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Archiv für den Monat Oktober 2015

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Herzlich Willkommen bei zwei echten Hamburger Perlen!
Ok, um ehrlich zu sein, kommt eine Perle nicht genau aus Hamburg, aber dafür hat sie Hamburg mit einem echten Schmuckstück bereichert, die Perle. Also, Willkommen bei Lena und Olga – Willkommen im Wunderwerk! Wunderwerk? Was’n das? Nicht wundern, hingehen. In diesen bezaubernden kleinen Laden, in dem Du Dir vorkommst, als wärst Du bei Freundinnen. Auf einen Tee. Und nebenbei kriegst Du einen neuen Lack verpasst. essie-Lacke vom Feinsten. Auf Händen oder Füßen, bleibt Dir überlassen. Vielleicht beides? Dazu noch ’ne kleine Hot Stone? Oder vielleicht lieber ein Wimpernlifting? Sugaring? Oder vielleicht ein kleines Make Up? Wir erinnern uns: Am Samstag ist Halloween – da reicht das übliche Tages Make-Up nicht. Auch mit einem Abend Make-Up wird’s eher schwierig… wobei…?
Lena und Olga jedenfalls haben eine Menge im Angebot in ihrem schnuckeligen Souterrain-Laden in der Dorotheenstraße 31, gleich neben der Bar du Nord. Ein bisschen abseits vom trubeligen Mühlenkamp kann man hier gut entspannen und die Hektik vor der Tür lassen. Die darf nämlich nicht mit rein, in’s Wunderwerk.

Probiert’s aus – die beiden sind noch ganz frisch in ihrem ersten eigenen Laden, obwohl sie beiden jahrelange Erfahrung als Kosmetikerinnen haben. Boah, wie aufregend! So ein eigener Laden, die Erfüllung eines kleinen Traums. Ihr wollt die beiden besser kennenlernen? Lena verrät hier ihren kulinarischen Tip für’s Mittagessen und hat ausserdem das Familienkochbuch aufgemacht.

Und denkt dran: macht noch schnell einen Termin zum Halloween-Schminken, sonst wird das nichts mit dem Gruseln! Eindrücke gibt’s auf der Facebook-Seite vom Wunderwerk. Einfach hier klicken.

Besonderes Highlight: Mit dem Stichwort Hamburg Deern bekommt ihr im November bei Buchung einer Mani- oder Pediküre das Lackieren geschenkt! Wie cool ist das denn, bitte? Wenn das mal jetzt nicht viele tolle Gründe sind den Perlen aus dem Wunderwerk einen Besuch abzustatten!

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Lena, wie toll, dass Du da bist! Nur schnell ein paar Fragen. Wie cool, ihr habt endlich euren eigenen Laden eröffnet, euer kleines Wunderwerk. Und wahrscheinlich euer persönliches Wunder. Bestimmt hattet ihr ganz viel Schmetterlinge im Bauch und Konfetti im Kopf, oder? Aber jetzt mal ehrlich… was habt ihr euch denn dabei nur gedacht?
Wir lieben unseren Beruf. Wir sind ja mehr als Kosmetikerinnen: Seelsorger, Zuhörer, Datevorbereiter, Stilberater, Freundin. Und außerdem wollten wir einen Ort schaffen an dem man das spürt. Ein persöhnlicher Laden mit Flair. Von Minute eins bist du ein uns Stammkundin egal ob es dein erster Besuch oder dein 60er ist.

Das klingt toll. Und persönlich überzeugen durfte ich mich davon ja auch selbst schon. Ich habe mir fest vorgenommen das mit dem 60. Besuch auszuprobieren. Aber sag mal – hast Du einen Tip wo man auch zum 60en Mal hier essen gehen kann? Was man sich nicht übersehen bzw. überessen kann?
Also wir gehen natürlich sehr gerne essen hier auf der Ecke. Unser Top-Tip sind die Spaghetti Carabonara bei Pasta e Vino – geht immer und vor Allem nach einem anstrengenden Tag. Die Carabonara haben wir uns das erste Mal gegönnt als wir wussten: Dieser Laden wird es! Ansonsten kann ich tatsächlich nur mit  dem Familienrezept meiner Mama dienen: Lasagne!

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Hammer! ich liebe Lasagne! Kannst Du bei Deiner Mama ein gutes Wort für mich einlegen damit sie das Rezept rausrückt?
Klar! Die ist der Hammer und beschäftigt einen auch locker für 2 Stunden. Mama macht die nur einmal im Jahr (Weihnachten) und ich mach sie immer für meinen Liebsten zu besonderen Anlässen.

So gehts:
500g Rindertartar
2 mittelgröße Möhren (gerne eine Packung Suppengrün wir brauchen noch etwas Lauch
2 kleine gemüsezwiebeln (oder 3 charlotten oder eine halbe größe)
3 Knoblauchzehen
Rotwein trocken & Weißwein trocken ( ca 100 – 200 ml der Weiße muss Zimmertemp haben)
Gemüsefond
Rinderfond (mein tipp von Maggi diese Gel-töpfchen)
Lasagneplatten
eine Ecke Parmesan
1 Kugel Mozzarellla
eine Packung Butter
Mehl
Basilikum
Salz, Pfeffer, Oregano
Tomatenmark
2 Packungen Passierte Tomaten mit Kräutern
Milch

1. Die Lasagneplatten vorkochen. Keine Diskussion! Das muss gemacht werden. Man schmeckt sehr wohl den Unterschied! Hier kommt es immer auf die Form an wie viele, ich nehme immer ca 12 Platten. Einfach 3 Minuten in Salzwasser, dann auf Klarsichtfolie legen.

2. Für die Bolognesesoße: Olivenöl (keine Butter! Kein anderes Öl! O-L-I-V-E) in einen Topf geben bis der Boden bedeckt ist. Tatar würzen, durchkneten, in den Topf geben, scharf anbraten, dann Zwiebeln, Lauch und Knoblauch mit zugeben. Wenn das Fleisch etwas am Boden pappt immer etwas Rotwein nach geben, dass sollte sogar passieren, Stichwort Röstaromen. Als nächstes die Möhren dazugeben. Alles zusammen im Topf weiter anbraten und den Bodensatz mit Rowein immer wieder lösen. Jetzt ca. 1 TL Tomatenmark dazugeben und alles vermengen. Nochmal ca. 100ml Rotwein zugeben sowie den Rinderfond. Wenn dieser sich aufgelöst hat die passierten Tomaten und Basilikum zu geben. Mit Salz, Pfeffer und Oregano abschmecken und auf kleiner Stufe weiter köcheln lassen. Die Bolognese soll sehr kräftig im Geschmack sein.

3 Für die Bechamelsoße: ca. 2/4 von der Butter in einem Topf schmelzen. Dann ca 2 TL Zwiebeln zugeben. Wenn diese glasig sind eine gute Handvoll Mehl einrühren. Die sähmige Masse mit einem 1/2l Milch ablöschen und immer schnell rühren damit keine Klümpchen kommen. Gemüsefond und Weißwein zugeben sowie Salz und Pfeffer und eine Handvoll Parmesan. Sollte sie Soße zu dünn sein: solange Käse zufügen bis die Konsistenz stimmt.

4. Das Schichten: Die Form mit Butter (kein Öl! B-U-T-T-E-R) ausfetten. Als erste die Bolo unten rein, dann erst die ersten Platten. Dann wieder Bolo (ruhig ordentlich, alles soll bedeckt sein) und die Bechamel (Verhältniss: 3:1). Etwas Parmesan und Mozzarella. FERTIG.Dann wieder Platten etc. Die oberste schicht, also der Deckel, sollte Bolo, Bechamel und Käse sein. Alles für 20-30 min bei 180 grad Umluft in den Ofen.

Die schmeckt wirklich fantastisch. die Küche ist ein Schlachtfeld, aber das ist Essen, das macht glücklich.

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Nein, ich werde jetzt nicht anfangen über die Zeitumstellung zu jammern. Ich mag den Herbst und den Winter, genau wie alle anderen Jahreszeiten. Ich finde es schön am Nachmittag die ersten Lichter angehen zu sehen und durch die Straßen zu schlendern. Ist alles so viel gemütlicher und kuscheliger. Leute sitzen in Cafés und schnacken und lassen es sich gut gehen. Irgendwann werden dann die Straßen nach Weihnachten aussehen und es wird noch gemütlicher.
Was nur echt nervt, und das wird auch mit Kindern nicht besser wenn man den halben Tag an der frischen Luft hängt, ist das Nachmittagstief. Von wegen Frischluft vertreibt die. Pah! Ehrlich? Das ist großer Schwachsinn. Ich bin definiv viel mehr an der frischen Luft als zu Bürozeiten und kann sagen: so ein Nachmittagstief lässt sich damit nicht vertreiben.
Was aber tatsächlich ein bisschen hilft dem Tief in den Allerwertesten zu treten, ist richtiges Essen. Also richtig von richtig oder falsch. Mit vielen guten Sachen drin. Wie zum Beispiel dieser Salat hier, der es niemals zu einem Blogpost geschafft hätte, hätte ich mich heute Mittag danach nicht gefühlt als könnte ich Bäume ausreissen. Und da man Gutes bekanntlich ja teilen soll weil es dann einfach viel mehr Spaß macht: Bitteschön, hier ist das Rezept. Geht superfix, ist fast alles immer im Haus und obercool: es schmeckt den Kindern. Und hey – ich habe hier zwei sitzen. Ich kann hier quasi jeden Tag Studien betreiben! In diesem Sinne – tretet eurem Tief in den Hintern! *Mohltied*

Für 3-4 Personen braucht ihr:
10 kleine Kartoffeln
4 Äpfel
2 Avocado
1 Packung Krabben
4 EL Olivenöl
3 EL Apfelsaft
1 Spritzer Zitrone
Salz, Pfeffer

Kartoffeln schälen, in mundgerechte Stücke schneiden und kochen (nicht in Salzwasser!). Äpfel und Avocados schälen, entkernen, vierteln und in kleine Stücke schneiden. Die Avocado mit einem Spritzer Zitrone beträufeln, dann mit den Äpfeln in eine Schüssel geben. Krabben in Butter anbraten und direkt in die Schüssel geben. Mit dem Olivenöl und Apfelsaft beträufeln, ordentlich untermischen, die Avocado darf dabei ruhig zermatschen. Zum Schluss die fertigen Kartoffeln kurz abschrecken und dann in die Schüssel geben. Nochmal kurz durchrühren, mit Salz und Pfeffer würden, fertig.

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Ich weiß nicht warum das bei uns in der Hamburger Küche so sein muss: Fast alle typischen Gerichte aus der Hamburgischen Küche sind oberlecker, nur sehen sie aus wie dreimal durchgenudelt. Um es mal nett auszudrücken.
Labskaus zum Beispiel. Kommste nich‘ aus Hamburg und verbindest dieses Gericht mit einem Haufen Kindheitserinnungen, finden es die meisten Menschen ekelhaft bis… nein, das schreib ich jetzt nicht. Mit der Aalsuppe ist das genauso. Und da ist noch nicht mal Aal drin, aber schon beim Hören denken die meisten: Nein. – Nein. Nein. Nein. Und so jetzt ach dieser Spinatpudding. Sieht jetzt nicht aus wie aus einer Sterneküche, aber schmeckt unglaublich lecker. Weil so würzig. Und ein bisschen süß, ganz fluffig und überhaupt nicht matschig.
Ich bin gespannt wie der Spinatpudding in live bei Herrn Sampl aussieht. Von dem ist das Rezept nämlich (und veröffentlich im Kochbuch „Hamburger Küche“ von Thomas Sampl und Nicole Keller, gibt es hier zu kaufen). Und kochen tut er hauptberuflich. Sogar so gut, dass er das als Küchenchef im Vlet, einem der besten Restaurants Hamburgs, tut. Notiz an alle Touristen: Tisch im Vlet für den nächsten Hamburgbesuch buchen. Und ab Frühjahr nächsten Jahres kann man sich sogar aussuchen wo dieser Tisch stehen soll: Alster oder Elbe. Die ständige Frage in Hamburg. Wenn ihr mich fragt: Beides!

Und ihr? Alster oder Elbe?

Hier kommt das Rezept für einen leckeren Spinatpudding (hervorragend übrigens auch ein tolles Gericht für Kinder und Essanfänger! Meine Mädels habe den Pudding geliebt!):

350g Vollkorntoastbrot
200ml Milch
200g frischer Spinat
Meersalz
2 Schalotten
150g Butter
6 Eier
1 EL Rosinen oder Korinthen
Saft von 1/2 Zitrone
Muskat, brauner Zucker
250g Krabben

Den Ofen auf 95 Grad vorheizen.
Die Rinde vom Toastbrot abschneiden und das Brot in der Milch einweichen. Den Spinat kurz im heissen Salzwasser baden, sofort mit kaltem Wasser abschrecken und in ein Sieb zum Abtropfen geben bis er fast kein Wasser mehr enthält. Dann fein hacken. Die Schalotten schälen, in kleine Würfel schneiden und in Butter anbraten, mit Meersalz würzen, abkühlen lassen.
Die Butter schaumig rühren. Das Brot auspressen und zur Butter geben, kurz weiter rühren. Die Eier trennen und Eiweiß von 3 Eiern aufbewahren. Die Eigelbe nach und nach unter de Butter-Brot-Mischung geben. Nach und nach den Spinat, die Schalotten, die Korinthen und den Zitronensaft unterrühren. Mit Muskat und braunem Zucker abschmecken.
Das Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unter die Masse heben, dann in kleine Förmchen füllen und im Wasserbad backen bis die Masse fest geworden ist. das dauert je nach Förmchengröße 40-70 Minuten. Aus dem Ofen nehmen, stürzen.
Zum Schluß noch schnell die Krabben in Butter anbraten, mit Salz und Pfeffer würden und zum Pudding servieren.

*Mohltied*

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Hamburger Jungs & Deerns, ihr werdet es lieben. Soviel ist jetzt schonmal sicher. Warum? Ist doch klar, weil dieses Zimtbrot ein Franzbrötchen am Stück ist. Nur aufpassen ist angesagt. Denn man ist mehr als versucht sich immer noch und noch eine Scheibe abzuschneiden. Und schwupps, hat man drei Franzbrötchen gegessen. Ups. Aber gut – das passiert ja nicht jeden Tag. Das Tolle an diesem Brot ist, dass man den Teig nicht, wie beim Franzbrötchen, tourieren muss. Also tausendmal einklappen, ausrollen, einklappen, ausrollen, einklappen…. damit geht es easypeasy und man kann die Zuckermenge selbst bestimmen, sprich – die kinderfreundliche Variante ohne bzw. mit gaaaaaaanz wenig Zucker versehen und die Erwachsenen seit dann doppelt bestreichen. Haha! Wenn das mal meine Mädels nicht lesen in ein paar Jahren… ob sie mich dann wohl in das in das am weit entfernteste Heim in Nowosibirsk stecken??? Ach, ich finde ihr könnt euch nicht beklagen, Ladies. immerhin gibt es hier jedes Wochenende so cooles Frühstück – von Pancake über Zimtbrot, Apfelpfannkuchen oder Quinoa aus dem Ofen… wir sprechen uns wieder wenn ihr selbst Frühstück für das Frühstück eurer Kinder zuständig seid!

Und bei euch so – was gibts bei euch zum Frühstück?

Hier das Rezept für ein Zimtbrot, macht rund 20-25 Scheiben:
1 Packung Trockenhefe
360g Mehl
170g Zucker
80ml Milch
2 EL Butter
2 Eier
Zimt, Puderzucker

Butter schmelzen, beiseite stellen. 60ml lauwarmes Wasser und die Hefe verrühren, zur Seite stellen. Das Mehl und 55g Zucker mischen. In einer anderen Schüssel die Milch, Hefemischung und 3 EL von der Butter unterrühren, dann nach und nach die Eier dazugeben und zu einem glatten Teig verarbeiten. Zugedeckt an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen.
Den Ofen auf 175 Grad vorheizen. In einer Schüssel 115g Zucker und ordentlich Zimt mischen. Den Teig auf einer bestäubten Arbeitsfläche zu einer ca. 25x30cm großen Platte ausrollen, Zimtzucker darauf verteilen, einrollen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen (Ihr könnt auch einfach eine gefettete Kastenform verwenden) und weitere 30 Minuten abgedeckt gehen lassen. Im vorgeheizten Backofen ca. 20 Minuten goldgelb backen, aus dem Ofen nehmen und sofort mit 1 EL geschmolzener Butter bestreichen. Auskühlen lassen und mit etwas Puderzucker bestreuen.

*Mohltied*

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Wenn ich euch jetzt erzähle, dass ich in 10 Minuten einen Kuchen gemacht habe, dann glaubt ihr wahrscheinlich, ich spinne. Tatsächlich tue ich das aber nicht. Ich leide auch nicht an Wahnvorstellungen und die Uhrzeit kann ich immer noch ganz gut lesen. Ich konnte es selber gar nicht fassen, weil er so unglaublich lecker ist. Und nach so unglaublich viel Mühe und Liebe schmeckt. Aber hey – wer sagt denn, daß mit Liebe und Herzblut backen immer Stunden dauern muss? Eben. Und deswegen gibt es diesen Streuselkuchen in dieser Woche schon zum zweiten Mal. Den ersten Kuchen gab es in der Pflaumen-Variante. Jetzt, aus aktuellem Grund (20 Kilo Äpfel in da house), eben mit Apfel.

Damit ihr jetzt aber nicht die meiste Zeit mit Lesen verbringt, hier schnell das Rezept für den wunderbar einfachsten Apple Streusel Pie aller Zeiten!

Für ein Blech (normales Backblech, dann ist der Teig einfach dünner):
1kg Äpfel
500g Mehl
200g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
1/4 TL Zimt
1 Msp. Backpulver
250g Butter
1 Eigelb
200g Aprikosenkonfitüre

Ofen auf 150 Grad vorheizen. Backblech einfetten.
Die Äpfel schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen, in Stücke schneiden.
Für den teig das Mehl mit Zucker, Vanillezucker, Salz, Zimt, Backpulver, Butter, Eigelb und einem Schuß eiskaltes Wasser verkneten und zu Streuseln verarbeiten (das geht ratzfatz!) 2/3 der Streusel auf das Backblech geben und gut andrücken, Aprikosenkonfitüre darauf streichen, Äpfel darauf verteilen, übrige Streusel darübergeben. Im heißen Backofen ca. 45 Minuten backen. Fertig!

*Mohltied*

P.S. Ich habe eine rechteckige Form genommen weil ich mehr Teig haben wollte. Funktioniert auch super. Wer mag, kann noch Rosinen dazugeben oder einen Schuß Calvados. Auch schön: Am Ende der Backzeit braunen Zucker über die Streusel geben und nochmal kurz mit die Grillfunktion backen. Ihr könnt aber auch das Obst austauschen, z.Bsp. Pflaume und anstelle der Aprikosenkonfitüre einfach Pflaumenmus verwenden.

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Willkommen im Oktober! Und wie könnten wir besser in einen goldenen Oktober starten als mit einem Kürbisrezept? Alle Welt kocht jetzt Kürbissuppen. Die gab es hier auch schon, aber am liebsten esse ich Kürbis aus dem Ofen. Mit ein paar Kräutern, Salz, Pfeffer, Öl. Zu Fleisch, Fisch – ein ganz besonders sensationelles Gericht habe ich letztens wieder ausgegraben, Ofenkürbis mit Schweineschulter, dazu ein bisschen Fenchel-Reis… herrlich! So lob ich mir den Herbst und ich habe mal wieder gemerkt: es geht doch nicht über tolle Ofengerichte, die ein warmes Haus und einen warmen Bauch machen. In diesem Zeichen stehen auch die Oktobergerichte: warmer Bauch. Weil warmer Bauch = gut für die Seele.
Ich wünsche euch allen einen tollen Oktober und hoffe ihr findet hier das ein oder andere Rezept von einem der vielen tollen Blogs!

1. Wunderbarer kunterbunter Blog namens Not Quite Nigella. Die wunderbare Lorraine aus Sidney glaubt ganz fest daran, dass Kuchen in ein (Kunst-) Museum gehört und das macht sie für mich umso sympathischer. Aber jetzt gibt es erstmal eine Rezept für Kürbis mit Feta und Honig. Klingt toll, gibt’s hier demnächst zum Mittag. Zum Glück habe ich Kürbis da!
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2. Sieht toll aus, klingt lecker. Und kannte ich in dieser Form noch nicht: Kürbissuppe mit Curry und Kokosmilch. Für mich bekommt sie dadurch einen leicht indischen Hauch. Ganz anders als meine Lieblingskürbissuppe nach einem Rezept von Lea Linster, der Granatenfrau! Aber bestimmt genauso gut. Und wie gesagt… zum Glück habe ich Kürbis da… Dieses Rezept kommt aus Kalifornien von Erin, die keine Kalorien zähl und sich ihr halbes Leben von dem goldenen M ernährt hat. Ist das zu glauben? Inzwischen lebt sie vegetarisch und hat zwei Bücher darüber geschrieben. Frisch, regional, saisonales Gemüse kommt bei ihr auf den Tisch – ich mag sie und ihren Blog!
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3. Ich weiß nicht warum ich mich gerade ständig auf vegetarischen Foodblogs herumtreibe. Vielleicht weil es so viele leckere fleischfreie Alternativen gibt. Dabei esse ich mehr Fleisch als jemals zuvor seitdem die Mädels da sind. Von wegen ausgewogener Ernährung und so. Aber ich liebe vegetarische Gerichte – weil mir bei den wirklich Guten das Fleisch gar nicht fehlt! Hier ein Rezept von Oh My Veggieseine Linsen Quesadilla mit viel gutem Zeug drin. Sieht fantastisch aus, ist sie bestimmt auch!

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4. Seit unserem Dubai Urlaub liebe ich Hummus noch viel mehr als vorher. Und somit auch Tahin, die Sesampaste, kommt bei mir nicht mehr nur bei Hummus ins essen. Da passt es ganz gut, dass dieser Kichererbsensalat mit Tahin daherkommt. Ist ja quasi ein Hummus, nur nicht als Mus. Das Rezept stammt von dem hübschen Foodblog Dolly and Oatmeal. Ich liebe ihren Clanen Style, ihren Blog habe ich mir sofort markiert und am liebsten würde ich mich auf den Weg zu ihr nach Brooklyn machen und mich in ihre Küche setzen. Geht’s euch auch so???
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5. Bei sowas hier könnte ich durchdrehen. Das sieht aus wie eine reich belegte Traten. Und darauf stehe ich so sehr, dass ich mich gar nicht satt sehen kann. Satt essen auch nicht. Diese Tartine von My New Roots sieht so nach Aroma-Geschmacksexplosion aus… Moment, haltet mich für bescheuert, aber da steckt das Wort Sex drin. Ich sag’s ja nur. 
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6. Nichts wirklich Neues, das geb ich zu, Aber mal neu interpretiert und ganz hübsch arrangiert. Und ich kann mir genau vorstellen wie das schmeckt. Und ich glaube, die mache ich für unser Friendsgiving Fest. Friends… what? Das erzähl ich euch später. Das Rezept für die gerösteten Dominokartoffeln gibt es hier bei Epicurious.
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7. Kommen wir zurück zum Kürbis. Das man ihn nicht nur als herbe Variante gebrauchen kann, zeigt uns spätestens halb Amerika wenn es um Halloween geht: Pumpkin Cake, Pumpkin Muffin, Pumpkin wasweißich. Das Allerschlimmste ist für mich der Pumpkin Spikes Latte, den es ja inzwischen sogar hier zu kaufen gibt. Pfui. Zu Halloween hatte ich tatsächlich mal einen Pumpkin Pie, aber an den möchte ich bitte nie wieder denken. Aber ich bin bereit für einen zweiten Versuch den Kürbis für Desserts einzusetzen. Gefunden bei Baker Royale habe ich diese Pumpkin Seven Layer Magic Bars. Hört sich nach viel Arbeit an. Egal – die sind es mir wert. Ich werde berichten. Zum Glück habe ich… ach, das sagte ich schon.
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8. Und wenn die Magic Bars nichts werden, dann bleibt es eben bei den guten alten Oreos, als Salted Caramel Pie. Wie dieser hier von Kevin & Amanda. Nichts für Kalorienzähler, da sind nur so gute Sachen drin wie Butter, Schokolade und Sahnekaramell. Wenn das mal nichts für den (warmen) Bauch ist…
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9. Dieses Pull-Apart-Bread von Recipe Snobs erinnert mich ganz stark an Franzbrötchen. Klar, dass ich die ausprobieren muss. Für mich sehen die aus wie Elefantenohren mit viel Zimt und Zucker. Mag ich alles. Zimt, Zucker – und Elefanten auch. P.S. Ich hätte beim Stöbern auf der Webseite in den Rechner beissen können. Beim Anschauen der Bilder lief mir das Wasser schon fast auf die Tastatur – so lecker sind die vielen Schweinereien, die hier angeboten werden. Nichts für Süß-Hasser, nichts für Kalorienzähler. Aber ganz viel für Gerne-Esser und Geniesser.
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10. Als krönenden Abschluß, bevor es dann in den kalten und grauen November geht, möchte ich euer Herz und euren Bauch mit diesem tollen Cocktail wärmen. Perfekt für kalte Tage, weil schön bunt und herb für mich die perfekte Alternative zum Gin Tonic, den ich im Winter gar nicht trinken mag, Weil der mich eben immer an Sonne und heisse Temperaturen erinnert. Dieser Cranbberry Thymian Gin and Tonic von A Cozy Kitchen muss also schmecken. Sorry, ihr lieben (Still-)Mamas, aber das hier ist etwas auf das ihr euch ganz bestimmt ganz bald freuen könnt.
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Alle Rezepte gibt es nochmal hier bei Pinterest zusammengefasst. Viel Spaß beim Nachkochen/backen/essen!