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Archiv für den Monat März 2016

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Manche Dinge braucht man wirklich nicht. Aber es ist schön sie zu haben. Diese kleinen Dinge, die es sich seit letzter Woche in meiner Küche gemütlich gemacht haben, wie zum Beispiel die Seife von Aesop, die wie ein leichtes Peeling wirkt ohne die Haut zu überreizen oder auszutrocknen. Für Mamas, die viel in der Küche stehen und sich ständig die Hände waschen, ein Segen, denn das Eincreme könnt ihr euch damit sparen. Gibt es in jedem Aesop Store oder hier im Online Shop.
Genauso liebe ich meine neue Handcreme, ebenfalls von Aesop. Ok, die hat sich in das Bild reingeschummelt – die liegt gar nicht wirklich in der Küche sondern in meiner Handtasche. Weil sie aber so toll riecht und ich sie so gerne hab, musste sie mit auf’s Bild.
Worüber ich mich auch so wahnsinnig freue, sind die Detox-Säfte aus der neuen Juice Bar Lebeleicht in der Eppendorfer Landstraße. Ok, die passten nicht mehr mit auf das Bild, stellvertretend dafür aber die Schwammtücher, die es dort ebenfalls zu kaufen gibt. Tschüß ihr hässlichen Wischlappen in gelb und pink, die man immer verstecken muss – Hallo ihr hübschen neuen Schwammtücher, die ein bisschen aussehen wie von Lala Berlin persönlich designed.
Ich finde, die stehen unserer Küche wirklich richtig gut. Mir machen sie jedenfalls gute Laune, und das immer wenn ich sie sehe. Dir auch?

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Hattet ihr schöne Ostern? ich ja, besonders einen tollen Ostermontag. Muss ich auch gar nicht lange um den heissen Brei herum reden: hat am Frühstück gelegen. Denn lange habe ich nicht mehr so entspannt gefrühstückt wie am Ostermontag. Ich habe glaube ich schon mal erwähnt, dass so ein Sonntags/Feiertagsfrühstück für mich eine der schönsten Mahlzeiten geworden ist seitdem die Mädels da sind. Jahaaaa – und da kommt der Haken: Solange es Zuhause stattfindet. Ja, das ist die andere Seite der Medaille: Zuhause. Nichts gegen Zuhause – ich liebe unser Zuhause, besonders unsere Wohnküche. Und auch die Vorbereitungen für ein tolles Frühstück. Aber manchmal möchte ich eben gerne raus. Und damit meine ich nicht nur „raus vor die Tür“ auch „raus aus Pyjamas und Out-of-bed-Look“. Und rein in das Leben. in anständige Klamotten, hübsche Schuhe und Make Up. Also zum Sonntagmorgenfrühstück (klingt ja sonst so als würde ich den ganzen Tag nur im Schlumpf-Look herumrennen). Andererseits kenne ich nicht viele Locations in denen man an einem Sonntag lecker frühstücken kann ohne gleich ein ganzes Buffet vor sich hat – also wo man Brunchen muss. Oder viel zu viel Geld für viel zu wenig Qualität bezahlt. Oder wo es zwei Kinderstühle gibt. Oder wo man entspannt mit zwei Kindern frühstücken kann ohne andere Menschen zu nerven. Oder… lassen wir das. Meistens frühstücken wir Zuhause.
Bis auf gestern. Da waren wir in der Villa im Heine Park (Elbchaussee 43). Auch bekannt als die Station des Hamburger Business Clubs. Und ich bin verliebt. In sich schick machen fürs zum Frühstück ausgehen. In das Frühstück selbst und natürlich in die Location (kann man übrigens auch für Veranstaltungen mieten). Ok, den Haken vorweg: man zahlt nicht wenig Geld fürs Frühstück. Ähnlich wie beim Brunch werden auch hier knapp 30 Euro aufgerufen (Kinder unter zwei zahlen aber anscheinend nichts. Und sitzen in anständigen Kinderstühlen). Aber dafür bekommt man während der nächsten 2-3,4 Stunden auch alle was das Herz begehrt: von frischen Brötchen, Croissants, Brot von Broterbe Gaues, Aufstrichen, Rührei, Pancakes, Sekt, Kaffee (auch mit Sojamilch), etc.. und das alles frisch. Hä? Ja, frisch. Wird nämlich alles serviert. Frisch zubereitet und kaum ist es aus der Küche raus, ist es auch – zack – am Tisch, Auch wenn nebenan eine 50-Personen-Gesellschaft sitzt.
Das alles in mehr als hübscher Atmosphäre in einer wunderschönen Jugendstilvilla mit sensationellem Blick auf den Hafen oder den Park. Nein, ich bekomme kein Geld für diesen Beitrag. Ich würde nur einfach wieder hingehen. Und wieder und wieder. Weil es so schön entspannt war. Weil die sich da so kümmern. Und weil’s Spaß macht. Auch den Kindern (im Zweifel draussen auf dem Spielplatz).

Geöffnet ist die Villa für Frühstücksgäste jeden Sonntag von 9 bis 14 Uhr, reservieren kann man direkt auf der Homepage.

ich wünsche euch viel Spaß beim verwöhnen lassen! *Mohltied*

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Irgendwann vor einem Jahr, da hab ich dieses kleine, damals neue Café am Leinpfad/Ecke Maria-Louisen-Straße entdeckt. Und seitdem wollte ich es euch vorstellen: das Par Ici, ein kleines Stück Frankreich mitten in Winterhude an der Grenze zu Harvestehude. Eine schönere Lage für so ein kleines Café gibt es nicht, denn irgendwie bleibt es damit ein kleiner Geheimtipp. Während andere Cafés von Touristen überlaufen sind, hat das Par Ici meistens einen Tisch frei, bei den aktuellen Temperaturen im Zweifel (für hartgesottene (Muttis)) auch Draussen. Drinnen geht mit Kinderwagen eh nicht. Und das ist auch gut so. Denn so klein es auch ist, so gemütlich ist es auch. Dazu duftet es schon beim Hereinkommen nach frischen Croissants und Quiche, im Tresen lacht einem eine Tarte au Citrôn entgegen und bei der Fragen ob Café au Lait oder Café Crème entscheidet man sich am besten für das, was stilecht im „Bol“ serviert wird.
Wie gut, dass jetzt der Frühling kommt – denn dann kann ich hoffentlich zwei schlafende Kinder im Kinderwagen draussen parken, mich daneben setzen und meine Café au Lait geniessen. Von wegen Latte Macchiatto-Mutti! Milchkaffee ist das Stichwort!

*Mohltied*

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Osterbrunch_2016

Na, endlich gibt es am nächsten Wochenende mal wieder die Möglichkeit so richtig die Sau herauszulassen. Oder den Hasen. Ich mag ja so Feste wie Weihnachten, Ostern,… . Weil man themenbedingt so wunderbare Sachen auf den Tisch bringen kann, die es meistens nur einmal im Jahr gibt. Ich liebe es, zu diesen Gelegenheiten Familie und/oder Freunde einzuladen und gemeinsam zu essen, Zeit zu verbringen und es sich gut gehen zu lassen. Mit den Kindern hat sich jedoch die Art unserer Einladungen verändert. Inzwischen laden wir am liebsten zum Frühstück ein. Nicht, weil wir um 7 wach sind und auf einmal zu Frühaufstehern mutiert sind (nach wie vor fängt unser Frühstück nicht vor 10 Uhr morgens an) sondern weil es mit Kindern die entspannteste Uhrzeit für alle ist: für Kinder und für die Eltern. Man ist nicht an irgendwelche Schlaf-Rhythmen gebunden und wenn es dann doch mal länger dauert, ist man in jedem Fall zum Abendbrot und geregelten In’s-Bett-bring-Szenarien wieder Zuhause.
Inzwischen ist das Sonntags-Frühstück sogar zu meiner liebsten Mahlzeit geworden. Weil es so herrlich vielfältig ist – und gemütlich. Damit es aber auch gemütlich bleibt, besonders zu Ostern, habe ich mir ein paar Rezepte überlegt, die der ganzen Familie schmecken, insbesondere Familien mit Kindern. Wichtig war mir ein bisschen Ausgewogenheit. Klar, gibt es Schokohasen, aber das Letzte was ich will, sind zuckergeschockte Kinder, die ein Frühstück zu nichts gemütlichem mehr machen. Also habe ich mir ein paar tolle Rezepte überlegt, die zum einen easy peasy vorzubereiten sind, Kinderfreundlich sind aber auch uns Erwachsenen Spass machen. Und, versprochen, nicht sofort den verlorenen Weihnachtsspeck wieder auf die Hüfte zaubern.

*Mohltied*

Osterbrunch für die ganze Familie:
Hefekranz
Fenchel-Kokos-Tarte
Orientalischer Mini-Burger mit zweierlei Saucen
Apfel-Möhrensalat mit Cranberries und Granatapfelkernen
Vegane Erdbeer-Shake aus Cashewsmilch

Hefekranz (ca. 15-20 Scheiben)
575g Mehl
1 Päckchen Trockenhefe
55g Zucker
1 EL Salz
2 Eier
2 Eigelb
40ml Olivenöl
1 EL Eiweiß + 1 TL Zucker zum Bestreichen
Das Mehl mit der Hefe, Zucker und Salz in einer Schüssel vermischen. 140ml lauwarmes Wasser mit den Eiern, den Eigelben und dem Öl in einer zweiten Schüssel verrühren. Diese Mischung zu den trockenen Zutaten geben und alles zu einem glatten, elastischen Teig verarbeiten (5-10 Minuten in der Küchenmaschine, 10-20 Minuten per Hand). Den Teig zu einer Kugel formen, in eine mit Öl gefettete Schüssel legen, mit Frischhaltefolie abdecken und etwas 1,5 Stunden bei Zimmertemperatur gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
Den Teig in sechs gleich große Portionen teilen und diese zu gleichmäßigen Strängen formen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und flechten. Wer nicht mit sechs Strängen flechten kann, nimmt einfach drei Stränge, das funktioniert auch, sieht nur nicht so schön aus. dann den Teig nochmals bei Zimmertemperatur gehen lassen bis das Volumen sich verdoppelt hat.
Inzwischen den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Eiweiß und Zucker miteinander verrühren und den Zopf damit einpinseln, dann ca. 25 Minuten goldgelb backen. Auskühlen lassen, fertig.

Dieses Rezept ist aus dem Buch „New York – Die Kultrezepte„, erschienen im Christian Verlag, zu kaufen bei Amazon.

Fenchel-Kokostarte (ca. 8 Stücke)
65g Reismehl
45g gemahlene Mandeln
2 EL Hanfmehl
1 Prise Meersalz
3 EL Kokosfett + ein wenig zum Einfetten
3 EL Eiswasser
120ml Kokosmilch
2 Eier
1/2 TL geriebene Muskatnuss
1 Fenchel
Die Mehle mit dem Salz für den Tarteboden in eine Schüssel sieben. Das Kokosfett und Wasser hinzu geben und mit den Händen zu einem Teig verkneten. Wenn er zu krümelig ist, zusätzliches Wasser dazugeben. Teig zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie eingewickelt für 30 Minuten in den Kühlschrank legen. Für den Belag die Kokosmilch, die Eier, Muskat, Salz und Pfeffer in einer Schüssel verquirlen.
Den Backofen auf 190 Grad vorheizen, die Tarteform einfetten.Den Teig gleichmäßig auf dem Boden und den Wänden der Tarteform andrücken, den Boden mit einer Gabel mehrfach einstechen und die Kokosmilch-Mischung darüber geben, dann denn Fenchel in dünne Scheiben schneiden und auf der Tarte verteilen. Auf mittlerer Schiene goldbraun backen.

Dieses Rezept ist aus dem Buch „Die grüne Küche“ von David Frenkel und Luise Vindahl, erschienen im Knesebeck Verlag.

Für ca. 24 Mini-Burger
Für die Buns 
findet ihr hier das Rezept – allerdings gebt ihr vor dem letzten Verrühren zwei EL Tomatenmark zum Teig und verwendet statt der hellen Sesamkörner einfach schwarze.

Für die Kichererbsen-Patties
Ein Bund Minze
200g gemahlene Mandeln
1 Dose Kichererbsen
1/2 Zwiebel
3 EL Olivenöl
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
1 EL Hanfmehl
1 TL Backpulver
Den Ofen auf 200 Grad vorheizen, ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Minze mit den gemahlenen Mandeln pürieren, die restlichen Zutaten dazugeben, weiter pürieren bis alles gut vermischt ist. Ca. 24 kleine Patties formen, ca. 15 Minuten backen, zwischendurch wenden.

Soßen
Für die Guacamole einfach eine Avocado mit 2 EL Zitronensaft pürieren, salzen und pfeffern, fertig.
Für die Tahin Sauce einfach Tahin, Olivenöl, Apfelessig, Honig, eiskaltes Wasser, Salz und Pfeffer in ein hohes Gefäß, schließen und kräftig schütteln. Fertig.

Jetzt die Buns aufschneiden, die Unterseite mit der Guacamole bestreichen, den Pattie darauf setzen, mit der Tahinsauce verzieren, Oberteil rauf, fertig. Wer mag, kann auch noch ein Salatblatt oder etwas Minze in den Burger geben.

Für eine große Schüssel Apfel-Möhrensalat (ca. 10 Personen)
1kg Möhren
2 Äpfel
1 Handvoll Rosinen
1 Handvoll Cranberries
1/2 Granatapfel
Die Möhren schälen und mit einem Spiralschäler in Streifen schälen (alternativ kann man auch einen Sparschäler verwenden), die Äpfel ebenfalls schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Den Granatapfel entkernen (dafür am besten eine Schüssel mit Wasser aufstellen und den halbierten Apfel dann nach unten im Wasser die Kerne ausdrücken, in ein Sieb gießen und schon habt ihr Granatapfelkerne ohne euch das Outfit zu ruinieren). Alles in eine Schüssel geben, Rosinen und Cranberries dazugeben.
Für das Dressing 2 EL Öl mit 4 EL Apfelessig, 1 TL Senf, 1 EL Mandelmus, Salz und Pfeffer verrühren und über den Salat gießen.

Für ca. 750ml Erdbeershake
60g Cahewskerne
600ml Wasser
1 Handvoll Erdbeeeren
Mark von einer Vanilleschote
6-8 Datteln
Cashewskerne im Wasser für mindestens 4 Stunden einweichen, dann durchmixen. Erdbeeren und Mark der Vanilleschote dazugeben, je nach Süße der Datteln, diese nach und nach dazugeben. Bis zum Verzehr kühl stellen.

Osterzopf_2016Osterbrunch1_2016Osterbrunch2_2016 Osterzopf2_2016 Miniburger_Ostern Apfel-Möhre_Ostern

LiebsterBlogAwardBadge
Ok, das ist jetzt das letzte Mal, dass ich an diesem Staffellauf teilnehme. Zum dritten Mal bin ich für den Liebster Award nun nominiert – dieses Mal von Kim von Backstubenpoesie, die einen wundervollen Blog mit noch viel wundervolleren Rezepten betreibt. Also, liebe Kim: Herzlichen Dank für die Nominierung, hier meine Antworten auf Deine Fragen.

  1. Wer ist für Dich beim Kochen die größte Inspiration?
    Puh, da gibt es so einige. Mal sind es tolle Kochbücher, aktuell ist mein Liebling das Mama Kochbuch sowie das Jerusalem Kochbuch. Ansonsten sind aber der Wochenmarkt um die Ecke und viele regionale und saisonale Zutaten meine größte Inspirationsquelle.
  2. Kannst du besser alleine oder im Team in der Küche speisen zubereiten?
    Definitiv alleine. Alles andere macht mich wahnsinnig. Der einzige Ort an dem ich nicht Multi-tasking-fähig bin, ist tatsächlich die Küche.
  3. Quinoa, Avocado und Chia-Samen, Food-Trend Fan oder Gegner?
    Kein Food-Trend sondern feste Bestandteil meiner Küche. Quinoa für die Figur, Avocado für den Kopf und Chiasamen für den Schokopudding!
  4. Wie hat das Bloggen bei Dir angefangen?
    Als Hamburgerin liebe ich Franzbrötchen. Irgendwann vor 3 Jahren hat mich dann (abends um halb zehn) die Lust gepackt selber welche zu machen und so habe ich gebacken, fotografiert und mal eben einen Blog aufgesetzt. Wenn ich mir das heute vorstelle… eine Aufgabe für eine ganze Woche!
  5. Wie stehst du zu radikalen Ernährungs-Einstellungen wie low carb, oder clean eating?
    Ab und an muss das mal sein. Gerade nach Zeiten wie Weihnachten, die für mich die absolute Schlemmer-Zeit ist in der ich mir nichts verbiete (tue ich mir eh nicht, aber ich achte schon auf die Mengen, die ich esse AUSSER an Weihnachten!), brauche ich einen Detox-Monat: Kein Zucker, keinen Alkohol, kein Weizen und keine Milchprodukte. Das hilft mir und meinem Körper mal wieder alles glatt zu ziehen: Tut nicht nur meinem Körper gut sondern auch meinem Kopf und viele Dinge werden wieder genussvoller gegessen als einfach nebenbei so weggenascht. Ansonsten versuche ich aber meinen Kindern vorzuleben, dass man alles essen darf. In Maßen, ausgewogen und vor allem zu adäquaten Uhrzeiten. Dann darf es zwischendurch auch mal ein Croissant, ein Stück Schokolade oder sonstwas sein. Es gibt keine verbotenen Lebensmittel. Alles andere halte ich für grob fahrlässig.
  6. Was verfolgst Du mit deinem Blog, bzw. wo siehst du Dich mit Deinem Blog in 2 Jahren?
    Keine Ahnung, darüber mache ich mir keinen Kopf. Mein Blog ist mein kreatives Ventil auf dem ich machen kann was ich will. Es gibt so viele Ziele, die wir täglich verfolgen, sei es im Job oder privat – da tut ein Ort an dem man mal ohne Druck und Erwartungen ist, ganz gut.
  7. Hast du eine Kindheitserinnerung die das Essen betrifft? Wenn ja welche? 
    Na klar! Dicke Rippen mit Rotkohl und Kartoffeln. Pfannkuchen von meinem Opa, der die Dinger in der Pfanne wenden konnte – mit richtig Hochschmeissen und so. Milchmädchen aus einem Schnapsglas, Schokopudding aus der braunen und Vanillepudding aus der gelben Tupperdose, Nudelauflauf von meiner Tante, Reis-Restepfanne von meiner Mama, Steak-Montage mit meinem Papa… Bei uns steht das Essen relativ weit oben… merkt man kaum, oder?
  8. Hast du einen Lieblingsduft der aus Deiner Küche kommt? (Gewürze, Obst, ein Gericht)
    Kuchen im Ofen. Da geht nichts drüber.
  9. Hast du ein bestimmtes Ritual bevor Du dich ans Kochen machst?
    Ist Licht anmachen ein Ritual?
  10. An welchem Ort schreibst Du am liebsten?
    Im Büro. Da kann ich mich am besten konzentrieren.
  11. Hast Du ein kulinarisches Lieblings-Reiseziel?
    Frankreich, Frankreich, Frankreich. Oder Asien wegen der Mango Pancakes und Currys. Oder der Orient wegen der Mezze.
  12. Für wen kochst Du am liebsten?
    Für meine Familie und für Freunde. Ich habe mir immer einen Ort gewünscht an dem alle meine Lieben an einem großen Tisch zusammenkommen und gemeinsam essen. Und den haben wir jetzt gefunden. Ich finde es gibt nichts Schöneres als mit der ganzen Familie an einem Tisch zu sitzen – und freue mich jetzt schon wenn irgendwann meine Kinder mit ihren Kindern dran sitzen. Da könnte ich glatt über ein drittes Kind nachdenken… (SPASS!)

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Es waren einmal drei Freunde: ein Veganer, ein Glutenhasser und einer, dem war das schnurzpiepegal. Obwohl die drei so unterschiedlich waren, hatten sie eine gemeinsame Leidenschaft: Essen. Aber leider konnten sie sich nie in einem Café, Bistro oder Restaurant treffen weil irgendwas war eben immer: normaler Kuchen mit Gluten oder Restaurants, die nicht ohne tierische Inhalte arbeiten. Oder komplett vegan, das mochte der Schnurzpiepegalo aber nicht. Und so mussten sie sich immer bei einem Zuhause treffen. Das war aber auch doof, weil es dann nie etwas zu essen gab. Und Treffen ohne Essen macht bekanntlich schlechte Laune. Und ihre Freundschaft drohte, auseinander zu brechen.
Bis eines Tages ein neues Café-Bistro-Restaurant seine Türen öffnete: ein Himmel. Ein Paradies. Oder kurz genannt: das fetch. Dort konnten sich endlich alle drei treffen und sich stundenlang unterhalten, essen und trinken weil für jeden etwas dabei war: Pancakes ohne Gluten, Salate ohne tierische Zusätze, Kaffee mit Kuhmilch, Soja Matcha Latte, Acai Bowls mit Granola, Sauerteigbrot mit Avocado, Croissants und Kuchen… ein Traum für die drei Freunde. Denn endlich endlich endlich hatten sie einen Ort gefunden an dem sie gemeinsam speisen, schnacken, trinken, lachen, feiern und noch viel mehr konnten. Und ihre Freundschaft hielt noch lange an.
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Ich weiß, Eigenlob stinkt zum Himmel, aber ich finde, ich bin ganz gut dabei. Die Keksdose ist immer gefüllt, nicht ein Tag war sie bis jetzt leer. Naja, bis jetzt. Denn aus der Keksdose ist eine hübsche Glasschale geworden, die mich jetzt jeden Tag mal mehr, mal weniger gut gefüllt, anlacht. Ich glaube, der Glasschale gefällt es auch ganz gut bei uns, zumindest hat sie sich noch nicht beschwert. Nur mit einigen Keksen ist sie etwas zickig. Wie mit den Marble Chocolate Meringues zum Beispiel. Die fand sie doof, auch wenn die hübsch aussahen und hat sie einfach weich werden lassen (wahrscheinlich hatte die Schale Angst, die Kekse könnten ihr Konkurrenz machen… Moment – DIE Glasschale, Zicken eben, die Weiber… jaja, ich weiß – HAHA!).
Worum es hier geht? Für alle, die sich das fragen, können es hier gerne nachlesen – oder aber zusammengefasst: Ich backe mich durch das Cookie Book von Cynthia Barcomi. Warum? Weil ich nicht wusste mit welchem Keks ich anfangen sollte als ich es durchgeblättert habe. Weil die alle so lecker aussahen. Und jetzt backe ich mich von vorne nach hinten. Immer schön der Reihe nach. Kapitel Eins „schnelle Cookies“ ist seit heute abgeschlossen. Die unglaublich hübschen Meringues sind leider in den Mülleimer gewandert… wie gesagt, die waren zu weich. Aber die Kekse davor waren allesamt der Kracher. Im wahrsten Sinne. Favoriten?
Mein persönliches Highlight waren die Graham Cracker, ganz frisch ausÄm Ofen. Die waren wo wunderbar wunderbar wunderbar als sie frisch aus dem Ofen kamen, dass ich fast das Heulen anfing, so lecker waren die. Geheimer Favorit meiner Mama und ich glaube auch von allen Anderen: die Potato Chip Cookies, mit gesalzenen Chips. Boah, die waren auch lecker. Glaubt ihr nicht? Müsst ihr aber – schmecken wie die Ikea Kekse, nur besser. Und auch die Pecan Puffs waren schnell weg.
Lange gehalten hingegen haben sich die Sesam Cookies und, unerwarteter Weise, die Chocolate Cookies mit Espresso und Schokostückchen. Die sahen saftiger aus als sie waren …oder war das etwas die böse Glasschale…?

Hier das Rezept für etwa 30 Potato Chip Cookies:
275g Mehl
1/2 TL Vanillesalz
1/2 TL Natron
30g Kartoffelchips, leicht gesalzen
250g weiche Butter
125g Zucker plus 50g Zucker zum Wälzen

Den Ofen auf 180 Grad Umluft erhitzen, 2 Backbleche mit Backpapier auslegen. Mehl mit Vanillesalz und Natron vermengen. Kartoffelchips in einem Gefrierbeutel mit einem schweren Topf verhauen damit sie schön zerkleinert werden, dann unter das Mehlgemisch rühren.
Butter und Zucker cremig schlagen (Mixer oder Küchenmaschine), nach und nach die Mehl-Chips-Mischung dazugeben und so lange verrühren, bis alles gut vermengt ist.
Mit den Händen kleine Kugeln aus dem Teig formen, im Zucker wälzen und auf die Bleche legen. Die Kugeln etwas flach drücken und ca. 15 Minuten goldbraun backen. Auf dem Backblech 10 Minuten abkühlen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter legen.

*Mohltied*

Bisher gebacken:
Coconut Oatmeal Biggies with Chunks of Chocolate
Pecan Puffs
Graham Crackers
Tahini-Sesam-Cookies
Potato Chip Cookies
Espresso Wake-ups
Chocolate Chip Meringues
Marble Meringues