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Archiv für den Monat April 2016

CM Fillet of Soul

So, jetzt mal Butter bei die Fische: wie häufig macht ihr Sport? Eben. Zuwenig. Und wisst ihr was? Das ist euer gutes Recht. Aber, und darüber habe ich mir bisher keine Gedanken gemacht: wir könnten wenn wir wollten. Nur meistens ist es der innere Schweinehund, der uns abhält. Aber habt ihr euch auch mal über die Menschen Gedanken gemacht, die gerne wollen, aber nicht können? Weil sie behindert sind, vielleicht blind, vielleicht gehörlos, vielleicht an Rheuma erkrankt. Menschen, die sich nicht einfach in ihre schicken türkisfarbenen Laufschuhe werfen und einfach mal eben so spontan ganz schick um die Alster joggen? Eben. Ich für mich bemerke seit ein paar Wochen wie wichtig mir Sport geworden ist und das ich mich schon fast unwohl fühle wenn ich mal ein paar Tage Pause machen weil es gerade nicht passt. Wie glücklich bin ich, das sagen zu können. Und wie glücklich bin ich, dass ich relativ spontan entscheiden kann wann ich welchen Sport machen will. Und nicht erst recherchieren muss welche Sporthalle denn für mich geeignet ist weil in den „normalen“ Hallen tausend kleine Tücken lauern. Um beispielsweise sehbehinderte und blinde Menschen nicht durch zu starke Umgebungsgeräusche zu irritieren, müssen die Wände leicht schräggestellt sein und mit besonderen Schallschutzeinlagen verkleidet sein, außerdem braucht es ein spezielles Lichtkonzept als akustische und visuelle Alarmanlagen – wusstet ihr das? Ich nicht, habe ich mir auch nie Gedanken drum gemacht. Bis jetzt. Natürlich kostet das alles Geld. Und da kommen wir ins Spiel. Wir alle, die so wunderbar uneingeschränkt Sport machen können, können bis zum 31. Mai aus sieben tollen Restaurants auswählen und dort einen Tisch buchen. Codewort: Charity Dinner. Wer in einem der sieben Restaurants wie z.Bsp. dem „Fillet of Soul“ an den Deichtorhallen oder „das weisse haus in Övelgönne das Charity Dinner bucht, tut etwas Gutes: mit jedem gebuchten Dinner gehen 5 Euro an die Stiftung Alsterdorf, die ein solches Sport- und Bewegungsangebot für Menschen mit einer Behinderung anbietet. Ausserdem ist ein Angebot für an Rheuma erkrankte Kinder vorgesehen, für die Bewegung extrem wichtig ist. Bisher gibt es aber kein Angebot für Kinder. Wäre doch toll wenn wir alle daran etwas ändern können indem wir einfach mal sinnvoll essen gehen?

Mehr Infos sowie eine Übersicht der teilnehmenden Restaurants findet ihr hier auf der Seite der Lions Hamburg, die sich die ganze Aktion ausgedacht haben. Ich wünsche euch viel Spaß, probiert am besten so viele Restaurants wie möglich aus! Mich findet ihr dann im Fillet of Soul und in die Byntze 1318 wollte ich auch schon lange mal!

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Long time no see – und dann in kurzer Zeit zweimal hintereinander. Und ich freue mich schon jetzt wie ein kleines Kind (oder zwei) auf Frankfurt. Und auf die Libertine, meine neue Freundin in Frankfurt. Die Libertine ist die kleine Schwester vom Lindenberg und ist noch ganz frisch am Start. Das merkt man aber zum Glück nicht wirklich. Und wenn, dann wird es von den mehr als herzlichen Gastgebern sowas von Wett gemacht, da kräht dann kein Hahn mehr nach wenn das ein oder andere noch nicht so rund läuft. In jedem Fall ist die Libertine ein Ort zum Wohlfühlen. Und das ist auch gut so, denn man kann, wenn man will, eine lange Zeit dort verbringen. Für alle Wochenendbesucher oder Geschäftsmenschen unter euch: auch eine oder zwei Nächte kann man sehr gut aushalten.
Ich persönlich liebe den Mix aus shabby und schick. Zartrosa trifft knallhartes schwarz, die Zimmer sehen alle irgendwie anders aus und es gibt massenhaft zu entdecken. Die Bücher im Zimmer, zum Beispiel. Oder das Kochbuch.  Die Küche und das Lekker Lädchen oben unter’m Dach, das Tonstudio unten im Keller.
Und sich so richtig verwöhnen lassen, das kann man da auch, in Alt-Sachsenhausen. Vom hauseigenen Koch, der immer donnerstags die Leute bekocht (Große und Kleine, weil ausreichend Kinderstühle gibt es ebenfalls) oder am nächsten Morgen beim Frühstück mit dem weltbesten Franzbrötchen jenseits von Hamburg. Und der weltbesten Himbeermarmelade. Eine Mischung aus Camping und Café, mit ein bisschen Improvisation bekommen die Kinder ihre liebevoll aufgeschäumte, erwärmte Milch mit selbstgebautem Sangria-Strohhalm serviert.
Man merkt die Liebe und die Hingabe in der Libertine, nicht nur bei der Einrichtung sondern auch bei den Leuten, die einem versuchen, einem das Gefühl von Zuhause-Sein zu geben. Und deswegen zähl ich jetzt die Tage runter bis wir uns wieder bei Libertine einquartieren. Ein bisschen Heimweh nimmt man nämlich irgendwie mit wenn man sie wieder verlässt…

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You are my happy place. Das steht draussen am Fenster. Und so iss’es auch. Beim Reinkommen in den hellen, freundlichen, tollen, hübschen, stylischen Laden, trifft man erstens auf noch viel freundlichere Ladies und auf ganz viel Zeug, das man unbedingt braucht. Also, damit die Kinder was zum Anziehen haben. Was hübsches. Etwas, dass Mutti gerne in groß hätte. Nur für den Fall.
Diese kleine hübsche Hamburger Perle namens Little Foshi gibt es seit knapp einem Jahr im Lehmweg, praktischerweise gegenüber vom Kinderspielplatz in der Hegestraße – praktischerweise kann man da ZUFÄLLIG mal vorbei schlendern und dann ist man irgendwie in den Laden reingefallen. Keine Ahnung, wie DAS passieren konnte. Lage bestimmt an dem kleinen, süßen Hund, der für Kinder das reinste Entertainementprogramm ist.
Aber genug Schwärmerei vom Laden – wetten gleich kommt ihr ins Schwärmen für die Frauen, die in dem tollen Laden stehen? Laura, Inhaberin von Little Foshi und Hamburgerin mit italienischen Wurzeln, erzählt mal ein bisschen von sich…

Laura, was für ein schöner Laden. Darf ich hier einziehen? Wie seid ihr denn darauf gekommen? Tolle Marken habt ihr, die man sonst nur online findet. Und dieser Tisch, in den hab ich mich sofort verliebt… Und wer ist eigentlich Foshi?
Danke! Ja, wir fühlen und richtig wohl mit unserer Entscheidung. Der Laden ist ganz einfach aus der puren Freunde entstanden..es gibt ja auch kaum coolere Sachen,wie die für die kleinen. Und so ist es auch mit dem Namen. Bei dem war uns wichtig, dass Kinder den Namen gut aussprechen können und viel Quatsch mit dem Namen anfangen können… wie z.B it’s foshi time, let’s foshi und all den ganzen Quatsch den man damit anstellen kann. Also ein richtig schöner Fantasie Name.

Achso, also muss keins eurer Kinder mit dem Namen herumlaufen?
Haha, nein – tatsächlich bin ich bisher noch keine Mami, nur Tante und Patentante.

Sag mal – wo geht man denn so in Eppendorf am besten essen? Habt ihr dafür überhaupt Zeit? Und warum überhaupt Eppendorf?
Ich esse am liebsten in der Brücke in der Innocentiastrasse und im Lehmweg zu den Küchenfreunden. Mittags bummeln wir meistens so herum und die Hauptrolle spielt eh mein Hund.
Ach, Eppendorf, das ist einfach unser Zuhause… es leben so viele coole Muttis hier( das merke ich jeden Tag mehr). Wir wollten einfach mal ein bißchen was Verrücktes und Besonderes in unser kleines Eppendorf bringen. Auch hier: alles richtig gemacht!

Was macht ihr sonst? Und woher habt ihr den süßen, kleinen Hund, der so wunderbar die Kinder bespaßen kann, sodass Mamis in Ruhe shoppen gehen können. Der ist ja die beste Vertriebsmaßnahme ever!!!
Das ist mein süsser kleiner Cockapoo Pino. Manchmal ist er noch sehr verspielt und muss immer alle begrüssen mit seinem wedelnden Schwänzchen. Aber ohne ihn wäre es doch nur halb so schön und lustig. So ein Kleiner kann ganz schön viel Freude machen. Wie Kinder eben auch!

Ja, das stimmt – meine Kinder haben in jedem Fall Freude an Pino und wahrscheinlich strahlt euer Laden deshalb auch so viel Freude aus. Danke, Laura und bis ganz bald!

LittleFoshi1

FamilyKitchen_Titel
Tadaaaaaaaa – stolz wie Oskar und Bolle zusammen bin ich. Und endlich kann ich was erzählen. Weil endlich gibt es ein Layout. Und es ist so gut wie fertig. Zumindest so fertig, dass ich euch einen Titel zeigen kann! Und das ist es: Mein erstes E-Book: „Family Kitchen – leckere Rezepte zur einfachen Einführung in die Familienküche“.
Hier findet ihr gesunde und leckere Rezepte für die Zeit nach dem Brei, wenn ihr eure Kleinen an die Familienküche heranführen wollt. Passend für die ganze Familie: von herzhaft bis leicht über zuckerfreie Desserts bis echtes Soulfood  für doofe Tage ist alles dabei. Und einen tollen Nebeneffekt für Mama haben (fast) alle Rezepte auch: denn alle Rezepte sind darauf ausgelegt, dass die Kinder alle Nährstoffe bekommen, die sie brauchen um zu wachsen aber Mama davon nicht wieder alle verlorenen Schwangerschaftskilos wieder bekommt. Und an alle Papas, die jetzt Angst bekommen, dass sie nicht satt werden oder nur gesundes Zeug futtern müssen, können sich entspannen. Alle Rezepte sind liebevoll ausgewählt und seit Jahren (ach was, teilweise JahrZEHNTEN!) familienerprobt.

Ich hoffe in den nächsten zwei Wochen euch dann das fertige Werk vorstellen zu können. Bis dahin, freue ich mich weiter und ihr hoffentlich mit! Ich bin so gespannt was ihr dazu sagt und freue mich noch mehr auf eure Rückmeldungen!

Design: http://www.akgoez.com

 

 

 

 

Rhabarberkuchen
Ich hab den Anfang vom Frühling verpasst. Oder war der noch gar nicht da? Irgendwie habe ich das Gefühl, das der Frühling in den letzten Jahren früher war… geht euch das auch so?
Egal – jetzt ist er da und ich spute mich ihn voll auszukosten in Sachen Spargel, Rhabarber, Erdbeeren, noch mehr Spargel und noch mehr Rhabarber. Bitte entschuldigt also wenn es in nächster Zeit eine Spargel- und Rhabarberspam hier gibt, SCHERZ!
Statt Spam gibt es hier einen easy peasy Rhabarber-Kardamom-Kuchen, der so lecker fluffig und so einfach zu machen ist. Knaller: Man muss nicht mal den Rhabarber schälen! Da freut sich auch der Mann im Haus!

Viel Spaß, ein Knaller-Wochenende für euch!

Hier das Rezept für eine mittelgroße Kastenform:
3 Eier
170g Zucker
180g Mehl
1/2 Packung Backpulver
150g Butter
1/2 TL Salz
4 Stangen Rhabarber
4 Kardamomkapseln

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
Zucker und Eier in eine Schüssel geben und schlagen bis sich das Volumen verdoppelt hat und sich ein weißer Schaum bildet. Mehl mit Backpulver vermischen. Butter schmelzen. Den Rhabarber gut waschen (nicht schälen!) und 3 Stangen in kleine Stücke schneiden. Die Kardamomkapseln mit dem Mörser aufbrechen und zermahlen (wer keinen Mörser hat, auch alternativ einen schweren Topf nehmen oder mit einem Messer ganz fein hacken und drücken). Alles beiseite stellen. Nach und nach, die Mehlmischung, das Salz und die flüssige Butter zu der Eier-Zucker-Mischung geben und gut verrühren. Zum Schluss den Rhabarber und den Kardamom unterrühren, in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform geben, die übrig gebliebene Stange Rhabarber auf den Kuchen legen und sofort in den Ofen schieben. Für ca. 60-65 Minuten backen. Aus dem Ofen holen, abkühlen lassen.

*Mohltied*

HappyWaffel3
Dieser Post sollte eigentlich einer aus der Reihe „Taste Twelve Restaurants“ werden. Über das tolle Gutscheinbuch hatte ich bereits hier erzählt. Aber wie das mit den Plänen so ist, am besten wirft man sie um.
Eigentlich wollte ich euch nämlich vom Apples im Hyatt berichten. Machen wir es kurz: Es war sehr lecker und verhältnismäßig teuer. Aber lecker.
Der Knaller des Abends war aber eine Waffel. Weil wir nämlich auf der Dessertkarte nicht fündig wurden. Und weil ich finde, dass ein Essen bei einer Date Night (Kinder schlafen bei Oma und Opa) unbedingt ein Dessert erfordert. Und die mittelmäßigen Pralinen zum Kaffee haben es nicht getan. (Liebes Apples, vielleicht denkt ihr mal über Pralinen von gleem nach…?) Also gingen wir ohne Dessert in Richtung Auto, das glücklicherweise in der Steinstraße stand. Und – was leuchtete da so verloren am Wegesrand? HAPPY WAFFEL!
Deren Instagram Account habe ich abonniert und ich könnte jedes Mal in mein Handy beissen wenn ich die Waffeln dort sehe: üppig belegt mit Saucen, Obst, Schokoriegeln… aber da mit Kindern hin? Keine Chance! Ich würde ja nicht einen Bissen abbekommen! Also – man muss die Feste feiern wie sie fallen, auch wenn die Waffelparty erst abends um 22:15 nach einem 2-Gang-Menü losgeht. Den Rest könnt ihr euch denken. Ich habe meinen Mann genötigt sich mit mir eine Waffel zu teilen (ist ja auch viel romantischer), saß mit High Heels (wo man keine braucht) und zu Zeiten (an denen man keine Waffel mehr essen sollte) also vor Waffel und Bounty Milchshake (man gönnt sich ja sonst nichts, feste feiern und so…) in einem kleinen Waffelimbiss und war der glücklichste Mensch auf Erden.

Danke für den besten Abschluss, liebe Happy Waffels! Es war mir ein Fest!

HappyWaffel1 HappyWaffel2

Gleem_Rawnies Schleckermäuler aufgepasst. Jetzt müsst ihr ganz stark sein. Oder besser doch nicht. Denn das gibt es wirklich: Naschen mit gutem Gewissen. Und das in dreifacher Hinsicht. Denn, wer die leckeren Pralinen von meiner Freundin Anna von gleem kauft, der darf Naschen ohne sich über die Inhaltsstoffe den Kopf zu zerbrechen (nur gutes Zeug wie Datteln, Rohkakao, manchmal noch etwas Honig in der Schokolade) und ohne sich Gedanken über die Herkunft zu machen. Denn die Produkte kommen alle von Bio-Bauern, die Anna auch persönlich kennt. Der Honig zum Beispiel kommt direkt aus dem Alten Land.
Und, da schlägt mein Mama-Herz höher, ihre „Rawnies“ hätte ich den Kindern sogar schon geben können als sie noch in der „bloß-keinen-Honig-Zeit“ waren (die Muttis unter euch wissen was ich meine…) – hätte ich Anna da schon gekannt. Annas Pralinen gibt es nämlich auch in vegan, also ganz ohne Honig oder weitere tierische Produkte.

Wer Lust hat, das mal auszuprobieren, der kann noch mehr Gutes tun indem er Anna bei ihrer Crowdfunding Kampagne unterstützt. Alle Infos zu der Kampagne findet ihr hier: www.startnext.com/gleem

Wie toll wäre es wenn die tolle Anna mit der Hilfe von vielen viel tollen Menschen ihren Traum von einer eigenen Patisserie ausbauen könnte und aus ihrer Küche Zuhause ausziehen und in eine größere Produktionsküche ziehen könnte? Und wie toll wäre es, wenn Menschen, die Allergien oder Unverträglichkeiten haben wieder ganz lecker Naschen könnten? Eben.

Anna bedankt sich schon jetzt bei euch – einfach so für’s Lesen, Teilen und Unterstützen.

Praline_mit_Honigschokolade Gleem_Produktion
Anna_von_Gleem