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Archiv für den Monat Februar 2016

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Meine Mama und ich haben seit vielen Jahren eine Tradition: einmal im Jahr zur Tea Time. Meistens ist das mein Geburtstagsgeschenk an sie. Und ich glaube, das ist das einzige Geschenk über dass sie sich ehrlich freut wenn sie es mehrmals hintereinander geschenkt bekommt. Und ehrlich? Irgendwie ist das auch immer ein bisschen Geschenk an mich. Weil ich Exklusiv-Zeit mit meiner Mama verbringe. Vor allem seit unsere Töchter auf der Welt sind, passiert das äußerst selten.
Natürlich gehen wir nicht jedes Mal zur selben Tea Time, eigentlich klappern wir nach und nach die schönen High Teas in Hamburg ab, die unterschiedlicher nicht sein können.
In diesem Jahr war es aber besondern schön – und besonders gediegen, denn wir haben das Vier Jahreszeiten an der Binnenalster besucht. Alleine schon das Ankommen ist ne Wucht: Die Binnenalster im Hintergrund durch die große Drehtür und ab in die gemütliche Wohnhalle mit großem Kamin, leisem Klaviersound und einem bunten Menschenmix aus Hotelgästen, weiteren Touristen und alteingesessenen Hamburgern. Der Blick dann von drinnen ist so schön, dass man hier auch locker noch zum Abendessen bleiben möchte und das High-Tea-Angebot ein Knaller. Auf der obligatorischen Etagere kommen leckere Scones mit Clotted Cream und Erdbeerkonfitüre, Sandwiches in 4facher Ausführung und kleine Kuchen und Petit Fours. Dazu eine große Kanne Tee und für die nächsten zwei Stunden ist gesorgt.
Das Schönste daran: kein Geklecker, kein Getobe, kein Gemecker – einfach mal zwei Stunden am Stück sich mit der Mama austauschen und merken wie ähnlich man ihr ist und wie schön doch diese kleinen Auszeiten sind.
Ich freue mich schon jetzt wie Bolle auf das nächste Mal.

Und darauf, mich nach dem nächsten Stadtbummel mit erfolgreicher Beute wieder in die dicken Sessel des Vier Jahreszeitens sinken zu lassen und die Ausbeute bei einem Glas Sekt zu feiern. Zusammen mit meiner Mama.

Und ihr so? Was macht ihr am liebsten mit eurer Mama?

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Bei dem Wort Gutscheinbuch denke ich an 500 Seiten starke, kleine Heftchen aus dünnem Papier, unübersichtlichen 250 Gutscheinen, die mich völlig überfordern eine Entscheidung zu treffen welchen Gutschein ich als erstes einlöse. Und ich habe einige ausprobiert, immer mit dem Gedanken: „ach wie toll  da wollte ich schon immer mal hin. Jetzt aber!“ Das Ende vom Lied? ich war nirgendwo. Jemals. Das Gutscheinbuch verschwand in irgendeinem Schrank oder Schublade und ward nie mehr gesehen.
Seit drei Jahren ist das anders. Was nicht daran liegt, dass ich nur noch unterwegs bin. Das Gegenteil ist der Fall. Ja, traurig. Aber wenn ich bzw. wir mal abends ausgehen, dass bitte richtig gut. Wo, ist mir fast egal, einzige Bedingung: leckeres Essen, leckerer Vino und irgendwas, wo man hohe Schuhe tragen muss. Oder zumindest kann. Und mit Kinder(wagen) ungeeignet. Treppen, Kopfsteinpflaster, keine vorhandenen Kinderstühle: Herzlich Willkommen! Ich mach nur Spaß!!!
Im fünften Jahr in Folge haben wir nun das wunderbare „Taste Twelve“ Zuhause. Wie der Name schon sagt, stellen sich 12 Gastronomen vor. Die Idee ist nicht neu, denn auch bei Taste Twelve zahlt man bei einer Bestellung von 2 Hauptgerichten nur eins. Aber die Auswahl der Restaurants macht es. So gut wie jedes Jahr neu gemischt, von lässig bis schick ist alles dabei. In diesem Jahr dabei u.a. das Chapeau, Apples im Hyatt, Kitchen Guerilla, Tarterie, Trific, Ti Breizh… und viele mehr. Also eigentlich für jeden Monat ein toller Tipp. Wir müssen jetzt aber einiges nachholen, denn es ist bereits Februar, das Buch ist seit Dezember 2015 auf dem Markt und bis Dezember 2016 gültig und wir haben es noch nicht geschafft eines der Restaurants zu besuchen. Macht nichts, das schaffen wir trotzdem und ich freue mich jetzt erstmal auf unseren ersten Tisch in der Tarterie St. Pauli.

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Wollt ihr auch? Dann aber schnell. Das Buch gibt es hier.

Habt Spaß!

*Mohltied*

 

Credit: http://www.tastetwelve.com

Apfelringe
Da kam doch letzten meine Schwiegermutter mit ’nem Megatip um die Ecke: Weil sie ja weiß wie gerne wir Pfannkuchen, insbesondere Apfelpfannkuchen essen, hat sie mir erzählt, dass sie das ganze gerade mal umgedreht hat. Und total verrückt danach ist seitdem. Wir jetzt auch. Apfelpfannkuchen war gestern, Apfelringe, oder Spalten in Pfannkuchenteig sind das Heute. Und das Morgen. Und das Übermorgen sowieso, is ja klar. Und in jedem Fall so viel gesünder, bilde ich mir ein. Und der Knaller: dazu bracht man gar nicht viel. Honig reicht schon oder mein heißgeliebter Apfelzucker. Und der Samstag- oder Sonntagmorgen ist geritzt. Wer die Zeit hat, darf das natürlich auch gerne unter der Woche machen.
Meine Mädels lieben zum Glück Obst in allen Variationen, aber es wird bestimmt mal eine Phase geben in der sie nicht einmal im Traum dran denken Obst zu essen. Oder irgendetwas Gesundes. Und dann komm ich mit den Apfelringen um die Ecke. Ha!

Her das Rezept für 2-3 Personen:
3 Äpfel
150g Mehl
100ml Mandelmilch (oder Milch nach Wahl)
2 Eier
1 TL Backpulver
1 Prise Zimt
1 Prise Salz
1 EL Butter

Äpfel schälen, in Ringe schneiden und das innere Gehäuse vorsichtig entfernen. Wer einen Apfelschneider hat, herzlichen Glückwunsch! In einer Schüssel alle übrigen Zutaten verrühren. Butter in einer Pfanne schmelzen, die Apfelringe in den Teig eintunken und in die heisse Pfanne geben. Ausbacken.

*Mohltied*

Ladies, habt ihr zufällig gerade einen Heiratsantrag eures Liebsten bekommen? Oder vielleicht schon zu Weihnachten, Sylvester…? Und ihr fragt euch wo ihr anfangen sollt weil das jetzt alles wahnsinnig schön und aufregend ist  aber ihr am besten mit der Planung sofort loslegen wollt aber ihr nicht wisst wie? Dann habe ich hier hier eine tolle Hamburger Perle für euch: Anna Brinkmann ist Weddingdesignerin, Hochzeitsplanerin, Orga-Quenn und Fels in der Brandung. Aber am besten stellt sie sich einmal selbst vor.

AnnaBrinkmannIweddingdesign

Hallo Anna, wie toll, dass Du auch eine Hamburger Perle bist. Du kommst grad von Deiner eigenen Hochzeitsmesse, der LOVE.hamburg. Was machst Du sonst so? 
Hochzeitsplanung in Hamburg, Norddeutschland und auf den beiden schönsten Inseln Europas: Mallorca und Sylt

Hast Du das schon immer gemacht oder wie bist Du zu den Hochzeiten gekommen? Hast Du vielleicht geheiratet und Dir gedacht „Boah, das ist hier irgendwie alles doof, ich mach mal lieber selbst?“

Kein typischer „ich habe meine eigene Hochzeit geplant und es hat alles so einen Spaß gemacht und da werde ich auch einfach mal Hochzeitsplaner“ Werdegang. Für mich ist der Beruf die perfekte Symbiose aus der strukturierten und professionellen Projektplanung und einem großen kreativen Aspekt, dem Weddingdesign. Natürlich auch verbunden mit den wunderbaren Menschen die mich in ihr Leben lassen und dem Zauber dieses besonderen Moments einer Hochzeit.

Du veranstaltest eine Hochzeitsmesse mit einem tollen, innovativen Konzept. Nicht die klassische Ausstellung wie die 385 anderen Hochzeitsmessen, sondern so liebevoll und durchdacht. Das hat ja was von Schnitzeljagd (Kindheitserinnerungen hallo) – wer hat sich das ausgedacht? Und warum, Hochzeitsmessen gibt es ja echt genug in Hamburg…

Roland Michels (Roland Michels Hochzeitsfotograf), Tobias Elson (marrying Hamburg) und ich. Wir waren zunehmend enttäuscht von den großen 0815 Messen und wollten den Brautpaaren einen Ort geben, an dem sie die Möglichkeit haben sich insperieren zu lassen anstatt von einem Messestand zum nächsten zu jagen. Dabei konnten wir das Who des Who der Hamburger Hochzeitsbranche für unsere Idee begeistern und wir präsentieren uns auf der LOVE.hamburg gemeinsam, das ist für uns der entscheidende Aspekt unseres Konzeptes.

Waschechte Hamburger Deern oder Quiddje?
Ich hatte 2015 mein 10-jähriges Hamburg Jubiläum und für mich gibt es keine schönere Stadt.
 

Wo wohnst/lebst/arbeitest Du heute und hast Du da Lieblingsecken? Und wenn ja, verrätst Du uns, welche?
Ich habe für mich das perfekte Dreieck in Hamburg gefunden:

Wohnen: Alstertal, Leben/Freunde/Shoppen/Ausgehen: Eppendorf/Winterhude, Arbeiten: Direkt in der Innenstadt am neuen Wall. Kulinarische Top 3: Casse Croute, Kaminstube im Stock’s, HenriksFrühstück / Brunch: Mutterland

 

Und hast Du einen Tip für einen tollen Mittagstisch?
Am liebsten Lunch mit Freuden z.B. im Ti Breizh oder Atelier F. Wenn es einmal schnell gehen muss und man nicht vom Schreibtisch wegkommt, dann bestelle ich mir einen wahnsinnig leckeren Salat von stadtsalat.de
Ich bin neidisch – leider liefern die immer noch nicht nach Winterhude! Vielleicht dürfte ich meine Mittagspause demnächst mal bei Dir verbringen? 
Die Hochzeitssison startet ja jetzt wieder und ich weiß noch, dass wir uns wahnsinnige Gedanken über das Essen gemacht haben. 3-Gang, 4-Gang, Fingerfood vorweg? Mitternachtssnack ja/nein. Und wenn, was? Immerhin ist das Essen und die Musik das wichtigste auf jeder Party. Mit leerem Bauch lässt es sich irgendwie nicht feiern…

Sehr häufig können sich die Brautpaare nicht zwischen einem Menü oder Buffet entscheiden, der Trend auf Hochzeiten geht daher immer mehr Richtung LIVE Cooking, Food Trucks oder Show Cooking Elementen. Dies gilt auch bei allem Süßen, so wird die klassische Hochzeitstorte oft von Sweet Tables, Candybars, Macaron Pyramiden oder einem Eiswagen ersetzt bzw. begleitet.

Ich nehme dann einmal alles, bitte! Danke für die tollen Tips, Anna! Und bis bald dann zum Mittag!

Kürbissuppe
Und es hat „plopp“ gemacht. Um mich herum ploppen die Bäuche, in unterschiedlichen Abständen, aber sie sind deutlich wahrzunehmen. Bei einigen geht’s in die zweite Babyrunde, bei anderen ist es das aufregende erste Mal. Nicht wissen, was passiert, vorsichtig sein, auf sich und seinen Körper und vor allem auf den anderen kleinen Menschen in sich hören, der einem manchmal das Leben zur Hölle macht. Übelkeit, Blähbauch, Sodbrennen… die ganze Palette.
Oder es geht wieder von vorne los. Jetzt weiß man ungefähr was passiert, es wird zwar nicht mehr jede kleinste Veränderung wie in der ersten Schwangerschaft, eigentlich kommt die Ruhe für Baby Nummer zwei immer viel zu kurz. Und genau deswegen sollten die kurzen Augenblicke, wenn man dann mal Zeit für sich und die Kugel hat, besonders sein. Besonders im Sinne von: sich Gutes tun. Für mich ist Gutes meistens mit Essen verbunden. Und davon gab es meiner Schwangerschaft reichlich. Eines meiner Lieblingsgerichte war diese Suppe, die ich irgendwann mal im Kochhaus entdeckt habe. Die hat mich immer sofort auf Null gebracht hat, mir Ruhe gegeben hat und sämtlichen Stress von mir genommen hat (und tut sie auch heute noch). Wie eine Wärmflasche von innen. Mal abgesehen davon, dass sie mir auch für eine kurze Zeit meine Übelkeit genommen hat, die bei mir in den ersten 14 Wochen Dauergast war.
Also, liebe Bald-Mamas, Erst-oder-Zweit-Mamas und liebe Bald-oder-bald-wieder-Papas, tut euch alles etwas Gutes und geniesst die verbleibende Zeit. Denn wie wir gelernt haben: es ist alles nur eine Phase. Haha!! Sorry, aber der musste sein!

Hier das Rezept für 2 Personen:
300g Hokkaidokürbis
1 Kartoffel
1 Schalotte
25g Ingwer
1 Bund Koriander
20g Butter
1 Brühwürfel
2g Fenchelsaat
3g Madras Curry
1 Sternanis
400ml Wasser
3 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
1 kleines Baguette

Kürbis waschen, von Kernen und Strunkresten befreien und mit der Schale in ca. 1cm große Würfel schneiden. Karotte und Kartoffel schälen und ebenfalls in 1cm große Würfel schneiden. Ingwer schälen, fein hacken. Schalotte schälen und fein würfeln.
In einem Topf 3 EL Öl erhitzen und den Kürbis zusammen mit den Karotten, den Kartoffeln, Schalotten, Sternanis, Ingwer und Fenchelsaat 4 Minuten bi hoher Hitze anbraten. Gelegentlich rühren.
400ml Wasser dazugeben, Brühwürfel dazu und auflösen. Mit 1/2TL Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen, anschließend 10 Minuten bei geringer Hitze zugedeckt köcheln lassen. Währenddessen das Baguette in ca 1cm große Würfel schneiden. Koriander mit Stiel grob hacken. Butter in einer Pfanne erhitzen und die Baguettewürfel bei mittlerer Hitze 5 Minuten knusprig braten. Curry dazugeben und 1/2 Minuten bei geringer Hitze weiterbraten. Anschließend die Pfanne vom Herd nehmen.
Die Supper in einem tiefen teller servieren, Currycroutons dazugeben und mit gehacktem Koriander bestreuen.

*Mohltied*

CynthiaBarcomiCookies
Der Januar war hart. Nach dem ganzen Weihnachtsgefutter hatte ich eine „Komm-mal-wieder-klar“-Phase dringend nötig. Heisst im Klartext: Kein Zucker, kein Weißmehl, kein Alkohol. Zusammengefasst: Die ersten 7 Tage waren hart. Die ersten drei noch härter. Ich hab mich gefühlt wie ein Zuckerjunkie auf Entzug. Aber rückblickend kann ich sagen: es hat sich gelohnt. Und mein nächstes Projekt kann starten: Ich backe mich durch’s Cookie-Kochbuch von Cynthia Barcomi.
Im letzen Jahr, kurz vor Weihnachten, wurde ich von Farmers‘ Snack eingeladen mich von Cynthia Barcomi bebacken zu lassen. Hier lest ihr dort alles gab. Vor allem gab es aber für Zuhause das neueste Kochbuch von Mrs. Barcomi: das Cookie Cookbook (zu kaufen übrigens hier). Wahrscheinlich ist es jetzt keine Überraschung, dass ich ein großer Fan von Kochbüchern bin. Aber selten habe ich ein Buch von hinten nach vorne durchgekocht. Und schon gar nicht durchgebacken. Bis jetzt. Bei dem Cookiebook konnte ich mich gar nicht entscheiden welche Kekse ich als erste backe (abgesehen von den Weihnachtskeksen) weil ein Keks leckerer aussah als der andere. Also habe ich beschlossen: Ich backe mich einfach von vorne nach hinten. Das erscheint mir die einfachste Lösung.
Das Buch ist unterteilt in mehrere Kapitel, angefangen bei schnellen Cookies geht es weiter mit Kühlschrank Cookies, Zuckerglasur-Keksen, glutenfreie Kekse, Weihnachtskeksen, Riegeln, Herzhafte Kekse,… es wird also verschiedene Äras geben. Wahrscheinlich werde ich bei den Weihnachtskeksen im Frühsommer ankommen, denn der Deal ist folgender: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt. Eine Sorte muss aufgegessen sein bevor die neue Charge kommt. Je nachdem wie viel Besuch kommt, ob Wochenende ist oder wie lecker die Cookies sind, kann der Wechsel sehr schnell gehen. Muss aber nicht.
Bisher hatten wir Glück, alles Kekse waren lecker, gingen schnell weg. Die ersten 3 Sorten sind durch, das Projekt läuft seit einer Woche. Und heute hatte ich für einen kurzen Moment Pipi in den Augen als ich in einen warmen Graham Cracker biß.
Die besten der Besten werde ich euch vorstellen wenn ich das Buch durchgebacken habe.

Oder wenn ihr ganz laut HIER schreit. Verfolgen könnt ihr das Ganze auf Instagram, hier.

Wir sehen uns!

Bisher gebacken:
Kokos-Chocolate Cookies
Pecan Puffs
Graham Crackers (!!!)

P.S. Wenn ihr den Link zum Buch klickt, werdet ihr zu Amazon weitergeleitet. An dieser Stelle die Bitte das Buch trotzdem bei dem Buchhändler eures Vertrauens zu kaufen. Solltet ihr den nicht haben, freue ich mich wenn ihr es über diesen Link kauft und ich damit ein paar Cent verdiene.

Waffeln_Grillpfanne
Nein, das hier ist kein Blog rund um die Waffeln. Auch wenn man das meinen könne, habe ich euch doch letzte Woche schon ein gesundes Waffelrezept vorgestellt. Aber, das Rezept der Waffeln, die ich gestern meiner Familie vor die Nase gesetzt habe, MUSS ich euch einfach vorstellen. Ernsthaft, habt ihr schonmal Waffeln in der Grillpfanne gemacht? ich wette: Nein. Und kann euch sagen: Nu aber schnell. Die Zutaten habt ihr unter Garantie im Haus, letztlich ist es wie ein normales Waffelrezept. Aber bei dieser Art sie zu backen, werden die Waffeln aussen knusprig wie frisch getoastet und innen bleiben sie wunderbar cremig.
Kommt nur bitte nicht auf den Gedanken, dass ihr hier irgendwas anderes ausser Weizenmehl verwendet. Lasst es krachen, haut rein in die Glutenkiste, bratet in ordentlich Butter, haut noch etwas griechischen Joghurt und Sirup drüber und ihr seid im Himmel. Grosses Ehrenwort.
Das Gute: die Dinger sind so mächtig, nach einer halben Waffel seid ihr satt. Und morgen ein halbes Kilo schwerer, aber glücklich. Versprochen.

Hier das Rezept für 3-4 Waffeln nach einem Rezept von Jamie Oliver, dem Verrückten:
2 Eier
300ml Milch
225g Mehl
4 TL Baclpulver
1/4 TL Salz
100g Butter

Butter in einem Topf schmelzen, abkühlen lassen. Eier in eine Schüssel schlagen und die Milch dazugeben, verquirlen. Mehl und Backpulver dazusieben, salzen, alles gut verrühren. Zerlassene Butter einrühren, danach die Masse nicht mehr rühren, sonst werden die Waffeln zäh.
Grillpfanne stark anhitzen, 1 TL Butter hineingeben und sobald sie geschmolzen ist, den Waffelteig in die Pfanne geben und verstreichen, sodass er die ganze Pfanne ausfüllt. Hitze herunterschalten, die Waffeln in 8-10 Minuten backen bis sie gar und leicht gebräunt sind. Wenden, weiterbacken bis die andere Seite knusprig ist.
Mit Topping nach Wahl servieren. Wir haben sämtliche Marmeladen probiert, aber auch Schokosoße mit Bananen, Joghurt mir Blaubeeren und Sirup und das fand ich die beste Variante.
Wer es herzhaft mag, kann aber auch Speck, einem Spiegelei und Sirup dazureichen.

*Mohltied*