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Archiv für den Monat September 2015

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Wahrscheinlich werden jetzt alle anderen Norddeutschen aufschreien „das ist ja gar kein Hamburger Nationalgericht“ – ja klar – das bzw. eine Abwandlung gibt es auch in anderen norddeutschen Bundesländern. Aber das Ursprungsgericht kommt aus Hamburg. Fragt mal einen Hamburger – HAHAHA! Aber wie dem auch sei, ich will mich hier ja nicht zanken. Kocht das doch bitte wo ihr wollt, aber tut mir einen Gefallen: wenn ihr irgendwo ein Rezept lest in dem Petersilie verwendet wird: Lasst den Quatsch! Da kommt Bohnenkraut rein! Und wenn ihr keins findet, dann sucht so lange bis ihr eins findet (Markt, Gärtnerei, …). Denn ohne macht dieses Gericht nur halb so viel Sinn. Die einzige Abwandlung, die erlaubt ist: wer keinen Speck mag, darf den auch gegen Kasseler austauschen. Ist dann nicht ganz so fettig. Und so essen wir ihn Zuhause.
Vorzugsweise werden Birnen, Bohnen und Speck im August oder September gegessen. Ich finde aber, das kann man auch prima einfrieren, denn für kalte Tage ist dieses Gericht mehr als großartig!
In diesem Sinne: Geniesst den Spätsommer! Und, liebe Süddeutsche, sorry – aber bei euch macht dieses Gericht wohl erst im Oktober Sinn. Noch scheint es mir bei euch dafür zu warm. *Mohltied*.

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Für einen großen Pott braucht ihr:
2 Lorbeerblätter
2 Zwiebeln
500g Kasseler
1kg Brechbohnen
1 Bund frisches Bohnenkraut
4 Birnen
1 EL Speisestärke
500g Kartoffeln

Das Fleisch etwas 30 Minuten bei mittlerer Hitze in einem Topf mit 1,25l Wasser, halbierten Zwiebeln und Lorbeerblättern kochen. In der Zeit die Bohnen putzen und das Bohnenkraut waschen. Alles in den Topf geben und kochen bis die Bohnen noch bissfest sind. In der Zwischenzeit die Birnen vierteln und entkernen, in den Topf geben und gar ziehen lassen. Die Birnen dürfen nicht zerfallen! Bohnenkraut entfernen, Birnen, Bohnen und das Fleisch ebenfalls heraus nehmen und warm halten. Die Brühe mit etwas Mehl/Stärke andicken. Getrennt mit der Sauce servieren, dazu passen Kartoffeln.


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Ganz ehrlich? Das Tollste an diesem Gericht ist, dass man hinterher eine blaue Zunge hat und die jedem rausstrecken kann. Ein tolles Spiel mit Kindern wer die dollste Schlumpfzunge hat. Super. Und stimmt nicht, Das Tollste an diesem Gericht ist, dass es lecker ist, einen warmen Bauch macht und herrlich süß mit ein bisschen sauer. Und man das Gefühl hat morgens schon Kuchen zu essen. Und das auch zu dürfen. Und die blaue Zunge.
Zu machen ist es ganz einfach. Es braucht nur jemanden, der morgens eine halbe Stunde früher aus dem Bett krabbeln und alles vorbereitet. Bei uns ist das meistens… äh – ich. Aber das macht nichts. Seit neuestem bin ich nicht mehr alleine wenn es um’s Blaubeerfrühstück geht. Klein-Charlotte ist ja bekanntlich Blaubeerfan und leistet mir gerne Gesellschaft. Sitzt auf dem Küchenboden und futtert schonmal ein paar Blaubeeren vorweg… dabei gibt’s doch gleich Frühstück!!!!

Für eine Pfanne braucht ihr:
240g Buchweizenmehl
2 TL Backpulver
1 TL Salz
100g kalte Butter
125ml Mandelmilch
300ml Buttermilch
100g Haferflocken
500g Blaubeeren
1/2 Orange
1/2 Zitrone
1 Schuß Ahornsirup

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Mehl, Backpulver und 1/2 TL Salz vermengen. Butter in kleinen Stückchen dazugeben, Milch und Buttermilch dazugeben, Haferflocken unterrühren. Abdecken und in den Kühlschrank stellen.
Die Blaubeeren in eine gußeiserne Pfanne geben, ausgepresste Orange und Zitrone darüber geben sowie den Ahornsirup nach gewünschter Süße. Aufkochen und ein paar Minuten köcheln lassen. Vom Herd nehmen, etwas abkühlen lassen. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und mit einem Esslöffel Kleckse auf die Blaubeeren geben. In den Ofen schieben und nach ca. 20 Minuten herausnehmen. Warm, evtl. mit etwas Sirup servieren.

*Mohltied*

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Ich freu mich schon wie Bolle auf das Wochenende. Ich zähl die Tage quasi runter. Fast so wie als wenn früher Geburtstag oder Weihnachten war. Nur noch 2 Mal schlafen – dann ist Apfelerntezeit. Dann fahren wir vier mit meinem Patenkind Lucas und seinen Eltern ins Alte Land zu Apfelpatenhof, wie jedes Jahr. Und jedes Jahr ist es wahnsinnig schön. Ein Tag raus in die Natur, wenn man Finkenwerder samt Airbus einmal hinter sich gelassen hat, kommen nur noch Deich, grüne Wiesen, Lämmer, Obstbäume, kleine, verlassene Häuschen, an denen man sich Kürbisse, Kartoffeln oder Marmelade gegen ein Entgelt mitnehmen kann. So auf Vertrauensbasis, denn da steht niemand und kontrolliert ob der passende Betrag auch brav in die Box geworfen wurde.
Und dann gibt es auf dem Apfelpatenhof viele Kinder, die geschminkt werden, die selbst Apfelsaft pressen und trinken, Würstchen essen, Trecker fahren und Äpfel pflücken. Und das bei garantiert Sonne. In keinem der letzten 8 Jahre hatten wir Pech mit dem Wetter, sondern immer Sonne pur.
Nur war ich die letzten Jahre leider nicht so vorbereitet was die Rezepte bzw. die Verwertung der Äpfel betraf. Das war wirklich wie Weihnachten: plötzlich da. Und nu? Apfelmus, klar. Apfelkuchen, ok. Apfelzucker – heyho, aber dafür brauch ich ja nur die Schale. In diesem Jahr nicht! In diesem Jahr gelten hier andere Regeln was die Apfelernte angeht. Ich habe einen Plan! Und habe mir viele tolle Rezepte herausgesucht und Inspirationen geholt, was man noch alles so mit Äpfeln machen kann. Hier habe ich schon einmal 5 lohnenswerte Rezepte von tollen Foodblogs zusammengestellt, weitere viele tolle Rezepte findet ihr auf meiner Pinterest-Seite hier.

Und ihr? Geht ihr auch Äpfel pflücken in diesem Jahr? Wenn nicht: es gibt noch ein weiteres Erntefest in diesem Jahr beim Apfelpatenhof – am 17. & 18. Oktober werden Jonagold, Roter Boskoop, Gloster und Red Jonaprince geerntet. Melde euch schnell noch an für eine Apfelpatenschaft. Das wird toll!

Und hier die Rezepte:
1. Frisch aus Südtirol eingeflogen, ist dieser Apfelschmarren nach einem Rezept von Herbert Hintner. Klingt schon gut, sieht auch so aus. Muss ich unbedingt machen, gibt’s morgen zum Frühstück. ich geh dann jetzt schlafen. Achso, hier das Rezept.
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2. Dieses Frühstück gibt ordentlich Power. Und wie toll, weil „an apple a day…“ und so weiter. Da hat man die Pflicht quasi schon vor der Kür und die ist dann auch noch so lecker! Hier das Rezept für den Breakfast Smoothie von Harley Pasternak, seines Zeichens Celebrity Trainer. Wisst ihr Bescheid, ne? Kann ja nichts mehr schief gehen dann. Prost! Apple-Cinnamon-Breakfast-Smoothie

3. Eigentlich steh‘ ich im Herbst ja nicht so auf Salat. Aber der hier klingt wirklich lecker mit Walnüssen, Cranberries und – na klar, Apfel. Und was den Apfelverbrauch angeht, hat es dieser Salat in sich. Denn für das Dressing benötigt ihr Apfelsaft und Apfelessig. Könnt ihr bei mehr als 20kg Äpfeln ja locker herstellen (soviel ist nämlich mind, an einem Baum dran). Auf geht’s! Das Rezept stammt vom tollen Blog La Creme de la Crumb, ein toller US Foodblog von Tiffany. So herrlich amerikanisch, so herrlich herrlich.
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4. Nikes Herz tanzt. Meins auch wenn ich diesen tollen Apfel-Zwiebel-Brotaufstrich sehe. Lustigerweise hatte Nike wohl ein ähnliches Problem mit der Apfelernte und wollte nicht 150 verschiedene Apfelkuchen backen. Inspiriert aus der Sweet Paul hat sie das ursprüngliche Rezept verfeinert und ich werde ihre Variante ausprobieren. Ach, und bevor ihr Dr. Google befragt; Alsan ist Margarine… ich bleibe bei Butter, wenn schon, denn schon. Danke, Nike!
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5. Und nuhn folgt eine Ressept aus die franssösüsche Küsche… lassen wir das. Aber es stimmt. Dieses Rezept der Apfel Tarte aus der Normandie kommt von einem französischen Foodblog La Potte de Manue. Deswegen ist das Rezept auch auf französisch. Aber: es geht ja um Inspirationen! Und so eine tolle Apfeltorte mache ich auch. Vielleicht backe ich das Rezept sogar nach und übersetze es für euch in’s Deutsche. Abgemacht? Abgemacht.
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So lange liegt dieses wunderbare Buch nun so stiefmütterlich in meiner Küche… voller Euphorie hatte ich mir die Kiezküche im letzten Jahr gekauft und wie es dann so ist…. aber jetzt! Jetzt ist er da – der Tag der Tage, an dem ich mich durch sie Rezepte geblättert habe und mir prompt das Rezept für den Bickbeerkuchen ins Auge gestochen ist. Bickbeeren liebe ich, meine Mädels sowieso. Inzwischen sind wir zum Bickbeer-Großabnehmer geworden. Denn die gehen hier weg wie warme Semmel. Kaum ist die Kühlschranktür auf, stakst Klein-Charlotte zum Kühlschrank und steckt ihr Ärmchen zielsicher in das unterste Fach in die Bickbeerschale. Und dann steht sie da, ein, zwei, drei, fünf Minuten und verputzt alle Bickbeeren, die sie finden kann. Dass sie dann Ärger mit ihrer Schwester bekommt, die leer ausgeht, ist klar. Denn bei Bickbeeren, da kennt Charlotte keine Freunde. Also habe ich heimlich ein paar Bickbeeren im Fach weiter oben gebunkert und den Bickbeerkuchen gezaubert. Herrlich! Wie er da so warm aus dem Ofen kommt, nach frischem Hefeteig duftet, nach Vanillepudding und warmen Beeren. Klar, dass auch der nicht lange gehalten hat. Aber nicht wegen Klein-Charlotte. Nee, wegen Mama und Papa. Charlotte hatte nämlich eher Lust auf frische Blaubeeren… Gutes Kind!

Kurz ein paar Worte zur Kiezküche: es sind tolle Rezepte, die mich zum Teil an meine Kindheit erinnern, wie z.Bsp. Rundstück warm, Birnen, Bohnen und Speck, Labskaus, etc. Aber hierfür hat ja eh (und gerade bei Labskaus!) jede Familie ihre eigenen Rezepte. Nichts desto Trotz gibt es viele Rezepte, die aus aller Welt kommen und wahrscheinlich tatsächlich so auf St.Pauli zu finden sind. Ob ich alles daraus kochen werde? Wahrscheinlich nicht. Aber für so ’ne Hamburger Deren, macht es sich gut als Ideengeber. son büschn St. Pauli in der Küche kann ja auch nicht schaden. Einen guten Überblick gibt es hier.
Wer sich die Kiezküche mal in live anschauen will, kann das fast jeden Tag irgendwo in Hamburg tun. Denn inzwischen gibt es einen eigenen Foodtruck, Termine hier. Und es gibt seit Frühjahr diesen Jahres einen eigenen Laden, der ein gutes Mittags-Angebot bereithält. Wo? Große Elbstraße 117-133, täglich von11:30 bis 15:00. Ein paar Impressionen gibt es auf der Webseite.

Ach, ich freu mich immer über so tolle Hamburger Unikate, auch wenn es nicht unbedingt Hamburger Traditionsküche gibt. Muss ja auch nicht – Hauptsache es schmeckt, nech? In diesem Sinne: Lasst es euch schmecken!

P.S. Bickbeeren sind das Hamburger Wort für Blaubeeren. Achtung! Es gibt verschiedene Arten von Blaubeeren. Zum einen die Blaubeeren, die innen weiß sind (das ist die kinderfreundliche Version). Viel leckerer sind aber die Wald-Bickbeeren, die auch innen blau sind und viel aromatischer schmecken!

Für ein Blech benötigt ihr:
Für den Teig:
1 Würfel Hefe
250ml lauwarme Milch
1 Msp Salz
500g Mehl (ich habe Buchweizen- und Weizenmehl je zur Hälfte verwendet)
120g Zucker
50g Butter
500g Bickbeeren

Für die Streusel:
100g Zucker
100g kalte Butter
150g Mehl (stattdessen könnt ihr aber auch Haferflocken nehmen, gibt dann mehr Crunch)

Für die Vanillecreme:
250ml Milch (Tip: Mit Mandelmilch wird’s noch leckerer)
100m Sahne
25g Zucker
20g Speisestärke
2 Eigelb
1/2 Vanilleschote

Für den Kuchenteig die Hefe in der Milch kurz auflösen und mit dem Salz, der Hälfte vom Mehl und dem Zucker vermengen und den Teig gut durchkneten. Danach die Teigware mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort 45 Minuten gehen lassen.
Die Butter erwärmen, bis sie flüssig ist und mit dem restlichen Mehl zu dem Vorteil geben. Diesen nochmals durchkneten und wieder abgedeckt an einem warmen Platz etwa 30 Minuten gehen lassen. Für die Streusel Zucker, Butter und Mehl (oder Haferflocken) gut verkneten und zunächst ruhen lassen. Jetzt den Ofen auf 175 Grad vorheizen.
Für die Vanillecreme die Vanilleschote auskratzen, dann alle Zutaten in einen Topf geben und mit einem Schneebesen kalt vermischen und bei ständigem Rühren auf kleiner Flamme kochen lassen.
Den Hefeteig auf einem gefetteten Blech auslegen, Vanillecreme darauf streichen. Die gewaschenen Bickbeeren darauf verteilen, Streusel drüber und für 25 Minuten in den Backofen.

*Mohltied*

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Ich mag ja den September. Hier in Hamburg ist dieser Monat irgendwas zwischen Sommer und Herbst. Für lange draussen sitzen viel zu kalt. Für kurze Kleider auch. Weil es abends frisch und der Wind kühler wird. Und auch die ersten dickeren Strickjacken dann nichts mehr helfen. Aber tagsüber noch so schön warm, dass man in der Sonne ein Eis oder einen kühlen Drink gebrauchen kann. Flip Flops und Sandalen gehen immernoch. Sonnenbrille sowieso.
In diesem Monat werde ich immer ein bisschen melancholisch, weil es den Abschied vom Sommer bedeutet. Aber auch zuversichtlich – denn ich freue mich auf eine wunderschöne Jahreszeit mit vielen schönen Spaziergängen, Mittagessen im Freien, Äpfel pflücken im Alten Land, Kuchen am Sonntag Nachmittag ohne schlechtes Gewissen, in der Sonne sitzen und die letzten warmen Sonnenstrahlen geniessen.

Die 10 Rezepte für den September spiegeln genau das wieder – also macht euch einen schönen Spätsommer und kommt gut in den Herbst!

1. Das letzte selbst gemachte Eis dieser Saison wird ein Feigeneis. Leider ist dieses Rezept für eine Eismaschine gedacht, also muss ich etwas kreativ werden was die Zubereitung ohne Maschine angeht. Meine Erfahrung: Ab in den Gefrierschrank und jede Stunde einmal ordentlich durchrühren, damit sich die Eiskristalle gut verteilen… oder so. Defizit einen Versuch wert! Gefunden bei Susan Spungen von The Modern Cook. P.S. Susan war Editorial Director Food bei Martha Stewart Living… die wird’s wissen, oder?
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2. Im September kann man immer noch ganz fein grillen, finde ich, Und bei der nächsten Grill Session, die dann wahrscheinlich die letzte für dieses Jahr sein wird, werde ich diese tollen Zucchini-Parmesan-Stick machen, die ich bei Damn Deliscious gefunden habe. Knaller, sag ich euch! Passt doch zu allem, oder? Und wenn’s regnet, auch zu Pasta! Die sind nämlich gebacken, nicht gegrillt – HA!
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3. Zu so ’nem letzten Gläschen Weißwein oder Gin Tonic passt ganz hervorragend dieses leckere Pfirsich-Sandwich mit Brie von Two Leas and their pod. Klingt für mich ein bisschen wie dieser Salat hier von Ein Klitzekleines Blog, den ich im Sommer liebe. Und als Sandwich kann ich mir den 3Mal so gut vorstellen. Also dann: Prost und guten Appetit!
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4. Regen-Alternative von Some the wiser: Man gebe den Pfirsich auf Ziegenkäse, er es sich auch einem Stück Blätterteig bequem gemacht hat und schiebe alles in den Ofen, beträufle es mit Honig und verzieht sich dann auf die Couch, Mit Weißwein oder Gin Tonic, natürlich. Rezept für die süßen Tartesletts gibt es hier.
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5. Quinoa. Seitdem ich entdeckt habe, dass man ihn auch für ein süßes Frühstück verwenden kann, statt Porige zum Beispiel, könnte ich das jeden Tag essen. Als nächstes muss ich ganz ganz ganz dringend dieses dekadente Schoko-Quinoa-Frühstück von The Awesome Green machen… also morgen früh dann. Ich muss jetzt ganz schnell schlafen – ihr versteht da doch, oder?
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6. Ein anderer Grund sich ab sofort auf’s Wochenend-Frühstück zu freuen, ist dieser hier. Sieht megalecker aus, ist es bestimmt auch. Gefunden bei The last order, nur leider ist alles auf chinesisch/japanisch? Keine Ahnung, sieht lecker aus, Rezept braucht man auch nicht, das kann man sich easypeasy selber zusammenreimen. Und ich stecke wieder fest: Frucht und Käse, das geht einfach immer gut zusammen!
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7. Jetzt aber zu einem echten Herbstgericht. Nicht nur, weil es so aussieht, sondern weil’s auch so herrlich danach schmeckt. Sorry, ist schon wieder Ziegenkäse dabei… aber wenn der doch so gut ist…? Gefunden habe ich diese Filet Mignon Crostinis bei Shared Appetite. Der Name ist Programm! Bleibt also besser nicht zu lange auf der Homepage….
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8. Versprochen – das hier ist das letzte Bruschetta/Crostini/Gebackenes mit Ziegenkäse. Aber mir ist im Moment so sehr danach. Cremig, süß… sind diese Knaller Crostinis mit Honig, Ziegenkäse, Walnüssen und Thymian. Gefunden: hier.
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9. Seitdem es bei uns das klassische Abendbrot gibt, probiere ich mich wieder gerne sämtliche Tips, Aufstriche und Saucen. Immer nur Käse oder Aufschnitt auf dem Brot nervt. Deswegen jetzt hier diesen tollen Rote-Bee-Meerrettich-Auftstrich von Tinkas Welt.
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10. Dieses Rezept hebe ich für den allerletzten Tag im September auf. Denn dann ist es höchste Zeit hier endgültig den Herbst einzuläuten. Und wie geht das denn bitte besser als mit einer Sepia Pasta mit frischen Pilzen? Das Rezept… äh ja. Also, das habe ich dann mal recherchiert als ich es auf Pinterest entdeckt hatte… es ist von kwestia smaku und ist, wie der Name vermuten lässt, auf polnisch. Mein Polnisch ist nicht vorhanden, somit koche einfach mal frei nach Schnauze nach, danke für die Anregung und freue mich auf den Tag, an dem es hier schwarze Pasta gibt. Nach einem langen Spaziergang in Stiefeln, Strickjacke – und Sonnenbrille.
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Ich finde ja, Geburtstagstorten müssen nicht immer kompliziert sein. Und aufwändig schon mal gar nicht. Meistens sind es doch die einfachen Dinge, die überzeugen, oder? Wie ein toller Braten aus dem Ofen oder ein Eis, das sich wie von selbst macht. Aus der Reihe „fix, fixer, Geburtstagskuchen“ gab es letzte Woche diesen fantastischen Kuchen bei uns. Ohne Scheiss: ohne viel Aufwand. Ohne backen. Was für’n Glück, dass wir hier alles Sommerkinder sind und es so herrliches Obst zu unseren Geburtstagskuchen gibt!
Und was freu ich mich auf den Spätsommer – noch mehr tolle Früchte für noch mehr fixe Kuchen. Hat jemand Geburtstag? Wer will einen Kuchen?

Für einen Kuchen (20cm Springform):
125g Cantuccini
75g weiche Butter
400g Ziegenfrischkäse
60g Puderzucker
1 Vanilleschote
250ml Sahne
Honig
3 frische Feigen

Die Cantuccini in einen Gefrierbeutel geben und mit irgendetwas Schwerem klein hauen. In eine Schüssel geben, Butter dazugeben und gut verrühren, die Masse gut zusammenkleben. Diese in eine Springform füllen, den Rand etwas hochziehen. Sahne leicht schlagen. Beiseite stellen.
Den Ziegenkäse mit Puderzucker und dem Markt der Vanilleschote verrühren, Sahne dazugeben, gut verrühren. Diese Masse auf den Cantucciniboden geben, glatt streichen und über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Am nächsten Tag herausholen, mit ordentlich flüssigem Honig beträufeln. Feige vierteln, darauf geben, essen.

*Mohltied*

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P.S. Leider habe ich mir dieses Rezept nicht selbst ausgedacht aber es in dem tollen neuen Magazin „I like Blogs“ (einem tollen neuen Magazin über Food-Blogger und ihre Rezepte) von farmette entdeckt. Gesehen, verknallt, gemacht, angepasst, geliebt.