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Frühstück

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So, jetzt mal real life: Auch bei einem Foodblogger geht manchmal gehörig was daneben. Aber wären wir Foodblogger nicht Foodblogger wenn wir auch aus der größten Katastrophe etwas Gutes herausholen würden?

Aber zum Anfang: Ich dachte mir, ich präsentiere euch hier heute DEN Rüblikuchen schlechthin: Laktose- und zuckerfrei, gesund – perfekt für Essanfänger und (kleine) Kinder. Aber wie das so ist, mit den Plänen. Am besten schmeisst man sie über Bord. Hochkant.
Was passiert ist? Der Kuchen ist und ist nicht fest geworden. Irgendwann wurde er sehr knusprig aber der Kern war immer noch nicht anschneidbar.

Also – was tun mit einem Kuchen, der nicht vorhat eine Kuchen zu werden?

Wenn der Kuchen nicht so will wie Du willst – mach Pudding draus! Hab ich mir dann auch gedacht und hab ihn kurzerhand in kleine Glasschälchen umgefüllt. Und was soll ich sagen? Es war DAS perfekte Malheur aux Carrots. Wunderbar cremig, herrlich knusprig und subtil süß. In Null Komma Nix war mein Malheur weg und alle waren satt und glücklich.

Für das nächste Mal merken: Denn Kuchen gleich in 6 Schälchen füllen und backen und eine Frischkäse-Frosting zubereiten. Vielleicht wird das unser nächstes Frühstück?

Das Rezept habe ich euch schnell zusammengeschrieben – viel Spaß beim Nachmachen!
4 EL Chiasamen
300g Möhren
150ml Mandelmilch
1 EL Ahornsirup
1 EL Kokosöl + etwas für die Förmchen
1 EL Mandelmus
2 EL + 100g gemahlene Mandeln
1 EL Hanfmehl
100g Haferflocken + etwas zum Bestreuen
1 TL Backpulver
1 TL Zimt
1 Prise Salz

Chiasamen mit Milch, Ahornsirup, Kokosöl und Mandelbutter gut verrühren und eine Stunde stehen lassen. Die Chiasamen saugen die Flüssigkeit auf und sollten mindestens das doppelte Volumen erreichen. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen, 6 Förmchen mit Kokosöl einreiben. Die Möhren in einem Häxler fein reiben (geht auch per Hand und Reibe, ist aber aufwändiger). Die restlichen Zutaten in die Schüssel geben und verrühren.
Den Teig in die Förmchen geben, mit den Haferflocken bestreuen und im Ofen für ca. 35-40 Minuten backen. Herausnehmen, abkühlen lassen und servieren.

*Mohltied*

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Ich war ganz aus dem Häuschen, als ich vor ein paar Wochen die E-Mail vom Gruhnling Verlag las, dass Blogger gesucht werden, die sich an Pfannkuchenrezepten versuchen möchten bzw. diese verraten wollen für ein neues Pfannkuchen-Kochbuch für Kinder.

Kochbuch für Kinder, mit Pfannkuchen – klar habe ich sofort zugesagt. Wahrscheinlich hätte ich jeden Pfannkuchen gemacht, aber im Nachhinein bin ich sehr froh, dass ich das Rezept für die Blinis erzählen durfte, weil sie dann doch eine unserer Lieblings-Pfannkuchen sind. Und für Kinder so wunderbar einfach zum Essen.

Aber ich möchte euch Pinipa kurz vorstellen: die kleine Pinipa ist die beste Freundin von Greta, die sich in einer Tasse auf die Reise durch ganz Europa macht um die besten Pfannkuchenrezepte zusammenzusuchen. Jede Geschichte handelt von einem anderen Land und einem anderen Pfannkuchen. Dabei macht sie tolle Entdeckungen, lernt viele neue Gesichter und Bräuche und kehrt anschließend mit einem Sack an unterschiedlichen Pfannkuchenrezepten zur Greta zurück.
Das Buch von Pinipas Abenteuern gibt es seit April 2016 zu kaufen – hier z.B. via Amazon. Weil aber so viele Anfragen nach den Rezepten gab, gibt es eben ab Ende November 2016 „Pinipas Pfannkuchenbäckerei“ – vorbestellen könnt ihr es hier via Amazon.

Wir haben Pinipas Abenteuer jeden Abend als Gute-Nach-Geschichte gelesen und damit konnte das kleine Hasenkind seine sieben Sachen packen und gehen. Pinipa ist hier der neue heisse Scheiß!
Aber im Ernst: das Buch ist so süß, es gibt so viele neue Tiere zu entdecken und im Anschluss an jede Geschichte haben wir uns Pinipas Reise angesehen. Die Kinder wissen also, dass sie im Sommer in Spanien waren und das man dort Tortillas isst. Und natürlich wissen sie auch, wo die Blinis herkommen.

Liebe Leute, kauft dieses Buch, besser gesagt: kauft diese Bücher. Sie sind ein wunderschönes Geschenk an alle Kinder und Eltern und sie wurden mit so viel Liebe und Einsatz umgesetzt.

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Wir fangen im Übrigen gerade wieder von vorne an mit Pinipa und essen uns ab sofort durch Pfannkuchenberge.

Und bei euch? Was sind eure Lieblingspfannkuchen?
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Foodbox? Nein, danke – brauche ich nicht. Ich bin nicht so der Typ für Foodboxen. Ich glaube, dass ich selber ganz passabel kochen kann und kann daher auf irgendwelche Tüten, Boxen oder sonstige Kartons gut verzichten. Nein, wirklich, ich möchte das nicht.

Foodbox? Nein, danke – sehr lieb, aber ich sehe den Sinn darin nicht. Ich koche selber viel zu gerne und greife nur ungerne auf Fertigprodukte zurück. Und gute Schokolade kann ich auch hier um die Ecke kaufen. Oder online ordern. Nein, wirklich, Ich möchte das nicht.

Foodbox? Nein, danke – auch nicht die vegane, healthy oder Gourmet Variante. Ich möchte nicht gezwungen sein, darüber zu berichten wenn ich eine schöne Box bekomme, deren Sinn ich aber nicht erkenne. Nein, wirklich, Ich möchte das nicht.

Foodbox? Herrje, dann schickt doch was ihr wollt. Aber ich garantiere nicht, dass ich berichten werde.

So war das, mit Foodist und mit diversen anderen Foodboxen-Anbietern. Mit dem Unterschied, dass jetzt hier zwei Foodboxen stehen. Und was soll ich sagen? Ich habe es selber nicht für möglich gehalten, aber: ich habe mich gefreut wie ein kleines Kind. Alleine das Aufmachen der Box, das Auspacken, das Entdecken der schönen Produkte – und die Entdeckung der Fertigmischung für Flapjacks, also Müsliriegeln. Warum? Weil ich bisher genau daran verzweifelt bin. Die letzten Müsliriegel sind allesamt in unser Müsliglas gewandert. Mit Riegeln hatte das bisher nicht so viel zu tun. Oder sie waren so knochentrocken, dass sie sofort in den Mülleimer gewandert sind.
Und nein, ich erzähle euch das nicht, weil ich von Foodist zwei Boxen geschenkt bekommen habe. Sondern ich erzähle es euch, weil ich es – dank der Fertigmischung, die in einer der Boxen enthalten waren, dann auch endlich geschafft habe ordentliche, weiche Müsliriegel aus dem Ofen zu holen, die nicht knochentrocken sind sondern herrlich soft, keinen Zucker enthalten, komplett aus Haferflocken und Samen bestehen und fantastisch schmecken. Und in 20 Minute fertig sind. Außerdem kein schlechtes Gewissen beim Naschen, ein super Snack für die Kinder auf die Hand und ein Hirn-Motivator wenn Nachmittags die Luft raus ist.

Die Backmischung (aus England) könnt ihr übrigens hier bei Foodist im Online Store bestellen. Viel Spaß beim Ausprobieren!

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Ja, ist denn schon Weihnachten? Nein, aber fast. Und deswegen zeige ich euch heute noch ein Rezept aus meinem e-Book „Family Kitchen – Der einfache Start in die Familienküche“, das ab nächsten Frühjahr zum Download gibt: Schokoladenpudding ohne Zucker. Eigentlich sogar ohne Schokolade. Und was ich feststellen muss? Dieser Schokopudding rettet mit manchmal den Einkauf.
Gerade bei dieser Jahreszeit drehen alle Kinder durch was das Thema „Schokolade“ angeht. Kein Wunder, seit Mitte Oktober greifen im Supermarkt aus jeder Ecke Weihnachtsmänner, Schneemänner (ich sage nur Olaf, die Mädelsmama unter euch wissen wahrscheinlich Bescheid…) und Sterne, Adventskalender und noch viel mehr Zeugs an, das ich jetzt schon wieder verdrängt habe. Jeder Einkauf im Supermarkt ist die pure Hölle – denn es endet immer mit Geschrei und „haben wollen“. Für keinen schön: weder für uns Eltern, nicht für die Kinder, nicht für die armen Menschen, die dort arbeiten und das Drama wahrscheinlich 20 Mal am Tag ansehen und auch erst recht kein Spaß für alle anderen Menschen im Supermarkt (lieber Single-Mann, der gestern so mitleidig den Vater der beiden Zwillingsmädchen samt genervter Ehefrau angesehen hat und der so schnell das Weite gesucht hat – natürlich nicht ohne die Augen zu verdrehen: Ja, Kinder haben ist trotzdem schön. Nur das Einkaufen zur Weihnachtszeit, das nervt. Aber hey – vielleicht schicke ich Dir ab sofort meine Einkaufsliste und Du bringst mir den Kram vorbei?).
Ehrlich? Ich finde es auch nicht schön immer „Nein“ sagen zu müssen: Nein Überraschungs-Ei, nein Adventskalender mit Olaf, nein Adventskalender mit Gummibären, nein Adventskalender mit Autos, nein toller Stern mit Mickey Mouse drauf, nein Glitzer-Gedöns mit irgendwas drin, nein Fruchtzwerge-Quetschi-Tüte (woher zum Teufel kennen die das?! Ich habe eine Ahnung… Opa?????), nein, nein, nein. Ich kann es selber nicht mehr hören und glaube inzwischen, dass unsere Töchter die oberspießigste Mutter E V E R haben.
Also? Was habe ich mir ausgedacht? Eine Belohnung – Zuhause. Funktioniert folgender Maßen und „nehmen wir nächstes Mal mit“ nicht funktioniert: 1. Kind bekommt Schrei-Anfall weil eines der oben erwähnten Dinge nicht in den Einkaufskorb dürfen. 2. Auf Augenhöhe des Kindes gehen, eine Hand auf den Rücken, die andere auf die Brust, ihm gaaaaaaanz tief in die Augen schauen und sagen: „Mäuschen/Schatz/Spatz/… ich verstehe Dich, ich möchte aber, dass wir jetzt weiter einkaufen gehen damit wir ganz schnell nach Hause kommen. Und wenn wir jetzt hier zügig durchkommen, dann verspreche ich Dir, dass wir Zuhause einen Schokopudding machen, ok?“ 3. Nicht, daß das Thema damit gegessen wäre. Natürlich hat das Kind den Schokopudding vergessen sobald es das nächste Ü-Ei/Glitzer-Gedöns/etc. gesehen hat, aber eine Erinnerung wirkt Wunder. 4. Konsequent den Einkauf durchziehen, nach Hause gehen und Schokopudding essen.

Klar, ihr fragt euch nach dem pädagogischen Ansatz. Schokopudding – ist das ihr Ernst? Bestechung mit Schokopudding? JA. Weil: Man muss Kindern auch Erfolge gönnen. 2. ist dieser Pudding nur halb so schlimm wie das Schoko-Gedöns im Supermarkt weil der keinen Zucker enthält und nicht einmal Schokolade (ausser Kakaopulver) enthält. Drittens habt ihr alle was ihr wollt: Die Kinder eine Überraschung und ihr das gute Gewissen, dass das Kind in dieser Weihnachtszeit nicht an einem Zuckerschock sterben wird. 4. Ihr werdet ihn genauso lieben wie eure Kinder.

Und nu? Ab in den nächsten Supermarkt? Viel Spaß beim Einkaufen!

P.S. Den Pudding könnt ihr natürlich nicht nur als Druckmittel einsetzen. Ich esse den tatsächlich auch zum Frühstück als Basis mit Granola, frischen Früchten, ein paar Samen und Nüsse drauf und mein Tag startet sehr gut. Oder wenn die Kinder krank sind und nichts mehr geht – das geht bestimmt und ihr könnt sicher sein, dass die Kinder gute Energie haben um gesund zu werden! …aber auch für Weihnachten eine tolle Dessert-Alternative, die nicht so schwer ist! Ein Alleskönner, eben!

Hier das Rezept für 4 kleine Schälchen:
30g Chiasamen
60g Datteln
10g Kakaopulver, ungesüßt
300ml Wasser

Alle Zutaten über Nacht in einem hohen Gefäß einweichen, am nächsten morgen pürieren, mit frischem Obst servieren.

Für ganz Eilige reichen für das Einweichen der Chiasamen auch 15-20 Minuten bis die Samen aufgequollen sind. Zieht der Pudding aber über Nacht, wird der Geschmack einfach deutlich intensiver.

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So, jetzt verrate ich euch mal ein Geheimnis. Ich liebe Porridge. Aber nichts, wirklich gar nichts geht mir über ein PB&J-Sandwich. Ich liebe diese Kombination aus cremig-klebriger Erdnussbutter und erfrischend-süßer Erdbeermarmelade. Am allerliebsten auf Bagel. Oder frischen Toast. Wenn es das gibt, dann fallen für mich Weihnachten und Geburtstag auf einen Tag zusammen. So einfach, aber so eine Knaller-Kombi.
Weil ja aber nicht jeden Tag Weihnachten und Geburtstag sein kann, schon gar nicht ohne unsere Töchter von ihrem morgendlichen Porridge abzubringen, musste ich mir also eine Alternative überlegen. Als ich also gefragt wurde, ob und mit welchem Rezept ich für einen Porridge-Wettbewerb an den Start gehen will, da war relativ schnell klar: mit einem Porridge, der Seele schmeichelt, das die ganze Familie mag und ohne viel Aufwand zuzubereiten ist. Für einen morgen, an dem es nicht schnell genug gehen kann. Das Kochen, das Essen ohne viel schmutziges Geschirr oder Gedöns stehen zu haben. Das geht, wenn man auf Zutaten zurückgreift, die aus dem Vorrat kommen. In diesem Fall habe ich ein normales Porrdige gekocht, in einer Gußeisen-Pfanne, in der nichts anbrennen oder -kleben kann, eine Banane dazugegeben, deren Schale sofort in den Müll wandert sowie 2 Gläser aufgeschraubt: ein Erdnussbutterglas und ein Erdbeermarmeladenglas. Fertig ist das gesunde und nahrhafte schnelle Frühstück, dass die ganze Familie in Null-komma-nichts essen wird, bei dem es keine Dramen gibt und hinterher sondern nur glückliche Gesichter.

Knaller, oder?

Hier das Rezept für mein PB&J Porrdige, für 2-3 Portionen:
2 Tasen Haferflocken
1 TL Leinsamen
4 Tassen Wasser
1 Prise Salz
1 Banane
2 EL Erdnussbutter, cremig
1 EL Erdbeermarmelade (alle Streber können auch 1/2 Packung TK-Erdbeeren verwenden und mit 1 EL Sirup aufkochen)

Die Haferflocken mit den Leinsamen in der Gußeisen-Pfanne anrösten bis die Haferflocken anfangen zu duften. Mit Wasser ablöschen und 10 Minuten köcheln lassen. Vom Herd ziehen und 10 Minuten quellen lassen. Die Banane mit einer Gabel zermusen und zusammen mit dem Salz unter das Porridge rühren. Erdnussbutter unterrühren, auf Schüsseln verteilen, Marmelade oder Erdbeersoße darüber geben und servieren.

*Mohltied*

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Wenn ihr euch jetzt beim Lesen der Überschrift denkt, dass ich jetzt nicht mehr alle habe weil ich Gemüse in mein Frühstück schmeisse, dann ist das völlig in Ordnung. Hab ich auch gedacht, als ich ein ähnliches Rezept bei Green Kitchen Stories gefunden habe. Aber irgendwie sah es so lecker aus, dass ich es nachkochen musste. Und da die Mädels sowieso immer schon gerne Möhrenbrei gegessen haben, war der Weg von Möhrenbrei zum Mittag zu Möhrenporridge zum Frühstück nicht so weit. Beim ersten Probieren musste ich dann jedoch feststellen, dass es mir dann doch etwas zu gemüsig war… und der Geruch von Möhrensaft morgens war auch irgendwie gewöhnungsbedürftig – weil recht dann irgendwie schon etwas nach Babyk… lassen wir das.
Also habe ich das Rezept für uns etwas abgeändert, mit ein paar Gewürzen und Zutaten nachgeholfen, sodass ich auch ohne Nase zuhalten kochen konnte. Herausgekommen ist ein sehr leckeres und gesundes Porridge, dass inzwischen die ganze Familie sehr liebt, besonders an einem kalten Herbst- und Wintermorgen wenn es nicht nur kalt sondern auch stockduster ist da draussen. Dann bringt die Möhre schon ein bisschen Licht ins Dunkel und außerdem weiß ich, dass die Kinder schon eine gute Portion Gemüse intus haben. Und für den Teint! Ach, für den Teint ist das ja jetzt auch nicht so schlecht, nich‘ wahr?

Also, springt über euren Schatten und kocht es nach. Es ist wunderbar süß, cremig und wirklich ehrlich lecker.

Hier das Rezept für 2-3 Portionen:
2 Tassen Haferflocken, kernig
1 EL Leinsamen, geschrotet
2 EL Rosinen
1 Prise Vanillesalz (Meersalz funktioniert auch)
etwas Zimt und Kardamom (bei ganz kleinen Kindern lieber nur Kardamom verwenden)
500ml ungesüßter Möhrensaft (z.Bsp. in der Babyabteilung oder im Bioaden)
1 Banane
1 Apfel
Nach Belieben: Apfelgelee, Haselnussmuss oder Mandel-Schokosoße

Die Haferflocken mit den Leinsamen, Rosinen, Salz, Gewürzen und Möhrensaft aufkochen. Hitze herunterdrehen und leise köcheln lassen bis die Haferflocken den Saft komplett aufgesogen haben, das dauert etwas 10-15 Minuten.
In der Zwischenzeit die Banane mit einer Gabel zermusen und den Apfel fein reiben. Das Porridge vom Herd ziehen und 10 Minuten quellen lassen, dann die Banane und den Apfel dazugeben, gut verrühren.
Auf Schüsseln verteilen, wer mag gibt für die Kinder zum „Sofortessen“ einen EL kalten, griechischen Joghurt dazu (das kühlt das Porridge etwas runter und hungrige Kinder können schneller essen). Mit Apfelgelee, Nussmus eurer Wahl oder einer schnellen Schokosoße (1 EL Mandelmus, 1 TL Kakaopulver, 1 EL Kokosöl verrühren) toppen und sofort servieren.

So, und jetzt Hände hoch wem das nicht schmeckt!

*Mohltied*

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Wenn es etwas gibt, das ich als meine persönliche Geheimwaffe bezeichne, dann ist es mein Apfelgelee. Damit hab ich bisher jeden rumgekriegt. Sogar jemanden, der eigentlich gar keine Marmelade mag. Mich selbst schon dreimal. Ich liebe es, einen Klacks Apfelgelee morgens auf mein Porridge zu geben. Es schmeckt so herrlich einfach und schlicht nach Apfel. Kein Schnickschnack, nur ein bisschen Zimt damit es rund geht im Mund.
Die letzten Freunde, die das letzte (!) Glas geschenkt bekommen haben, haben es in nullkommanix weggeputzt und nach mehr gefragt. Ich warte auf den Tag an dem hier leere Gläser vor der Tür stehen (Wehe, untersteht euch…) – denn gefragt wann es denn endlich Nachschub gibt, das wurde bisher reichlich. Und nach dem Rezept. Hm. Verrät man seine Geheimwaffe? Eigentlich ja nicht. Aber was soll’s – ich würde nichts Toller finden wenn auch ihr ab sofort eine Geheimwaffe habt. Also los geht’s –

Hier das Rezept für 7-9 Gläser (je nach Größe)
4kg Äpfel (ich verwende Holsteiner Cox von unserer Apfelbaumpatenschaft)
1kg Gelierzucker 2:1 (fragt nicht…)
1 TL Zimt

Die Äpfel vierteln und entkernen, in einen Dampf-Entsafter geben (ich habe meinen von meiner Freundin Connie bekommen als Leihgabe als sie in die Staaten gegangen ist. Klingt das jetzt doof wenn ich sage, dass ich hoffe, das sie für immer da bleibt? Ich bin mir nämlich ziemlich sicher, dass in dem Entsafter eine gehörige Portion Liebe ist, einen ähnlichen Entsafter findet ihr hier) und warten bis der Apfelsaft heraus läuft. Wenn ihr 1,5l zusammenhabt, gemeinsam mit dem Gelierzucker aufkochen und 4-5 Minuten sprudelnd kochen lassen, dabei immer schön rühren. Gelierprobe nicht vergessen! Zimt dazu geben, gut verrühren. Die Gläser heiß auswaschen, Apfelgelee in Gläser füllen, verschließen und für 5 Minuten auf den Kopf stellen. Umdrehen, auskühlen lassen, fertig.

Viel Erfolg mit eurer Geheimwaffe und *Mohltied*