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Familienküche

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So, jetzt mal real life: Auch bei einem Foodblogger geht manchmal gehörig was daneben. Aber wären wir Foodblogger nicht Foodblogger wenn wir auch aus der größten Katastrophe etwas Gutes herausholen würden?

Aber zum Anfang: Ich dachte mir, ich präsentiere euch hier heute DEN Rüblikuchen schlechthin: Laktose- und zuckerfrei, gesund – perfekt für Essanfänger und (kleine) Kinder. Aber wie das so ist, mit den Plänen. Am besten schmeisst man sie über Bord. Hochkant.
Was passiert ist? Der Kuchen ist und ist nicht fest geworden. Irgendwann wurde er sehr knusprig aber der Kern war immer noch nicht anschneidbar.

Also – was tun mit einem Kuchen, der nicht vorhat eine Kuchen zu werden?

Wenn der Kuchen nicht so will wie Du willst – mach Pudding draus! Hab ich mir dann auch gedacht und hab ihn kurzerhand in kleine Glasschälchen umgefüllt. Und was soll ich sagen? Es war DAS perfekte Malheur aux Carrots. Wunderbar cremig, herrlich knusprig und subtil süß. In Null Komma Nix war mein Malheur weg und alle waren satt und glücklich.

Für das nächste Mal merken: Denn Kuchen gleich in 6 Schälchen füllen und backen und eine Frischkäse-Frosting zubereiten. Vielleicht wird das unser nächstes Frühstück?

Das Rezept habe ich euch schnell zusammengeschrieben – viel Spaß beim Nachmachen!
4 EL Chiasamen
300g Möhren
150ml Mandelmilch
1 EL Ahornsirup
1 EL Kokosöl + etwas für die Förmchen
1 EL Mandelmus
2 EL + 100g gemahlene Mandeln
1 EL Hanfmehl
100g Haferflocken + etwas zum Bestreuen
1 TL Backpulver
1 TL Zimt
1 Prise Salz

Chiasamen mit Milch, Ahornsirup, Kokosöl und Mandelbutter gut verrühren und eine Stunde stehen lassen. Die Chiasamen saugen die Flüssigkeit auf und sollten mindestens das doppelte Volumen erreichen. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen, 6 Förmchen mit Kokosöl einreiben. Die Möhren in einem Häxler fein reiben (geht auch per Hand und Reibe, ist aber aufwändiger). Die restlichen Zutaten in die Schüssel geben und verrühren.
Den Teig in die Förmchen geben, mit den Haferflocken bestreuen und im Ofen für ca. 35-40 Minuten backen. Herausnehmen, abkühlen lassen und servieren.

*Mohltied*

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Hey 2017 – was hab‘ ich mich auf Dich gefreut. Und Du siehst wirklich gut aus! Findet ihr auch?

Wir sind das neue Jahr etwas sehr langsam angegangen. Die ersten zwei Wochen waren wir nämlich einfach mal nicht da. Aber jetzt habe ich ganz viel Lust euch viele neue Dinge zu zeigen. Ein neues Rezept, ein neues e-Book, ein neues Layout, ein neues Dinnerkonzept, eine neue Serie hier auf dem Blog, viele neue Ideen zum Thema Kindergeburtstag und einen neuen Blog…

Ein neues Rezept: Banana Bread aus der Karibik
Als allererstes habe ich euch mal ein Rezept für ein fantastisches Banana Bread mitgebracht, direkt von der Karibikinsel St. Lucia, direkt aus den Händen von Liz, einer Köchin, die hervorragende Rotis macht (in Pfannkuchen gewickelte Currys), die sie direkt am Strand verkauft. Wer will da schon in eine Strandbar? Eben. Und weil Liz den Nachtisch direkt auch dabei hatte, haben wir den eben auch noch probiert. Den Rest könnt ihr euch denken – wir alle im Banana Bread-Himmel und ich habe 15 Minuten auf sie eingeredet mir das Rezept zu verraten. Hat sie dann doch aber gemacht, zum Glück – und ich habe es für euch direkt Zuhause nachgebacken. Super easy – geht also quasi immer. Und außerdem hat man alle Zutaten eigentlich auch immer im Haus:
200g Mehl (ich habe es aufgeteilt in 100g Dinkelmehl und 100g Buchweizenmehl damit es etwas herber wird und nicht zu sehr an Kuchen erinnert), 50g gemahlene Mandeln (wer die nicht da hat, nimmt einfach mehr Mehl) und 1/2 Packung Backpulver verrühren. In einer zweiten Schüssel 70g Kokosöl (oder Butter) mit 180ml Milch (ich habe Mandelmilch verwendet) und 1 Ei verquirlen. Auf einem Teller 2 sehr Bananen zerdrücken und unter die Milch-Kokos-Ei-Mischung geben.
Diese Mischung jetzt zum Mehl geben und mit einem Handrührgerät verrühren. In eine gefettete Kastenform füllen, 1 weitere Banane schälen und längs halbieren. Auf den Kuchen legen und ca. 35 Minuten bei 175 Grad backen. Abkühlen lassen, fertig.

Ein neues e-Book: Family Kitchen
Ich habe es schon so lange angekündigt und ich bin ganz aufgeregt, denn im März ist es soweit: dann kann ich euch mein e-Book zeigen. Die Fotos sind in den letzten Zügen und ich in den letzten Vorbereitungen damit ihr auch alles sauber und for free herunterladen könnt. Ja, ihr habt richtig gehört: für Umme! Ich schenke euch 25 meiner Lieblingsrezepte für die Einführung in die Familienküche. Zwei Rezepte habe ich euch hier und hier ja schon verraten – der Rest kommt dann also bald!

Ein neues Layout
Unfassbar, dass es jetzt doch noch ganz schnell etwas wird: aber es wird ganz bald auch schon ein neues Layout für mich und für euch geben. Strukturierter, übersichtlicher und mit mehr Platz für all die schönen Rezepte. Ich halte euch auf dem Laufenden und habe schon viele tolle Ideen!

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Ein neues Dinnerkonzept
Im Dezember hatte ich mein Koch-Debüt bei Chef.One, einer Online Plattform bei der ihr euch bei tollen Menschen zum Essen einladen könnt. Hier habe ich euch von meinem Hamburger Weihnachtsmenü erzählt. Und weil es mir und meinen lieben Gästen so viel Spaß gemacht hat, mache ich das doch gleich nochmal. Aber mit einem neuen Thema: Chocolate Valentines Dinner. Am 18.2., also dem Samstag nach Valentinstag geht es los und ich bin ganz Häuschen, denn das Dinner ist bereits AUSGEBUCHT! Ohne, dass ich einen Ton gesagt habe. Weitere Dinner wird es im Laufe des Jahres geben. Solltet ihr also bei einem der nächsten Dinner dabei sein wollen, gebt mir am besten jetzt schon Bescheid oder meldet euch direkt bei Chef.One an. Nicht, dass ihr keine Plätze mehr bekommt… ich sag’s ja nur.

Gleich drei neue Serien hier auf dem Blog
Früher war mehr Lametta. Und irgendwie ist in letzter Zeit bei uns der Sonntagskuchen zu kurz gekommen. Wie das passieren konnte? Keine Ahnung, aber: das muss sich ändern! Deswegen gibt es ab sofort einmal die Woche einen Vorschlag für Sunday Sweets. Den ersten Vorschlag… den habt ihr ja schon oben.
Und noch eine neue Serie: Ab sofort werden euch echte Hamburger Perlen – egal wo sie gerade sind auf der Welt – etwas über Hamburg, ihre neue Heimat, ihre Lieblingsrezepte, Shoppingtips. etc. erzählen. Den Anfang macht im Februar meine Freundin Connie, die euch mitnimmt nach Salt Lake City, wo sie seit einem Jahr lebt.
Und da wir schon beim Thema sind: Ab Februar verrät euch Connie monatlich ein neues Smoothie-Rezept. Connie ist meine unangefochtene Smoothie-Königin. Was sie zusammenmixt, ist einfach gut. Und weil ihr das bestimmt auch mögt, habe ich Connie einfach gefragt ob sie uns nicht ein paar Rezepte verrät. Und sie hat JA gesagt. Toll? Toll!

Neue Ideen für den Kindergeburtstag
Wenn hier letztes Jahr etwas gefragt war, dann der Beitrag zum Thema Kindergeburtstagskuchen. Ihr wolltet so viel wissen, habt Kuchen nachgebacken was das Zeug hält – und dann kam auf einmal Peggy von Pretty Beautiful Events um die Ecke und fragte ob ich nicht Lust habe mir mit ihr gemeinsam Konzepte für Kindergeburtstage auszudenken. Klar habe ich! Also geht hier am Dienstag das erste Shooting los. Thema? Dazu später mehr. Aber in zwei Wochen bekommt ihr tolle Rezepte für einen Knaller-Kindergeburtstag, tolle DIY-Ideen und noch viel mehr zu sehen. Ich bin gespannt was ihr sagt!

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Ein neuer Blog
Ich bin ganz aufgeregt und stolz und euphorisch und noch ganz viel mehr. Vor allem aber freue ich mich wie Bolle, dass ich seit Januar zum Team von Gesund & Mutter gehöre und ab sofort auf dem Blog viele tolle Themen anspreche, die sich um das Thema Mama-Sein, stillen, essen, Wochenbett und Familienleben dreht. Mit 6 weiteren tollen Frauen, darunter Susi, die ihr bestimmt aus „Der Höhle der Löwen“ kennt, denken wir uns immer wieder tolle Themen aus, die alle Mamas angehen. Also kommt mich doch hier mal besuchen – ich freue mich auf euch, eure Kommentare und Rückmeldungen!

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Ich war ganz aus dem Häuschen, als ich vor ein paar Wochen die E-Mail vom Gruhnling Verlag las, dass Blogger gesucht werden, die sich an Pfannkuchenrezepten versuchen möchten bzw. diese verraten wollen für ein neues Pfannkuchen-Kochbuch für Kinder.

Kochbuch für Kinder, mit Pfannkuchen – klar habe ich sofort zugesagt. Wahrscheinlich hätte ich jeden Pfannkuchen gemacht, aber im Nachhinein bin ich sehr froh, dass ich das Rezept für die Blinis erzählen durfte, weil sie dann doch eine unserer Lieblings-Pfannkuchen sind. Und für Kinder so wunderbar einfach zum Essen.

Aber ich möchte euch Pinipa kurz vorstellen: die kleine Pinipa ist die beste Freundin von Greta, die sich in einer Tasse auf die Reise durch ganz Europa macht um die besten Pfannkuchenrezepte zusammenzusuchen. Jede Geschichte handelt von einem anderen Land und einem anderen Pfannkuchen. Dabei macht sie tolle Entdeckungen, lernt viele neue Gesichter und Bräuche und kehrt anschließend mit einem Sack an unterschiedlichen Pfannkuchenrezepten zur Greta zurück.
Das Buch von Pinipas Abenteuern gibt es seit April 2016 zu kaufen – hier z.B. via Amazon. Weil aber so viele Anfragen nach den Rezepten gab, gibt es eben ab Ende November 2016 „Pinipas Pfannkuchenbäckerei“ – vorbestellen könnt ihr es hier via Amazon.

Wir haben Pinipas Abenteuer jeden Abend als Gute-Nach-Geschichte gelesen und damit konnte das kleine Hasenkind seine sieben Sachen packen und gehen. Pinipa ist hier der neue heisse Scheiß!
Aber im Ernst: das Buch ist so süß, es gibt so viele neue Tiere zu entdecken und im Anschluss an jede Geschichte haben wir uns Pinipas Reise angesehen. Die Kinder wissen also, dass sie im Sommer in Spanien waren und das man dort Tortillas isst. Und natürlich wissen sie auch, wo die Blinis herkommen.

Liebe Leute, kauft dieses Buch, besser gesagt: kauft diese Bücher. Sie sind ein wunderschönes Geschenk an alle Kinder und Eltern und sie wurden mit so viel Liebe und Einsatz umgesetzt.

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Wir fangen im Übrigen gerade wieder von vorne an mit Pinipa und essen uns ab sofort durch Pfannkuchenberge.

Und bei euch? Was sind eure Lieblingspfannkuchen?
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Foodbox? Nein, danke – brauche ich nicht. Ich bin nicht so der Typ für Foodboxen. Ich glaube, dass ich selber ganz passabel kochen kann und kann daher auf irgendwelche Tüten, Boxen oder sonstige Kartons gut verzichten. Nein, wirklich, ich möchte das nicht.

Foodbox? Nein, danke – sehr lieb, aber ich sehe den Sinn darin nicht. Ich koche selber viel zu gerne und greife nur ungerne auf Fertigprodukte zurück. Und gute Schokolade kann ich auch hier um die Ecke kaufen. Oder online ordern. Nein, wirklich, Ich möchte das nicht.

Foodbox? Nein, danke – auch nicht die vegane, healthy oder Gourmet Variante. Ich möchte nicht gezwungen sein, darüber zu berichten wenn ich eine schöne Box bekomme, deren Sinn ich aber nicht erkenne. Nein, wirklich, Ich möchte das nicht.

Foodbox? Herrje, dann schickt doch was ihr wollt. Aber ich garantiere nicht, dass ich berichten werde.

So war das, mit Foodist und mit diversen anderen Foodboxen-Anbietern. Mit dem Unterschied, dass jetzt hier zwei Foodboxen stehen. Und was soll ich sagen? Ich habe es selber nicht für möglich gehalten, aber: ich habe mich gefreut wie ein kleines Kind. Alleine das Aufmachen der Box, das Auspacken, das Entdecken der schönen Produkte – und die Entdeckung der Fertigmischung für Flapjacks, also Müsliriegeln. Warum? Weil ich bisher genau daran verzweifelt bin. Die letzten Müsliriegel sind allesamt in unser Müsliglas gewandert. Mit Riegeln hatte das bisher nicht so viel zu tun. Oder sie waren so knochentrocken, dass sie sofort in den Mülleimer gewandert sind.
Und nein, ich erzähle euch das nicht, weil ich von Foodist zwei Boxen geschenkt bekommen habe. Sondern ich erzähle es euch, weil ich es – dank der Fertigmischung, die in einer der Boxen enthalten waren, dann auch endlich geschafft habe ordentliche, weiche Müsliriegel aus dem Ofen zu holen, die nicht knochentrocken sind sondern herrlich soft, keinen Zucker enthalten, komplett aus Haferflocken und Samen bestehen und fantastisch schmecken. Und in 20 Minute fertig sind. Außerdem kein schlechtes Gewissen beim Naschen, ein super Snack für die Kinder auf die Hand und ein Hirn-Motivator wenn Nachmittags die Luft raus ist.

Die Backmischung (aus England) könnt ihr übrigens hier bei Foodist im Online Store bestellen. Viel Spaß beim Ausprobieren!

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Ja, ist denn schon Weihnachten? Nein, aber fast. Und deswegen zeige ich euch heute noch ein Rezept aus meinem e-Book „Family Kitchen – Der einfache Start in die Familienküche“, das ab nächsten Frühjahr zum Download gibt: Schokoladenpudding ohne Zucker. Eigentlich sogar ohne Schokolade. Und was ich feststellen muss? Dieser Schokopudding rettet mit manchmal den Einkauf.
Gerade bei dieser Jahreszeit drehen alle Kinder durch was das Thema „Schokolade“ angeht. Kein Wunder, seit Mitte Oktober greifen im Supermarkt aus jeder Ecke Weihnachtsmänner, Schneemänner (ich sage nur Olaf, die Mädelsmama unter euch wissen wahrscheinlich Bescheid…) und Sterne, Adventskalender und noch viel mehr Zeugs an, das ich jetzt schon wieder verdrängt habe. Jeder Einkauf im Supermarkt ist die pure Hölle – denn es endet immer mit Geschrei und „haben wollen“. Für keinen schön: weder für uns Eltern, nicht für die Kinder, nicht für die armen Menschen, die dort arbeiten und das Drama wahrscheinlich 20 Mal am Tag ansehen und auch erst recht kein Spaß für alle anderen Menschen im Supermarkt (lieber Single-Mann, der gestern so mitleidig den Vater der beiden Zwillingsmädchen samt genervter Ehefrau angesehen hat und der so schnell das Weite gesucht hat – natürlich nicht ohne die Augen zu verdrehen: Ja, Kinder haben ist trotzdem schön. Nur das Einkaufen zur Weihnachtszeit, das nervt. Aber hey – vielleicht schicke ich Dir ab sofort meine Einkaufsliste und Du bringst mir den Kram vorbei?).
Ehrlich? Ich finde es auch nicht schön immer „Nein“ sagen zu müssen: Nein Überraschungs-Ei, nein Adventskalender mit Olaf, nein Adventskalender mit Gummibären, nein Adventskalender mit Autos, nein toller Stern mit Mickey Mouse drauf, nein Glitzer-Gedöns mit irgendwas drin, nein Fruchtzwerge-Quetschi-Tüte (woher zum Teufel kennen die das?! Ich habe eine Ahnung… Opa?????), nein, nein, nein. Ich kann es selber nicht mehr hören und glaube inzwischen, dass unsere Töchter die oberspießigste Mutter E V E R haben.
Also? Was habe ich mir ausgedacht? Eine Belohnung – Zuhause. Funktioniert folgender Maßen und „nehmen wir nächstes Mal mit“ nicht funktioniert: 1. Kind bekommt Schrei-Anfall weil eines der oben erwähnten Dinge nicht in den Einkaufskorb dürfen. 2. Auf Augenhöhe des Kindes gehen, eine Hand auf den Rücken, die andere auf die Brust, ihm gaaaaaaanz tief in die Augen schauen und sagen: „Mäuschen/Schatz/Spatz/… ich verstehe Dich, ich möchte aber, dass wir jetzt weiter einkaufen gehen damit wir ganz schnell nach Hause kommen. Und wenn wir jetzt hier zügig durchkommen, dann verspreche ich Dir, dass wir Zuhause einen Schokopudding machen, ok?“ 3. Nicht, daß das Thema damit gegessen wäre. Natürlich hat das Kind den Schokopudding vergessen sobald es das nächste Ü-Ei/Glitzer-Gedöns/etc. gesehen hat, aber eine Erinnerung wirkt Wunder. 4. Konsequent den Einkauf durchziehen, nach Hause gehen und Schokopudding essen.

Klar, ihr fragt euch nach dem pädagogischen Ansatz. Schokopudding – ist das ihr Ernst? Bestechung mit Schokopudding? JA. Weil: Man muss Kindern auch Erfolge gönnen. 2. ist dieser Pudding nur halb so schlimm wie das Schoko-Gedöns im Supermarkt weil der keinen Zucker enthält und nicht einmal Schokolade (ausser Kakaopulver) enthält. Drittens habt ihr alle was ihr wollt: Die Kinder eine Überraschung und ihr das gute Gewissen, dass das Kind in dieser Weihnachtszeit nicht an einem Zuckerschock sterben wird. 4. Ihr werdet ihn genauso lieben wie eure Kinder.

Und nu? Ab in den nächsten Supermarkt? Viel Spaß beim Einkaufen!

P.S. Den Pudding könnt ihr natürlich nicht nur als Druckmittel einsetzen. Ich esse den tatsächlich auch zum Frühstück als Basis mit Granola, frischen Früchten, ein paar Samen und Nüsse drauf und mein Tag startet sehr gut. Oder wenn die Kinder krank sind und nichts mehr geht – das geht bestimmt und ihr könnt sicher sein, dass die Kinder gute Energie haben um gesund zu werden! …aber auch für Weihnachten eine tolle Dessert-Alternative, die nicht so schwer ist! Ein Alleskönner, eben!

Hier das Rezept für 4 kleine Schälchen:
30g Chiasamen
60g Datteln
10g Kakaopulver, ungesüßt
300ml Wasser

Alle Zutaten über Nacht in einem hohen Gefäß einweichen, am nächsten morgen pürieren, mit frischem Obst servieren.

Für ganz Eilige reichen für das Einweichen der Chiasamen auch 15-20 Minuten bis die Samen aufgequollen sind. Zieht der Pudding aber über Nacht, wird der Geschmack einfach deutlich intensiver.

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Nicht, dass ich mit diesen Dingen Erfahrung hätte – meine Laterne laufen-Premiere als Erwachsene hatte ich im letzten Jahr, drinnen in muckeligen Bude mit selbstbemalter und elektrischem Licht bei unseren Freunden durch Esszimmer, Küche und Wohnzimmer. Immer rum, rum, rum.
Das ist in diesem Jahr anders. Dieses Jahr wird es dunkel, vermutlich sehr kalt, sehr sehr anstrengend aber auch sehr sehr sehr lustig. Aber das einzige worüber ich mir wirklich Gedanken mache? Um’s Essen, ist ja klar. 17:30 finde ich auch eine komische Zeit zum Laterne laufen mit 2jährigen, die in der Kälte eine Stunde während der Abendbrot-Zeit hochkonzentriert ihre Laterne alleine (!) festhalten wollen, egal ob die abfackelt oder nicht. Aber wahrscheinlich wird das alles so aufregend, das die nicht einmal an’s Essen denken. Und nach so viel Aufregung platt wie ne gefaltete Laterne im Auto einschlafen. Für mein Foodblogger-/Mama-Herz wäre es trotzdem irgendwie beruhigender wenn ich weiß, dass sie vor dem Koma-Schlaf noch was essen. Und weil ja irgendwie Event, auch irgendwas Tolles. Klar, Stulle würde auch gehen, aber ehrlich? Für mich gibt es nichts schlimmeres als so’n zusammengepapptes Brot aus der Dose, die – wenn sie denn toll belegt wäre – gnadenlos auseinander fiele. Ich bin da mehr so die „Mit-einem-Haps-im-Mund-Muddi“.

Und deswegen habe ich uns und euch mal 12 tolle Rezepte heraus gesucht, die vor/während und nach dem Laterne laufen prima funktionieren. Um’s essen mache ich mir jetzt keinen Kopf mehr. Wollen wir nur noch auf elektrisches Licht hoffen…

Da wir noch ein paar Äpfel von unserer Apfelernte übrig haben, bereite ich die Apfelballen vom Kochmädchen (Foto oben) geben, allerdings ohne Zimt und Zucker. Ein Aufputschmittel reicht (siehe ganz unten unter Drinks).
So lecker und passen total in die Kürbiszeit: Pumpkin Snickerdoodles von Cooking Classy, die halten bestimmt ganz warm von innen und kann man super in einer Hand halten in der anderen die Laterne tragen. Und Waffeln gehen auch immer, oder? Und so klein am Stiel finde ich die super für alle kleinen Kinderhände. Das Bild zu diesen tollen Waffeln gibt es hier, das Rezept dazu hier von Green Kitchen Stories.
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Auch immer toll sind kleine Energie Balls, oder Haferflockenriegel wie diese hier von New Kitchen On The Blog. Davon würde ich gleich ein paar mehr machen und einfrieren.
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Auch immer großartig zum Wegfuttern sind Taler und Bratlinge, solange sie fest genug sind als dass man beim ersten Bissen nicht die Hälfte verliert. Wenn man sie klein genug macht, sind sie mit einem Haps im Mund oder mit zwei-drei Hapsen in einem Kindermund. Das Tolle: meistens machen die so satt und man kann Gemüse für alle Gemüse-Hasser unterjubeln. Und es ist ein perfektes Abendessen-to-go. Ich freue mich jetzt schon auf die Hüttenkäsetaler von Fräulein Moonstruck kocht. Nachdem wir am Wochenende die Gnocchi für mein eBook geshootet haben, das übrigens im März 2017 erscheint, bin ich ganz verrückt nach Hüttenkäse – und die Kinder lieben es ebenfalls sehr. Also kann ja hier nichts mehr schief gehen. Genauso lieben die Mädels Kichererbsen, deswegen wären diese Kichererbsenbratlinge von der Küchenchaotin ebenfalls eine sichere Nummer.
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Und hätte ich kleinere Kinder, würde ich in jedem Fall diese Knabberbrötchen von Backen macht glücklich vorbereiten. Auch perfekt zum Einfrieren, sollte es mehrere Late Night Outddor Events geben, Ich mein ja nur.
Und das nächste Rezept könnte eine Sauerei werden, weil man es frittieren muss. Aber diese Böreks gehen bestimmt auch im Backofen oder – man kauft sie heimlich beim Türken um die Ecke. Aber was für eine schöne Idee von Stylish Living, hier geht es zum Rezept.
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Kommen wir zu den Drinks aka Aufputschmitteln. Mit diesem leckerem Breakfast Smoothie (weiß ja keiner, darf man bestimmt auch abends trinken), ist genügend Energie im Kind, die warm hält – und das ohne Zucker! Knaller: Der erste Drink ist von einem DER Fitnesstrainer der USA und kann ja nur gesund sein! Muahaha! Und last but not least noch ein kleiner Vorgeschmack auf mein eBook und ein Knaller Kakao, der hier weggeht wie warme Semmel: mein veganer Cashewskakao. Der ist nicht nur bei den Kindern beliebt… ICH SAG JA NUR!
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Also – viel Spaß beim Laterne laufen,frieren, Kinder dirigieren, trinken und essen!

*Mohltied*

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So, jetzt verrate ich euch mal ein Geheimnis. Ich liebe Porridge. Aber nichts, wirklich gar nichts geht mir über ein PB&J-Sandwich. Ich liebe diese Kombination aus cremig-klebriger Erdnussbutter und erfrischend-süßer Erdbeermarmelade. Am allerliebsten auf Bagel. Oder frischen Toast. Wenn es das gibt, dann fallen für mich Weihnachten und Geburtstag auf einen Tag zusammen. So einfach, aber so eine Knaller-Kombi.
Weil ja aber nicht jeden Tag Weihnachten und Geburtstag sein kann, schon gar nicht ohne unsere Töchter von ihrem morgendlichen Porridge abzubringen, musste ich mir also eine Alternative überlegen. Als ich also gefragt wurde, ob und mit welchem Rezept ich für einen Porridge-Wettbewerb an den Start gehen will, da war relativ schnell klar: mit einem Porridge, der Seele schmeichelt, das die ganze Familie mag und ohne viel Aufwand zuzubereiten ist. Für einen morgen, an dem es nicht schnell genug gehen kann. Das Kochen, das Essen ohne viel schmutziges Geschirr oder Gedöns stehen zu haben. Das geht, wenn man auf Zutaten zurückgreift, die aus dem Vorrat kommen. In diesem Fall habe ich ein normales Porrdige gekocht, in einer Gußeisen-Pfanne, in der nichts anbrennen oder -kleben kann, eine Banane dazugegeben, deren Schale sofort in den Müll wandert sowie 2 Gläser aufgeschraubt: ein Erdnussbutterglas und ein Erdbeermarmeladenglas. Fertig ist das gesunde und nahrhafte schnelle Frühstück, dass die ganze Familie in Null-komma-nichts essen wird, bei dem es keine Dramen gibt und hinterher sondern nur glückliche Gesichter.

Knaller, oder?

Hier das Rezept für mein PB&J Porrdige, für 2-3 Portionen:
2 Tasen Haferflocken
1 TL Leinsamen
4 Tassen Wasser
1 Prise Salz
1 Banane
2 EL Erdnussbutter, cremig
1 EL Erdbeermarmelade (alle Streber können auch 1/2 Packung TK-Erdbeeren verwenden und mit 1 EL Sirup aufkochen)

Die Haferflocken mit den Leinsamen in der Gußeisen-Pfanne anrösten bis die Haferflocken anfangen zu duften. Mit Wasser ablöschen und 10 Minuten köcheln lassen. Vom Herd ziehen und 10 Minuten quellen lassen. Die Banane mit einer Gabel zermusen und zusammen mit dem Salz unter das Porridge rühren. Erdnussbutter unterrühren, auf Schüsseln verteilen, Marmelade oder Erdbeersoße darüber geben und servieren.

*Mohltied*

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