicht für die Kinder, nicht für die armen Menschen, die dort arbeiten und das Drama wahrscheinlich 20 Mal am Tag ansehen und auch erst recht kein Spaß für alle anderen Menschen im Supermarkt (lieber Single-Mann, der gestern so mitleidig den Vater der beiden Zwillingsmädchen samt genervter Ehefrau angesehen hat und der so schnell das Weite gesucht hat – natürlich nicht ohne die Augen zu verdrehen: Ja, Kinder haben ist trotzdem schön. Nur das Einkaufen zur Weihnachtszeit, das nervt. Aber hey – vielleicht schicke ich Dir ab sofort meine Einkaufsliste und Du bringst mir den Kram vorbei?).
Ehrlich? Ich finde es auch nicht schön immer „Nein“ sagen zu müssen: Nein Überraschungs-Ei, nein Adventskalender mit Olaf, nein Adventskalender mit Gummibären, nein Adventskalender mit Autos, nein toller Stern mit Mickey Mouse drauf, nein Glitzer-Gedöns mit irgendwas drin, nein Fruchtzwerge-Quetschi-Tüte (woher zum Teufel kennen die das?! Ich habe eine Ahnung… Opa?????), nein, nein, nein. Ich kann es selber nicht mehr hören und glaube inzwischen, dass unsere Töchter die oberspießigste Mutter E V E R haben.
Also? Was habe ich mir ausgedacht? Eine Belohnung – Zuhause. Funktioniert folgender Maßen und „nehmen wir nächstes Mal mit“ nicht funktioniert: 1. Kind bekommt Schrei-Anfall weil eines der oben erwähnten Dinge nicht in den Einkaufskorb dürfen. 2. Auf Augenhöhe des Kindes gehen, eine Hand auf den Rücken, die andere auf die Brust, ihm gaaaaaaanz tief in die Augen schauen und sagen: „Mäuschen/Schatz/Spatz/… ich verstehe Dich, ich möchte aber, dass wir jetzt weiter einkaufen gehen damit wir ganz schnell nach Hause kommen. Und wenn wir jetzt hier zügig durchkommen, dann verspreche ich Dir, dass wir Zuhause einen Schokopudding machen, ok?“ 3. Nicht, daß das Thema damit gegessen wäre. Natürlich hat das Kind den Schokopudding vergessen sobald es das nächste Ü-Ei/Glitzer-Gedöns/etc. gesehen hat, aber eine Erinnerung wirkt Wunder. 4. Konsequent den Einkauf durchziehen, nach Hause gehen und Schokopudding essen.

Klar, ihr fragt euch nach dem pädagogischen Ansatz. Schokopudding – ist das ihr Ernst? Bestechung mit Schokopudding? JA. Weil: Man muss Kindern auch Erfolge gönnen. 2. ist dieser Pudding nur halb so schlimm wie das Schoko-Gedöns im Supermarkt weil der keinen Zucker enthält und nicht einmal Schokolade (ausser Kakaopulver) enthält. Drittens habt ihr alle was ihr wollt: Die Kinder eine Überraschung und ihr das gute Gewissen, dass das Kind in dieser Weihnachtszeit nicht an einem Zuckerschock sterben wird. 4. Ihr werdet ihn genauso lieben wie eure Kinder.

Und nu? Ab in den nächsten Supermarkt? Viel Spaß beim Einkaufen!

P.S. Den Pudding könnt ihr natürlich nicht nur als Druckmittel einsetzen. Ich esse den tatsächlich auch zum Frühstück als Basis mit Granola, frischen Früchten, ein paar Samen und Nüsse drauf und mein Tag startet sehr gut. Oder wenn die Kinder krank sind und nichts mehr geht – das geht bestimmt und ihr könnt sicher sein, dass die Kinder gute Energie haben um gesund zu werden! …aber auch für Weihnachten eine tolle Dessert-Alternative, die nicht so schwer ist! Ein Alleskönner, eben!

Hier das Rezept für 4 kleine Schälchen:
30g Chiasamen
60g Datteln
10g Kakaopulver, ungesüßt
300ml Wasser

Alle Zutaten über Nacht in einem hohen Gefäß einweichen, am nächsten morgen pürieren, mit frischem Obst servieren.

Für ganz Eilige reichen für das Einweichen der Chiasamen auch 15-20 Minuten bis die Samen aufgequollen sind. Zieht der Pudding aber über Nacht, wird der Geschmack einfach deutlich intensiver.

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IMG_4624Ein Sommergericht, das schnell geht, erfrischend anders und überraschend schmeckt, zu jeder Tageszeit gegessen werden kann und nachdem sich die ganze Familie die Finger leckt? Das geht. Und zwar so einfach. Bei heissen Temperaturen mag ich zwar trotzdem warmes Frühstück, spätestens zum Mittag brauche ich aber etwas Erfrischendes, etwas, das satt macht aber nicht zu schwer ist. Kennt ihr auch? Dann ist dieser Kokosmilchreis euer neuer Freund! Ob warm, kalt mit etwas Sahne untergehoben oder einfach pur mit frischen Früchten – ihr werdet es lieben!
Wir lieben es auch sehr und deswegen gibt es den Kokosmilchreis jetzt öfter hier.

*Mohltied*

Für 4 Portionen braucht ihr:
2 Tassen Risottoreis
1 EL Kokosöl
1/2l Kokosmilch (nicht aus der Dose, lieber die von Alpro verwenden)
1 Vanilleschote
1 Prise Meersalz
4 TL griechischer Joghurt
4 Pfirsiche
1 EL Ahornsirup
Optional: 1 EL Hanfsamen

Das Kokosöl bei mittlerer Temperatur in einem mittelgroßen Topf erwärmen, den Reis dazugeben und glasig dünsten. Mit einem Schuß Kokosmilch ablöschen und mit etwas mehr Kokosmilch aufgießen bis der Reis knapp bedeckt ist. Hitze herunterfahren, Vanilleschote und eine Prise Meersalz dazugeben und warten bis die Milch verkocht ist, wieder Milch aufgießen bis der Reis bedeckt ist und so weiter verfahren bis der Reis seine Größe verdoppelt hat bzw. bis der Reis bisßfest aber nicht zu roh ist. Die Vanilleschote entfernen, abspülen, aufheben und für etwas anderes verwenden.
Den Reis auf 4 Schüsseln verteilen, jeweils einem TL Joghurt unterrühren, etwas abkühlen lassen.
In der zwischenzeit die Pfirsiche in kleine Stücke schneiden. In einer beschichteten Pfanne den Sirup bei mittlerer Hitze erwärmen und die Pfirsiche dazugeben. Sobald diese karamellisiert sind und etwas weicher sind, auf die Schüsseln aufteilen und mit Hanfsamen bestreuen.

Ihr könnt auch jedes andere Obst verwenden, Blaubeeren, Ananas, Orangen, Pflaumen,… und wer mag, hebt einfach 200ml geschlagene Sahne unter den Milchreis und stellt den Milchreis für 1 Stunde in den Kühlschrank.

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SmoothieBowl
Ehrlich, ich hatte keine Ahnung. Ich dachte wirklich: „Ok, diese grüne Suppe kann nicht lecker sein. Aber hey, lass uns was mal wieder was Neues ausprobieren. Im Zweifel machste‘ danach einfach Pfannkuchen. Geht ja schnell.“ Die Rede ist von der Smoothie Bowl aus der aktuellen Sweet Paul. Jetzt mal ganz im Ernst: Gesunde Küche hin oder her. Aber zum Frühstück Gemüse? Eine grüne Pampe – und um die Braut aufzuhübschen, schmeißt man noch ein paar Erdbeeren, Chiasamen und Müsli rauf. Sorry, da bin ich raus. Gemüse zum Frühstück gibt’s hier nur in Form von Avocado Toast (obwohl das ja eigentlich eine Frucht ist), verkleidet im Omelett oder als süße Kürbiscreme im Porridge (ja, das schmeckt!). Spinat zum Löffeln, nein danke. Jahaaaaa… wenn denn da nicht der Gedanke wäre „ach komm, lass uns was Neues machen“. Also – gesagt getan. Gibt es jetzt hier mindestens einmal die Woche. Und ist so lecker, dass ich beim ersten Mal kaum etwas abbekommen habe weil zwei kleine Monster sich auf mein Frühstück gestürzt haben. Für mich gab es dann Kinderporridge.

Wollt ihr auch? Kleiner Tipp: Macht die doppelte Menge, dann reicht es für alle hungrigen Mäuler.

Hier das Rezept für 2 Portionen:
100g Babyspinat
50g Erdbeeren
1 gefrorene Banane (alternativ geht auch eine Banane und ein paar Einwürfel)
1/4 Avocado
240ml Kokosmilch
1 TL Mandelbutter
Topping nach Wahl, z.Bsp. Müslu, Chiasamen, Erdbeeren, Kakaonibs, Bananenscheiben, Hanfsamen,…

Gemüse und Obst waschen, putzen bzw. schälen und alle Zutaten bis auf die Zutaten für das Topping in einen Mixer geben und für ca. 1 Minute durchmixen bis ein cremiger Smoothie entsteht. In kleine Schalen füllen, mit den Toppings garnieren, sofort servieren.

*Mohltied*

BananenKokoseis
Wie erkläre ich meiner Tochter, dass die fünf Eis, die sie gestern noch in das Eisfach gestellt hat heute alle sind? Genau: Gar nicht. Ich mach nämlich ganz fix Neues und hoffe, dass sie bei dem anhaltenden Schietwetter keine Lust auf Eis hat. Kurze Frage am Rande: haben Kinder jemals keine Lust auf Eis? Meine nicht. Eis geht immer. Und wer hat damit angefangen? Na klar – der Opa war’s. Und ehrlich? Ich finde es zu schön wenn die Mädels voller Freude und Genuss an ihrem Eis schlabbern. Was ich eher uncool finde, ist die Tatsache, dass sie von Eis nicht genug bekommen können und dass ich finde, dass Kinder unter zwei noch nicht in Massen Zucker essen müssen. Und im Sommer jeden Tag ein Eis? Ähem. Bei aller Liebe, aber das kommt nicht in die (Eis)tüte.
Jeden Tag etwas zu Naschen, gerne. Solange es gesund ist.
Im letzten Jahr habe ich mir für diese gesunden Eismomente für Anne vom Blog „Einer schreit immer“ das schnelle Erdbeereis für Kinder ausgedacht. Dazu muss ich sagen: Ich stehe eher auf cremiges Eis und habe mir ein Eis überlegt, dass wir alle mögen, das zuckerfrei ist, cremig, schnell herzustellen und keine Erdbeer- oder sonstigen Flecken hinterlässt. Herausgekommen ist ein wunderbares sahniges Kokoseis, das nicht nur cremig sondern auch wunderbar süß ist.
Davon könnt ihr euren Kindern bedenkenlos jeden Tag eine Portion geben. Und euch selbst eine nehmen.

*Mohltied*

Für 6 Eis braucht ihr:
1/2 Dose Kokosmilch (fettreduziert)
1 gefrorene Banane

Kokosmilch und Banane in einen Mixer geben, pürieren. In Eisförmchen geben, ab in’s Eisfach, am besten über Nacht. Macht ein super Frühstück (SPAß!) – aber einen tollen Snack oder Nachtisch.

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Gleem_Rawnies Schleckermäuler aufgepasst. Jetzt müsst ihr ganz stark sein. Oder besser doch nicht. Denn das gibt es wirklich: Naschen mit gutem Gewissen. Und das in dreifacher Hinsicht. Denn, wer die leckeren Pralinen von meiner Freundin Anna von gleem kauft, der darf Naschen ohne sich über die Inhaltsstoffe den Kopf zu zerbrechen (nur gutes Zeug wie Datteln, Rohkakao, manchmal noch etwas Honig in der Schokolade) und ohne sich Gedanken über die Herkunft zu machen. Denn die Produkte kommen alle von Bio-Bauern, die Anna auch persönlich kennt. Der Honig zum Beispiel kommt direkt aus dem Alten Land.
Und, da schlägt mein Mama-Herz höher, ihre „Rawnies“ hätte ich den Kindern sogar schon geben können als sie noch in der „bloß-keinen-Honig-Zeit“ waren (die Muttis unter euch wissen was ich meine…) – hätte ich Anna da schon gekannt. Annas Pralinen gibt es nämlich auch in vegan, also ganz ohne Honig oder weitere tierische Produkte.

Wer Lust hat, das mal auszuprobieren, der kann noch mehr Gutes tun indem er Anna bei ihrer Crowdfunding Kampagne unterstützt. Alle Infos zu der Kampagne findet ihr hier: www.startnext.com/gleem

Wie toll wäre es wenn die tolle Anna mit der Hilfe von vielen viel tollen Menschen ihren Traum von einer eigenen Patisserie ausbauen könnte und aus ihrer Küche Zuhause ausziehen und in eine größere Produktionsküche ziehen könnte? Und wie toll wäre es, wenn Menschen, die Allergien oder Unverträglichkeiten haben wieder ganz lecker Naschen könnten? Eben.

Anna bedankt sich schon jetzt bei euch – einfach so für’s Lesen, Teilen und Unterstützen.

Praline_mit_Honigschokolade Gleem_Produktion
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Am Dienstag habe ich euch noch von unserem entspannten Oster-Frühstück in der Villa im Heine Park berichtet. Das Feedback auf allen möglichen Kanälen war so riesig – umso mehr freue ich mich, dass ich heute 2 Gutscheine für jeweils 2 Personen für ein super entspanntes und leckeres Sonntagsfrühstück verlosen darf, die mir toller Weise vom Business Club Hamburg zur Verfügung gestellt wurden. Nein, das war nicht geplant, hat sich aber so ergeben nachdem euer Feedback so toll war und ihr so neugierig auf die Location seid.
Und so funktioniert’s:

1. Kommentiert hier auf dem Blog warum ihr den Gutschein haben wollt.
ODER
2. Markiert auf Instagram oder auf meiner Facebook Seite eine Person mit der ihr gerne in der Villa im Heine Park frühstücken würdet.

Ihr habt den ganzen Sonntag Zeit, am Montag ziehe ich die Gewinner.
Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen, eine Barauszahlung ebenfalls nicht möglich. Die Gutscheine sind Personen gebunden und sind nicht übertragbar, können also auch nicht verkauft oder anderweitig vergeben werden (warum sollte man das auch wollen…).

So, und nun wünsche ich euch ganz viel Glück und Erfolg und drücke euch allen die Daumen!

Credit: http://www.bch.de

Das Gewinnspiel ist seit dem 3.4.2016 beendet. Eine Teilnahme ist nicht mehr möglich. Die Gewinner wurden bereits kontaktiert. Danke für’s Mitmachen und sorry an alle, die diesmal kein Glück hatten.

Osterbrunch_2016

Na, endlich gibt es am nächsten Wochenende mal wieder die Möglichkeit so richtig die Sau herauszulassen. Oder den Hasen. Ich mag ja so Feste wie Weihnachten, Ostern,… . Weil man themenbedingt so wunderbare Sachen auf den Tisch bringen kann, die es meistens nur einmal im Jahr gibt. Ich liebe es, zu diesen Gelegenheiten Familie und/oder Freunde einzuladen und gemeinsam zu essen, Zeit zu verbringen und es sich gut gehen zu lassen. Mit den Kindern hat sich jedoch die Art unserer Einladungen verändert. Inzwischen laden wir am liebsten zum Frühstück ein. Nicht, weil wir um 7 wach sind und auf einmal zu Frühaufstehern mutiert sind (nach wie vor fängt unser Frühstück nicht vor 10 Uhr morgens an) sondern weil es mit Kindern die entspannteste Uhrzeit für alle ist: für Kinder und für die Eltern. Man ist nicht an irgendwelche Schlaf-Rhythmen gebunden und wenn es dann doch mal länger dauert, ist man in jedem Fall zum Abendbrot und geregelten In’s-Bett-bring-Szenarien wieder Zuhause.
Inzwischen ist das Sonntags-Frühstück sogar zu meiner liebsten Mahlzeit geworden. Weil es so herrlich vielfältig ist – und gemütlich. Damit es aber auch gemütlich bleibt, besonders zu Ostern, habe ich mir ein paar Rezepte überlegt, die der ganzen Familie schmecken, insbesondere Familien mit Kindern. Wichtig war mir ein bisschen Ausgewogenheit. Klar, gibt es Schokohasen, aber das Letzte was ich will, sind zuckergeschockte Kinder, die ein Frühstück zu nichts gemütlichem mehr machen. Also habe ich mir ein paar tolle Rezepte überlegt, die zum einen easy peasy vorzubereiten sind, Kinderfreundlich sind aber auch uns Erwachsenen Spass machen. Und, versprochen, nicht sofort den verlorenen Weihnachtsspeck wieder auf die Hüfte zaubern.

*Mohltied*

Osterbrunch für die ganze Familie:
Hefekranz
Fenchel-Kokos-Tarte
Orientalischer Mini-Burger mit zweierlei Saucen
Apfel-Möhrensalat mit Cranberries und Granatapfelkernen
Vegane Erdbeer-Shake aus Cashewsmilch

Hefekranz (ca. 15-20 Scheiben)
575g Mehl
1 Päckchen Trockenhefe
55g Zucker
1 EL Salz
2 Eier
2 Eigelb
40ml Olivenöl
1 EL Eiweiß + 1 TL Zucker zum Bestreichen
Das Mehl mit der Hefe, Zucker und Salz in einer Schüssel vermischen. 140ml lauwarmes Wasser mit den Eiern, den Eigelben und dem Öl in einer zweiten Schüssel verrühren. Diese Mischung zu den trockenen Zutaten geben und alles zu einem glatten, elastischen Teig verarbeiten (5-10 Minuten in der Küchenmaschine, 10-20 Minuten per Hand). Den Teig zu einer Kugel formen, in eine mit Öl gefettete Schüssel legen, mit Frischhaltefolie abdecken und etwas 1,5 Stunden bei Zimmertemperatur gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
Den Teig in sechs gleich große Portionen teilen und diese zu gleichmäßigen Strängen formen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und flechten. Wer nicht mit sechs Strängen flechten kann, nimmt einfach drei Stränge, das funktioniert auch, sieht nur nicht so schön aus. dann den Teig nochmals bei Zimmertemperatur gehen lassen bis das Volumen sich verdoppelt hat.
Inzwischen den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Eiweiß und Zucker miteinander verrühren und den Zopf damit einpinseln, dann ca. 25 Minuten goldgelb backen. Auskühlen lassen, fertig.

Dieses Rezept ist aus dem Buch „New York – Die Kultrezepte„, erschienen im Christian Verlag, zu kaufen bei Amazon.

Fenchel-Kokostarte (ca. 8 Stücke)
65g Reismehl
45g gemahlene Mandeln
2 EL Hanfmehl
1 Prise Meersalz
3 EL Kokosfett + ein wenig zum Einfetten
3 EL Eiswasser
120ml Kokosmilch
2 Eier
1/2 TL geriebene Muskatnuss
1 Fenchel
Die Mehle mit dem Salz für den Tarteboden in eine Schüssel sieben. Das Kokosfett und Wasser hinzu geben und mit den Händen zu einem Teig verkneten. Wenn er zu krümelig ist, zusätzliches Wasser dazugeben. Teig zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie eingewickelt für 30 Minuten in den Kühlschrank legen. Für den Belag die Kokosmilch, die Eier, Muskat, Salz und Pfeffer in einer Schüssel verquirlen.
Den Backofen auf 190 Grad vorheizen, die Tarteform einfetten.Den Teig gleichmäßig auf dem Boden und den Wänden der Tarteform andrücken, den Boden mit einer Gabel mehrfach einstechen und die Kokosmilch-Mischung darüber geben, dann denn Fenchel in dünne Scheiben schneiden und auf der Tarte verteilen. Auf mittlerer Schiene goldbraun backen.

Dieses Rezept ist aus dem Buch „Die grüne Küche“ von David Frenkel und Luise Vindahl, erschienen im Knesebeck Verlag.

Für ca. 24 Mini-Burger
Für die Buns 
findet ihr hier das Rezept – allerdings gebt ihr vor dem letzten Verrühren zwei EL Tomatenmark zum Teig und verwendet statt der hellen Sesamkörner einfach schwarze.

Für die Kichererbsen-Patties
Ein Bund Minze
200g gemahlene Mandeln
1 Dose Kichererbsen
1/2 Zwiebel
3 EL Olivenöl
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
1 EL Hanfmehl
1 TL Backpulver
Den Ofen auf 200 Grad vorheizen, ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Minze mit den gemahlenen Mandeln pürieren, die restlichen Zutaten dazugeben, weiter pürieren bis alles gut vermischt ist. Ca. 24 kleine Patties formen, ca. 15 Minuten backen, zwischendurch wenden.

Soßen
Für die Guacamole einfach eine Avocado mit 2 EL Zitronensaft pürieren, salzen und pfeffern, fertig.
Für die Tahin Sauce einfach Tahin, Olivenöl, Apfelessig, Honig, eiskaltes Wasser, Salz und Pfeffer in ein hohes Gefäß, schließen und kräftig schütteln. Fertig.

Jetzt die Buns aufschneiden, die Unterseite mit der Guacamole bestreichen, den Pattie darauf setzen, mit der Tahinsauce verzieren, Oberteil rauf, fertig. Wer mag, kann auch noch ein Salatblatt oder etwas Minze in den Burger geben.

Für eine große Schüssel Apfel-Möhrensalat (ca. 10 Personen)
1kg Möhren
2 Äpfel
1 Handvoll Rosinen
1 Handvoll Cranberries
1/2 Granatapfel
Die Möhren schälen und mit einem Spiralschäler in Streifen schälen (alternativ kann man auch einen Sparschäler verwenden), die Äpfel ebenfalls schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Den Granatapfel entkernen (dafür am besten eine Schüssel mit Wasser aufstellen und den halbierten Apfel dann nach unten im Wasser die Kerne ausdrücken, in ein Sieb gießen und schon habt ihr Granatapfelkerne ohne euch das Outfit zu ruinieren). Alles in eine Schüssel geben, Rosinen und Cranberries dazugeben.
Für das Dressing 2 EL Öl mit 4 EL Apfelessig, 1 TL Senf, 1 EL Mandelmus, Salz und Pfeffer verrühren und über den Salat gießen.

Für ca. 750ml Erdbeershake
60g Cahewskerne
600ml Wasser
1 Handvoll Erdbeeeren
Mark von einer Vanilleschote
6-8 Datteln
Cashewskerne im Wasser für mindestens 4 Stunden einweichen, dann durchmixen. Erdbeeren und Mark der Vanilleschote dazugeben, je nach Süße der Datteln, diese nach und nach dazugeben. Bis zum Verzehr kühl stellen.

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