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Archiv für den Monat März 2017

Ich habe es schon wieder getan: für fremde Leute gekocht. Ein Chocolate Dinner – und ja, es war sehr schokoladig und sehr lecker. Zumindest haben das alle behauptet, die da waren. Vielleicht haben die sich aber auch nicht getraut etwas anderes zu sagen.

Um Punkt sieben klingelte es an der Tür und es standen direkt 4 Leute vor der Tür, die genauso gespannt waren wie ich. Weitere 4 sehr nette Leute folgten und der erste Gang stand auf dem Tisch: Thunfisch im Kakaomantel mit Rauke, Honig-Oliven, Kirschtomaten und einem Sesam-Dressing mit Kakao-Nibs.
Nach unserem Karibik-Urlaub war ich total angefixt von Kakao und wollte einmal zeigen, dass Schokolade nicht immer nur in 100g-Tafelform daherkommt.

Weiter ging es mit dem zweiten Gang (Schoko Chili vom Rind mit Hasselback-Süßkartoffel) und dem Abschluss, einer sensationellen Raw Chocolate Tarte, ohne Zucker, ohne Mehl und ohne Milchprodukte in gleemMarnier.

Und wißt ihr was? Der Abend war so lecker und lustig, das ich mich noch ein drittes Mal trauen werde. Was es gibt beim nächsten Dinner in unsere gemütlichen Wohnküche, erfahrt ihr hierSoviel sei verraten: es ist ein Special und ich freue mich besonders auf alle Mamas.

Wenn ihr buchen wollt, dann seid am besten schnell – das letzte Dinner war binnen einer Woche ausgebucht.

Ich freue mich auf euch! Bis bald an unserem Esstisch!


Meine Freundin Anna hat ihr Kochbuch aufgeklappt für euch – und herausgerückt, hat sie ein Rezept, das so sagenhaft lecker und saftig ist und so wunderbar schokoladig, das man am liebsten nichts anderes Süßes mehr essen möchte. Und, by the way, man theoretisch auch am nächsten Morgen zum Frühstück essen könnte. Weil: da sind nur gute Sachen drin.
Und wenn ich euch jetzt erzähle, dass es sich um Brownies handelt, dann glaubt ihr mir kein Wort. Stimmt’s? Brownies in gesund? Ohne Mehl? Ohne Zucker? Das klingt nicht wirklich nach Brownie, ich geb es zu.
Als mir Anna ihre Geheimzutat verraten hat, habe ich – ehrlich gesagt – erst einmal das Gesicht verzogen. BOHNEN Brownies? Wirklich? A-b-e-r: sie sind wirklich sehr lecker. Und von den Bohnen schmeckt man auch nichts. Nur: man braucht wirklich eine sehr gute Küchenmaschine, die die Bohnen zu cremigem Mus verarbeitet. Sonst hat man hier und da ein bisschen Haut der Bohnen im Brownie. Die kann man aber zur Not mit Schokostückchen kaschieren… nur mal so als Tipp.
Ich habe die Brownies meinen Mutti-Freundinnen serviert. Warm aus dem Ofen. Und sie waren so lecker. So lecker, dass auch die Kinder ganz verrückt danach waren.
Am nächsten Morgen, als die Rest-Brownies noch eine Nacht im Kühlschrank verbracht haben, waren die aber fast noch besser weil noch saftiger.

Das Rezept, das übrigens ratz-ratz zubereitet ist, habe ich euch einmal runtergeschrieben.

Für ein Backform 20×20 braucht ihr:
1 Dose Kichererbsen
1 Dose Kindeybohnen
170g Butter
240g Roh-Schokolade (hat Anna hier in ihrem Shop, damit werden die Brownies extra schokoladig)
3 Eier
300g Honig
3 EL Kakaopulver (ungesühnt)
3 EL Kokosraspel (habe ich weggelassen)
120g Walnüsse

Den Backofen auf 175 Grad vorheizen.
Schokolade schmelzen, die Eier aufschlagen, alle Zutaten bis auf die Walnüsse mixen. Die Walnüsse klein hacken und zum Schluss zum Teig dazugeben. Die Backform mit Backpapier auslegen, Teig hineingeben und 30-40 Minuten backen.


Wenn es gerade einen Trend gibt, dann ist es wohl: Iss alles aus der Schüssel. Ob Porridge, Budda Bowle, Acai Bowle, Super Bowle…  in sämtlichen Varianten werden Mahlzeiten aus Bowls gegessen. (Für alle, die den Trend verpasst haben: Bowles sind Schalen, Buddha Bowle z.Bsp. ist eine Schüssel voll mit gesunden und reichhaltigen Zutaten, guten Fetten und Kohlenhydraten. Hinein kommt nur, was gut für den Körper ist.)
Was soll ich sagen, ich esse meinen Salat schon immer am liebsten aus Schüsseln, aus dem einfachen Grund, weil es mir zu nervig ist, dass mir ständig alles vom Teller herunterfällt. Und den übergroßen Pasta-Teller-Trend habe ich ad acta gelegt als ich festgestellt habe, dass ich mir größere Schränke kaufen müsste um sie zu lagern.
Also – jetzt hat das Kind einen Namen und ich zeige euch mal meine Lieblings-Bowl zur Zeit: einen knackig frischen Salat, der trotzdem warm macht bei dem Schietwetter da draussen. Der lange satt macht und von mir gerade rauf und runter gegessen wird. Am liebsten Abends auf der Couch wenn die Kinder im Bett sind.

Hier das Rezept für eine Schüssel aka 1 Person:
2 Handvoll gemischter Blatt/Feldsalat
1/4 Granatapfel
1/2 Avocado
1/2 Birne
1 Handvoll Walnüsse
3 Cocktailtomaten
1 Ei

Für das Dressing:
1 EL Tahin
1 EL Honig
Saft einer 1/2 Zitronen
Salz & Pfeffer

Salat waschen, Granatapfel „entkernen“ (am besten in aufgeschnitten in einer vollen Schüssel Wasser, dann spritzt es nicht), Avocado und Birne in Spalten schneiden, Tomaten halbieren, Walnüsse grob hacken. Für das Dressing alle Zutaten vermengen und gut mixen, dann mit dem Salat vermengen und in die Schüssel geben. Die restlichen anrichten, Ei zum Spiegelei von beiden Seiten braten, sodaß das Eigelb noch flüssig ist, über den Salat geben und das Eigelb aufpiecksen, sodaß es über den Salat läuft.