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Hamburger Originale

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Die Weihnachtszeit, der Urlaub und der Jetlag – das alles waren so Zeiten, in denen ich mich um eines bestimm nicht gekümmert habe: um meine Ernährung und Sport. Gerade im Urlaub gab es so ziemlich jeden Tag ein Glas Wein, davor einen Martini, danach einen Gin Tonic. Dazu viel Essen, das sehr sehr lecker war, aber auch sehr viele Spuren hinterlassen hat. Nur so viel: Wie gut, dass gerade keine Bikinisaison ist.
Jetzt bin ich normalerweise nicht dafür auf’s Essen zu verzichten – alleine schon wegen der Mädels. Wenn die jetzt nur noch trinken wollen statt essen, müsste ich mich nicht wundern. Zum Glück ist das aber nicht so (Trick 17: nur Lieblingsessen servieren). Aber: Manchmal, da brauche ich einfach einen Kaltstart um wieder reinzukommen, einen Sprung ins kalte Wasser, am besten vom 10-Meter-Turm.
Ich fühlte mich einfach permanent voll, eigentlich eher überfüllt und irgendwie satt von all dem guten Essen. 10 vor 11? Ach, wie gut, dass der Supermarkt noch offen hat und man noch schnell Nic Nacs holen kann. Die Flasche Wein ist noch offen? Ach komm, ein Gläschen. Ich habe mal wieder so richtig Lust auf Pizza/Pasta/Burger – no Problem, Ist ja alles da!
Also musste eine Kur her. Eine leckere. Nicht, um abzunehmen, das ist ein netter Nebeneffekt – sondern um aufzuhören alles in Massen zu konsumieren. Und so bin ich bei Kale & Me gelandet. Weil: die produzieren in Hamburg, ein sympathisches Start-Up ohne Schischi und Gucci, preislich auch eher nicht Gucci sondern GAP und – wie ich im Nachhinein sagen kann: wirklich lecker!
Drei Tage habe ich die Kur durchgezogen, wobei es mir am zweiten Tag nicht gut ging und ich nur müde war und von leistungsfähig ganz weit entfernt. Aber, auch das hat mich die Kur gelehrt: man muss nicht immer leistungsfähig sein. Detox im weiteren Sinne, (Hier übrigens der Link zu meinem Artikel auf frau, frei & zum Thema Digital Detox) Druck rausnehmen und die Welt mit ihren Problemen draussen lassen und für sich selbst glatt ziehen: Was ist gut, was ist schlecht, was darf kommen.
Tag drei war dann wie Tag eins: voll motiviert, mit nur einem Unterschied: der Vorfreude auf’s Frühstück.

Was ich mitgenommen habe aus der Kur? das ich mir öfter mal einen Saft gönnen werde, gerade wenn die Zeit knapp ist und ich keine Zeit für’s Essen habe, ist die bessere Alternative zum Sandwich oder Pizza Catie Carrot oder Rosy Roots.
Und ab sofort darf es abends als Betthupferl mal eine Amy Almonds sein.

Wollt ihr auch? Dann traut euch – es müssen ja nicht gleich drei Tage sein. Das Tolle: die Säfte sind lange haltbar. Solltet ihr also zwischendurch abbrechen oder doch nur einen statt zwei oder drei Tagen juicen, halten sich die Säfte prima im Kühlschrank.
Zusammen mit dem Team von Kale & Me habe ich mir etwas für euch für den gesamten Februar ausgedacht: Bei Bestellung einer Kur (1, 3 oder 5 Tage) bekommt ihr zusätzlich einen Saft (z.Bsp. für den nächsten Tag als Start). Einen Jute-Beutel gibt es auch noch dazu damit ihr eure Säfte hübsch verpacken könnt. Einfach den Code: hamburgerdeern4you eingeben und Pamela, Katie, Al, Rosy, Amy und Kalvin sind auf dem Weg zu euch!

Erzählt mir wie es läuft. Let’s Juice!

Mohltied!

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Damit das kurz vorher klar ist: Ja, das ist sowas wie „Das perfekte Dinner“. Und: ich würde mich im Leben nicht dafür bewerben. Ein Dinner via Chef.One wird es allerdings trotzdem nochmal geben.

Aber von vorne: Ich finde ja, dass unsere Einladungskultur etwas gelitten hat in den letzten Jahren. Früher gab es regelmäßig irgendwelche „Cook Ins“, bei dem sich Freunde zum gemeinsamen Kochen getroffen haben. Die wurden irgendwann ersetzt durch Dinner-Abende. Und die wurden irgendwann durch Kinder ersetzt. Oder durch Jobs irgendwo am anderen Ende von Deutschland, wenn nicht sogar der Welt.
Und wenn mir etwas fehlt, dann sind es genau diese Abende mit lieben Freunden, die man bekochen kann. Bei denen es ausreichend Wein zu trinken gibt und keiner auf die Uhr schaut. Man nicht leise sein muss. Wofür habe ich all die tollen Kochbücher wenn ich doch immer wieder nur für uns vier koche? Klar, unsere Kinder und mein Mann freut sich wenn es an einem gewöhnlichen Dienstag Abend ein Sonntags-Festmahl gibt, aber mal ehrlich – wo bleibt denn da der Spaß?

Und wie es manchmal so ist – manche Dinge muss man ja nur laut sagen: Durch einen sehr lustigen Zufall wurde ich von jetzt auf gleich Gastgeber bei Chef.One, einer Plattform, bei der man sich bei anderen Leuten zum Essen einladen kann. Ihr sucht einfach eure Lieblingsstadt, sucht euch aus dem Angebot eurer Stadt ein Menü aus (nach welchen Kriterien auch immer: Ort, Menüfolge, Host, Preis, etc.) und bucht easy peasy ein Dinner. Der Vorteil: ihr wisst was euch erwartet. Und irgendwie auch gar nicht. Nicht mal ich als Gastgeber konnte einschätzen was mich erwartet. Obwohl ich das Menü kannte, vorab schon einmal Luschern konnte wer sich bei mir an den Tisch setzen möchte und wie der Ablauf des Abends ist.
Immerhin gab es ja noch ein paar Überraschungen, wie z.Bsp. das sehr leckere Hopfen-Apfel-Getränk „Die Hoppe“ als Aperitif. Die Hoppe das ist kein Bier, obwohl es in einer Bierflasche daherkommt. Es hat nicht einmal Alkohol. Dafür Äpfel aus dem alten Land. Und, ganz nach Hamburger Marnier, kann man das wunderbar aus der Buddel trinken. Zu einem Hamburger Menü irgendwie passen, oder? Die zweite Überraschung waren die weihnachlichen Lebkuchen Rawnies und die feinen Hanf-Pralinen zum Dinner-Abschluß, die mir Anna von gleem mitgegeben hat als sie hörte, dass ich ein Dinner veranstalte.
Zwischen den Überraschungen gab es an meinem Tisch 5 sehr nette Leute, die ich kennenlernen und mit diesem 3-Gang-Menü bekochen durfte. Dazu tolle Gespräche aus einem kunterbunten Kreis an Menschen, die lustigerweise alle sehr weit herumgekommen sind in der Welt und viel zu erzählen hatten.

Rundherum war es ein toller Abend und ich möchte meinen Gästen von Herzen Danken, dass mein erster Chef.One Dinnerabend so einfach für mich zu handeln war. Ich war sehr sehr aufgeregt und bin im Nachhinein aber sehr glücklich, dass ich die Gelegenheit hatte viele nette Menschen an einem Tisch zu haben. Endlich einmal wieder. Und ich glaube, das mache ich direkt nochmal. Ihr wollt auch an meinem Esstisch in unserer gemütlichen Wohnküche sitzen und euch bekochen lassen? Dann meldet euch am besten zum Newsletter von Chef.One an und sichert euch schnell einen Platz.

Bis bald!

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Habe ich schonmal erzählt, dass ich Blogger Events nicht mag, auf Einladungen mit einem freundlichen „Danke, aber Nein Danke, reagiere und bisher an einer Hand abzählen kann wieviele Einladungen ich angenommen habe? Weil ich euch von relevanten, schönen und passenden Themen erzählen will anstatt irgendeine fette Marke auf meinem Blog zu bewerben (sprach die Werberin – ups). Aber als die Einladung zur Eröffnungsparty von Dani und Kati von guter Kuchen kam, habe ich nicht lange gefackelt und zugesagt. Weil die beiden so nett eingeladen haben, weil es so nach einer Hamburger Perle klang, obwohl die beiden gar keine Hamburgerinnnen sind, weil es einfach etwas war, das ich euch weitererzählen wollte. Denn: guten Kuchen können wir alle gebrauchen, oder? Also, ihr Lieben – geht die beiden besuchen und bestellt die fantastischen Cake Pops, die ich tollerweise schon mehrfach probieren durfte und die auf unserem 2. Kindergeburtstag der absolute Oberknaller waren und alles selbst gebackene in den Schatten gestellt haben. Viel Spaß beim Cake Pop essen!

Dani, Kati – warum denn in aller Welt Cake Pops??? Ich dachte, dieser Trend sei schon vorbei… wobei wenn ich eure leckeren Kuchen anschaue (und esse!) dann hoffe ich, dass dieser Trend nie vorbeigeht!
Irgendwie kam das mit den Cake Pops für uns auch überraschend. Bei einer Recherche zu Ihrem Job als Journalistin ist Dani 2012 auf Cake Pops gestoßen. Ende des Jahres machte ihr Magazin pleite, sie hatte viel Zeit zum Backen und ausprobieren. Zusammen mit Papa Decker, Konditormeister aus Düsseldorf, tüfftelte sie Rezepturen aus, zusammen mit Kati wurde der Online-Shop gebaut und schwupps – stand das Business. Ganz unverhofft.

Lieblingsecken, auch kulinarische?
Dani wohnt mit ihrer kleinen Familie (Freund und Kind) in der Schanze, in dem Jubeltrubel ist sie auch nach ihrer hochaktiven Feier-Zeit hängengeblieben. Kati hat es auch in die Ecke verschlagen und liebt das entspannte leben in Eimsbüttel. An sich ruhig, aber wenn man will, Trubel und kleine Lädchen direkt um die Ecke.
Aber absoluter Lieblingsplatz ist ganz hamburg-klassisch: Der Hafen! Mit der Fähre bis Övelgönne, rüber zum Strandkiosk trutschern, Kakao trinken, Wellen hören.

Und euer Lieblingskuchen ist bestimmt der eigene – aber geht ihr auch mal fremd – also zum Kuchenessen…?
Ja, das machen wir auch sehr gerne. Wir lieben französische Kleinigkeiten z.B. das Café Eclair auf der Eimsbüttler Chaussee. Und beim Konditor Stenzel in der Schanze kann man sich Sonntags auch mal ein fettes Stück Sahnetorte gönnen!

Ihr habt so einen hübschen Laden, was kann man da alles machen ausser Kuchen essen und abholen?
Für uns ist unserer Backwerkstatt primär die Produktionsstätte unserer Cake Pops, die Backstube ist das Herz von guter kuchen, hier entstehen die kleinen Kunstwerke. Ansonsten zeigen wir auch anderen Leuten sehr gern, wie das mit dem Cake Pop machen funktioniert – bei unseren Backkursen lernt wirklich jeder, wie der Pop endlich am Stiel hält!

Euer Lieblings Cake Pop oder der Tollste, den ihr machen durftet?
Der Coolste, den Dani bisher gemacht hat ist bestimmt der Elvis-Pop. Ansonsten müssen wir eigentlich immer mitschmunzeln, wenn eine kleine Armee Krümelmonster vor uns steht, bei der jeder mit seinen Dulli-Augen in unterschiedliche Richtungen schaut.


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Und verratet ihr auch noch den Trick wie die Cake Pops so toll aussehen und nicht wie handgemacht?

Viel Geduld & Ausdauer, eine ruhige Hand – und nicht aufgeben, wenn die Schokolade mal nicht so will, wie man selbst. Richtiges temperieren ist das A & O, die Schokolade niemals zu heiß werden lassen und darauf achten, dass kein Wasser an die Kuvertüre kommt – sonst wird es eine zähe Angelegenheit. Bevor wir die Pops tauchen, wird der Stiel erst einmal in Kuvertüre gedippt, in den Pop gesteckt und das Ganze zum fest werden lassen in den Kühlschrank gestellt. Dann fällt der Pop auch nicht vom Stiel!

Danke ihr beiden für die tollen Tipps!

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Vlet-Liebhaber werden beim Namen Thomas Sampl ganz hellhörig: Der Chefkoch hat lange Zeit im Vlet die Küche gehütet bevor er jetzt mit zwei Partnern, Anja und Alex von City Slickers, die schöne Idee „Smutjes Landgang“ entwickelte: Wochenmarkttouren in Begleitung eines Profis (mit Thomas himself) inklusive bummeln, einkaufen, kleiner Stadtführung, kochen und essen.
Klar, auf den Wochenmarkt könnt ihr auch alleine gehen, aber bei den Touren mit Profi-Unterstützung bekommt ihr die ein oder andere neue Info, nicht nur zu den Lebensmitteln sondern auch zu Umgebung. Eingekauft wird auf dem Großneumarkt oder Isemarkt, weitere Märkte sind Planung und auch weitere Termin werden bald bekannt gegeben. Wer noch Plätze für die letzten drei Termine in 2016 buchen möchte, sollte also schnell zuschlagen.

Ihr drei, ihr kommt alle nicht aus Hamburg aber scheint die Stadt ja sehr zu lieben…
Stimmt, wir sind alles Quiddje, haben uns aber mit Herz und Seele entschieden in Hamburg zu leben und zu arbeiten. Unsere Begeisterung für diese Stadt geben wir in authentischen und wissenswerten Touren weiter.

Und wo genau habt ihr euren Anker gesetzt?
Thomas wohnt in einem alten Kartoffelspeicher in der Süderstraße. Alex und Anja wohnen in der Neustadt und in Eimsbüttel. In den beiden Stadtteilen sind wir gerne unterwegs und mögen die entspannte, unkomplizierte Art hier zu leben. Hier kann man massiver Gentrifizierung noch aus dem Weg gehen und trotzdem ist man schnell mit dem Rad überall dort, wo man zwar nicht wohnen, aber Spaß haben möchte.

Verratet ihr mir eure Lieblingsecken? Und kulinarische?
Wir sind gerne draussen. An der Elbe, zwischen Pauli und Karolinen Viertel, Im Stadtpark, Planten un Blomen, aber auch mal raus zum Volkspark. Interessant für uns sind aber auch die unperfekten Ecken Hamburgs wie zum Beispiel die noch unbebauten Gebiete der Hafencity. Da schauen wir immer mal nach dem neuesten Stand. Scheinbar dauert es nun wirklich (wirklich!) nicht mehr so lange bis auch dort alles perfekt zusammen passt. Aber gerade die Zeit davor macht einen Ort unverwechselbar. Auch die Großbaustelle „Mitte Altona“ gehört dazu.

Und kulinarische?
Alex‘ Geheimtipp ist das Maharaja auf St. Pauli. Zu den Favoriten von Anja (und da gibt es viiiiiiele) gehört der Freischwimmer in der Fruchtallee. Thomas geht lieber ins Tschbull, zu Patrick ins Fillet of Soul und zur Pizza Bande auf den Kiez.

Eure Lieblingszeit für Marktbesuche?
Morgens um 10.00 Uhr – da startet die Markttour auch. Aber früher ist auch schön.

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Ich liebe ja den Goldbekmarkt – habt ihr einen Lieblingsmarkt und wenn ja, was ist an dem so besonders schön?
Der Goldbekmarkt soll als nächstes in unser Programm aufgenommen werden. Der Großneumarkt ist toll: tolle Qualität und nicht so überlaufen. Außerdem trifft man bestimmt zufällig mal einen Freund, um ein Käffchen zu trinken.
Anja ist gerne auf dem Isemarkt, meistens vor der Arbeit oder für die Arbeit. Da gibt es einfach alles!

Irgendeinen Tipp für Marktbesucher? Der Schönste, Einkaufsliste oder einfach losgehen und schauen was gerade Saison hat?
Da scheiden sich die Geister: Thomas, als Kochprofi, geht am liebsten ohne los. Mit Rezepten auf den Markt  zu gehen bringt selten etwas. Dann sieht der Blumenkohl nicht gut aus. Dann macht das Gericht keinen Spaß.
Aber Alex und Anja können beide nicht ohne Einkaufsliste. Da käme man ja nie wieder nach Hause. Aber, wie man sieht: für die richtig tollen Tipps sollte man mit Thomas losgehen. Eine bessere Beratung kann man nicht bekommen!

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Was steht als nächstes an? In diesem Jahr sind ja noch Termine buchbar – wie geht es im nächsten Jahr weiter?
Wir arbeiten gerade an den neuen Rezepten für nächstes Jahr. Die Termine hingegen sind schon online. Wenn alles so weiter läuft, haben wir Winterhude bis Ende des Jahres online. Ausserdem werden wir den „Kleenen Smutje“ einführen, der aus Marktberatung und Stadtführung besteht. Danach hat jeder die Möglichkeit seine eigenen Wocheneinkäufe zu machen und die Tipps gleich mal auszuprobieren. Wer gerne auch kochen möchte, kann den „normalen“ Smutje buchen. Mit Marktbesuch, Stadtführung und Kochkurs.

Und für wen ist das was, so ein Landgang? Muss man kochen können? Und die Hamburger Küche lieben?
Unsere Teilnehmer sind hauptsächlich aus dem Norddeutschen Raum, die auch gerne mal ihren Besuch aus Süddeutschland mitbringen. Gar-Nicht-Kocher hatten wir auch schon dabei und haben das Interesse zum Hobbykochen tatsächlich wecken können. Also keine falsche Vorsicht! Einfach mal ausprobieren.

Und was gehört in jede Küche? Jetzt bin ich gespannt…
Unbedingt gute Grundzutaten: Meersalz, ganzer schwarzer Pfeffer, ein gutes Rapsöl, ein leckerer Apfelessig. Alex und Anja brauchen scharfe Messer und einen guter Kochwein. Der kann auch ohne kochen nützlich sein 😉

Haha – danke ihr drei für die tollen Tipps. Ich freue mich euch bald auf dem Goldbekmarkt zu sehen!

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Wenn es etwas gibt, das ich als meine persönliche Geheimwaffe bezeichne, dann ist es mein Apfelgelee. Damit hab ich bisher jeden rumgekriegt. Sogar jemanden, der eigentlich gar keine Marmelade mag. Mich selbst schon dreimal. Ich liebe es, einen Klacks Apfelgelee morgens auf mein Porridge zu geben. Es schmeckt so herrlich einfach und schlicht nach Apfel. Kein Schnickschnack, nur ein bisschen Zimt damit es rund geht im Mund.
Die letzten Freunde, die das letzte (!) Glas geschenkt bekommen haben, haben es in nullkommanix weggeputzt und nach mehr gefragt. Ich warte auf den Tag an dem hier leere Gläser vor der Tür stehen (Wehe, untersteht euch…) – denn gefragt wann es denn endlich Nachschub gibt, das wurde bisher reichlich. Und nach dem Rezept. Hm. Verrät man seine Geheimwaffe? Eigentlich ja nicht. Aber was soll’s – ich würde nichts Toller finden wenn auch ihr ab sofort eine Geheimwaffe habt. Also los geht’s –

Hier das Rezept für 7-9 Gläser (je nach Größe)
4kg Äpfel (ich verwende Holsteiner Cox von unserer Apfelbaumpatenschaft)
1kg Gelierzucker 2:1 (fragt nicht…)
1 TL Zimt

Die Äpfel vierteln und entkernen, in einen Dampf-Entsafter geben (ich habe meinen von meiner Freundin Connie bekommen als Leihgabe als sie in die Staaten gegangen ist. Klingt das jetzt doof wenn ich sage, dass ich hoffe, das sie für immer da bleibt? Ich bin mir nämlich ziemlich sicher, dass in dem Entsafter eine gehörige Portion Liebe ist, einen ähnlichen Entsafter findet ihr hier) und warten bis der Apfelsaft heraus läuft. Wenn ihr 1,5l zusammenhabt, gemeinsam mit dem Gelierzucker aufkochen und 4-5 Minuten sprudelnd kochen lassen, dabei immer schön rühren. Gelierprobe nicht vergessen! Zimt dazu geben, gut verrühren. Die Gläser heiß auswaschen, Apfelgelee in Gläser füllen, verschließen und für 5 Minuten auf den Kopf stellen. Umdrehen, auskühlen lassen, fertig.

Viel Erfolg mit eurer Geheimwaffe und *Mohltied*

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Wenn man nach einer Woche von dem Burger träumt, den man 7 Tage zuvor gegessen hat… dann muss das wohl große Burgerliebe sein. Also, die richtig große Liebe. Ist mir noch nie passiert, bis letzte Woche, eine Woche nachdem wir beim Pre-Opening von Dulf’s Burger wahren. Da fahre ich doch nichts ahnend in der Alsterdorfer Straße herum, blicke irgendwann nach links in die Himmelstraße und denke mir: verdammt. Verdammt, verdammt, verdammt. Jetzt musste bis in’s Karoviertel. Warum hast Du es nur nie geschafft den leckersten Burgerbrater in Town zu besuchen wo er doch fast um die Ecke lag? Lag? Genau, lag. Weil: Dulf’s Burger ist umgezogen. In’s Karoviertel. Bestimmt wegen der vermehrten Laufkundschaft. Oder der zentraleren Lage. Oder weil man da jetzt seinen Kiez- oder Schanzen- oder Dombesuch ausklingen lassen kann. Oder, weil die Leute von der Messe mal was anständiges zu essen brauchen.
Lieber Dulf, ich werde Dich vermissen, hier in Winterhude. Auch wenn ich nie den alten Laden besucht habe (und darüber ärgere ich mich jeden Tag, großes Burgerherzehrenwort). Aber ich freue mich auf viele Burger-Abende mit der Familie oder Freunden. Familie? Ja, Familie. Dulf hat nämlich ein Herz für Kinder und hält ausreichend Kinderstühle bereit. Ich lasse gerade zwei Namensschilder mit den Namen unserer Kinder anfertigen – nur für den Fall der Fälle. Wenn ihr versteht was ich meine.
Zu gerne würde ich euch jetzt noch was über die rauchigen, saftigen und leckersten Burger erzählen oder über den wirklich hübschen Laden, der in die Küche blicken lässt oder das naturverliebte Interior. Aber leider muss ich jetzt ein paar Kiez-, Dom- und Schanzenbesuche planen.

Aber – eine Sache noch: Tollerweise darf ich für euch einen Burgerabend bei Dulf für 4 Personen verlosen. Was ihr tun müsst? Einfach hier einen Kommentar hinerlassen und sagen welches euer Lieblingsburger ist. Teilnehmen, könnt ihr bis einschließlich 12.09.2016. Der oder die GewinnerIn wird am 13.09. bekannt gegeben. Eine Barauszahlung ist natürlich nicht möglich und der Gewinn ist nicht übertragbar.

Ich drücke euch die Daumen und kann nur sagen: lasst es euch nicht entgehen. Ich hätte diesen Post genauso geschrieben wenn ich nichts hätte verlosen dürfen.

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An dieser Stelle erst einmal: Happy Birthday nachträglich, liebes Wunderwerk! Die Mädels Lena und Olga, bzw. vielmehr ihr toller Laden ist am Wochenende 1 geworden. Aus Erfahrung kann ich sagen: so ein erster Geburtstag ist schon was Aufregendes. Ob jetzt Kinder oder eigener Laden – Baby bleibt Baby. Also wurde kräftig gefeiert. Mit Geburtstagswoche, Prossecco, Eis, Keksen, Mini-Kuchen und noch mehr Aktionen.
Am Donnerstag habe ich die Mädels mit ersten Hamburger Deern Rawnies, made by gleem und Mini-Hanseaten im  Wunderwerk-Look versorgt. Und irgendwie waren die Dinger so schnell weg (um ehrlich zu sein, habe ich ernsthaft drüber nachgedacht, sie zu behalten…), dass zur Party niemand mehr einen abbekommen kann. Für alle, die also auch einen Mini-Hanseaten wollen: hier das Rezept zum Nachbacken. Statt der gelb-blauen Färbung könnt ihr natürlich klassisch-hanseatisch rosa-weiß verwenden (dann geht das auch super mit Marmelade statt Lebensmittelfarbe).

Ich geh jetzt nochmal in die Küche und sorge für Nachschub. Womit feiert ihr so?

Für ca. 30 Stück benötigt ihr:
Für den Teig:
250g Mehl
50g Zucker
100g Marzipanrohmasse
150g kalte Butter
1 Eigelb
1,5 TL gemahlener Kardamom

Zum Fertigstellen:
200g Puderzucker
Saft von einer Zitrone
etwas eiskaltes Wasser
1/2 Glas Johannisbeergeleee

Alle Teigzutaten ordentlich verkneten, am besten mit der Küchenmaschine oder Knethaken, zu einer Kugel formen und für 30 Minuten abgedeckt in den Kühlschrank stellen.
Den Backofen auf 180 Grad Umluft erhitzen, die Teigkugel auf etwas Mehl ausrollen und kleine Blumen oder Kreise ausstechen. Reste wieder kneten, ausrollen bis der gesamte Teig verbraucht ist und die Kreise auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Für 10 Minuten im Ofen backen, herausnehmen und vollständig abkühlen lassen.
Den Puderzucker mit der Zitrone verrühren, evtl. etwas Wasser dazu. Die Konsistenz sollte an Kleister erinnern. Die Hälfte der Kekse mit dem Zuckerguß bestreichen und trocknen lassen.
In der Zwischenzeit das Johannisbeergelee in einem Topf schmelzen und mit einem Teelöffel die übrig gebliebenen Kekse bestreichen. Sofort die Zuckerguß-Kekse darauf setzen.
Zum Schluss etwas Johannisbeergelee unter den übrig gebliebenen Zuckerguß mischen, gut verrühren bis ein kräftiges rosa  entsteht. Nun die Kekse zur Hälfte mit dem rosa Zuckerguß bepinseln und vollständig trocknen lassen.

Machen sich toll als Geschenk, oder als frische Variante zu Weihnachten!

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