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Archiv für den Monat März 2015

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Hallo Frühling! So schnell wie Du hier warst, biste auch schon wieder weg, Schade, ich fand Dich eigentlich ganz cool. Vielleicht kommst Du ja bald wieder – ich hätte hier auch ein 1a Schoko Mousse für Dich. Total vegan, ohne Milchprodukte, Eier und so – muss also keiner seine Bikinifigur für riskieren. Weil Bikinibodies werden ja im Winter gemacht und so. Haha! Also – ich warte hier auf Dich, ok? Du musst Dich auch gar nicht lange ankündigen, für ne spontane Nummer bin ich auch zu haben. Das Mousse geht nämlich ganz fix. Achso… am besten beeilst Du Dich – sonst ist alles weg vom leckeren Schoko Mousse. Also – bis gleich dann!

Zutaten für 4 Portionen:
2 reife Avocado
3 reife Banenen
4 EL Mandelmus
30g Kakaopulver
1 Prise Meersalz
250g Himbeeren (lecker sind auch alle anderen Beeren, Birnen oder Granatapfelkerne)

Alle Zutaten in mit dem Pürierstab oder im Mixer prüderen bis eine cremige Konsistenz entsteht. Für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank. Mit Himbeeren bedecken.

*Mohltied*

LiebsterBlogAwardBadge

Wie toll! Bereits zum zweiten Mal bin ich für den Liebster Award nominiert worden. Dieses Mal von der lieben Fräulein Immerglück – herzlichen Dank an dieser Stelle! Die Beantwortung der Fragen hat mir sehr viel Spaß gemacht, da ich vieles aus einem anderen Blickwinkel sehe als bei meiner ersten Nominierung (waren natürlich andere Fragen, aber vor 7 Monaten hätte ich garantiert noch anders auf die Fragen geantwortet). Also, hier kommen sie nun, meine Antworten – zusammen mit den Blogs, die ich nominiere inklusive meiner Fragen. Ich bin gespannt und freue mich wie Bolle auf eure Antworten!

1. Welche Stadt oder welches Land, die bzw. das du noch nie besucht hast, steht auf deiner Reiseliste ganz oben?
Puh, da gibt es so viele. Wir haben uns sogar irgendwann mal so eine Weltkarten-Pinnwand zugelegt und alle Reiseziele markiert, an denen wir schon waren und die wir noch besuchen wollen. Unser Motto lautet ja „Pläne sind dazu da um umgeworfen zu werden…“ aber als nächstes planen wir eigentlich einen Sommer in Schweden…

2. Stell dir vor, dir würde ein kompletter Tag pro Woche zur freien Verfügung stehen – was würdest du damit machen?
Theoretisch habe ich den tatsächlich… wenn da nicht der Haushalt wäre. Meistens ist dieser Tag aber auch so schnell um weil ich mich dann irgendwie immer mit Kleinkram aufhalte. Aber mit 7 Monate alten Zwillingen Zuhause ist das höchste Gut gerade: Ruhe. Um eine Zeitschrift zu lesen, einen Kaffee zu trinken, zu backen, zu kochen, zu bloggen – oder um die nächste Reise zu planen.

3. Welcher Ort hat dich zuletzt überrascht (positiv oder negativ)?
Phuket. So große, hässliche Kakerlakenähnliche Käfer, die sogar fliegen konnten. Damit war der Urlaub zumindest ab Einbruch der Dunkelheit erstmal hinüber (ich bin ein ziemlicher Schisser was Kakerlaken angeht…). Ich hatte irgendwie unseren Honeymoon auf Loh Samui im Kopf. Phuket fand ich einfach nur groß und hässlich. Da half nur abtauchen… (und selbst dafür soll es schönere Flecken geben).

4. Gibt es bestimmte Faktoren, die ziemlich sicher dazu führen, dass ein Ort oder ein Reiseziel dich begeistern? Und wenn ja, welche?
Oh ja. Das Hotel bitte sauber. Ansonsten bin ich da unkompliziert (mal abgesehen meiner Phobie, siehe Frage Nr. 3). Wenn das Essen gut ist, bin ich glücklich.

5. Welcher Reisetyp bist du: Der, der gern eine Basis an einem Ort hat und auch mal ein paar Tage am Strand verbringt, oder eher der, der immer unterwegs ist und möglichst viel entdecken will? Oder ein ganz anderer?
Ich plane nach dem Essen. Kein Witz. Wenn wir eine Städtereise machen, habe ich keinen Plan was ich mir anschauen will/kann – aber Hundertpro was ich wann wo essen will. In unserem Honeymoon kam ich in den 5 Tagen Koh Samui regelrecht in Stress, weil wir nur 5 Tage hatten, aber ca. 15 Restaurants, die ich besuchen wollte.

6. Ich habe meine Musik auf so ziemlich jeder Strecke dabei – kannst du gut und gern ohne Musik reisen oder stellen sich dir bei der Vorstellung die Nackenhaare auf?
Nee, Musik gehört schon dazu. Aber ich erstelle mir keine Playlist. Meistens vergesse ich auch mir eine zusammenzustellen. Das ergibt sich irgendwie und schon habe ich ein neues Lieblingslied und Lieder bzw. Künstler, die ich mit der Stadt verbinde. In New York z.Bsp. habe ich 4 Wochen am Stück Peter Gabriel gehört – seitdem habe ich immer irgendwelche Bilder im Kopf wenn ich ein Lied aus „Scratch my Back“ höre. Ansonsten mag ich am Strand lieber das Meer rauschen hören.

7. Was ist dein Lieblings-Song oder -Musikstück? Oder, wenn das schwer auf einen Punkt zu bringen ist, deine Lieblings-Band(s) oder Komponisten?
Peter Gabriel, Maria Mena, Kate Nash, Kate Bush. Aber das variiert. Auf längeren Autofahrten aber auf jeden Fall Roger Cicero und Jan Delay (Lokalpatriotismus lässt grüßen, fällt mich gerade auf…)

8 Nachdem ich mir selber die Frage gestellt habe, bin ich neugierig, was andere antworten: Welche Gegenstände hast du in deiner Handtasche/deinem Rucksack immer dabei? Und was davon ist wirklich wichtig?
Haha – das hat sich seit 7 Monaten schwer gewandelt. Früher waren das mal ne Schachtel Philipp Morris, ne Flasche stilles Wasser, Kaugummis, Handcreme, mein Handy, Timer, Portemonnaie, Schlüssel, Kopfhörer.
Heute: Windeln, Spucktücher, ne Flasche stilles Wasser, Portemonnaie, mein Handy, Schlüssel, Beauty Case mit Handcreme, Desinfektionsspray, Lippenbalsam.

9. Wie sorgst du im Alltag für Entspannung oder Auszeit-Gefühl?
Ich gönne mir einmal im Monat einen Besuch bei Adam & Eve am Mühlenkamp und mache dort das volle Beauty Programm. Das gibt mir das Gefühl was für mich zu tun.

10. In welcher Stadt hättest du gern einen Zweitwohnsitz?
Ganz klar: New York City. Das hat sich trotz der Kinder nicht geändert!

11. Wie hat das Bloggen deinen Alltag verändert?
Ich teste Rezepte, die ich ohne meinen Blog vielleicht nicht angefasst hätte. Franzbrötchen zum Beispiel. Die sind eigentlich Schuld daran, dass ich meinen Blog gestartet habe. Gepostet habe ich sie trotzdem noch nicht. Das ist auch irgendwie die Kür – so als Hamburger Deern muss das perfekte Franzbrötchen schon sitzen. Es gibt so viele schlechte Exemplare und aus meiner Erinnerung an die Kindheit weiß ich, wie das perfekte Franzbrötchen sein muss!

 

Hier kommen jetzt meine Fragen und ich nominiere folgende Blogs:

Hamburger Allerlei 

Wohlgeraten

Anniewear

Susies Local Food Hamburg

Hamburgs Brücken

Herzdamengeschichten

S-Küche (kein kleiner Blog, aber so schön und regional – den musste ich einfach nominieren!)

Kitchenmate

 

 

1. Wo in Hamburg wohnst Du?

2. Warum wohnst Du da? Zufall? Wunschgegend?

3. Wo würdest Du gerne wohnen?

4. Dein Lieblings-Wochenends-Ritual?

5. Hast Du einen kulinarischen Lieblingsplatz in Hamburg? Wenn ja, wo?

6. Alster oder Elbe? Warum?

7. Fischbrötchen? Welches? Wo?

8. Bist Du ein Marktgänger? Wenn ja, welchen besuchst Du am liebsten?

9. Dein liebstes Hamburger Gericht?

10. Dein ultimativer Hamburg-Touri-Tipp?

11. Wo gibt es Deiner Meinung nach das beste Franzbrötchen?

 

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Seit ich mich im letzten Jahr durch sämtliche Green Smoothies getrunken habe (aus lauter schlechtem Gewissen, während der Schwangerschaft zuviel Schokolade und Fastfood gegessen zu haben… weil man soll sich ja extra gesund ernähren und so… aber was wenn einem eher nach Pommes ist?!?), habe ich aktuell einen neuen Lieblings Smoothie. Der ist so herrlich frisch und ein bisschen süß und schmeckt trotzdem so gesund und irgendwie bekommt man damit auch noch mehr Lust auf Frühling. Und wenn der sich hier grad nur ab und zu blicken lässt, weil der Winter seine sieben Sachen noch nicht packen will – muss man es eben selbst in die Hand nehmen! Also: Ab auf den Markt und Bananen, Feldsalat, Ananas und ne Gurke kaufen und ab geht’s!

Habt ihr einen Lieblingssmoothie? Erzählt doch mal!

Hier das Rezept für 2 Gläser:
1/2 Ananas
1 Banane
1/2 Gurke
1 Handvoll Feldsalat
2 EL Mandelmus
1/4 l Wasser

Alle Zutaten in den Mixer und für 30-40 Sekunden gut durchmixen. Fertig. Prost!

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Mit Rosenkohl verbinde ich ja stundenlange Arbeit (aufmerksame Leser wissen, dass ich hier tagsüber Chefin einer Zwillingsgang bin. Ich bin froh wenn ich mal eine Sache ohne Unterbrechung zu Ende machen kann. Stundenlang und Zwillinge schließen sich also aus. Ist wie ein langer Minirock, oder so. Naja, ihr wisst schon.). Putzen, Blättchen abzupfen, Kreuze reinschlittern, kochen, aufpassen, dass er nicht matschig wird (passiert mir irgendwie jedes Mal). Aber mein allerliebster Mann isst den nunmal so gerne. Was macht man also als liebenswerte Ehefrau? Genau.
Aber diesmal hab ich ihn ausgetrickst. Also, den Rosenkohl. Ich hab ihn nämlich gebraten, nicht gekocht, Und hab auch keine lustigen Kreuze reingeschnitten. Einfach halbiert, dabei die schmutzigen Blätter abgezupft und in die Pfanne gehauen. HA! Hat auch funktioniert und war unwahrscheinlich lecker. Ging sogar beim kritischen Rosenkohltester durch. Und der Rosenkohl und ich, wir sind ab sofort Freunde für’s Leben.

Hier das Rezept für 2 Personen:
500g Rosenkohl
1 Handvoll Buchweizen
1/2 Glas getrocknete Tomaten in Öl
1 Bund Cocktailtomaten
250g weiße Champignons
1 EL Cashewmus (Erdnusbutter würde auch gehen)
Salz, Pfeffer, Muskat, Olivenöl

Den Rosenkohl halbieren und vom Strunk entfernen, schmutzige Blätter abzupfen und waschen. Abtropfen lassen und in der Pfanne mit einem ordentlichen Schuss Olivenöl anbraten. Mit Muskat, Salz und Pfeffer würzen. Buchweizen dazugeben, gut durchmischen und ebenfalls anbraten bis er goldbraun ist. Dann die Champignons zugeben und braten bis diese eine gute braune Farbe erhalten, zum Schluss die Tomaten dazugeben, 1-2 Minuten bei hoher Hitze weiterbraten. Mit Wasser ablöschen und das Cashewmus unterrühren. Evtl. nochmals salzen und pfeffern, anrichten, fertig.

*Mohltied*

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Seit zwei Wochen. Jeden Morgen. Und es hat gar nicht wehgetan. Obwohl ich eigentlich keinen grünen Tee mag. Aber im Gegenteil Inzwischen liebe ich meinen morgendlichen Drink, der mich mit einem Kickstart in den Tag schickt. Mit dem ich Power habe und mich fühle als könnte ich alles wuppen – auch wenn die Todo-Liste mal wieder viel zu lang ist. Je nach Tageslaune kann er mal süß und mal herb sein, mal besonders schokoladig oder ein bisschen bitter. Drin ist nur gutes Zeug, das ordentlich Futter für den Kopf gibt. Inzwischen ist auch Mandelmus ein wesentlicher Bestandteil meiner Must-Haves in der Küche geworden. Wie konnte ich jemals ohne leben? Und ihr? Womit startet ihr in den Tag?

Hier die Zutaten für einen Drink:
300ml Milch (Hafer-, Dinkel-, Mandel- oder Reismilch)
1 kleine Banane
1 dicken EL Mandelmus
1 TL Matcha Tee
1/2 TL Kakaopulver
1 Messerspitze Vanillepulver (oder 1/2 Vanilleschote)

Alle Zutaten in den Mixer geben und gut durchmixen. Fertig. Prost!

P.S. Der Drink ist supervariabel – statt Banane geht auch Dattel, sämtliche Beeren oder eine Mango. Im Sommer passen auch gut ein paar Eiswürfel dazu.

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