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Archiv für den Monat Oktober 2014

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Hatte ich schon erwähnt, dass wir immer noch gefühlte 20 kg Äpfel Zuhause haben? Jedes Jahr freue ich mich wie Bolle auf unsere Apfelernte – echt jetzt. Aber jedes Jahr denke ich auch „was zum Teufel soll ich denn jetzt noch mit den Äpfeln machen“. Und irgendwie sind sie dann doch jedes Jahr schnell weg. Ich glaube in diesem Jahr werde ich diesen Apfelkuchen mit Nuss-Crunch machen. Täglich. Denn so lecker wie dieser Apfelkuchen war bisher noch keiner. Bei meiner Familie ist der zwar durchgefallen (zu süß, zu viele Nüsse, ich mag kein Hefeteig, ich bin auf Diät…) – aber mir ist das Banane, bzw. Apfel und ich freu mich, dass mehr für mich bleibt.
Also: wenn ihr nicht grad auf Diät seid, Nüsse und Kerne mögt und auf süße Sachen steht, dann macht diesen Kuchen!!! Ich halte die Fahne für diesen Kuchen hoch und finde er schmeckt wie warmes Apfel-Franzbrötchen, was geht denn bitte mehr? Eben. Und nun entschuldigt mich – ich muss Kuchen backen.

Hier das Rezept:
500 Roggenmehl
250ml Milch
1 Würfel Hefe
250g weiche Butter
1 TL Zitronenschale, fein gerieben
1/2 TL Salz
100g ganze Mandeln
50g Sonnenblumenkerne
50g Kürbiskerne
3 große Äpfel (ich habe Cox Orange verwendet)
1 TL gemahlener Zimt

Für den Hefeteig das Mehl in eine Schüssel geben, in der Mitte eine Mulde drücken und die Hefe hineinbröseln, 1 TL Zucker dazu. Milch lauwarm erhitzen und davon 50ml in die Mehlmulde auf die Hefe gießen, mit etwas Mehl vom Rand verrühren. Diesen Vorteil dann zugedeckt (und schön kuschelig warm) 15 Minuten gehen lassen. Die restliche Milch mit 45g Zucker, 75g weicher Butter in Flöckchen, Zitronenschale und Salz zum Vorteil geben und mit den Knethaken oder Händen zu einem glatten Teig verkneten. Dann 40 Minuten gehen lassen (schön kuschelig warm, ne) bis er die doppelte Größe erreicht hat.
Den Ofen auf 180 Grad vorheizen, ein Backblech mit Butter einfetten. Den Teig nochmals ordentlich durchkneten und auf dem Backblech verteilen (Fleissige rollen den Teig vorher aus, ich drück den immer gleich in die Form bzw. aufs Blech) und einen kleinen Rand hochstehen lassen, anschließend mit den Fingern Dellen in den Teig drücken.
Die Mandeln grob hacken und mit den Kernen vermischen. Die Äpfel waschen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und in dünne Scheiben schneiden, auf dem Teig verteilen. Dann die restliche Butter in Flöckchen darauf verteilen und die Nuss-Kern-Mischung darüber verteilen. 125g Zucker mit Zimt mischen, auf dem Kuchen verteilen und dann für 20 Minuten ab in den Ofen. Rausnehmen, abkühlen lassen und am besten noch warm servieren.

*Mohltied*

 

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Nur gesund zu essen ist für mich derzeit eine echte Herausforderung, aber das sagte ich glaube ich bereits. Viel wichtiger ist für mich: es muss mich satt machen. Und viel Zeit zum Vorbereiten bleibt eigentlich nicht. Essen? Ja, gerne – immer. Gerne auch warm. Und wenn dann auch noch gesund: Bitteschön – auch gut. Ist vielleicht neben der ganzen Nervennahrung (die ich in Massen zu mir nehme) gar nicht verkehrt.
Und dieser Salat hier kann das alles: satt machen und gesund sein, Nervennahrung sein und trotzdem relativ schnell zu machen. Und der ist so megalecker, der geht irgendwie immer.
Bei uns gab es den im Sommer als ich noch etwas mehr Zeit hatte und ich bei der Hitze ein Salat nach dem anderen gemacht habe, aber den kriege ich auch jetzt, trotz Zwillingen, noch hin. Auf den ersten Blick klingt die Zubereitung sehr umfangreich (wenn beim Rezepte lesen etwas vorkommt wie „Paprika schälen und in den Ofen“ schalte ich meistens schon ab und denke mir „ist bestimmt lecker, sieht toll aus – aber danke, nicht für mich“), ist er aber nicht, dank eines Knaller-Tipp wie man die Paprika schnell geschält bekommt.
Bei uns gibt es den jetzt heute Mittag, als letzten Gruß an einen Bomben-Sommer! Und was gibts bei euch?

Für 4 Portionen braucht ihr:
2 rote Paprika
200g Römersalat
4 EL Weißweinessig
Salz, Pfeffer, Zucker
6 EL Olivenöl
2 EL Walnussöl
2 reife Avocados
4 Feigen
50g Walnusskerne
1 großen Klacks Butter
2 EL Honig
1 Zweig Rosmarin
1 Lorbeerblatt

Den Ofen auch 180 Grad vorheizen. Die Paprika vierteln und entkernen, dann mit der Hautseite nach oben auf ein Backblech legen und unter dem Backofengrill auf der 2. Schiene von oben ca. 10 Minuten rösten, bis die Haut schwarze Blasen wirft. Paprika aus dem Ofen nehmen und mit einem feuchten Küchentuch bedecken, 10 Minuten abkühlen lassen. Dann häuten und in grobe Stücke schneiden. Den Salat putzen, waschen und in Streifen schneiden.
Das Essig mit Salz, Pfeffer und 1 Prise Zucker verrühren, die Öle unterrühren. Avocados halbieren, entsteinen und das Gleich mit dem Salat, der Paprika und der Vinaigrette mischen und auf eine große Platte oder einen sehr großen Teller geben.
Die Feigen waschen, halbieren, Chili ebenfalls halbieren, Walnüsse andrücken. Butter und Honig in einer Pfanne bei milder Hitze zerlassen – dann die Chili, den Rosmarin und das Lorbeerblatt mit den Walnüssen zugeben, aufkochen und die Hitze reduzieren. Die Feigen mit der Schnittseite in die Pfanne geben und ca. 2 Minuten bei kleiner Hitze ziehen lassen, einmal wenden, dann auf den Salat geben und den Gewürzsud aus der Pfanne ebenfalls auf dem Salat verteilen. Fertig!

*Mohltied*

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Boah, wie cool ist das denn, bitte?! Da sitzt man Sonntagmorgens nichts ahnend vor dem Smartphone und auf einmal steht da: „Du bis für den Liebster Award nominiert“ – Halloooo?!?!!! Ich hüpfe vor Freude und klapper mit den Händen!!!
Liebster Award? Kurze Erklärung: Um kleine Blogs (unter 200 Followern) bekannter zu machen, wird man nominiert, bedankt sich artig bei der Person (mit Verlinkung!), die einen nominiert hat und beantwortet die 11 Fragen, die einem gestellt wurden. Dann nominiert man 11 weitere Blogger und stellt denen ebenfalls 11 Fragen… und so weiter und so weiter – ein bisschen wie der digitale Kettenbrief nur viel cooler!

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Also, iiebe Kerstin vom Hamburger Blog Hamburger Allerlei: Vielen Dank für die Nominierung! Ich freue mich wie Bolle und beantworte nur zu gerne Deine Fragen und nominiere noch viel lieber 11 weitere tolle Blogs, die es sich lohnt zu lesen!

1. Beatles oder Rolling Stones?
Ganz klar Beatles! Warum? Weil schon mein Papa ein großer Beatles-Fan war, ich seine Schallplatten der Beatles gerne gehört und dazu gesungen habe und weil ich bei einem Beatles Revival Konzert mal eine Reise in die Karibik gewonnen habe…das ist zwar schon Jaaaaahre her – aber immernoch eine coole Erinnerung, die ohne die Beatles gar nicht gewesen wäre.

2. Geha oder Pelikan?
Pelikan. Keine Ahnung warum, ist aber so.

3. Hamburg oder München?
Mein Blog heisst Hamburger Deern und ich bin Hamburgerin durch und durch, Ich glaube das reicht als Erklärung.

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4. Rock oder Hose?
Rock, auch wenn ich derzeit aus praktischen Gründen zur Hose greife.

5. Meer oder Berge?
Definitiv: Meer! Ob Nord- oder Ostsee, Mittelmeer oder Atlantik, Indischer Ozean oder Pazifik – das Meer ist so vielseitig und verschafft mir immer einen klaren Kopf. Ausserdem ist der Weg dahin schneller…

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6. Kuchen oder Käse?
Äh ja, Kuchen, aktuell gerne Apfelkuchen. Seitdem ich schwanger war, kann ich nicht mehr ohne Kuchen und ein Essen ohne Dessert ist für mich kein Essen mehr. Ein Sonntag ohne Kuchen übrigens auch kein Sonntag… Wie genau man bei der Haltung die Schwangerschaftskilos wegbekommt? Keine Ahnung, ist mir beim Kuchen auch egal!

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7. Sommer oder Winter?
Eigentlich Sommer, weil man da so schön und bis in die Puppen draußen sitzen kann, man so viel unterwegs ist, weil ich ein Sommerkind bin und weil der Sommer, ob Früh- mittendrin oder Spätsommer, einfach der Knaller ist! (Unter uns Mädels: In Anbetracht von Punkt 6 allerdings eher Winter…)

8. Sekt oder Selters?
Im Moment: Selters (ich möchte nochmals dezent auf Punkt 6 verweisen…)

9. Stadt oder Land?
Stadt! Und zwar Hamburg, weil es meine Heimat ist und diese Stadt so unterschiedlich ist. Dazu Wasser überall und immer frischen Wind!

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10. Hund oder Katze?
Katze, bei Hunden weiß ich immer nicht was die wollen.

11. Fisch oder Fleisch?
Ich nehme dann den Fisch, gerne gegrillt – oder Krabben, bitte als Salat (ich hab da zufällig ein leckeres Rezept…)

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Und hier sind meine Nominierungen – eine Mischung aus Hamburger Originalen und Schönem…

http://www.ahoi-hamburginside.de
http://musicspots.wordpress.com
http://das-tuten-der-schiffe.blogspot.de
http://hafentelegramm.com
http://hamburgkocht.blogspot.de
http://hamburgsbruecken.wordpress.com
http://www.frauherzblut.de
http://veggieway.de
http://karolinekirchhof.com/blog/
http://machenstattreden.blogspot.de
http://www.blossomlips.com

…und hier meine Fragen:

1. Worum geht es in Deinem Blog?
2. …und warum machst Du das?
3. …und wie oft?
4. …und wie schaffst Du das?
5. Was machst Du im richtigen Leben?
6. …und wo machst Du das?
7. …und was machst Du sonst so?
8. …und was kochst/bäckst Du so?
9. …und wo machst Du das (Foto!)?
10. Wo muss man unbedingt mal gegessen haben?
11. …und was?

Also liebe Blogger: Ich freue mich auf eure Antworten!