Archiv

Archiv für den Monat November 2015

24304 Betty Crocker's Guide to Your First Thanksgiving
Ja, und genau das tun wir. An diesem Samstag um genau zu sein. Und ich freue mich Bolle darauf das Haus voll zu haben. Auf neu-vetraute Gesichter und ganz neue Gesichter. Auf 5 kleine Familien, die irgendwie zu einer großen Runde werden. Dazu viel Kindergeschrei, Lachen, Gläserklirren und herrlichen Duft aus dem Backofen, in dem der 8-Kilo-Vogel vor sich hin schmort (den ich schon vor Wochen vorbestellt habe – steigert die Vorfreude ungemein). Wenn ich allein daran denke, den Tisch voller Essen, 10 Menschen an einem Tisch und Kinder um uns herum – dann macht mit das gerade ganz tief zufrieden und dankbar. Für Alles weil es so ist wie es ist.
Am Donnerstag wird bereits in Amerika Thanksgiving gefeiert – das Fest der Feste, das eigentlich noch viel wichtiger ist als Weihnachten. Weil sich eben nicht alles um die Geschenke dreht oder um den perfekten Weihnachtsbaum. Sondern weil es darum geht die Liebsten um sich herum zu haben. Ob Familie oder Freunde ist doch eigentlich egal. Und deshalb haben wir es kurzerhand umbenannt in Friendsgiving. Weil wir dankbar sind für die neuen Gesichter, die in unser Leben gekommen sind. Darauf trinke ich mindestens ein Glas Wein, am Samstag. Prost, Freunde – Happy Friendsgiving!

Ihr wollt auch Friendsgiving feiern? Dann sputet euch! Wer keine Truthahn mehr vorbestellt bekommt, darf schummeln und einen Puter nehmen. Ihr kriegt auf die schnelle keine große Runde zusammen, wollt das vielleicht auch gar nicht und wollt keinen 8-Kilo-Vogel? Macht nix, ein Kleiner tut’s auch! Ihr habt keine Ahnung was auf den Tisch kommen soll? Ich hab‘ da mal was vorbereitet…

Die beste Party steigt mit einem tollen Drink, wie diese Apple Cider Mimosas von The Cookie Rookie. Hammer Farbe, oder?
apple-cider-mimosa-feature

Solltet ihr euch für einen Truthahn entscheiden – bei Jamie Oliver gibt’s hier ein Knaller-Rezept für einen Truthahn Caribbean Style… ihr könnt ihn aber auch mit allem füllen wonach euch ist. Orangen, Cranberries…
30jU_eYxqgeB3ZIDr6I2XT

Die passende Sauce gibt es hier bei Betty Crocker:
6d06d163-68e9-41ee-b6ff-38b5ea13bb3f

Wichtig: Beilagen. Da alles Andere schon fettig genug ist, setze ich auf frisches Gemüse wie Rosenkohl, grüne Bohnen, Rüben, Kürbis – eben alles, was man auf dem Markt so finden kann. Hier habe ich euch zwei Rezepte herausgesucht. Klickt euch mal durch die Galerie – da findet ihr unter anderem viele tolle vegane Gerichte!
crispy-roasted-brussels-sprouts-with-spicy-sriracha-aioli-the-perfect-healthier-appetizer-or-side-dish-vegan-glutenfree-healthy-appetizer-minimalist-baker green-beans-w-walnuts-s-2
Auf gar keinen Fall dürfen Süßkartoffeln fehlen. Diese kleinen Parmesan-Rosmarin-Süßkartoffel-Millefeuilles von The Comfort of Cooking sind bestimmt so lecker wie sie aussehen.
9e9689340001323ca0eaa5926dc45032
Kleiner Tipp: Bei uns ist der Ofen mit dem Vogel belegt, also müssen die Beilagen auf den Herd ausweichen. Tolle Alternative: Drillinge, also kleine Kartoffeln, kochen (die brauchen nicht geschält werden, ich flipp‘ aus…), gut abtropfen lassen und hinterher in einer Pfanne in geschmolzenem Zucker karamellisieren lassen. Gleiches geht auch für Rüben, die aber dann bitte in einer beschichteten Pfanne in Puderzucker schwenken.  Auch super: ein Kürbis- oder Süßkartoffelpüree mit Muskat oder Kreuzkümmel abgeschmeckt.

Und last but not least: Time for Dessert – wenn noch was reinpasst. Der Klassiker: Pumpkin Pie (wer’s mag…) – ich bin da lieber für Pecan Pie oder Apple Tarts. Oder für einen anständigen Käsekuchen mit Blaubeersoße.. Die Rezepte gibt es hier via Stlyecaster.
vegan-pumpkin-pie-the-spunky-coconuthealthy-vegan-maple-pecan-pie

Alle Rezepte und noch viele weitere Ideen findet ihr übersichtlich in meiner Pinnwand auf Pinterest. Macht es euch schön – HAPPY FRIENDSGIVING!

Credit Header-Foto: http://www.bettycrocker.com

OPC_151005_0206
Wenn 10 Leute sich zusammentun… dann kann da nur was Gutes bei rumkommen. Und so ist es auch. Die Geschichte von Fadi, einem syrischen Fernsehkoch, der ausserdem Flüchtling ist, mit seiner Frau und seinen drei Töchtern sein Zuhause verlassen musste und in Deutschland bei Null angefangen hat. Und die Geschichte von 9 anderen großartigen, Ehrenamtlern, die in dieser verrückten Welt, in der gerade so viel Schlimmes passiert, da helfen wollen wo es am meisten drückt: Zuhause. In diesem Fall Zuhause in Syrien. Und aus seinem Zuhause bringt Fadi ganz viele tolle Rezepte und Geschichten und Tips mit. Dieses Buch ist also vielmehr ein kleiner Gastro-Guide als einfach nur Kochbuch. Obwohl auch leckere Originalrezepte heruntergeschrieben wurden von denen man glaubt, dass sie in Fadis Familie tatsächlich schon über Generationen so zubereitet wurden.
Und wie toll – ich darf euch heute drei von Fadi’s Rezepten vorstellen! Ich finde, die machen Lust auf mehr und empfehle euch dieses Buch wärmstens – als Geschenk für euch selbst, für Freunde und Verwandte. Wie passend, bald kommt ja die Geschenkezeit. Und das Tollste: Ihr schenkt nicht nur euren Liebsten damit etwas sondern auch den Kindern in Syrien Nahrung, medizinische Versorgung sowie seelischen und moralischen Beistand. Die Verkaufserlöse gehen zu 100 Prozent an SyrienHilfe e.V.. Manchmal kann es so einfach sein zu helfen – macht ihr mit? Kauft was das Zeug hält, verschenkt so viele Ausgaben ihr wollt an Menschen, die gerne kochen. Oder sagt es weiter. Und weiter. Und weiter.

Buch_3D_Stapel_221015
Bazarek (Sesamkekse)

500g Mehl
250g Zuckersirup
125ml Milch
75g Butter
25g Margarine
10g Backpulver
10g Vanille
100g zerdrückte Pistazien
200g geröstete Sesamkerne
Salz

Die Butter mit der Margarine, Zuckersirup, und die Hälfte der Pistazien und des Sesams in einer Schüssel vermischen. Für den Teig Mehl, Milch, Backpulver, eine Prise Salz, Vanille und jeweils die andere Hälfte der Pistazien und des Sesams mischen und zu einem Teig verkneten. Den Teig nun für eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Ungefähr einen Löffel Teig nehmen, zu einem flachen Taler formen und auf ein mit Backpa- pier belegtes Blech legen. Auf die Taler nun die süße Mischung aus Fett, Sirup, Pistazien und Sesam geben. Die Kekse bei 180 Grad für etwa 10 bis 15 Minuten backen. Nach dem Abkühlen servieren.

Tipp: Qatr lässt sich auch zuhause zubereiten. Dazu 250 g Zucker, 200 ml Wasser, 1 EL frisch gepressten Zitronensaft, 1 EL Rosen- wasser und 1 EL geriebene Zitro- nenschale in einem Topf kochen, bis es ein geschmeidiger Sirup wird.

 

OPC_151005_0636
Harak Issbaou (Linsen mit Gemüse)
400 g braune Linsen
500 g Zwiebeln
5 Knoblauchzehen
10 g Granatapfelsirup
Kerne von einem Granatapfel
40 g Tamarinde (Indische Datteln, erhältlich u.a. in der Feinkostabteilung größerer Supermärkte oder im Asia-Laden)
1 Bund Koriandergrün
50 ml Olivenöl
Pflanzenöl zum Braten
200 g arabisches Fladenbrot
Salz, weißer Pfeffer

Die Linsen gut waschen und für 30 Minuten weich kochen. Danach abgießen und abspülen. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein würfeln. Den Koriander klein schneiden. Jeweils die Hälfte von den Zwiebeln, dem Knoblauch und dem Koriander in Olivenöl anbraten, bis alles goldbraun ist. Nun die Linsen dazu geben und gut verrühren. Granatapfelsirup, Datteln und den in Streifen geschnittenen Teig dazu geben. Köcheln lassen, bis eine geschmeidige Masse ent- steht. Zum Schluss die Hälfte der Granatapfelkerne dazu geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Restliche Zwiebeln in Ringe schneiden und anbraten bis diese knusprig sind. Das Fladenbrot im Backofen rösten.

Tipp: Man serviert die Linsen in einer Schüssel, die knusprige Zwiebel gibt man darüber und garniert schließlich mit frischem Koriander und Granatapfelkernen. Dazu isst man das warme Fladenbrot. Gern reicht man dazu auch eingelegtes Gemüse. Das Gericht kann warm und kalt gegessen werden.

 

OPC_151005_0125
Fattousch (Frischer Salat mit Fladenbrot)

ein arabisches (dünnes) Fladenbrot
200 g Tomaten
150 g Gurke
1 rote Zwiebel oder Frühlingszwiebeln
1 grüne Paprika
1/2 Bund Koriandergrün 1 Bund Petersilie
1/2 Bund Minze einige Blätter grüner Salat (Fadi empfiehlt als besondere Note: Feldsalat)
bei Belieben: Estragon und Thymian
1 Knoblauchzehe
Zitronensaft
3 EL Olivenöl
1 EL Granatapfelsirup
Salz, schwarzer Pfeffer

Die Blätter von Minze und Petersilie vom Stängel trennen und in kaltem Wasser waschen. Das kalte Wasser gibt dabei zusätzliche Frische. Auch Koriander und Blattsalat waschen, gut abtropfen lassen und schneiden. Tomaten kleinschneiden. Wichtig: die beim Schneiden austretende Flüssigkeit auffangen! Sie wird später unter den Salat gemischt. Die klein geschnittenen Tomaten mit den Blättern von Petersilie und Minze mischen, Koriander und Blattsalat hinzugeben. Auch Paprika und Gurke in kleine Stücke schneiden und untermengen. Das Fladenbrot halbieren, eine Hälfte in kleine Stücke schneiden. Diese in einer Pfanne knusprig rösten und schließlich mit Zwiebelringen unter den Salat mischen. Salz und Knoblauch (gehackt oder gepresst) mit dem aufgefangenen Tomatensaft, Öl, Zitro- nensaft und Granatapfelsirup mischen und hinzugeben.
Zum Schluss die zweite Hälfte vom Brot klein schneiden und im Ofen rösten. Alles zusammen wird schön auf einem Teller angerichtet.

Portrait_FadiAlauwad

Bildnachweis: © Fotodesign Peter Oppenländer www.peter-oppenlaender.de

EEN DEERN - Grußkarte
Weiter geht es mit den Hamburger Perlen. Heute erzählt Anna von „Platte Anna“ ein bisschen was über ihre hübschen Illustrationen, Designmessen und versteckte Schönheiten fernab von Szene-Stadtteilen. Kommt doch mal mit nach Borgfelde und entdeckt ein paar neue Ecken.

Anna hat übrigens einen Online Shop bei Dawanda. Das Tolle: Bis zum 30.11.2015 bekommt ihr mit dem Stichwort HamburgerDeern 10% auf alle Bestellungen ab 15 Euro! Wenn das man kein Grund ist sich mit Weihnachts-Grußkarten einzudecken. Ich werde mir in jedem Fall welche sichern bevor die alle weg sind!

Wie schön, dass Du heute hier bei mir zu Gast bist. Erzähl doch mal, bist Du ’ne waschechte Hamburger Deern?
Naja, eine waschechte Hamburgerin bin ich ja nicht. Ich bin eher eine Art „Quiddje“. Das ist die Hamburger Bezeichnung für zugezogene Leutchen, die nur Hochdeutsch sprechen. Aber da ich platt schnacken kann, stimmt wohl auch das nicht so ganz. Ich bin einfach ein Nordlicht, welches sich besonders an Orten wohlfühlt, an denen man sich mit „Moin“ begrüßt.

WIEHNACHTSBOOM - Postkarte

Wo bist Du denn aufgewachsen und wo wohnst Du heute – und warum?
Ich bin auf dem platten Land in der Nähe der Nordsee bei Oldenburg aufgewachsen. Dort habe ich bis zu meinem 18. Lebensjahr an meinen plattdeutschen Fähigkeiten gefeilt.
Hier in Hamburg lebe ich seit 6 Jahren in Borgfelde, aber ziehe ziemlich bald nach Eimsbüttel. Damals bin ich schlicht aus dem Grund in diesen Stadtteil gezogen, weil ich dort eine Wohnung bekommen habe. Und obwohl sich hier keine Altbauten aneinanderreihen und sich keine tollen Läden mit Cafés abwechseln, habe ich mich direkt wohlgefühlt. Es ist einfach sehr schön normal hier und man braucht sich keine Gedanken darüber machen, ob die Jogginghose passend zum Supermarkt gewählt ist.

Tihi, das hast Du schön gesagt. Was ist Hamburg außerdem für Dich?
Hamburg bedeutet für mich zum Beispiel das Glück zu haben, zweimal am Tag mit dem Rad an der Alster entlang zu düsen, die sich jeden Tag in ein anderes tolles Gesicht zeigt. Und dass es eine Elbe gibt, an der man so schön Kurzurlaub für ein paar Stunden machen und sich mit den großen Pötten in die Ferne träumen kann.
In Hamburg ist es einfach seine Zeit von vorne bis hinten mit soviel tollen Dingen verbringen, dass man sich manchmal kaum entscheiden kann. Das fängt schon bei der großen Kunsthalle an und geht über kleine Ausstellungen meiner Illustratoren-Kollegen bis hin zu den zahlreichen Designmärkten, die jetzt im Winter wieder stattfinden.

...womit wir beim Thema wären. Du selbst machst wunderschöne Illustrationen, die sich mit Hamburg beschäftigen. Mein Highlight sind ja die Geburtskarten, die ich auch selbst schon verschickt habe. Hast Du auch ein Lieblingsprodukt? Und womit hast Du angefangen? Dein Online Shop bei Dawanda ist ja recht umfangreich…
Ein Lieblingsprodukt gibt es so direkt nicht. Aber ich freue mich jedes Mal sehr, wenn ich einen neuen Artikel illustriere/nähe/drucke, ihn auf meiner facebook-Seite vorstelle oder ihn in meinen Dawanda-Shop stelle und ich die süßeste Rückmeldungen der Welt bekomme. Das macht glücklich!
Die PLATTE ANNA entwickelte sich übrigens aus meiner Bachelor-Arbeit. Damals habe ich Illustrationen zu plattdeutschen Reimen gemacht und sie in einem Kalender zusammengefasst. Für eine Ausstellung habe ich zusätzlich ein paar kleine Buttons gefertigt, um sie dort zu verschenken. Aus ein paar Buttons wurden dann ein paar mehr, aus dem Kalender ein paar Grußkarten und nach und nach wanderten Kissenhüllen, Stofftaschen und Notizblöckchen in meinen Shop.
PLATTE_ANNA_feingemacht2014    Block A6 "So mookt wi dat"PLATTE_ANNA_Buttons_Uebersicht2_web
Wow – ich bin ganz gespannt das ganze Angebot mal live zu sehen. Ich glaube ich werde mir in diesem Jahr ein paar Deiner Weihnachtskarten zulegen und die an meine Hamburger Exil-Freunde schicken. Besuchen kann man Dich ja am 21. und 22. November auf dem elbrausch Designmarkt in der Holstenglacis 6 sowie am 28. und 29. November beim Holy Shit Shopping in den Messehallen, Halle B1’ – ich freu’ mich drauf!
Aber noch ganz schnell zum Schluss: Hast Du Tips für Deinem Stadtteil?
…von hier aus viel Grün in Reichweite ist. Man kann zur Alster gehen, vom Berliner Tor zum Hammer Park joggen oder den Eilbekkanal bzw. die Wandse entlang spazieren. Da Borgfelde an sich ja ziemlich klein ist, muss man sich auch gastronomisch etwas an den angrenzenden Stadtteilen bedienen. Hier ist gerade in den letzten Jahren eine kleine Auswahl an hübschen Cafés und Restaurants herangewachsen. Hier ist ganz zuerst das Café Brooks in der Hasselbrookstraße zu erwähnen, welches ein Goldstück für alle Frühstücksfreunde ist. Dort gibt es sonntags ein doll ausschweifendes Frühstücksbuffet an dem einfach ALLES lecker ist.
Für den Abend habe ich gemeinsam mit einer Freundin das Café Rossio in der Wandsbeker Chaussee 117 zu unserem Stamm-Portugiesen auserkoren. Hier sind nicht nur der Mann und die Frau des Hauses sehr liebenswürdig, sondern auch die Tapas.

Boah – der Pulpo-Salat ist der Knaller, oder? Danke für die Erinnerung, da muss ich auch mal wieder hin!

Ach, und erst kürzlich habe ich die Gute Stube, welche sich auch an der Wandsbeker Chaussee befindet, entdeckt. Hier bekommt man in einem muckeligen Wohnzimmer das komplette Paket an Frühstück, Kuchen und Abendessen.

Danke, Anna für den Einblick in die Platte Anna und für die tollen Tips!

ersteliebe6Kennt ihr schon die erste Liebe Bar auf der Fleetinsel? Nee? Müsst ihr hin. Hübsch isses da nämlich. Und vor allem: nicht so voll, auch wenn jeder Platz besetzt ist. Weil, und das ist das Tolle an den Filmemachern: in der Regel brauchen die Platz. Filmemacher? Häh? Ich denk das geht hier um eine Bar? Wieso eigentlich Bar? Steht da oben nicht was von Mittag?
Also…. die erste Liebe Bar ist eigentlich keine Bar sondern ein hübscher Ort an dem man frühstücken kann, Mittag essen oder auch auf Kaffe und Kuchen vorbeikommen kann. Aber ’ne Bar haben die da trotzdem. Für den schnellen Espresso, das Feierabend-Bierchen oder wenn man einfach gerne nicht an Tischen sitzt.
Und warum jetzt Filme? Weil die erste liebe bar nach dem erste liebe film benannt wurde, der Produktionsfirma, die zufällig oben drüber sitzt. Wahrscheinlich fanden die Herren und Frauen Filmemacher keinen anständigen Kaffe in der Nähe. Oder keinen guten Kuchen. Oder vielleicht hatten sie es satt sich beim Mittagessen zwischen Pasta und Salat entscheiden zu müssen. Wie gut für uns! Wir müssen uns jetzt nämlich auch nicht mehr entscheiden. Dazu eines der vielen, tollen Magazine schnappen (also am besten alleine herkommen und auf einen Hocker am Fenster setzen – Top Blick auf die Fleetinsel), hinterher noch einen Kaffee zum Mitnehmen bestellen (dazu gibts nämlich noch ein echt gutes Schoko-Täfelchen zum Nachtisch) und die zweite Hälfte des Tages kann starten.

*Mohltied*

P.S. Und wer sich jetzt ganz künstlerisch angetan fühlt, der besucht am besten Lumas, Feinkunst Krüger, die Heliumcowboys, oder die Buchhandlungen Stories! oder Sautter und Lackmann – alles nich‘ weit wech‘ und absolut sehenswert!

ersteliebe1  ersteliebe3 ersteliebe2 ersteliebe4 ersteliebe5  ersteliebekarte

Zack, Boom, Pow. November. Fast Weihnachten. Jetzt kann man es nicht mehr leugnen: Es wird kalt. Nein, es IST kalt und die Suppen-Eintopf-Hausmannskost-Zeit hat begonnen. Wie toll, oder? Endlich müssen wir nicht mehr nur Salat futtern können Becherweise heisse Schokolade trinken, mit Marshmellows on top, ist ja klar. Und irgendwie mag ich diese Zeit wenn es kurz vor Weihnachten nochmal so richtig ruhig wird, fast langweilig. Wobei… es gibt soviel Tolles, was man im November machen kann: Museumsbesuche, Designmärkte, Kino (haha! Wann war ich das letzte Mal im Kino!!!? Ist was dran an der Nummer: „Geht unbedingt nochmal in’s Kino bevor das Kind kommt!“) bzw. Filme gucken, endlich mal wieder ein Buch lesen, Freunde zum ausschweifenden Essen einladen. Apropos: In diesem Jahr veranstalten wir das erste Mal „Friendsgiving“. Endlich haben wir den Platz, endlich haben wir die Küche und mein Gott was haben wir für tolle Freunde gefunden in diesem Jahr. Dazu neue Gesichter, die das Leben so spannend machen. Aber dazu dann in ein paar Wochen mehr. Jetzt erst einmal hier die 10 Rezepte für den November. Macht es euch kuschelig, trinkt viel heisse Schokolade und lasst es euch gut gehen. In diesem Sinne: „Mohltied“!

1. Absolutes Highlight momentan bei uns Zuhause, könnten die Mädels jeden Tag essen (und ich auch): Süßkartoffelpommes. Hier eine Variante mit Parmesan und Koriander… oh Lord… Rezept kommt von Savoring the Thyme. Klickst Du hier.

 Baked_Sweet_Potato_French_Fries_Parmesan_Cilantro_1
2. Und das könnte so ein zweites Lieblingsgericht werden: Kürbis Gnocchi von The Bojon Gourmet. Das Rezept ist als glutenfreie Variante ausgegeben, wer aber nicht extra in den Bioladen laufen will um Kartoffelmehl, Reismehl, etc. zu holen, kann auch einfach Dinkel- oder Buchweizenmehl nehmen. Enthält dann zwar Gluten, aber wer keine Unverträglichkeit hat…? Sieht köstlich kösltlich köstlich aus und wird hier bestimmt bald genau so nachgemacht! Überhaupt sieht alles auf diesem Blog lecker aus. Und für alle, die auf Gluten verzichten wollen oder sich einfach nur gesund ernähren wollen, ist dieser Bog ein Muss! ich hab ihn mir abonniert und wandele einige Gerichte einfach um. Macht ihr mit?
pumpkin-ricotta-gnocchi-311

3. Und noch so ein Kanditat auf Hitverdacht: Süßkartoffel-Honig-Brötchen… klingen im original viel Toller: Dinner Rolls. Ob die auch zum Mittag oder als Frühstück auf den Tisch kommen dürfen? Ich werde es testen. Das Rezept von How sweet it is gibt es hier.
sprolls1-2
4. Was soll ich sagen… Dazu ein Wein und der Abend läuft. Herzhafte Kürbisteilchen, heissen die Dinger und ich will sofort eins. Sofort! Rezept vom Blog Lebkuchenkind.
DSC04940_Fotor

5. Noch so ein Grund warum der Herbst einfach toll ist: Pasta! Trau ich mich im Sommer immer gar nicht zu essen, hab ich auch meistens keine Lust drauf, ausser die Pasta bringt ein paar Meeresfrüchte mit. Aber endlich endlich endlich habe ich wieder so richtig Bock auf Pasta! Und da fällt mir ein… ich könnte ja auch mal die Pastamaschine ausprobieren, die ich meiner Mama mal geschenkt habe und wegen der die Küche meiner Eltern ein einziges mal im leben aussah wie nach einer Küchenschlacht… und mein Papa anschließend in den Keller gehen musste um Spaghetti zu holen. ich habe ein bisschen Angst, aber ich werd es versuchen: Homemade Beet Pasta. Wenn die Küche dann also nicht wegen der Teigfetzen aussieht wie auseinandergenommen, dann spätestens von der Roten Bete. Das Rezept dazu, und ich finde, das lohnt sich mal richtig, die Küche mal so anständig unter Stress zu setzen, gibt es auf Delicious Shots – Najwa ist der Knaller. Sie hat nicht nur eine Abschluss am French Culinary Institute (Julia Child lässt grüßen) sondern hat auch noch ne cooli Wurzel-Herkunfts-Kombi aus Honduras und Palästina. Ich mag sie alleine schon weil ihr Sohn wie mein Patenkind heisst und weil sie glaubt, dass man Kindern durch Essen eine gute Kindheit mit tollen Erinnerungen geben kann. Ach, weil Essen einfach für so Vieles steht: Familie, Gemeinsamkeit, Aufmerksamkeit, Liebe, Geborgenheit…
beetpastablog7768

6. Ohne zuviel verraten zu wollen, aber diese beiden Rezepte sind heisse Anwärter auf unser bevorstehendes Friendsgiving… – Crispy Rosmary Sweet Potato Stacks von The Comfort of Cooking
CrispyParmesanRosemarySweetPotatoStacks-1-600x900

7. und diese Crispy Sweet Potato Roast mit Kräutern… von Reclaiming Provincial. Toller Blog, tolle Fotos, tolles Essen!
10944497364_4b4749202f_b

8. Mr Jamie Oliver himself hat diese tolle Pilz-Kastanien-Cranberry-Tart kreirt. Und ich gehe jetzt auf die Suche nach Kastanien (Alternative Maronen), denn diese Tart sieht so lecker aus, dass mir das Wasser im Mund zusammenläuft. Perfekt für diese Jahrezeit… ob ich wohl für Friendsgiving den Truthahn gegen…
1279_25_1405931700

9. So, und nun haltet euch fest: Kennt ihr Snickerdoodles? Nein? Ich auch nicht. Muss ich aber dringend ändern. Seitdem ich einmal ein Foto von irgendwem auf Facebook gesehen habe, MUSS ich diese Dinger machen. Ob jetzt unbedingt gleich die Kürbisversion, weiß ich nicht, aber ich stelle die mir so unverschämt lecker vor, dass jeder Biss wahrscheinlich ein Fest ist! Verboten müssten die werden, hab ich gehört. Wer als erster in der Küche ist!!!! Achso, Rezept von Cooking Classy gibt es hier.

10. Nein, man braucht nicht wirklich ein Rezept für eine heisse Schokolade. Und mein Vorschlag ist nicht wirklich einen heisse Schokolade aus Milchpulver herzustellen. Da ist ja Wasserkakao besser. Und das gehört wirklich verboten. Aber es geht ja auch um Anregungen. Und Zimt hatte ich noch nicht in meiner Hot Chocolate. Das mit den Marshmellows ist inzwischen Gesetz, vielleicht auch bald die Zimtstange…? Und wer doch die Sache mit dem Milchpulbver versuchen möchte: Hier gibt’s das Rezept.
203ff4217a8cab6b6bb49084022c9ad0