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Archiv für den Monat August 2015

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Jaja, dieser Foodtruckhype. Wie gerne würde ich mich durch sämtliche Foodtrucks futtern. Nur leider gehöre ich gerade nicht zur arbeitenden Bevölkerung, die sich Mittags schnell mal was vom Foodtruck holen – und selbst wenn: ich arbeitete da wo maximal ein Eiswagen vorbeikommt… aber irgendwie ist das ja auch Foodtruck, oder???
Zum Glück war gerade das Hofwegfest, besser bekannt als „Dat Uhlenfest“. Seitdem ich ein Jahr lang bei einer Firma gearbeitet habe, die Straßenfeste organisiert, bin ich durch mit dem Thema Straßenfest. Zu viele (meckernde) Menschen, zuviel Genervt, zuviel Ähnlichkeit mit Alstervergnügen, Hafengeburtstag usw.
Aber in diesem Jahr hat mich das Hofwegfest gereizt denn – tatatataaaaa – es gab einen Foodtruckbereich. YEAH! Hab ich mir so gedacht – ab zum Hofwegfest, lass uns durch sämtliche Foodtrucks Hamburg futtern. Dort angekommen – kleine Enttäuschung: gerade einmal drei Foodtrucks hatten den Weg auf die Uhlenhorst gefunden. Nix mit durch die Foodtrucks futtern. Die Auswahl blieb klein: Burger, Sandwiches oder alles rund um’s Hack. Wir haben den Stand gewählt bei dem am wenigsten los war: Mother Phil’s Deli. Ist aber auch gemein, so zwischen zwei Stadtgrößen wie Big Balmy und dem Hackbaron zu stehen. Aber lange kann es nicht mehr dauern und bei Mother Phil’s läuft es ebenso rund wie bei den anderen. Die Auswahl auch hier: klein aber fein. Pulled Beef- oder Pastrami Sandwich. Und was soll ich sagen? Ich hatte nach meinem Pulled Beef Sandwich nicht wirklich das Bedürfnis mich noch irgendwo durchfuttern zu wollen. Denn das wäre viel zu schade gewesen. Feinstes Fleisch, geräuchert, gepökelt, besprochen und massiert kommt mit einer Sauce, die Huntertpro aus einem urururalten Familienrezept stammt. American BBQ at it’s best, sozusagen. I like! Apropos: Liken, könnt ihr Mother Phil’s auf ihrer Facebook Seite – wo ihr sie besuchen könnt, sagen sie euch dann selbst. Und bittebittebitte, liebe Phillis – kommt doch im nächsten Jahr wieder zum Hofwegfest Als echte Foodtruck-Stadtgröße. Bis dahin muss ich euch leider hinterherreisen.

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Eiscreme. Dieses Jahr ein großes Thema. Nicht nur hier im Hause Hamburger Deern, sondern gefühlt überall. Infiziert vom mint & berry’s Ice Cream Market in den Schazenhöfen vor ein paar Wochen, isst mein Eis nicht mehr an irgendeinem Eisstand oder irgend’ner Eisbude. Es müssen schon besondere Sorten, besondere Herstellung etc. sein. Fein – ich mag Neues. Aber bei Eis kenn ich nix. Da mag ich es klassisch (ok, von wenigen Ausnahmen wie Vanille-Kürbiskernöl, da lieb ich Schokolade, Cookies und maximal ein Nusseis. Aber dann ist auch Schluss. Fruchteis kann mir komplett gestohlen bleiben und überhaupt: wenn das Schokoladeneis schmeckt, dann kann nichts mehr schiefgehen.
Und ich muss sagen, eigentlich war ich bisher ganz glücklich mit meinem bisherigen Eislieferanten. Bis meine Freundin Anne mich völlig entgeistert anschaute als ich ihr sagte, dass ich es bisher noch nicht zu Delzepich (Winterthurer Weg 20) geschafft habe. „WAS!???! Da warst Du noch nicht? Das ist nicht Dein Ernst! DAS IST NICHT DEIN ERNST!“. Nach so einer Ansage war mir klar: Da musste hin. Ist ja auch nicht weit weg. Und so gingen wir also, ganz artig, am Sonntag zu Delzepich. Und soll ich euch was sagen? Als wir dort ankamen, dachte ich, ich werd verrückt. Eine Schlange vor einem Eisladen kenne ich. Bei gutem Wetter sind wir nunmal nicht die Einzigen die auf die Idee kommen Eis zu essen. Aber: Das war keine Schlange mehr – das war eine ausgewachsene Boa Constrictor! Ich habe noch nie so viele Menschen für Eis anstehen sehen! Und die Schlange vor Eiszeit im Mühlenkamp ist nicht ohne am Wochenende… Aber wo wir schonmal da waren… muss sich ja lohnen wenn halb Uhlenhorst und Winterhude ihren Sonntag Nachmittag dort verbringen. Und ja, es hat sich gelohnt! Erster Pluspunkt: 8 Sorten gibt es zur Auswahl (täglich wechselnde Sorten).
Zweiter Pluspunkt: es gibt keine Kugeln, es gibt Portionen. Und eine Portion können bis zu 2 Sorten sein. Pluspunkt 3: Eine Portion ist gefühlt so groß wie anderswo 1,5 Kugeln. Pluspunkt 4: Das ganze gibt es für 1,40. Pluspunkt 5: Familienfreundlich, es gibt auch Kinderportionen. Bingobongo! Vielen Dank, liebe Delzepichs, das ihr meine Nerven schont (und die meines Mannes), weil ich nicht die Qual der Wahl für welches Eis ich mich entscheiden soll (bei 35 Sorten verliert man ja irgendwann den Überblick); das ihr meine Figur schont, weil ich gleich 2 Sorten auf einmal probieren kann ohne 2 Kugeln bestellen zu müssen; dass ihr Rücksicht auf den Familien-Geldbeutel nehmt. Liebe Anne, ich war ein bequemer Idiot. Darf ich Dich auf ein Eis einladen?
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Vor einigen Wochen hatte ich hier meinen Geburtstagskuchen vorgestellt, der ein absoluter Kracher ist. Aber – ihr wolltet mehr. Mehr Kuchenrezepte, wie z.Bsp. diese kleinen Monster-Brownie-Cheesecake-Muffins. Aber: Achtung vor diesem Post. Sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt. Denn der hat es in sich. Schätzungsweise kommt einer dieser kleinen fiesen Dinger mit 10.000 Kalorien daher. Aber natürlich – N A T Ü R L I C H – lohnt es sich! Also lasst das Mittagessen ausfallen, das Abendessen am besten auch (liebe Ernährungsberater, bitte drückt ein Auge zu) und geniesst einfach diesen unglaublich saftigen, leckeren Muffin, der eigentlich ein Cheesecake ist, der eigentlich ein Browne ist, der eigentlich… ach was soll’s: Der eigentlich zwischendurch mal sein muss! *Mohltied*

Für 6 Muffins braucht ihr…

Für den Teig:
70g dunkle Schokolade
40g Haferflockenkekse
80g gemahlene Mandeln
30g Zucker
40g Butter

Für die Füllung:
240g dunkle Schokolade
250g Mascarpone
400g Doppelrahmfrischkäse
4 Eigelb
100g Zucker
1 TL gemahlene Vanille
1 Prise Salz
1 EL Maismehl

Los geht’s. Den Ofen auf 150 Grad vorheizen, Muffinform einfetten.
Für den Boden die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Butter schmelzen. Beides vom Herd nehmen. Haferflockenkekse in einem Gefrierbeutel geben und mit einem Topf oder einer Kuchenrolle grob zerbröseln. Mit Schokolade, Mandeln, Zucker und Butter zu einem glatten Teig verkneten und in die Muffinform geben, einen Rand stehen lassen, leicht andrücken. Für eine Viertelstunde kühl stellen und im heißen Ofen ca. 20 Minuten backen. Danach herausnehmen und in der Form abkühlen lassen.
Inzwischen für die Füllung 240g Schokolade im Wasserbad schmelzen, vom Herd nehmen, abkühlen lassen. Mascarpone und Frischkäse mit den Schneebesen verrühren. Eigelbe nach und nach unterrühren. Dann mit Zucker, Vanille, Salz und Maismehl zu einem glatten Teig verrühren. Danach die Schokolade unterrühren und den Teig in die Springform auf den Boden geben. Für 30-40 Minuten backen, zwischendurch immer mal eine Stäbchenprobe machen, im Zweifel nochmal 10 Minuten nachbacken. Der Rand muss durchgebacken sein, das Innere darf noch weich sein.
Aus dem Ofen nehmen, auskühlen lassen und am besten über Nacht in den Kühlschrank. Achtung, jetzt kommt’s: serviert den Kuchen mit Schlagsahne. Kommt ja jetzt auch nicht mehr drauf an…

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Zugegeben, der Name irritiert. Ich dachte ja immer, das neue Café am Mühlenkamp heisst „Frollein“. Ja, wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Denn es heisst Frohlein. Und im Frohlein kann man froh sein (so setzt sich übrigens tatsächlich der Name zusammen – frohes Fräulein). Und es hält was es verspricht. Wenn ihr mich fragt, bietet das Frohlein mit die beste Frühstückskarte am Mühlenkamp und Umgebung. Und auch der Mittagstisch und das tägliche Kuchenangebot hören sich immer ziemlich verlockend an wenn ich mit dem Kinderwagen da so vorbeischiebe… und ich komm da häufig vorbei!!! Können die froh sein, dass die Treppen haben, sonst wäre ich ständig da – inklusive Doppelkinderwagen, mit dem ich ziemlich viel Platz einnehmen würde. So war ich also letzten mit meiner Freundin Anne das erste Mal im Frohlein bei Tanja zu Gast – ohne Kinder. Und ich kann euch sagen: das war längst überfällig! Also, nicht nur ohne Kinder unterwegs zu sein, sondern auch der Besuch in diesem zauberhaften Café. Aber besser spät als nie und zukünftig werde ich hier wohl öfter sein. Wenn ich denn einen Platz bekomme. Denn „neu“ ist das Frohlein nicht mehr und immer gut besetzt.
Auch hier heisst es: Der frühe Vogel fängt den Wurm. Wer also, selbst an einem, Freitag um 10 Uhr zum Frühstück vorbeikommt, hat ziemlich gute Aussichten auf einen Platz – im Sommer sogar draussen auf der Terrasse. Da wir Hamburger ja aber Langschläfer sind, wird es ab 11 knackig voll. Macht aber nix, Frühstück gibt’s den ganzen Tag (Gruß an alle Kinderlosen… das waren noch Zeiten…).Und, Überraschung – es sitzen nicht nur Frohleins dort, auch wenn der Name vermuten lässt, dass das Frohlein ein Freundinnentreff ist. Hier sitzen auch echte Kerle und lassen es sich bei einem Mega-Frühstück, das hübsch angerichtet auf einer Etagere daherkommt, gut gehen.
Ganz besonders großartig finde ich die Idee, dass hier einmal im Monat Hamburger Künstler auftreten. Da musste ich spontan an meinen Freund Tico denken, der mit seinem Orchester und dem ersten Album grad durch die Decke geht! Da könnt sogar ich abends nochmal schnell auf ein kühles Getränk zum Feierabend vorbeischauen. Also, liebe Leute – macht es euch schön im Frohlein – ob morgens, mittags oder abends. Ich schaue mir neidisch weiterhin die Mittagskarte an und freue mich auf’s Wochenende wenn wir mit der ganzen Familie zum Pancake essen vorbei kommen. Oder auf den nächsten Babyfreien Tag. Den starte ich nämlich dann wieder im Frohlein, dann kann nix mehr schief gehen.

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hotos: www.frohlein-hamburg.de

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Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll – vielleicht leide ich noch am Zuckerschock vom Wochenende oder es ist die Euphorie und Begeisterung für das Eis, das auf mich wartet. Noch nie war ich so gerückt auf Eis wie in diesem Jahr. Tausend andere Menschen anscheinend auch. Nach dem Burgerhype bricht nun eine Icecream-Histerie aus die sich gewaschen hat. Aber ehrlich? ich finde es gibt schlimmeres. Eis gehört nun mal zum Sommer wie heisse Schokolade zum Winter und ich für meinen Teil könnte sagen: Jeder Tag ohne Eis ist ein verlorener Tag. Aber, auch hier: schnell muss es gehen. Ich will ja nicht den Sommer damit verbringen in der Küche zu stehen, sondern mein Eis in der Sonne schlecken. Das dann gerne auch nicht in Erdbeere, Vanille oder Schoko – sondern gerne andere Sorten, abgefahrenere wie z.Bsp. New York Cheesecake oder Rhabarber-White Chocolate. Oder aber auch ganze Eis-Sandwiches. Quasi S’mores als Eis (kurze Erklärung: S’more, eine geniale Erfindung der Amerikaner, kommen von „some more“ und sind im Original zwei Graham Cracker, zwischen denen ein Marshmellow und ein Stück Schokolade hängt – das Ganze warm…). Vielen von euch werden diese Kreationen bekannt vorkommen vom mint & berry’s Ice Cream Market am Wochenende in den Schanzenhöfen. Es war herrlich! Tolles Wetter, leckeres Eis, ein bisschen zu viele Menschen – aber so ist es nunmal mit Großveranstaltungen. Und erfolgreich kann nur sein was bei vielen Beachtung findet. Also, nicht meckern, sondern über das leckere Eis und die verschiedenen Stände freuen und hoffen, dass im nächsten Jahr wieder ein Ice Cream Market statt findet.

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Kleiner Tipp: früh kommen lohnt sich. Wir standen keine 20 Minuten in der Schlange (der Einlass wurde reguliert) und auch an den Eisständen standen wir keine 10 Minuten an. Die Stände, ein guter Mix aus Berliner Eisläden wie „Jones Ice Cream“ oder „pure icepops“ oder Hamburgs bester Eisläden wie „Miss Sophie„, Froyo“ oder Eis aus der Bullerei. Kein Eintritt, dafür happige Eis-Preise von bis zu 4 Euro (für ein Eis Sandwich) – aber so groß wie ein anständiges Dessert, also absolut machbar. Und wer gutes Eis aus eigener Herstellung mag, der legt ohne zu zucken die 4 Euro auf den Tisch und hat das auch schon wieder vergessen wenn er den ersten Bissen nimmt. Kulinarisch: der absolute Wahnsinn. Meine Favorites an diesem Tag: Das Icecream Sandwich White Chocolate Pistazie Cookie mit einer Erdbeereis-Füllung (für’s Protokoll: ich hasse Fruchteis) von „Zwei Dicke Bären“ und die Sorten Mozartkugel und Vanille-Kürbiskernöl von „Rosa Canina„.
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Total im Eisfieber, musste ich mich sofort in die Küche stellen und ein neue Eis ausprobieren: Manna-Zitronen-S’mores. Versprochen: Geht super easy, ist schon fruchtig-süß, erfrischend und für den kleinen Eis-Jieper ausreichend.

Hier das Rezept:
1 Dose gezuckerte Kondensmilch (z.Bsp. Milchmädchen)
250g Sahne
1/2 Packung Manna Zitronen Eiswaffeln oder aber jede andere Sorte bzw. Cookies, Smarties, etc.

Sahne steif schlagen, Milchmädchen vorsichtig unterheben. Manna-Waffeln oder jede andere Zutat hacken und unter die Sahne-Masse rühren. In eine rechteckige Form geben und für ca. 4 Stunden in die Gefriertruhe. Danach herausholen und in dünne Blöcke, so groß wie die Manna-Waffeln, schneiden. Zwischen zwei Waffeln ein Stück Eis geben, nochmals für 30 Minuten in die Gefriertruhe, danach: Mooooooooohltiiiiiiied!

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Glück muss nicht groß sein. Kann auch in kleinem daher kommen. Sagt zumindest die Erfinderin von dem Gugl. Recht hat sie. Aber manchmal muss es auch mal groß sein, das Kuchenglück. So wie diese superfluffigen und saftigen Eierlikörmuffins. Und nein, ich meine nicht diese kleinen normalen Muffins. Kennst ihr die großen Muffinformen? Die, die nur 6 Muffins hergeben, aber dafür doppelt so groß sind wie ein normaler Muffin? Diese amerikanischen Supersize-Me-Mega-Muffin-Form? Herrlich, diese Dinger. Endlich mal Muffins in anständiger Größe. Zugegeben, man kann davon nur einen essen. Aber hey – für das Gewissen, zumindest für meins, ist es doch irgendwie besser zu denken „ich habe nur einen Muffin gegessen.“ Hat ja keiner gesagt wie groß der sein darf. Also – lange Rede, gar kein Sinn – egal ob Muffin klein oder groß, oder in Miniform von Minigugl (von denen man übrigens deutliche mehr isst – HA!), diese Eierlikörguglmuffins sind es wirklich wert nachbegacken zu werden. Und das sage ich nicht weil ich als Mutti, die erst seit 4 Monaten wieder Alkohol trinken darf, etwa Nachholbedarf habe – nein, das sage ich, weil die Dinger wirklich lecker sind. Und ich normalerweise gar keinen Eierlikör mag. Und weil man die gar nicht nur zu Ostern machen muss. Aber an Ostern gehen die auch.
Vielleicht backt ihr also einfach schonmal auf Probe vor…?

Viel Spaß und *Mohltied*

P.S. Wer diesen Blog schon etwas länger verfolgt, der weiß, dass für mich Kuchen etc. auch super zum Frühstück geht – diese hier auch. So viel Eierlikör ist da nämlich gar nicht drin. Und gebacken ist’s gleich 10Mal weniger unkritisch. Ob ich denen meinen Kindern geben würde? Wohl eher nicht. Wo kämen wir den da hin… Kuchen zum Frühstück…

Für ca. 16 Stück (in normaler Größe, oder 8 Stück in XXL-Größe):
80g Bitterschokolade (etwa 70 % Kakaoanteil)
250ml Sonnenblumenöl
200g Zucker
1 Vanilleschote
250ml Eierlikör
5 Eier
300g Mehl
1 Päckchen Backpulver
Fett und Mehl (für die Förmchen)

Den Backofen auf 160 vorheizen. Die Schokolade grob hacken. Öl und Zucker verrühren. Die Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark herauskratzen. Vanillemark und Likör unter die Ölmischung rühren. Eier dazugeben, Mehl und Backpulver mischen, dazusieben und alles zu einem dünnflüssigen Teig verrühren. Teig zum Befüllen der Förmchen am besten in ein Kännchen mit Tülle geben. Den Teig knapp ⅔ hoch in die ausgefetteten Mulden eines Muffinblechs geben, die Schokolade locker in die Mitte der Muffins stecken und eventuell mit einem Holzstäbchen leicht im Teig versenken. Im vorgeheizten Ofen auf einem Rost auf mittlerer Schiene etwa 15-20 Minuten backen. Mit Puderzucker bestäuben.

Dieser Teig eignet sich hervorragend für die Mini-Gugl! Dafür einfach den Teig in die gefettete Form der Mini-Gugl geben und max. 7 Minuten backen. Am besten vor dem Ofen stehen bleiben und häufig eine Garprobe machen. In einem luftdicht verschlossenem Behälter halten sich die Mini Gugl ein paar Tage und bleiben supersaftig!


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Na endlich, das war ja nicht zum aushalten! Der Sommer ist zurück in den schönsten Stadt der Welt. Und pünktlich zum letzten Sommermonat (zumindest in Hamburg) kommen hier die schönsten Rezepte für tolle Grillabende, schnelle Sommer Lunches und heisse Tage. Deshalb will ich auch gar nicht lange weiterschnacken. Genießt die letzten Sommertage – ich stell mich jetzt statt abends in die Glotze oder in ein Buch zu schauen abends lieber in die Küche und bewahre mir den Sommer mit vielen Beeren und Aprikosen, Pfirsichen und all dem wunderbaren Zeugs, dass einem im Winter manchen Lichtblick und Vorfreude auf den nächsten Sommer schenkt.
Macht es euch schön!

1. Ich stehe im Moment sehr auf ausgewogene, reichhaltige Frühstücke. Alleine schon wegen meiner beiden Mädels, die, nach meinem Empfinden, besser in den Tag starten wenn sie etwas warmes, Kohlenhydratreiches im Bauch haben. Ja – passt in keine von diesem Low-Carb-schieß-mich-tot-Diäten. Muss es aber auch gar nicht. Ich setze auf eine ausgewogene, gesunde und frische Ernährung. Und dazu passt dieses Frühstück von edible perpective ganz hervorragend.
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2. Am Wochenende darf es dann einen Hauch „ungesünder“ sein. Pancakes gehen aber immer. Vor allem wenn sie mit so leckerem frischen Obst und Nüssen daherkommen. Dieses Rezept von Hanna Göransson ist auf Schwedisch. Meins ist bekanntlich nicht so gut, deswegen spare ich mir die Übersetzung, zumal ich letztens Pancakes mit Haferflocken und Buchweizenmehl gemacht habe. Und die waren der Knaller! Aber die Garnierung werde ich beim nächsten Mal von Hanna abschauen.
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3. Ich habe hier schonmal erwähnt, dass unser samstagmorgendliches Ritual darin bestand auf dem Goldbekmarkt Croissants beim Frenchie zu verdrücken. Für Sonntag nehmen wir dann gerne ein Brioche mit. Aber an diesem Wochenende werden wir wohl kein Brioche kaufen. Diese Woche stelle ich mich (abends) in die Küche und mache dieses wunderbare Ziegenmilch Brioche von Twiggy Studios.
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4. …und darauf kommt dann diese Aprikosen. Das obercoolste: Die müssen gar nicht lange eingekocht werden, sondern sind in 10 Minuten fertig. Hammer, oder? …ob die wohl auch zum Müsli (s.o. – 1.) passen…?
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5. Kleine Alternative zu Punkt 4 – mal wieder von Flourishing Foodie: Erdbeeren auf warmem Brot und Frischkäse. Also, bitte – wer will den da noch Low Carb???
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6. Verliebt hab ich mich sofort in diese Carrot Cake Breakfast Cookies von My whole Foodlife. Zum einen weil ich Kuchen und Kekse zum Frühstück in Kombination mit einem großen Soja Latte liiiiiiiebe. Zum anderen, weil ich die auch gut für Kinder finde. Nicht für meine, sondern auch für Kinder im Vorschul- oder Schulalter, die dann doch gerne mal ohne Frühstück aus dem Haus gehen. Oder für die Frühstücksbox im Kindergarten. Oder für den Mann wenn der am Montag morgen ganz ganz ganz früh wegfliegen muss. Oder für den Weg zur Arbeit oder im Büro, oder… ich wisst schon – oder immer, ne?
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7. So, kommen wir aber mal zu den lauen Sommerabenden und -nächten und weg von dem Kinderkram. Da grillen bei uns gerade ausfällt (was nicht am Grill liegt, sondern eher daran, dass wir nach unserem Umzug kein passendes Outdoor-Mobilliar haben an dem man Gegrilltes essen könnte (und drinnen essen ist dann irgendwie auch doof), brauche ich Alternative, Denn das Draussen essen lasse ich mir nicht nehmen und freue mich schon jetzt wie Bolle auf die nächsten Abende wenn die Kinder im Bett sind und wir bei dieser leckeren Feigen-Ziegenkäse-Pizza von Emerils und ’nem leckeren auf der Terrasse sitzen.
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8. Auch gut zum Drink passt dann bestimmt dieses Sandwich mit Ziegenkäse und Blaubeermarmelade. Ok, könnte auch Frühstück sein, aber irgendwie kann ich mir das auch gut zu einem herben Gin Tonic vorstellen… Gefunden: hier.
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9. Apropos Drink. Diese Ingwer Limo von Port and Fin geht tagsüber genauso wie abends. Hat hier gerade jemand Gin Tonic gesagt? Statt Tonic Water dann diese Limo? Gebongt!
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10. Last but not least: Es gibt Milchshake, Baby! Und zwar ganz besonders leckeren mit gegrillten Kirschen von edible Perspektive. Das ist Sommer im Glas. Mehr Sommer geht nicht. Versprochen! Und dazu ist dieser Drink auch noch komplett Laktosefrei und vegan. Ich dreh durch und werde das ab sofort jeden Tag trinken. Die Bikinifigur braucht ja eh in 4 Wochen niemand mehr. Harrrharrrrrrrr!!!! Prost!
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