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Für’s Picknick

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So, jetzt mal real life: Auch bei einem Foodblogger geht manchmal gehörig was daneben. Aber wären wir Foodblogger nicht Foodblogger wenn wir auch aus der größten Katastrophe etwas Gutes herausholen würden?

Aber zum Anfang: Ich dachte mir, ich präsentiere euch hier heute DEN Rüblikuchen schlechthin: Laktose- und zuckerfrei, gesund – perfekt für Essanfänger und (kleine) Kinder. Aber wie das so ist, mit den Plänen. Am besten schmeisst man sie über Bord. Hochkant.
Was passiert ist? Der Kuchen ist und ist nicht fest geworden. Irgendwann wurde er sehr knusprig aber der Kern war immer noch nicht anschneidbar.

Also – was tun mit einem Kuchen, der nicht vorhat eine Kuchen zu werden?

Wenn der Kuchen nicht so will wie Du willst – mach Pudding draus! Hab ich mir dann auch gedacht und hab ihn kurzerhand in kleine Glasschälchen umgefüllt. Und was soll ich sagen? Es war DAS perfekte Malheur aux Carrots. Wunderbar cremig, herrlich knusprig und subtil süß. In Null Komma Nix war mein Malheur weg und alle waren satt und glücklich.

Für das nächste Mal merken: Denn Kuchen gleich in 6 Schälchen füllen und backen und eine Frischkäse-Frosting zubereiten. Vielleicht wird das unser nächstes Frühstück?

Das Rezept habe ich euch schnell zusammengeschrieben – viel Spaß beim Nachmachen!
4 EL Chiasamen
300g Möhren
150ml Mandelmilch
1 EL Ahornsirup
1 EL Kokosöl + etwas für die Förmchen
1 EL Mandelmus
2 EL + 100g gemahlene Mandeln
1 EL Hanfmehl
100g Haferflocken + etwas zum Bestreuen
1 TL Backpulver
1 TL Zimt
1 Prise Salz

Chiasamen mit Milch, Ahornsirup, Kokosöl und Mandelbutter gut verrühren und eine Stunde stehen lassen. Die Chiasamen saugen die Flüssigkeit auf und sollten mindestens das doppelte Volumen erreichen. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen, 6 Förmchen mit Kokosöl einreiben. Die Möhren in einem Häxler fein reiben (geht auch per Hand und Reibe, ist aber aufwändiger). Die restlichen Zutaten in die Schüssel geben und verrühren.
Den Teig in die Förmchen geben, mit den Haferflocken bestreuen und im Ofen für ca. 35-40 Minuten backen. Herausnehmen, abkühlen lassen und servieren.

*Mohltied*

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Puh, was ein Dezember. Ihr konntet hier jeden Tag einen Knallerpreis gewinnen, ich habe derweil fleissig am e-Book gearbeitet und mir für euch weitere tolle Sachen ausgedacht. Wenn ich dachte, dass es 2016 krachen wird, dann weiß ich gar nicht was hier 2017 passiert. In jedem Fall werden schöne Dinge passieren. Für mich, für euch, für eure Kinder. Und mit tollen Hamburgerinnen, die eine Menge zu erzählen haben. Aber jetzt heisst es für mich erst einmal Pause machen, durchatmen und Kraft tanken für alles Neue.

Bevor ich mich aber in den Weihnachtsurlaub verabschiede, habe ich euch schnell noch 2 Rezepte aufgeschrieben, die ich sehr liebe weil sie absolut Partytauglich und ohne Aufwand umsetzbar sind. Alles was ihr braucht ist einen anständigen Mixer und einen Ofen. Wetten, dass euch eure Freunde/Familie die Parmesan-Kichererbsen und den Drink aus den Händen reissen werden? Wir hatten kurz vor Weihnachten noch eine kleine, spontane X-Mas Party draussen bei klirrender Kälte mit herumtobenden Kindern in Schneeanzügen, Eggnogg in der einen und die Kichererbsen-Snacks in der anderen Hand. Und, was soll ich sagen? Es war ein Fest und zum Schluss alles alle. So soll es sein und so soll das Jahr zu Ende gehen: Alles alle und mit voller Kraft voraus ins Neue.

Macht euch schöne Weihnachten und kommt gut ins neue Jahr – wir sehen uns hier Mitte Januar wieder!

Für die Kichererbsen:
1 kleine Dose Kichererbsen (gekocht)
75g Parmesan, gerieben
2 EL Olivenöl
Salz

Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Die Kichererbsen abtropfen lassen, mit dem Parmesan und Olivenöl mischen, auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen und für 25 Minuten im Ofen backen. Abkühlen lassen und warm servieren.

Für den Eggnogg:
175g Cashewskerne
6 Datteln, entsteint
80ml Ahornsirup
1/4 TL Muskat
1/4 TL Salz
1 TL Zimt
400ml Wasser

Alle Zutaten in einem Mixer auf höchster Stufe pürieren und sofort servieren. PROST!

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Ich war ganz aus dem Häuschen, als ich vor ein paar Wochen die E-Mail vom Gruhnling Verlag las, dass Blogger gesucht werden, die sich an Pfannkuchenrezepten versuchen möchten bzw. diese verraten wollen für ein neues Pfannkuchen-Kochbuch für Kinder.

Kochbuch für Kinder, mit Pfannkuchen – klar habe ich sofort zugesagt. Wahrscheinlich hätte ich jeden Pfannkuchen gemacht, aber im Nachhinein bin ich sehr froh, dass ich das Rezept für die Blinis erzählen durfte, weil sie dann doch eine unserer Lieblings-Pfannkuchen sind. Und für Kinder so wunderbar einfach zum Essen.

Aber ich möchte euch Pinipa kurz vorstellen: die kleine Pinipa ist die beste Freundin von Greta, die sich in einer Tasse auf die Reise durch ganz Europa macht um die besten Pfannkuchenrezepte zusammenzusuchen. Jede Geschichte handelt von einem anderen Land und einem anderen Pfannkuchen. Dabei macht sie tolle Entdeckungen, lernt viele neue Gesichter und Bräuche und kehrt anschließend mit einem Sack an unterschiedlichen Pfannkuchenrezepten zur Greta zurück.
Das Buch von Pinipas Abenteuern gibt es seit April 2016 zu kaufen – hier z.B. via Amazon. Weil aber so viele Anfragen nach den Rezepten gab, gibt es eben ab Ende November 2016 „Pinipas Pfannkuchenbäckerei“ – vorbestellen könnt ihr es hier via Amazon.

Wir haben Pinipas Abenteuer jeden Abend als Gute-Nach-Geschichte gelesen und damit konnte das kleine Hasenkind seine sieben Sachen packen und gehen. Pinipa ist hier der neue heisse Scheiß!
Aber im Ernst: das Buch ist so süß, es gibt so viele neue Tiere zu entdecken und im Anschluss an jede Geschichte haben wir uns Pinipas Reise angesehen. Die Kinder wissen also, dass sie im Sommer in Spanien waren und das man dort Tortillas isst. Und natürlich wissen sie auch, wo die Blinis herkommen.

Liebe Leute, kauft dieses Buch, besser gesagt: kauft diese Bücher. Sie sind ein wunderschönes Geschenk an alle Kinder und Eltern und sie wurden mit so viel Liebe und Einsatz umgesetzt.

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Wir fangen im Übrigen gerade wieder von vorne an mit Pinipa und essen uns ab sofort durch Pfannkuchenberge.

Und bei euch? Was sind eure Lieblingspfannkuchen?
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Foodbox? Nein, danke – brauche ich nicht. Ich bin nicht so der Typ für Foodboxen. Ich glaube, dass ich selber ganz passabel kochen kann und kann daher auf irgendwelche Tüten, Boxen oder sonstige Kartons gut verzichten. Nein, wirklich, ich möchte das nicht.

Foodbox? Nein, danke – sehr lieb, aber ich sehe den Sinn darin nicht. Ich koche selber viel zu gerne und greife nur ungerne auf Fertigprodukte zurück. Und gute Schokolade kann ich auch hier um die Ecke kaufen. Oder online ordern. Nein, wirklich, Ich möchte das nicht.

Foodbox? Nein, danke – auch nicht die vegane, healthy oder Gourmet Variante. Ich möchte nicht gezwungen sein, darüber zu berichten wenn ich eine schöne Box bekomme, deren Sinn ich aber nicht erkenne. Nein, wirklich, Ich möchte das nicht.

Foodbox? Herrje, dann schickt doch was ihr wollt. Aber ich garantiere nicht, dass ich berichten werde.

So war das, mit Foodist und mit diversen anderen Foodboxen-Anbietern. Mit dem Unterschied, dass jetzt hier zwei Foodboxen stehen. Und was soll ich sagen? Ich habe es selber nicht für möglich gehalten, aber: ich habe mich gefreut wie ein kleines Kind. Alleine das Aufmachen der Box, das Auspacken, das Entdecken der schönen Produkte – und die Entdeckung der Fertigmischung für Flapjacks, also Müsliriegeln. Warum? Weil ich bisher genau daran verzweifelt bin. Die letzten Müsliriegel sind allesamt in unser Müsliglas gewandert. Mit Riegeln hatte das bisher nicht so viel zu tun. Oder sie waren so knochentrocken, dass sie sofort in den Mülleimer gewandert sind.
Und nein, ich erzähle euch das nicht, weil ich von Foodist zwei Boxen geschenkt bekommen habe. Sondern ich erzähle es euch, weil ich es – dank der Fertigmischung, die in einer der Boxen enthalten waren, dann auch endlich geschafft habe ordentliche, weiche Müsliriegel aus dem Ofen zu holen, die nicht knochentrocken sind sondern herrlich soft, keinen Zucker enthalten, komplett aus Haferflocken und Samen bestehen und fantastisch schmecken. Und in 20 Minute fertig sind. Außerdem kein schlechtes Gewissen beim Naschen, ein super Snack für die Kinder auf die Hand und ein Hirn-Motivator wenn Nachmittags die Luft raus ist.

Die Backmischung (aus England) könnt ihr übrigens hier bei Foodist im Online Store bestellen. Viel Spaß beim Ausprobieren!

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Habe ich schonmal erzählt, dass ich Blogger Events nicht mag, auf Einladungen mit einem freundlichen „Danke, aber Nein Danke, reagiere und bisher an einer Hand abzählen kann wieviele Einladungen ich angenommen habe? Weil ich euch von relevanten, schönen und passenden Themen erzählen will anstatt irgendeine fette Marke auf meinem Blog zu bewerben (sprach die Werberin – ups). Aber als die Einladung zur Eröffnungsparty von Dani und Kati von guter Kuchen kam, habe ich nicht lange gefackelt und zugesagt. Weil die beiden so nett eingeladen haben, weil es so nach einer Hamburger Perle klang, obwohl die beiden gar keine Hamburgerinnnen sind, weil es einfach etwas war, das ich euch weitererzählen wollte. Denn: guten Kuchen können wir alle gebrauchen, oder? Also, ihr Lieben – geht die beiden besuchen und bestellt die fantastischen Cake Pops, die ich tollerweise schon mehrfach probieren durfte und die auf unserem 2. Kindergeburtstag der absolute Oberknaller waren und alles selbst gebackene in den Schatten gestellt haben. Viel Spaß beim Cake Pop essen!

Dani, Kati – warum denn in aller Welt Cake Pops??? Ich dachte, dieser Trend sei schon vorbei… wobei wenn ich eure leckeren Kuchen anschaue (und esse!) dann hoffe ich, dass dieser Trend nie vorbeigeht!
Irgendwie kam das mit den Cake Pops für uns auch überraschend. Bei einer Recherche zu Ihrem Job als Journalistin ist Dani 2012 auf Cake Pops gestoßen. Ende des Jahres machte ihr Magazin pleite, sie hatte viel Zeit zum Backen und ausprobieren. Zusammen mit Papa Decker, Konditormeister aus Düsseldorf, tüfftelte sie Rezepturen aus, zusammen mit Kati wurde der Online-Shop gebaut und schwupps – stand das Business. Ganz unverhofft.

Lieblingsecken, auch kulinarische?
Dani wohnt mit ihrer kleinen Familie (Freund und Kind) in der Schanze, in dem Jubeltrubel ist sie auch nach ihrer hochaktiven Feier-Zeit hängengeblieben. Kati hat es auch in die Ecke verschlagen und liebt das entspannte leben in Eimsbüttel. An sich ruhig, aber wenn man will, Trubel und kleine Lädchen direkt um die Ecke.
Aber absoluter Lieblingsplatz ist ganz hamburg-klassisch: Der Hafen! Mit der Fähre bis Övelgönne, rüber zum Strandkiosk trutschern, Kakao trinken, Wellen hören.

Und euer Lieblingskuchen ist bestimmt der eigene – aber geht ihr auch mal fremd – also zum Kuchenessen…?
Ja, das machen wir auch sehr gerne. Wir lieben französische Kleinigkeiten z.B. das Café Eclair auf der Eimsbüttler Chaussee. Und beim Konditor Stenzel in der Schanze kann man sich Sonntags auch mal ein fettes Stück Sahnetorte gönnen!

Ihr habt so einen hübschen Laden, was kann man da alles machen ausser Kuchen essen und abholen?
Für uns ist unserer Backwerkstatt primär die Produktionsstätte unserer Cake Pops, die Backstube ist das Herz von guter kuchen, hier entstehen die kleinen Kunstwerke. Ansonsten zeigen wir auch anderen Leuten sehr gern, wie das mit dem Cake Pop machen funktioniert – bei unseren Backkursen lernt wirklich jeder, wie der Pop endlich am Stiel hält!

Euer Lieblings Cake Pop oder der Tollste, den ihr machen durftet?
Der Coolste, den Dani bisher gemacht hat ist bestimmt der Elvis-Pop. Ansonsten müssen wir eigentlich immer mitschmunzeln, wenn eine kleine Armee Krümelmonster vor uns steht, bei der jeder mit seinen Dulli-Augen in unterschiedliche Richtungen schaut.


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Und verratet ihr auch noch den Trick wie die Cake Pops so toll aussehen und nicht wie handgemacht?

Viel Geduld & Ausdauer, eine ruhige Hand – und nicht aufgeben, wenn die Schokolade mal nicht so will, wie man selbst. Richtiges temperieren ist das A & O, die Schokolade niemals zu heiß werden lassen und darauf achten, dass kein Wasser an die Kuvertüre kommt – sonst wird es eine zähe Angelegenheit. Bevor wir die Pops tauchen, wird der Stiel erst einmal in Kuvertüre gedippt, in den Pop gesteckt und das Ganze zum fest werden lassen in den Kühlschrank gestellt. Dann fällt der Pop auch nicht vom Stiel!

Danke ihr beiden für die tollen Tipps!

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Ja, ist denn schon Weihnachten? Nein, aber fast. Und deswegen zeige ich euch heute noch ein Rezept aus meinem e-Book „Family Kitchen – Der einfache Start in die Familienküche“, das ab nächsten Frühjahr zum Download gibt: Schokoladenpudding ohne Zucker. Eigentlich sogar ohne Schokolade. Und was ich feststellen muss? Dieser Schokopudding rettet mit manchmal den Einkauf.
Gerade bei dieser Jahreszeit drehen alle Kinder durch was das Thema „Schokolade“ angeht. Kein Wunder, seit Mitte Oktober greifen im Supermarkt aus jeder Ecke Weihnachtsmänner, Schneemänner (ich sage nur Olaf, die Mädelsmama unter euch wissen wahrscheinlich Bescheid…) und Sterne, Adventskalender und noch viel mehr Zeugs an, das ich jetzt schon wieder verdrängt habe. Jeder Einkauf im Supermarkt ist die pure Hölle – denn es endet immer mit Geschrei und „haben wollen“. Für keinen schön: weder für uns Eltern, nicht für die Kinder, nicht für die armen Menschen, die dort arbeiten und das Drama wahrscheinlich 20 Mal am Tag ansehen und auch erst recht kein Spaß für alle anderen Menschen im Supermarkt (lieber Single-Mann, der gestern so mitleidig den Vater der beiden Zwillingsmädchen samt genervter Ehefrau angesehen hat und der so schnell das Weite gesucht hat – natürlich nicht ohne die Augen zu verdrehen: Ja, Kinder haben ist trotzdem schön. Nur das Einkaufen zur Weihnachtszeit, das nervt. Aber hey – vielleicht schicke ich Dir ab sofort meine Einkaufsliste und Du bringst mir den Kram vorbei?).
Ehrlich? Ich finde es auch nicht schön immer „Nein“ sagen zu müssen: Nein Überraschungs-Ei, nein Adventskalender mit Olaf, nein Adventskalender mit Gummibären, nein Adventskalender mit Autos, nein toller Stern mit Mickey Mouse drauf, nein Glitzer-Gedöns mit irgendwas drin, nein Fruchtzwerge-Quetschi-Tüte (woher zum Teufel kennen die das?! Ich habe eine Ahnung… Opa?????), nein, nein, nein. Ich kann es selber nicht mehr hören und glaube inzwischen, dass unsere Töchter die oberspießigste Mutter E V E R haben.
Also? Was habe ich mir ausgedacht? Eine Belohnung – Zuhause. Funktioniert folgender Maßen und „nehmen wir nächstes Mal mit“ nicht funktioniert: 1. Kind bekommt Schrei-Anfall weil eines der oben erwähnten Dinge nicht in den Einkaufskorb dürfen. 2. Auf Augenhöhe des Kindes gehen, eine Hand auf den Rücken, die andere auf die Brust, ihm gaaaaaaanz tief in die Augen schauen und sagen: „Mäuschen/Schatz/Spatz/… ich verstehe Dich, ich möchte aber, dass wir jetzt weiter einkaufen gehen damit wir ganz schnell nach Hause kommen. Und wenn wir jetzt hier zügig durchkommen, dann verspreche ich Dir, dass wir Zuhause einen Schokopudding machen, ok?“ 3. Nicht, daß das Thema damit gegessen wäre. Natürlich hat das Kind den Schokopudding vergessen sobald es das nächste Ü-Ei/Glitzer-Gedöns/etc. gesehen hat, aber eine Erinnerung wirkt Wunder. 4. Konsequent den Einkauf durchziehen, nach Hause gehen und Schokopudding essen.

Klar, ihr fragt euch nach dem pädagogischen Ansatz. Schokopudding – ist das ihr Ernst? Bestechung mit Schokopudding? JA. Weil: Man muss Kindern auch Erfolge gönnen. 2. ist dieser Pudding nur halb so schlimm wie das Schoko-Gedöns im Supermarkt weil der keinen Zucker enthält und nicht einmal Schokolade (ausser Kakaopulver) enthält. Drittens habt ihr alle was ihr wollt: Die Kinder eine Überraschung und ihr das gute Gewissen, dass das Kind in dieser Weihnachtszeit nicht an einem Zuckerschock sterben wird. 4. Ihr werdet ihn genauso lieben wie eure Kinder.

Und nu? Ab in den nächsten Supermarkt? Viel Spaß beim Einkaufen!

P.S. Den Pudding könnt ihr natürlich nicht nur als Druckmittel einsetzen. Ich esse den tatsächlich auch zum Frühstück als Basis mit Granola, frischen Früchten, ein paar Samen und Nüsse drauf und mein Tag startet sehr gut. Oder wenn die Kinder krank sind und nichts mehr geht – das geht bestimmt und ihr könnt sicher sein, dass die Kinder gute Energie haben um gesund zu werden! …aber auch für Weihnachten eine tolle Dessert-Alternative, die nicht so schwer ist! Ein Alleskönner, eben!

Hier das Rezept für 4 kleine Schälchen:
30g Chiasamen
60g Datteln
10g Kakaopulver, ungesüßt
300ml Wasser

Alle Zutaten über Nacht in einem hohen Gefäß einweichen, am nächsten morgen pürieren, mit frischem Obst servieren.

Für ganz Eilige reichen für das Einweichen der Chiasamen auch 15-20 Minuten bis die Samen aufgequollen sind. Zieht der Pudding aber über Nacht, wird der Geschmack einfach deutlich intensiver.

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Nicht, dass ich mit diesen Dingen Erfahrung hätte – meine Laterne laufen-Premiere als Erwachsene hatte ich im letzten Jahr, drinnen in muckeligen Bude mit selbstbemalter und elektrischem Licht bei unseren Freunden durch Esszimmer, Küche und Wohnzimmer. Immer rum, rum, rum.
Das ist in diesem Jahr anders. Dieses Jahr wird es dunkel, vermutlich sehr kalt, sehr sehr anstrengend aber auch sehr sehr sehr lustig. Aber das einzige worüber ich mir wirklich Gedanken mache? Um’s Essen, ist ja klar. 17:30 finde ich auch eine komische Zeit zum Laterne laufen mit 2jährigen, die in der Kälte eine Stunde während der Abendbrot-Zeit hochkonzentriert ihre Laterne alleine (!) festhalten wollen, egal ob die abfackelt oder nicht. Aber wahrscheinlich wird das alles so aufregend, das die nicht einmal an’s Essen denken. Und nach so viel Aufregung platt wie ne gefaltete Laterne im Auto einschlafen. Für mein Foodblogger-/Mama-Herz wäre es trotzdem irgendwie beruhigender wenn ich weiß, dass sie vor dem Koma-Schlaf noch was essen. Und weil ja irgendwie Event, auch irgendwas Tolles. Klar, Stulle würde auch gehen, aber ehrlich? Für mich gibt es nichts schlimmeres als so’n zusammengepapptes Brot aus der Dose, die – wenn sie denn toll belegt wäre – gnadenlos auseinander fiele. Ich bin da mehr so die „Mit-einem-Haps-im-Mund-Muddi“.

Und deswegen habe ich uns und euch mal 12 tolle Rezepte heraus gesucht, die vor/während und nach dem Laterne laufen prima funktionieren. Um’s essen mache ich mir jetzt keinen Kopf mehr. Wollen wir nur noch auf elektrisches Licht hoffen…

Da wir noch ein paar Äpfel von unserer Apfelernte übrig haben, bereite ich die Apfelballen vom Kochmädchen (Foto oben) geben, allerdings ohne Zimt und Zucker. Ein Aufputschmittel reicht (siehe ganz unten unter Drinks).
So lecker und passen total in die Kürbiszeit: Pumpkin Snickerdoodles von Cooking Classy, die halten bestimmt ganz warm von innen und kann man super in einer Hand halten in der anderen die Laterne tragen. Und Waffeln gehen auch immer, oder? Und so klein am Stiel finde ich die super für alle kleinen Kinderhände. Das Bild zu diesen tollen Waffeln gibt es hier, das Rezept dazu hier von Green Kitchen Stories.
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Auch immer toll sind kleine Energie Balls, oder Haferflockenriegel wie diese hier von New Kitchen On The Blog. Davon würde ich gleich ein paar mehr machen und einfrieren.
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Auch immer großartig zum Wegfuttern sind Taler und Bratlinge, solange sie fest genug sind als dass man beim ersten Bissen nicht die Hälfte verliert. Wenn man sie klein genug macht, sind sie mit einem Haps im Mund oder mit zwei-drei Hapsen in einem Kindermund. Das Tolle: meistens machen die so satt und man kann Gemüse für alle Gemüse-Hasser unterjubeln. Und es ist ein perfektes Abendessen-to-go. Ich freue mich jetzt schon auf die Hüttenkäsetaler von Fräulein Moonstruck kocht. Nachdem wir am Wochenende die Gnocchi für mein eBook geshootet haben, das übrigens im März 2017 erscheint, bin ich ganz verrückt nach Hüttenkäse – und die Kinder lieben es ebenfalls sehr. Also kann ja hier nichts mehr schief gehen. Genauso lieben die Mädels Kichererbsen, deswegen wären diese Kichererbsenbratlinge von der Küchenchaotin ebenfalls eine sichere Nummer.
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Und hätte ich kleinere Kinder, würde ich in jedem Fall diese Knabberbrötchen von Backen macht glücklich vorbereiten. Auch perfekt zum Einfrieren, sollte es mehrere Late Night Outddor Events geben, Ich mein ja nur.
Und das nächste Rezept könnte eine Sauerei werden, weil man es frittieren muss. Aber diese Böreks gehen bestimmt auch im Backofen oder – man kauft sie heimlich beim Türken um die Ecke. Aber was für eine schöne Idee von Stylish Living, hier geht es zum Rezept.
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Kommen wir zu den Drinks aka Aufputschmitteln. Mit diesem leckerem Breakfast Smoothie (weiß ja keiner, darf man bestimmt auch abends trinken), ist genügend Energie im Kind, die warm hält – und das ohne Zucker! Knaller: Der erste Drink ist von einem DER Fitnesstrainer der USA und kann ja nur gesund sein! Muahaha! Und last but not least noch ein kleiner Vorgeschmack auf mein eBook und ein Knaller Kakao, der hier weggeht wie warme Semmel: mein veganer Cashewskakao. Der ist nicht nur bei den Kindern beliebt… ICH SAG JA NUR!
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Also – viel Spaß beim Laterne laufen,frieren, Kinder dirigieren, trinken und essen!

*Mohltied*