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Archiv für den Monat Juni 2016

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Hand auf’s Herz: Wann habt ihr eurem Mann zuletzt etwas geschenkt? Ich muss mir da selbst auf die Füße treten, denn auch bei mir ist das schon etwas her… mal abgesehen von dem süßen Foodie-Kram, den ich zwischendurch immer mit nach Hause bringe. Und ja, ich weiß, man schenkt keine Haushaltsgegenstände… aber wenn sie doch wirklich Spaß machen, dürfen wir das als Ausnahme gelten lassen, oder? …und wenn es uns dann auch noch Arbeit abnimmt…? Aber Psssssssst!

Kurzer Sprung in die Vergangenheit, als wir noch keine Kinder hatten, wir uns die Nächte um die Ohren schlagen konnten, als wir frei und unabhängig waren, als die Welt noch… ich liebe meine Kinder sehr. Wirklich.
Damals habe ich meinem Mann mal einen Steak-Kochkurs geschenkt. Weil er sich als der Mann im Haus dafür verantwortlich fühlt, dass das Fleisch perfekt Medium zubereitet auf unseren Tellern landet. Ob gegrillt oder gebraten, da macht er keine Ausnahme. Also, nur um das vorhandene (theoretische) Wissen praktisch zu untermauern: wir gingen also zu einem Steak-Kochkurs. Und es war nicht nur lecker sondern wir haben viel gelernt. Da wir beiden aber eher nicht so gerne ewig lange in der Küche stehen, blieb uns eine Sache besonders im Gedächtnis: Geflämmtes Kalbfleisch. Geht super easy, ist schnell gemacht und mit ein bisschen Rauchsalz vorweg und obendrauf ein komplett neues Geschmackserlebnis. Geflämmt? Achso – hier kommen eure Männer ins Spiel: Nachdem ihr euren Männern ein Stück dünn geschnittenes Kalbfleisch auf einer feuerfesten Unterlage präsentiert, gebt ihr ihm das Rauchsalz und einen Bunsenbrenner. Und dann? Feuer frei! Wetten, dass ihm das wahnsinnig viel Spaß bringt und sich als Held des Abends fühlt? Und ihr wisst ja: Happy Wife, Happy Life. Muaaaaah!

Und hier der Knüller: Ihr könnt hier einen Bunsenbrenner inklusive einem Glas Rauchsalz gewinnen. Dafür einfach hier auf dem Blog kommentieren was ihr eurem Mann als letztes geschenkt habt (Weihnachten und Geburtstag ausgenommen) ODER markiert auf Instagram oder auf meiner Facebook Seite eine Person mit der ihr gerne zusammen grillen bzw. flämmen würdet.
Das Gewinnspiel endet am 3.07.2016
Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen, eine Barauszahlung ebenfalls nicht möglich.

Ich wünsche euch ganz viel Glück und drücke euch die Daumen! Und für alle, die es nicht abwarten können, gehen am besten in den nächsten Baumarkt, danach an die Fleischtheke, nicht aber ohne vorher hier das Rauchsalz im Onlineshop von Ankerkraut zu bestellen.

Hier das Rezept für 4 Personen:
6 Scheiben Kalbsteaks, dünn geschnitten
Rauchsalz
1 Bunsenbrenner
4 Bund Petersilie
1 Zitrone
4 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

Das Kalbsteak NICHT WASCHEN (das verdirbt den Geschmack), mit Klarsichtfolie bedecken und vorsichtig mit dem Handballen bearbeiten, sodass die Scheibe hauchdünn wird, aber immer noch dick genug als das man sie wenden kann.
Das Fleisch auf eine feuerfeste Form legen und mit Rauchsalz bestreuen. Wer das erste Mal Rauchsalz verwendet, sollte etwas vorsichtiger sein. Sofort nach dem Salzen den Bunsenbrenner anschalten und warten bis die Flamme erscheint, dann das Fleisch flämmen in dem der Kopf des Brenners dicht an das Fleisch heran gehalten wird (nicht zuviel Zeit vergehen lassen zwischen salzen und flämmen – das Fleisch könnte Wasser ziehen und das wiederum könnte den Geschmack verderben).
Das Fleisch wird sich zusammenziehen, evtl. auch an manchen Stellen braun werden, das macht aber nichts und gibt einen guten Geschmack.
Sofort servieren, dazu passt am besten Petersiliensalat. Dafür einfach die Petersilie waschen, grob hacken, mit Zitronensaft, Öl, Salz und Pfeffer würzen und vermengen.

EINE BITTE: Verwendet keinen Créme Brulée Brenner – der hat nicht die ausreichende Power und entwickelt nicht die Hitze, die das Fleisch und das Rauchsalz brauchen. Ausserdem: wie würde so ein richtiges Männergrillen mit Créme Brulée Brenner aussehen???

*Mohltied*

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– In freundlicher Kooperation mit kalbfleisch.info und Ankerkraut –

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Ich bin gesegnet mit zwei wirklich guten Essern hier zu Hause. Also, um bei den Kindern zu bleiben. Sie essen fast alles, gerne und fast immer alles auf. Vor allem Obst und Gemüse, Fisch und Joghurt. Und für Porridge am Morgen würden die beiden jedes Nutellabrot links liegen lassen.
Aber jede Regel braucht eine Ausnahme. Und so gibt es auch hier Zeiten, in denen morgens lieber herumgesaut und -gespielt wird. Mit dem Essen. Und dafür habe ich nur sehr wenig Verständnis und es gibt nichts was mich schneller meine Geduld verlieren lässt als Porridge auf dem Fußboden, an den Wänden und in den Haaren.
Also habe ich mal versucht meine Mädels zu überlisten. Was eigentlich nie funktioniert. Umso mehr habe ich ein Fest gefeiert, als die beiden Biester genüsslich ihren Kuchen zum Frühstück gegessen haben. KUCHEN? ZUM FRÜHSTÜCK? Ja. Süßer Roggenbrotkuchen in Gugl-Form. Ein bisschen Butter oder frisches Obst dazu und die Sache läuft.
Nichtsahnend erzählen sie mir mit breitem Grinsen im Gesicht, dass sie gerade Kuchen essen. Und dazu gibt es sogar noch ein „Lecker“. Ha! Wenn die wüssten! Aber manchmal müssen wir Mütter eben in die Trickkiste greifen, oder?

Was sind eure Tricks?

Hier das Rezept für 6 Stück:
250g Roggenmehl
1/2 Würfel Hefe
125ml + etwas Mandelmilch
1 EL Honig
1 Prise Salz

Die Hefe in etwas lauwarmer Milch auflösen. 250g Mehl in einer Schüssel geben, eine Mulde formen. Die Hefe hineingießen und mit etwas Mehl vom Rand vorsichtig zu einem Vorteig verrühren. Mit einem Tuch abdecken und für 15-20 Minuten gehen lassen. Die Milch erwärmen und mit Honig und Salz zu dem Teig geben. Gut verkneten und nochmal mit einem Tuch abgedeckt für 20-25 Minuten gehen lassen.
Wer kleine Guglformen hat, streicht die jetzt mit Kokosöl aus, alternativ kann man aber auch ein Waffeleisen verwenden.
Für 7-10 Minuten backen (zwischendurch kontrollieren), aus der Form nehmen, kurz abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen. Wer mag, serviert die Gugl mit Butter und Fruchtaustrich oder frischem Obst.

Mohltied und viel Spaß beim Kinder austricksen!

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Nur mal so kurz am Rande ein wirklich toller Tipp für euren Lunch heute oder nächste Woche. Oder in Woche drauf. Und, mal so kurz am Rande, auch noch ein wirklich toller Tipp für euer Dinner heute oder nächste Woche. Oder in der Woche drauf. Hauptsache, das Wetter spielt mit. Regnen darf es trotzdem. Denn im Patio im Poelchaukamp sitzt man wunderbar geschützt und es fühlt sich an wie Urlaub. Wie Mittelmeer-Uraub. Statt unter Palmen sitzt man zwar unter einem Dach, dank der Heizstrahler hat man auch nach Mitternacht noch das Gefühl man ist in Spanien. Auf Palmen und eine Menge Grünzeug sieht man auch, egal wo man sitzt. Und das Essen? Ach, auch ne Wucht. Tapas eben. Aber irgendwie so anders. Die Portionen sind größer, die Tapas untypischer. Und irgendwie raffiniert. Achso, zum Dinner schafft ihr nicht? Macht nichts, Lunch ist ebenso fein. ich sag nur: Fish and Chips. Und mit Chips meine ich Süßkartoffelpommes. Mit Ketchup und Mayo (huch, darf man das schreiben? Aber wenn es doch echt so lecker ist….?)
Wo nochmal? Im Poelchaukamp? Wo soll denn da ein neuer Laden sein? Na, das wo früher dieser Inneneinrichter war. Hä? Wo war denn da ein Inneneinrichter? Kurze Anmerkung: der Poelchaukamp geht auch nach der Sierichstraße noch Richtung Alster weiter. Also geht da einfach mal längs und auf der linken Seite – ach, das könnt ihr gar nicht verfehlen.

Wetten, wir sehen uns da? Ich freu mich drauf!

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Ich kann’s einfach nicht lassen. Die Sache mit den Keksen, meine ich. Zum Kaffee, ob heiss oder kalt, gehört für mich ein Keks dazu. Mindestens.
Vor einiger Zeit habe ich euch von meiner Aufgabe von Kölln erzählt: Hafer und Erdbeeren zusammenbringen. Ich mache nicht viel Kooperationen und nur dann wenn sie für mich Sinn ergeben und ich hinter dem Produkt stehe (und in diesem fall tue ich das, denn tatsächlich kommen die Haferflocken von Kölln bei uns jeden Morgen auf den Tisch). Das erste Rezept war dieser Strawberry Iced Coffee Latte, das zweite – eher ungeplante – Rezept sind diese grandios saftigen und erdbeerige Erdbeer-Schoko-Hafer-Cookies. Ich liebe diese Kekse, am liebsten schon zum Frühstück. Meine Mädels übrigens auch. Die stehen eh so sehr auf Erdbeeren und auf Haferflocken, da sind diese Kekse also ein Heimspiel. Und weil ich mir den normalen Zucker gespart habe und ihn durch Kokosblütenzucker ersetzt habe, kann ich den Kindern auch bedenkenlos einen Keks geben. Oder auch zwei wenn sie nach mehr schreien. Doof nur, dass die Cookies so schnell alle sind. Aber am besten sind sie eh während der ersten zwei Tage. Und außerdem so schnell gemacht, die kann man gut alle zwei Tage nachbacken.

Das Rezept für 12 Cookies:
75g Butter
125g Haferflocken, kernig
3 Tropfen Buttervanillearoma
50g + 1 EL Kokosblütenzucker
1 Ei
50g Dinkelmehl
1 TL Backpulver
150g Erdbeeren
20g dunkle Schokolade

Den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen.
Die Butter in einem Topf schmelzen, Haferflocken dazugeben und bräunen lassen. 1 EL Zucker dazugeben, mitbräunen. Den Topf von der Herdplatte nehmen und die Haferflocken abkühlen lassen. In der Zwischenzeit das Ei mit dem Zucker schaumig schlagen. Mehl und Backpulver miteinander vermischen und über die Eimasse sieben. Die abgekühlten Haferflocken dazugeben und gut verrühren. Die Erdbeeren waschen, putzen und in kleine Stücke schneiden. Die Schokolade in kleine Stücke hacken. Beides unter die Teigmasse geben und gut verrühren. Mit 2 TL kleine Häufchen auch ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und zu Cookies formen. 15-18 Minuten backen, ggf. mit Backpapier abdecken. Abkühlen lassen und genießen.

*Mohltied*

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Darf ich vorstellen? Marina und Xenia, die Gründerinnen von Lüttenwohl, einer Hamburger Marke, die maritime Kaschmir Styles für kleine Hamburger Perlen herstellt. Na gut, alle anderen Nicht-Hamburger dürfen die wunderschönen Sachen auch kaufen. Und Hamburger dürfen das auch gerne an Nicht-Hamburger verschenken oder mitbringen. Wäre auch viel zu schade um die schönen Teile! Entdeckt habe ich Lüttenwohl auf dem Goldbekmarkt und war sofort hin und weg von der tollen Qualität und dem kuscheligen Gefühl.
Ich muss gestehen – als in Hamburg lebende Hamburgerin: ich liebe Kaschmir. Und für mich ist so ein Teil auch das ganze Jahr hochaktuell, denn selbst an den heißesten Sommertagen kann man sich nachts auf dem Nachhauseweg oder abends an der Alster oder Elbe schnell eine Strickjacke oder einen Pullover überschmeissen und – zack – der Wind stört mich null und warm ist mir auch. Und jetzt gibt es das tolle Gefühl auch für Kinder.

Und weil alles so schön ist, bekommt ihr jetzt 10% auf euren Einkauf. Dafür müsst ihr einfach bei bzw. nach eurer Bestellung im Online Shop eine Mail mit dem Codewort „Hamburger Deern“ an Xenia und Marina schicken. Mir haben es für meine Mädels ja besonders die hübschen Streifensweater in grau/beige angetan… oder doch lieber die Cardigans in grau…? Herrje… Viel Spaß beim Shoppen!
Hallo ihr beiden Erzählt doch mal – wer seid ihr, wie lebt ihr und wo genau aus Hamburg kommt ihr?
Hallo! Wir sind etwas verstreut über den Norden und die Mitte Hamburgs. Xenia wohnt mit ihrer Familie in Winterhude und ist Mama von zwei Töchtern (9 und 12). Ich, Marina, bin begeisterte Mutter von drei kleinen Kindern (6, 3 und 3) und wohne in Langenhorn.

Ach wie toll auch Zwillinge! Da schlägt mein Herz ja noch ein bisschen höher… als ob Du also nicht schon genug um die Ohren hättest, so als Dreifach-Mama und Unternehmerin, hast Du Dir gedacht, gründest Du noch ein kleines Kinderlabel. Und Xenia hat ja neben der Familie auch noch einen Job. Warum also Kaschmir für Kinder?
Xenia ist Modedesignerin für „Erwachsenen“- Kaschmir Mode… Sie bringt ihre über 10jährige Berufserfahrung und Know How mit in Spiel. Wir haben Lüttenwohl gegründet weil es Kaschmir nur zu unerschwinglichen Preisen gab.
Natürliche Fasern sind das Beste für Kinder, sei es reines Kaschmir, reine Baumwolle oder Merinowolle weil es einen besonderen Komfort verleiht und sich einfach großartig anfühlt. Kaschmir hat ganz besondere Eigenschaften: es ist unglaublich weich, leicht, warm und kratzt nicht wie manche Wolle. Es ist einfach perfekt und für zarte Kinderhaut und sieht elegant aus. Wir haben festgestellt, dass Kinder sehr empfindlich auf alles womit sie in Kontakt kommen, reagieren. Sie schätzen instinktiv die Bekleidung aus natürlichen Fasern und fühlen sich darin sehr wohl. Bedauerlicherweise ist es heutzutage nicht so einfach, natürliche Stoffe für Kinder zu erschwinglichen Preisen anzubieten und gerade das haben wir uns als Ziel gesetzt.

Welchen Stil verfolgt ihr dabei? Ich stelle es mir wahnsinnig schwer vor immer neue Ideen für die kommende Saison zu gestalten. Woher nehmt ihr eure Inspiration? Und was braucht ein Kind im Kleiderschrank?

Wir haben mit den klassischen, maritimen Styles angefangen, die sehr hanseatisch wirken. Das, was eher aus einem Zufall entstanden ist, wurde zu unserem Markenzeichen. Gestreifte Modelle „made in Hamburg“, sind der Renner. Nicht nur für Hamburger sondern auch für viele Touristen. Die Inspiration kommt durch die Beobachtung unserer Kinder, Gespräche mit anderen Eltern. Wie stehen selber an Verkaufsständen und fragen nach ihren Wünschen. Wir experimentieren mit Modellen, Farben, machen Brainstormings und halten die Hand am Puls der Fashion Industrie.
Um unsere Produkte für viele Eltern erschwinglicher zu machen, arbeiten wir parallel an neuen funktionalen Accessoires, zum Beispiel Loop, Mütze oder Triangle – absolut unverzichtbares Produkt für schmuddeliges Wetter und unser Bestseller.

Hand auf’s Herz: Rennen eure Kinder den ganzen Tag in Kaschmir herum oder tragen die auch noch andere Marken ausser euer Label? Ich glaube ich hätte so Angst, dass dem guten Teil etwas passiert…
Natürlich tragen unsere Kinder verschiedene Sachen aus unserer Kollektion: Mützen, Loop-Schals, Sweater, Cardigans. Wir haben festgestellt, dass beispielsweise ein Cardigan aus Kaschmir in Uni-Farbe 5 andere Teile nicht kombinierbaren Farben oder Stoffen ersetzt! Und was die Robustheit der Teile angeht: wir haben bisher noch nie Probleme mit der Pflege gehabt.

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Gutes Stichwort: Pflege. Habt ihr als Profis einen Tip? Das einzige was mich wirklich nervt, ist die Pflege… Handwäsche: uuuuh…
Ungeachtet verbreiteter Meinung, dass Kaschmir zu empfindlich sei so dass es nicht mal gewaschen werden darf empfehlen wir es bei Bedarf sogar in der Waschmaschine im Schonwaschgang für delikate Wolle mit kaltem Wasser zu waschen. Das Kleidungsstück aus Kaschmir wird mit jeder Wäsche nur weicher und kuscheliger.

Welche Marken für Kinder mögt ihr noch? 
Wir haben keine „Lieblingsmarken“ für unsere Kinder. Uns ist das Produkt am wichtigsten: es darf keine Synthetik sein! Nur Baumwolle, Leinen oder Viscose…Und solche Modelle gibt es überall, sogar bei TK-Maxx oder H&M – man muss die nur suchen!

Ach, danke für die Tips. Habt ihr noch mehr Tips, für Hamburger mit Kindern zum Beispiel?
Wenn das Wetter gut ist, sind wir auf den Spielplätzen in Planten & Blomen oder im Stadtpark – gerne auch die versteckten Plätze, wie den „Minigolfplatz“ (Planten un Blomen) oder die „Liebesinsel“ am Stadtparksee.
Der Goldbeck Spielplatz wurde von unseren Kindern früher, als sie klein waren, auch sehr gerne besucht.
Momentan ist bei uns Segeln auf der Alster, oder paddeln durch die Kanäle der Renner. Unser Lieblings-Bootsvermieter ist „Dornheim“ in der Jarrestadt.
Die Schlechtwetteroptionen sind fast unerschöpflich: Planetarium, Völkerkundenmuseum, Mineralienmuseum, Tropenhaus und Zoologisches Museum haben es uns besonders angetan.
Und an den freien Wochenenden fahren wir gerne an die Nordsee- oder Ostseeküste und machen dort gerne ein Tagespicknick. Nach 4-5 Stunden am Strand geht es allen gut. Auch Bauernhöfsurlaube finden unsere Kinder sehr spannend. Unser liebster Bauernhof ist „Gut Ostergaard“ in der Nähe von Flensburg.

Und wie ist das so mit Kind in die Selbständigkeit? Viel Orga, viel Improvisation? Oder ging das alles easypeasy? Habt ihr Tips für andere Mamas, die sich selbständig machen wollen?
Es fällt nicht einfach, die Existenzgründung mit unserem vollen Kinderprogramm zu kombinieren. Es bedarf schon ein bisschen mehr Organisation und manchmal viel Improvisation wenn wir unsere Kinder mit ihren Nachmittagshobbies und Wochenendbeschäftigungen mit unserem Geschäft zu vereinbaren versuchen.
Aber es ist gut, dass wir zwei Familien sind. Wenn einer von uns Partner krank ist oder für eine schnelle Entscheidung nicht erreichbar ist, übernimmt der andere die Verantwortung.
Wir haben gemeinsame Ziele und Werte und die Anerkennung unserer Kunden (letztendlich die Freude der Kinder beim Tragen unserer Kollektionen) verwandelt die tägliche Routine in einen erfüllten Ablauf. Und wir haben noch viele Pläne.

Zum Beispiel?
Wir würden gerne unterschiedlich Kinderläden rund ums „Wasser“ mit unserem Label versorgen. Wir möchten gerne maritim bleiben, deswegen suchen wir bewusst nach Boutiquen an Elbe, Alster, an Nord- oder Ostsee, die unsere Kollektionen führen möchten. Parallel dazu setzen wir auf unseren Online Shop und einige Kultmärkte, auf denen wir weiterhin persönlich stehen möchten, damit wir den Kontakt zu den Kunden nicht verlieren.

Das klingt großartig und nach einem tollen Plan. Aber auch nach noch mehr Arbeit. Mit euren schönen Teilen mache ich mir da aber keine Sorgen. Ich wünsche euch alles Gute und viel Erfolg!

Erdbeercrumble
Wenn ich etwas am Sommer (dabei haben wir ja noch Frühling, ja – ist das denn zu glauben!) liebe, dann sind es Beeren. Und noch mehr liebe ich Beeren mit Streuseln obendrauf. Also Kuchenstreuseln – nur um das klar zu stellen. Und ohne Kuchenteig darunter. Auch Crumble genannt. Noch mehr liebe ich aber momentan gesundes Essen. und mit viel Chi Chi. Mein Porridge zum Beispiel kann sich jeden Morgen auf was gefasst machen: Hanfsamen, Nussbutter, Honig oder Schoko-Nuss-Mus, andere Samen, Früchte, …meist sieht man vor lauter Chi Chi die Schüssel nicht.
Zurück zum Crumble. Was da für Firlefanz drauf kommt? Erzähl‘ ich euch gerne und verrate euch, dass es damit ein super Frühstück wird. Und wenn ihr es an einem Sonntag Nachmittag eurer Kaffeegesellschaft serviert und ordentliche Mengen macht, habt ihr mit Glück am nächsten Morgen auch noch was über. Und soll ich euch noch etwas verraten? Das Crumble schmeckt dann noch besser.

In diesem Sinne: *Mohltied*

Für eine mittlere Schüssel (6 Personen) braucht ihr:
1kg Erdbeeren
100g Butter
150g Buchweizenmehl
100g Haferflocken, kernig
150g Kokosblütenzucker (oder andere Süße wie z.Bsp. Dattelsirup oder Honig)
2 Bananen
1 Handvoll Datteln

Zuerst den Backofen auf 180 Grad vorheizen.
Die Erdbeeren waschen, putze, vierteln und in eine Auflaufform geben. In einer Schüssel die Butter mit dem Mehl mit den Händen zu kleinen Klumpen verkneten, dann die Haferflocken und den Zucker dazugeben. Wenn alles schön dick-krümelig ist auf den Erdbeeren verteilen. Die Bananen in Scheiben schneiden, die Datteln fein würfeln und beides auf den Flocken verteilen.
Für ca. 30 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Etwas abkühlen lassen.

Zum Kaffee mit Vanilleeis, zum Frühstück mit griechischem Joghurt servieren.

StrawberryIcedCoffeeLattee-HHDeern
Manchmal finde ich es ja ganz erfrischend wenn jemand um die Ecke kommt und einem eine Aufgabe stellt. Wie ihr wahrscheinlich schon mitbekommen habt, gibt es auf diesem Blog wenig bis gar keine Werbung (und dabei komme ich aus derselben und habe jahrelang in dem Bereich gearbeitet und tue das nach wie vor. Schande auf mein Haupt). Was daran liegt, dass ich zwar viele Anfragen bekommen aber nicht jede unsinnige und irrelevante Kooperation eingehen will. Und ich diesen Blog nicht um des lieben Geldverdienens betreibe sondern aus Spaß an der Freude.
Aber manchmal, da passt es einfach. So wie zum Beispiel mit Kölln. Genau, die mit den Haferflocken. Im letzten Jahr durfte ich mir schon einmal Gedanken dazu machen was man mit Hafer alles anstellen kann – die Rezepte für Flapjacks und den Matcha Hafer Latte findet ihr hier. 
Und jetzt wurde ich wieder gefragt ob ich Lust hätte mit Gedanken zum Thema Hafer & Erdbeeren zu machen. Kein Problem, ist eh eine meiner Lieblingskombis. Aber ich wollte mal etwas anderes machen als Müsli mit Erdbeeren. Also, Hirn an und Rezeptekiste raus: herausgekommen ist eine leckerer Drink für den Sommer: ein Strawberry Iced Coffee Latte. Auf Hochdeutsch: Eiskaffee mit Erdbeeren. Wie, Erdbeeren und Kaffee passt nicht zusammen? Dann probiert das mal aus – und wie das zusammenpasst. Wetten? Um eine Schale Erdbeeren?

Hier das Rezept für ein großes oder zwei kleine Gläser:
180ml Hafermilch
1 Espresso
1 EL Mandelmus
1 Prise Salz
1/4 TL Zimt
1/4 Vanilleschote
1 TL Ahornsirup
50g Erdbeeren
Eiswürfel

Espresso zubereiten, abkühlen lassen. Alle Zutaten bis auf die Erdbeeren und den Espresso in einen Mixer geben und gut durchmixen. Die Erdbeeren, je nach Größe, vierteln und in ein hohes Glas geben, kurz im Glas andrücken (geht am besten mit einem Stößel). Mit Eiswürfel auffüllen, dann die Milch eingießen. Zum Schluss den kalten Espresso hinein kippen. Genießen!