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Essen in Hamburg

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Damit das kurz vorher klar ist: Ja, das ist sowas wie „Das perfekte Dinner“. Und: ich würde mich im Leben nicht dafür bewerben. Ein Dinner via Chef.One wird es allerdings trotzdem nochmal geben.

Aber von vorne: Ich finde ja, dass unsere Einladungskultur etwas gelitten hat in den letzten Jahren. Früher gab es regelmäßig irgendwelche „Cook Ins“, bei dem sich Freunde zum gemeinsamen Kochen getroffen haben. Die wurden irgendwann ersetzt durch Dinner-Abende. Und die wurden irgendwann durch Kinder ersetzt. Oder durch Jobs irgendwo am anderen Ende von Deutschland, wenn nicht sogar der Welt.
Und wenn mir etwas fehlt, dann sind es genau diese Abende mit lieben Freunden, die man bekochen kann. Bei denen es ausreichend Wein zu trinken gibt und keiner auf die Uhr schaut. Man nicht leise sein muss. Wofür habe ich all die tollen Kochbücher wenn ich doch immer wieder nur für uns vier koche? Klar, unsere Kinder und mein Mann freut sich wenn es an einem gewöhnlichen Dienstag Abend ein Sonntags-Festmahl gibt, aber mal ehrlich – wo bleibt denn da der Spaß?

Und wie es manchmal so ist – manche Dinge muss man ja nur laut sagen: Durch einen sehr lustigen Zufall wurde ich von jetzt auf gleich Gastgeber bei Chef.One, einer Plattform, bei der man sich bei anderen Leuten zum Essen einladen kann. Ihr sucht einfach eure Lieblingsstadt, sucht euch aus dem Angebot eurer Stadt ein Menü aus (nach welchen Kriterien auch immer: Ort, Menüfolge, Host, Preis, etc.) und bucht easy peasy ein Dinner. Der Vorteil: ihr wisst was euch erwartet. Und irgendwie auch gar nicht. Nicht mal ich als Gastgeber konnte einschätzen was mich erwartet. Obwohl ich das Menü kannte, vorab schon einmal Luschern konnte wer sich bei mir an den Tisch setzen möchte und wie der Ablauf des Abends ist.
Immerhin gab es ja noch ein paar Überraschungen, wie z.Bsp. das sehr leckere Hopfen-Apfel-Getränk „Die Hoppe“ als Aperitif. Die Hoppe das ist kein Bier, obwohl es in einer Bierflasche daherkommt. Es hat nicht einmal Alkohol. Dafür Äpfel aus dem alten Land. Und, ganz nach Hamburger Marnier, kann man das wunderbar aus der Buddel trinken. Zu einem Hamburger Menü irgendwie passen, oder? Die zweite Überraschung waren die weihnachlichen Lebkuchen Rawnies und die feinen Hanf-Pralinen zum Dinner-Abschluß, die mir Anna von gleem mitgegeben hat als sie hörte, dass ich ein Dinner veranstalte.
Zwischen den Überraschungen gab es an meinem Tisch 5 sehr nette Leute, die ich kennenlernen und mit diesem 3-Gang-Menü bekochen durfte. Dazu tolle Gespräche aus einem kunterbunten Kreis an Menschen, die lustigerweise alle sehr weit herumgekommen sind in der Welt und viel zu erzählen hatten.

Rundherum war es ein toller Abend und ich möchte meinen Gästen von Herzen Danken, dass mein erster Chef.One Dinnerabend so einfach für mich zu handeln war. Ich war sehr sehr aufgeregt und bin im Nachhinein aber sehr glücklich, dass ich die Gelegenheit hatte viele nette Menschen an einem Tisch zu haben. Endlich einmal wieder. Und ich glaube, das mache ich direkt nochmal. Ihr wollt auch an meinem Esstisch in unserer gemütlichen Wohnküche sitzen und euch bekochen lassen? Dann meldet euch am besten zum Newsletter von Chef.One an und sichert euch schnell einen Platz.

Bis bald!

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Ende letzten Jahres habe ich mir ein paar Dinge aufgeschrieben, die ich im nächsten Jahr umsetzen will. Dinge, auf die ich Lust habe ohne zu wissen wie das so gehen soll. Und mit wem. Oder wann. Ein Punkt auf dieser Liste war, mehr zu bloggen. Das hat funktioniert. Der zweite Punkt war: mein e-Book „Family Kitchen – Der einfache Start in die Familienküche“ – fertigzustellen. Das wird ganz haarscharf funktionieren. Geplant war es eigentlich für Frühjahr 2016. Aber als es quasi fertig war, habe ich die Notbremse gezogen. Weil ich mit dem nicht zufrieden war. Weil ich das besser kann. Beziehungsweise, das mit den Fotos, das kann ich gar nicht. Also habe ich mich selbst gefragt, was ich eigentlich will. Meistens will ich etwas schönes, da kann mein Mann ein Lied von singen. Nagut, zwei. Und weil mir die Fotos noch nicht schön genug waren, habe ich mir jemanden gesucht, der das viel besser kann als ich. Und Gott sei Dank – das habe ich inzwischen gelernt: man muss nicht alles selber machen, wenn es Menschen gibt, die das viel besser können. Und gefunden habe ich Janine und ihrer wunderschönen Minimum Fotografie. Die kann so unglaubliche Bilder schiessen und dazu noch so gut mit Kindern. Ein Traum einer Frau. Ihr dürft gespannt sein – das Book kommt im Frühjahr, kann man ja nicht oft genug sagen und ich kann es kaum erwarten euch die vielen schönen Rezepte und Bilder zu zeigen.

Die dritte Sache, die ich umsetzen wollte, waren Guerilla Dinner in unserer Küche. Weil wir viel zu selten Anlässe haben richtig toll zu kochen. In mehren Gängen. Mit Vorbereitung und allem was dazu gehört. Mit zwei kleinen Kindern, die nicht in der Kita sind, ist das meistens sehr schwierig. Und arbeiten am Tag ohne Babysitter unmöglich. So konnte ich mir nicht die Zeit nehmen um über die Guerilla Dinner nachzudenken, hatte die Idee aber immer im Kopf und auf der Todo-Liste und ärgerte mich, dass ich nicht weiterkam.
Bis es an einem Tag einen lustigen Zufall gab und Chef.One und ich miteinander ins Gespräch kamen. Und zack, war aus dem Nichts heraus eine Dinner-Reihe entstanden mit vielen schönen Menüs, die in den nächsten Monaten in unserer Küche stattfinden werden. Noch kann ich euch nicht zuviel verraten, aber eine Sache kann ich schon erzählen: Am Samstag, den 3. Dezember könnt ihr mich besuchen kommen und ein sehr leckeres weihnachtliches Hamburg-Menü essen. Buchen könnt ihr einen von 6 Plätzen hier über die Webseite oder über die App. Dort seht ihr auch die Menüfolge.

Ich bin jetzt schon ganz aufgeregt und freue mich auf eure Anmeldungen. Bitte lasst mich nicht alleine hier sitzen an meinem ersten Guerilla Abend. Vielleicht sehen wir uns bald hier? Ich freue mich auf euch!

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Vlet-Liebhaber werden beim Namen Thomas Sampl ganz hellhörig: Der Chefkoch hat lange Zeit im Vlet die Küche gehütet bevor er jetzt mit zwei Partnern, Anja und Alex von City Slickers, die schöne Idee „Smutjes Landgang“ entwickelte: Wochenmarkttouren in Begleitung eines Profis (mit Thomas himself) inklusive bummeln, einkaufen, kleiner Stadtführung, kochen und essen.
Klar, auf den Wochenmarkt könnt ihr auch alleine gehen, aber bei den Touren mit Profi-Unterstützung bekommt ihr die ein oder andere neue Info, nicht nur zu den Lebensmitteln sondern auch zu Umgebung. Eingekauft wird auf dem Großneumarkt oder Isemarkt, weitere Märkte sind Planung und auch weitere Termin werden bald bekannt gegeben. Wer noch Plätze für die letzten drei Termine in 2016 buchen möchte, sollte also schnell zuschlagen.

Ihr drei, ihr kommt alle nicht aus Hamburg aber scheint die Stadt ja sehr zu lieben…
Stimmt, wir sind alles Quiddje, haben uns aber mit Herz und Seele entschieden in Hamburg zu leben und zu arbeiten. Unsere Begeisterung für diese Stadt geben wir in authentischen und wissenswerten Touren weiter.

Und wo genau habt ihr euren Anker gesetzt?
Thomas wohnt in einem alten Kartoffelspeicher in der Süderstraße. Alex und Anja wohnen in der Neustadt und in Eimsbüttel. In den beiden Stadtteilen sind wir gerne unterwegs und mögen die entspannte, unkomplizierte Art hier zu leben. Hier kann man massiver Gentrifizierung noch aus dem Weg gehen und trotzdem ist man schnell mit dem Rad überall dort, wo man zwar nicht wohnen, aber Spaß haben möchte.

Verratet ihr mir eure Lieblingsecken? Und kulinarische?
Wir sind gerne draussen. An der Elbe, zwischen Pauli und Karolinen Viertel, Im Stadtpark, Planten un Blomen, aber auch mal raus zum Volkspark. Interessant für uns sind aber auch die unperfekten Ecken Hamburgs wie zum Beispiel die noch unbebauten Gebiete der Hafencity. Da schauen wir immer mal nach dem neuesten Stand. Scheinbar dauert es nun wirklich (wirklich!) nicht mehr so lange bis auch dort alles perfekt zusammen passt. Aber gerade die Zeit davor macht einen Ort unverwechselbar. Auch die Großbaustelle „Mitte Altona“ gehört dazu.

Und kulinarische?
Alex‘ Geheimtipp ist das Maharaja auf St. Pauli. Zu den Favoriten von Anja (und da gibt es viiiiiiele) gehört der Freischwimmer in der Fruchtallee. Thomas geht lieber ins Tschbull, zu Patrick ins Fillet of Soul und zur Pizza Bande auf den Kiez.

Eure Lieblingszeit für Marktbesuche?
Morgens um 10.00 Uhr – da startet die Markttour auch. Aber früher ist auch schön.

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Ich liebe ja den Goldbekmarkt – habt ihr einen Lieblingsmarkt und wenn ja, was ist an dem so besonders schön?
Der Goldbekmarkt soll als nächstes in unser Programm aufgenommen werden. Der Großneumarkt ist toll: tolle Qualität und nicht so überlaufen. Außerdem trifft man bestimmt zufällig mal einen Freund, um ein Käffchen zu trinken.
Anja ist gerne auf dem Isemarkt, meistens vor der Arbeit oder für die Arbeit. Da gibt es einfach alles!

Irgendeinen Tipp für Marktbesucher? Der Schönste, Einkaufsliste oder einfach losgehen und schauen was gerade Saison hat?
Da scheiden sich die Geister: Thomas, als Kochprofi, geht am liebsten ohne los. Mit Rezepten auf den Markt  zu gehen bringt selten etwas. Dann sieht der Blumenkohl nicht gut aus. Dann macht das Gericht keinen Spaß.
Aber Alex und Anja können beide nicht ohne Einkaufsliste. Da käme man ja nie wieder nach Hause. Aber, wie man sieht: für die richtig tollen Tipps sollte man mit Thomas losgehen. Eine bessere Beratung kann man nicht bekommen!

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Was steht als nächstes an? In diesem Jahr sind ja noch Termine buchbar – wie geht es im nächsten Jahr weiter?
Wir arbeiten gerade an den neuen Rezepten für nächstes Jahr. Die Termine hingegen sind schon online. Wenn alles so weiter läuft, haben wir Winterhude bis Ende des Jahres online. Ausserdem werden wir den „Kleenen Smutje“ einführen, der aus Marktberatung und Stadtführung besteht. Danach hat jeder die Möglichkeit seine eigenen Wocheneinkäufe zu machen und die Tipps gleich mal auszuprobieren. Wer gerne auch kochen möchte, kann den „normalen“ Smutje buchen. Mit Marktbesuch, Stadtführung und Kochkurs.

Und für wen ist das was, so ein Landgang? Muss man kochen können? Und die Hamburger Küche lieben?
Unsere Teilnehmer sind hauptsächlich aus dem Norddeutschen Raum, die auch gerne mal ihren Besuch aus Süddeutschland mitbringen. Gar-Nicht-Kocher hatten wir auch schon dabei und haben das Interesse zum Hobbykochen tatsächlich wecken können. Also keine falsche Vorsicht! Einfach mal ausprobieren.

Und was gehört in jede Küche? Jetzt bin ich gespannt…
Unbedingt gute Grundzutaten: Meersalz, ganzer schwarzer Pfeffer, ein gutes Rapsöl, ein leckerer Apfelessig. Alex und Anja brauchen scharfe Messer und einen guter Kochwein. Der kann auch ohne kochen nützlich sein 😉

Haha – danke ihr drei für die tollen Tipps. Ich freue mich euch bald auf dem Goldbekmarkt zu sehen!

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Ich glaube, so schnell habe ich noch nie irgendwas gebucht… nicht einmal Schuhe habe ich so schnell gekauft wie diese Tickets zum Muschelessen bei den Kitchen Guerillas. Tatsächlich habe ich, glaube ich, nicht einmal auf die Antwort meiner Mama abgewartet ob die Mädels an dem Abend dort schlafen können. Einfach gebucht. Wahrscheinlich weil ich dachte: das kann nur gut werden. Worum es geht? Um den Newsletter der kam, irgendwann an einem Freitag nachmittag mit der Info, dass am übernächsten Freitag zum Muschelessen im L’Atelier des Café Paris eingeladen wird. Mit Wein, der an der Decke hängt. Hallo? Muscheln? Wein? Klar! Café Paris? Immer. immer und immer wieder – ist ja auch mein Lieblingsplatz in Hamburg.
Und was soll ich sagen: ich habe mich darauf gefreut wie Bolle, so sehr, dass ich fast neue Schuhe kaufen war, mich aber dennoch besinnt habe und mir einfach die Nägel französisch-rot lackiert habe.

ES WAR EIN FEST! Angekommen im Café Paris geht man im Eingang daneben durch die Tür in eines Bürogebäudes hinein, geht zwei Stückwerke hoch, kommt an Kacheln vorbei, die irgendwie so Hamburg sind, aber weil es eben Kacheln sind, könnten sie auch irgendwo in Paris hängen und man fühlt sich schon ganz ohlàlà. Angekommen im zweiten Stock steht man dann inmitten einer riesigen Wohnküche mit Kachelwänden, eine schwarz, eine weiß. Wäre ich nicht durch und durch Hamburgerin – ich würde mich glatt als Pariserin fühlen. Eine Riesenmuschel asiatisch angehaucht als Empfang, dazu das erste Glas Weißwein aus dem Glaskrug, der tatsächlich an der Decke hängt. Dazu das herrliche Baguette aus dem Café Paris mit dieser Butter… oh diese Butter. Als alle Gäste Platz genommen haben an den beiden 20-Mann-Tafeln (oh chérie…) gibt es dann Essen: zuerst eine Clam Chowder (ich will nie nie nie, also nie wieder etwas anderes essen! Dafür nehme ich sogar in Kauf dick und rund zu werden) – also eine sehr cremige, sehr leckere Muschelsuppe, dann eine herrlich orientalische Muschel-Version und – na klar – Moules Frites. Ich schwöre euch, ich war die Göttin in Frankreich.
Dazu eine herrlich-lockere Stimmung, die fast familiär ist, was bestimmt auch an den Stammgästen liegt, die brav mitziehen von Küche zu Küche. Und ab sofort ziehe ich mit. Ich buche am besten schon einmal Karten für den nächsten Abend zum Thema Portugal… achso, der Babysitter – ich muss schnell Mama anrufen…

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Habe ich euch eigentlich schon mal von meiner wunderbaren Dinnerrunde erzählt? Ich liebe sie. Alle 6. Die 5 einzelnen wunderbaren Menschen mit denen ich ungefähr alle 2 Monate die tollsten Restaurants Hamburgs erkunde und die Dinnerrunde an sich. Natürlich wird bei unseren Runden immer laut gelacht und es geht um das Wiedersehen, um das Austauschen und Teilnehmen am Leben der Anderen: Kinder sind gekommen, Jobs gegangen, Umzüge absolviert und Hochzeiten gefeiert. Aber es geht auch verdammt nochmal um gutes Essen.
Angefangen hat es 2012 in der Küchenwerkstatt am Mühlenkamp, wo heute das Henny’s beheimatet ist. Und wir fragen uns jedes Mal wo wir überhaupt schon überall waren.
Tja, und wer darf die Liste nachträglich führen? Klar, die mit dem Foodblog. Also – am Ende dieses Posts ein kleiner Versuch einer kompletten Aufzählung.

Aber jetzt möchte ich euch erst einmal einen Tipp geben für meine neue riesengroße Restaurantliebe in Hamburg: das Witwenball. Anscheinend haben hier früher wirklich Witwen getanzt, aber wer weiß das schon so genau… spielt auch keine Rolle, denn das Witwenball ist ein Ort an dem man mit Freunden einen wunderbaren Abend verbringen kann (aber auch zu zweit geht das glaube ich ganz gut – das turtelnde Pärchen sah jedenfalls nicht so aus als fühlte es sich unwohl). Laut sein kann, lachen kann. Das Restaurant füllt sich ohne, dass man es mitbekommt. Die Stimmung wunderbar gemütlich, gerade jetzt zu dieser Jahreszeit. Schwere, türkis-farbene Möbel gepaart mit dunklem Holz. Ich möchte nicht nur das 5-Gang-Menü noch einmal von vorne bis hinten sondern für Zuhause auch gleich die Lampen an der Wand. Und das Geschirr. Das will ich auch. Das Witwenball ist so eine hervorragende Kombination aus bodenständig und abgehoben, aus modern und irgendwie stehengeblieben. Und der Oberknaller? Jeden Sonntag ab 17 Uhr ist Schnitzeltag.

Ich reserviere mir mal kurz einen Tisch für die nächste Date Night… Oder besser noch: wo müssen wir noch hin? Wo es als nächstes hingeht, verrate ich euch noch nicht, aber erzählen werde ich es euch in jedem Fall. Meine liebste Dinnerrunde, ich lieb unsere Abende sehr und freue mich schon wie Bolle auf unseren nächsten Abend mit tollem Essen, leckerem Wein, tollster Gesellschaft und einer ganzen Menge Spaß. Diese Liste ist für euch – und die vielen tollen Menschen, die gutes Essen lieben:

Küchenwerkstatt, Bullerei, Café Hirsch, OnoKleiner SpeisesaalLa MirabelleAu Quai, Pluto, Das weisse HausMarseilleLe CanardBrüdigams, Elbe 76Raw like Sushi, Henny’sRed ChamberPimentButchersWitwenball

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Pop Up Stores kennt man ja inzwischen Viele: Geschäfte bzw. Angebote, die nur für kurze Zeit an einem bestimmten Ort zu finden sind und dann weiterziehen. Pop Up Restaurants hingegen gibt es nicht so viele. Und wenn sich dann doch mal einer traut und für 4 Wochen einen Riesenaufwand betreibt und ein Restaurant schmeisst, dann muss der doch echt Cojones  haben. Sorry – aber mal ehrlich: Ist doch so. Miguel von der Mexico Strasse ist so einer. Mit Cojones. Und mit verdammt gutem Essen. Und ich bin froh, dass ich seiner Einladung in sein Pop Up Restaurant in’s Cook Up (ehemals Juwelier Restaurant) in der Weidenallee gefolgt bin. Zusammen mit meiner Mama und vielen anderen Journalisten und Bloggern hatte ich einen tollen – aber vor allem leckeren Abend bei Mexico-Temperaturen, Mega-Tacos, einer Knaller Guacamole, hoch-hoch-hoch-Prozentigem Alkohol und mexikanischer Küche, die so gar nichts mit Chili Con Carne und dem ganzen Gedöns zu tun hat. Im Gegenteil: Es gab u.a. eher feinstes Fingerfood, dass ich mir jetzt schonmal für den nächsten Runden Geburtstag bei uns merke (wenn beide Mädels im nächsten Jahr 3 werden, ist das ja zusammen 6. Das ist doch ne ziemlich runde Sache, oder? Haha – kleiner Scherz am Rande!!!)
Eine gute und eine schlechte Nachricht gibt es natürlich aber immer. Die Schlechte zuerst: Der Foodtruck, den Miguel bis jetzt betrieben hat, macht erst einmal Pause, nichts mehr mit Mexican Street Food, also. Und nun die Gute: Die Jungs, also Miguel und sein Partner, suchen nach einer Location in der sie dauerhaft bleiben können. Ihr habt zufällig ein leeres Restaurant? Dann meldet euch doch bei Miguel? Ihr habt zufällig Hunger? Dann solltet ihr noch schnell in die Weidenallee und Tacos futtern. Am Sonntag gibt es einen Familiensonntag mit Sonntagsbraten, an allen anderen Tagen gibt es Tacos und Guacamole, Salsas und Mezcal.

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Und weil Miguel so toll ist, hat er uns noch schnell ein Rezept für seine Lieblings-Guacamole verraten.

Hier das Rezept für 4 Personen:
1 Tomate, entkernt und gehackt (nach Belieben)
1⁄2 roter Zwiebel, fein gehackt
1 Serrano Chili, fein gehackt
Saft von einer Limette
2 EL fein gehackter frischer Koriander
2 Avocados, gewürfelt
1 EL Olivenöl (nach Belieben)
Meersalz

Zum Servieren: Tortilla­Chips

Tomate, Zwiebel, Chilischote, Limettensaft und Koriander in einer Schüssel gut vermengen und mit Salz abschmecken. Avocadofleisch vorsichtig unterheben und nachwürzen, falls nötig. Das Olivenöl zugießen und verrühren. Mit Tortilla Chips servieren.

Hinweis: Guacamole wird am besten wenige Minuten vor dem Servieren zubereitet, da sie sich sonst verfärbt. Statt die Tomate gehackt zuzugeben, kann sie auch in Spalten angerichtet werden.

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Wenn man nach einer Woche von dem Burger träumt, den man 7 Tage zuvor gegessen hat… dann muss das wohl große Burgerliebe sein. Also, die richtig große Liebe. Ist mir noch nie passiert, bis letzte Woche, eine Woche nachdem wir beim Pre-Opening von Dulf’s Burger wahren. Da fahre ich doch nichts ahnend in der Alsterdorfer Straße herum, blicke irgendwann nach links in die Himmelstraße und denke mir: verdammt. Verdammt, verdammt, verdammt. Jetzt musste bis in’s Karoviertel. Warum hast Du es nur nie geschafft den leckersten Burgerbrater in Town zu besuchen wo er doch fast um die Ecke lag? Lag? Genau, lag. Weil: Dulf’s Burger ist umgezogen. In’s Karoviertel. Bestimmt wegen der vermehrten Laufkundschaft. Oder der zentraleren Lage. Oder weil man da jetzt seinen Kiez- oder Schanzen- oder Dombesuch ausklingen lassen kann. Oder, weil die Leute von der Messe mal was anständiges zu essen brauchen.
Lieber Dulf, ich werde Dich vermissen, hier in Winterhude. Auch wenn ich nie den alten Laden besucht habe (und darüber ärgere ich mich jeden Tag, großes Burgerherzehrenwort). Aber ich freue mich auf viele Burger-Abende mit der Familie oder Freunden. Familie? Ja, Familie. Dulf hat nämlich ein Herz für Kinder und hält ausreichend Kinderstühle bereit. Ich lasse gerade zwei Namensschilder mit den Namen unserer Kinder anfertigen – nur für den Fall der Fälle. Wenn ihr versteht was ich meine.
Zu gerne würde ich euch jetzt noch was über die rauchigen, saftigen und leckersten Burger erzählen oder über den wirklich hübschen Laden, der in die Küche blicken lässt oder das naturverliebte Interior. Aber leider muss ich jetzt ein paar Kiez-, Dom- und Schanzenbesuche planen.

Aber – eine Sache noch: Tollerweise darf ich für euch einen Burgerabend bei Dulf für 4 Personen verlosen. Was ihr tun müsst? Einfach hier einen Kommentar hinerlassen und sagen welches euer Lieblingsburger ist. Teilnehmen, könnt ihr bis einschließlich 12.09.2016. Der oder die GewinnerIn wird am 13.09. bekannt gegeben. Eine Barauszahlung ist natürlich nicht möglich und der Gewinn ist nicht übertragbar.

Ich drücke euch die Daumen und kann nur sagen: lasst es euch nicht entgehen. Ich hätte diesen Post genauso geschrieben wenn ich nichts hätte verlosen dürfen.

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