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Archiv für den Monat April 2015

 


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Wenn es etwas aus meiner Zeit in New York gibt, dass ich gerne in unseren Alltag einführen würde, dann die Brunch-Kultur am Sonntag. Und ich meine jetzt nicht das 29,90 Euro-Brunch-Buffet im Hotel XY bei dem zu völlig überteuerten Preisen das gleiche wie zu Hause essen würde. Nur nicht so lecker, so warm , so kalt, so frisch, so hübsch angerichtet… Ich hasse Buffets. Und Brunch-Buffets erst recht. Denn wenn man bei den warmen Gerichten angekommen ist (worauf man meistens keinen Hunger mehr hat sondern ja nur noch probiert weil man es ja schließlich bezahlt hat), ist das nicht mehr so frisch und lecker wie es hätte sein sollen. Klar, liegt auch 2 Stunden in so einem Warmhalteding. Und mal ganz ehrlich: nach Brötchen, Rührei, Muffin, Schokocroissant, Franzbrötchen, 2 Latte Macchiato und frisch gepressten O-Säften bin ich pappsatt. Für 3 Tage. Und habe komischerweise: trotzdem Hunger. Allein diese Vorstellung finde ich ganz ekelhaft. Deswegen gehen wir nie brunchen. Zuviel Auswahl überfordert mich, das ist wie eine zu volle Speisekarte. Also: kein Buffet für mich. Auch nicht im 9-Sterne-Plus-Hotel.
Den Brunch, den ich aus New York kenne, der ist mal cool. Da triffst Du Dich mit Freunden am späten Vormittag/frühen Mittag und wählst à la carte Dein Gericht. Im Grunde genommen ist das wie Essen gehen, nur eben irgendwie toller weil so unterschiedliche Dinge auf dem Menu stehen. Und: die Auswahl ist überschaubar. Ein bisschen süß, ein bisschen herzhaft – für jeden Geschmack ein bisschen was dabei. Dazu Limo oder Smoothie – fertig ist das perfekte Frühstück. Also, so richtig gutes Frühstück. Nicht die Normalo-Sachen, die man auf jeder Frühstückskarte findet. In Hamburg hab ich bisher genau 3 Cafés/Restaurants gefunden, die das anbieten. Eines davon ist das Chapeau in Winterhude.

Und wißt ihr was? Seitdem liiiiiiiiiiiiebe ich brunchen. Die haben mal ne oberdolle Karte. Könnte auch in New York stehen, der Laden. Weil: die Karte ist sehr amerikanisch aber Tausend Mal gesünder. Die kochen stellenweise nämlich sogar vegan. Und glutenfrei. Und so lecker. Ich sag nur: Matcha Panakes, Pastrami-Sandwich, Homemade Lemonade. Gibt’s jeden Sonnabend und Sonntag ab 11 Uhr. Im Moorfuhrtweg neben dem Goldbekhaus. Mein Stammtisch-Schild ist bereits in Arbeit, die Karte wechselt nämlich regelmäßig und ich habe mir fest vorgenommen so ziemlich alles zu probieren.

Also – bis Sonntag?

P.S. Ein Blick auf die Abendkarte lohnt sich ebenfalls. Danach wollt ihr nie wieder woanders essen. Versprochen!

Photo Credit: http://www.chapeau-restaurant.com – Ähem, also ja, das war so: es war so lecker, dass sich schlichtweg vergessen habe ein Foto zu machen. Also überzeugt euch selbst…

IMG_9044Ja, stimmt. Wiesbaden wird unterschätzt. Weil: Da ist es gar nicht so spießig. Eher hübsch alt. Irgendwie so schick. Irgendwie so mondän. Und irgendwie echt ne coole Socke. Weil so klein und fein kann man gut ein Wochenende dort verbringen (na gut, ein langes) und man hat dann auch gefühlt alles Sehenswerte gesehen, war noch hübsch shoppen und fein essen und hatte einfach eine gute Zeit. Ich glaube ja, das scheint auch immer die Sonne. Zumindest erzählt einem das ja jeder. So wie es hier in Hamburg ja IMMER regnet. Aber soll ich euch was sagen? ich hab ihr gesehen, den Regen. In Wiesbaden. Und die Sonne in Hamburg auch schonmal. Verrückt, oder?
Egal wie das Wetter bei eurem nächsten Trip nach Wiesbaden ist: Diese Tips hier, kann man immer machen.

Großartig für ein leichtes Dinner oder auch zum Mittagessen: das Mosh Mosh ist immer eine super Adresse. Frisches Asia Food in allen Varianten. Und besonders lecker: superscharfe Edamame Bohnen.

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Und jetzt wird’s fies: Waffeln zum Frühstück. Prinzipiell nichts Schlechtes. In ganz vielen Variationen – ob mit Karamellsauce, Vanilleeis, roter Grütze oder oder oder… gibt’s die im Café Latte Art (Langgasse 27), einem kleinen aber so feinem Café, dass man am liebsten den ganzen Tag hier verbringen möchte (Kann man auch, zumindest verhungern tut man hier nicht. Von Kuchen bis zum Homemade Frozen Yoghurt gibt’s hier alles was das Herz begehrt). Wenn dazu aber noch ein Hot Milkshake kommt (Ja, ihr habt richtig gehört, heisser Milkshake – fantastisch!), dann sollte man sich den Rest des Tages von Obst oder Gemüse ernähren. Wenn man überhaupt noch was zu Essen braucht.

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Oder aber man haut kulinarisch/kalorientechnisch an diesem Tag so richtig auf die Pauke und gönnt sich zum Mittag einen Burger im das!Burger Und ich muss sagen, es war mit einer der besten Burger, die ich bislang gegessen habe. Auf den Tisch kommt eine verträgliche Größe an rauchigem Burger. Natürlich gibt es auch hier verschiedene Varianten, ich hab ja am liebsten die klassische Version, war entzückt und habe brav aufgegessen. Wenn also am nächsten Tag die Sonne nicht geschienen hätte – an mir hätte das bestimmt nicht gelegen. Achso, passiert ja nicht. Wir reden ja von Wiesbaden!

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Und weil der Tag ja nun schonmal sowieso hin ist was die Bikinifigur betrifft, kann man sich auch gut in einer der vielen Chocolaterien einen Schokokuss gönnen. Diese hier sind aus einer kleinen Chocolaterie in der Grabenstraße 9.

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Und weil das Shoppen ja auch nicht zu kurz kommen darf: In der ganzen Innenstadt/Altstadt von Wiesbaden lässt es sich hier uns da in den kleinen Läden wunderbar shoppen. Gerne wäre ich noch kurz zu Midsommar reingesprungen, wir haben und aber zu lange an den Bürgern aufgehalten – und die Geschäfte schließen Samstags pünktlich um 16 Uhr.
Aber auch das ist nicht allzu schlimm, denn dann kann man danach in einer der hübschen Weinbars einkehren, wie z.Bsp. bei Balthasar Ress, um sich durch endlos viele Weine zu probieren.
Ein Abstecher am nächsten Tag in’s benachbarte Rheingau solltet ihr einplanen um Wein direkt beim Winzer zu kaufen – aber das ist eine andere Geschichte.

Also – ab nach Wiesbaden! Viel Spaß!

Kennt ihr das? Ihr seht ein Foto von einem irre leckeren Bagel, Muffin oder was weiß ich auf Pinterest, Instagram, einem Blog und merkt liked es dann oder ruft euch die Seite auf, schreibt euch den Link auf oder sammelt es sonstwo. Eben. Sonstwo, Und schon sind 50 Rezepte, Ideen oder was auch immer sonstwo. Also S O N S T W O. Also weg. Sterben als Kartei bzw. Linkleiche und dann hat man immer so ein Gefühl ‚das wollte ich auch eigentlich auch immer mal…‘. Sonstwo, weißte Bescheid?
Und weil mich das so nervt, gibt es ab sofort hier eine neue Kategorie in der ich alle diese wundervollen und leckeren Rezepte sammel. Nix mehr mit sonstwo. Sondern hier auf’m Blog. Den Anfang machen diese hübschen 10 Leckereien.
Und ihr? Macht ihr mit?

Viel Spaß beim Nachkochen und *Mohltied*

 

1. Unbedingt zum nächsten Kaffee: Diese Raspberry White Chocolate Scones von der großartigen Nicole aus Michigan, die auf ihrem Blog Dual Notes tolle Rezepte präsentiert.
Ich liebe ja die Cookie-Version, aber als Score muss das Ganze der Hammer sein! S-o-n-s-t-w-o. Pah!

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Photo: http://dulanotes.com

 

2. Bei der allernächsten Gelegenheit gibt es hier diesen Hammerhammerhammer-Camembert vom schwedischen Blog m.ade b.y m.ary, mit der kleinen Modifizierung, dass aus Camembert Ziegenkäse wird. Das ist ja das Schöne an Fotos, man sich Inspirationen holen, sich selbst ausdenken was das denn nun genau auf dem Bild sein könnte und selbst kreativ werden.

Ausserdem verstehe ich keine Wort von dem Rezept, aber dieses Bild hat schon fast etwas mit Kunst als nur mit Food zu tun.
Fairerweise muss ich sagen, dass ich mich eigentlich durch Marias Seite kochen und backen könnte. Kein Wunder, Maria ist Foodfotografin und -stylistin (und hat ausserdem noch die Awards „Best Baking & Dessert Blog 2013“ sowie „Peoples Choice 2013“ gewonnen) nachdem sie Ihren Job geschmissen hat. Seitdem kümmert sich nur noch um’s Essen – und das sieht man!

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Photo: http://madebymary.se

 

3. Deliciosly Ella – kein Geheimtip mehr, Ella bringt gerade ihr zweites Buch raus. Komplett vegan, schön ist auch, dass es das Kochbuch als App gibt und die Rezepte regelmäßig aktualisiert werden. Passend zu meinem „wir-wollen-gesünder-Essen-Trip“ sind diese Sweet Potato Brownies ein Muss in der Testküche!

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photo: http://deliciouslyella.com

 

4. Quinoa – noch so ein Superfood. Aber lecker. Und der Salat von Liz & Jewels sieht auch toll aus. Spargelzeit kommt auch, passt doch!
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photo: http://lizandjewels.com

 

5. Apropos Frühling: Diese Frühlingsrollen von Minimalist Baker mache ich mir beim nächsten Scheißwetter. Oder zum Grillen. Oder bei Sonnenschein. Oder einfach mal so.
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photo: http://minimalistbaker.com

 

6. Sieht so easypeasy und so lecker aus: Die Salted Almond Dark Chocolate von Gather & Feast. Und seitdem ich gehört habe, dass man unbedingt ein Stück 80%ige Schokolade essen sollte… worauf warten wir noch?
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photo: http://gatherandfeast.com

 

7. Nach dem Cronut, der es ja nie bis nach Hamburg geschafft hat, kommt jetzt der Cruffin. Ich weigere mich ja gegen frittieren. Muss man bei diesem Rezept von Lady and Pups auch nicht!
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photo: http://ladyandpups.com

 

8. Noch so ein easypeasy Rezept. Zum Frühstück meistens hilfreich wenn das Frühstück vorbereiten aus „Kühlschranktür aufmachen“ besteht. Weil: wird am Abend vorher zubereitet. Die Overnight Oats habe ich schon ein paar Mal ausprobiert und ja, ich bin ein Fan. Dieses Rezept mit Granatapfel und Mandelmich ist eines der neuesten und wird Sonntag wenn unser Frühstücksgast kommt, probiert. Roomie – please get excited now!
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photo: http://overnight-oats.de

 

9. Wenn’s Mittags mal wieder schnell gehen muss weil man sich entscheiden muss zwischen schnellem oder gar keinem Mittag: Diese gefüllten Süßkartoffeln von Gourmandie in The Kitchen geben ein gutes Gewissen und gehen ruckzuck vorzubereiten. Guten!
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photo: http://gourmandeinthekitchen.com

 

10. Hab ich eeeeewig nicht gegessen! Und mal wieder so dringend notwenig! Eine anständige Guacamole. Wie diese hier von Love and Lemons. Am besten mit ’nem Mojito dazu. Geht ja jetzt wieder. Hallo Sommer!
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photo: http://www.loveandlemons.com

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Machen wir es kurz. Mein Fall war das nicht. Aber der von meinem Mann. Subjektiv betrachtet, kann man den gut trinken und ein gutes Frühstück ist das auch. Objektiv betrachtet, hat für meinen Geschmack der Drink zuviel Haferflocken – also hab ich ihn nochmal ohne Haferflocken gemacht und ohne Mandelmilch sondern mit Dinkelmilch und voilà: lecker! Schön süß, schön grün, schön erfrischend, schön gesund und schön schön. Wenn’s schee macht. Also – Prost und einen guten Start in die Woche!

Für 2 Drinks:
2 Birnen
400ml Dinkelmilch
2 Handvoll Spinat
2 Esslöffel Mandelmus
Mark einer Vanilleschote
(und wer mag noch eine Handvoll Haferflocken)

Alles in den Mixer, ordentlich für einige Minuten durchmixen. Fertig.

*Mohltied*

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Ich glaube, ich erwähnte schonmal, dass ich seit 6 Wochen darbe. Kein Weizen, kein Zucker, keine Milchprodukte. Warum? Äh ja, Bikinibody und postnatales Verhalten und so während der Stillzeit. Ich erwarte täglich ein Dankeschreiben von der Firma, die die Schokolade mit der lila Kuh vertreibt…
Aber wisst ihr was? Verzichten ist gar nicht so schlimm. Nur manchmal, wenn der Tag echt lang war oder auf der Todo-Liste zu viel steht für einen Tag, dann wäre so ein Stück Schokolade echt nicht verkehrt, wenn nicht sogar dringend notwendig. Um kurz Energie zu tanken.
Und so saß ich also irgendwann beim Friseur und surfte ein wenig herum – da kamen mir zwei Dinge vor die Nase: zum einen die Energy Balls von Delicously Ella, zum anderen die Dattelpralinen von Liz & JeweilsUnd schwuppdiwupp, waren alle Zutaten für beide Rezepte bestellt (vor allem für die Energy Balls am besten mal bei Keimling.de schauen) und zwei Tage später stand ich auch schon in der Küche und produzierte superleckere, kleine Pralinen, die jedes Stück Schokolade links liegen lassen. Ok, wenn ich die Wahl hätte…. aber ernsthaft: weil so ungewöhnlich in der Konsistenz und nicht zu süß lohnt es sich, davon immer ein paar im Kühlschrank zu haben. Ausserdem kann man beide Rezepte ganz schnell zubereiten, man braucht gar nicht viel Zeit. Und das Coolste an der ganzen Sache: Mein Mann steht da so überhaupt gar nicht drauf (WAS ist das???!?), dass ich Alle für mich alleine habe.

Und weil zu Ostern ja sowieso wieder ohne Ende gefuttert wird, muss man ja nicht unbedingt noch haufenweise Schokoeier obendrauf knallen. Dann wären die letzten 6 Wochen ja mal sowas von umsonst gewesen – das kommt nicht in die Tüte/Nest, wie auch immer. Wenn also an Ostern alle an ihren Ostereiern knabbern oder dem Schokohasen die Ohren abbeissen, dann geh ich zum Kühlschrank und hol mir einfach ein paar von den Dattelpralinen und freue mich des Lebens, dass ich meinen inneren Schweinehund ordentlich in den Allerwertesten getreten habe. Darauf ein Energy Ball und fröhliche Ostern!

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