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Archiv für den Monat Juni 2014

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Das ich so schrecklich doll in Beeren verliebt bin, hab ich euch ja schon im letzten Jahr erzählt. Für mich ist der Sommer eine Dauerparty was das Obstessen angeht. Man muss nix schälen, rumschnippeln und es kleckert auch nichts weil zu saftig etc.. Man kann die ganze Zeit naschen. Und naschen. Und naschen. Und das Beste daran: Man kann das ganz ohne schlechtes Gewissen tun. Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren und Blaubeeren in Hülle und Fülle. Ein Traum! Seit letztem Jahr haben es mir ja die Brombeeren ganz schwer angetan – hier nochmal der Link zur Brombeertarte – aber bis dahin ist es ja noch ein Weilchen hin. Bis dahin vertröste ich mir die Zeit mit Blaubeeren. Die finde ich in diesem Jahr mindestens genauso lecker. Was ich in diesem Jahr, bzw. seitdem ich schwanger bin, noch viel leckerer finde, sind Kohlenhydrate. In jeglicher Form. Am liebsten als Kuchen. Gerne auch schon zum Frühstück. Müsli allein reicht nur selten. Auch Porridge ist eher eine Zwischenmahlzeit. Am liebsten würde ich jeden Morgen Kuchen essen. Geht aber schlecht… immerhin werde ich wahrscheinlich genug damit zu tun haben die Babypfunde runterzubekommen, da brauch ich nicht noch Kuchenpfunde. (…obwohl, so Zwillinge sind doch bestimmt so anstrengend, dass die Kilos von alleine purzeln, oder? Aber soll man sich DAS wünschen? Das es anstrengend wird nur damit man schnell seine alte Figur wieder hat? Ist das nicht ein Eigentor? Ist die Frage: Was zum Teufel ist schlimmer???)

Na egal – auf jeden Fall brauch ich morgens irgendwas, das süß ist und satt macht. Und bitte wie toll ist es, morgens mit einem (koffeinfreien) Milchkaffee, einer Zeitschrift und einem Muffin (…natürlich der Rest vom Sonntagskaffee) am Frühstückstisch zu sitzen und den Moment zu geniessen? Da ist doch so ein Wochenstart nur noch halb so schlimm, findet ihr nicht? Also: Dann wisst ihr ja was ihr Sonntag vorhabt – Muffins backen und euch am Sonntagabend schon auf Montagmorgen freuen. Und weg ist der Montag-Morgen-Blues – HA!

Hier das Rezept (aus der Sweet Paul 3/2013)

Für 7 große Muffins bracht ihr:
3 EL Honig
120g + 2EL Zucker
250g weiche Butter
2 Eier
300g Mehl
120g gelbes Maismehl (hatte ich nicht da, ich hab einfach Roggenmehl genommen, damit werden die Muffins schon herzhaft)
2 TL Backpulver
120ml Milch
350g Blaubeeren
Backpapier

Den Backofen auf 190 Grad vorheizen.
Die Muffinform auf ein Backblech stellen. Backpapier in 7-10cm große Streifen schneiden und die Muffinform damit auslegen (Papier sollte über den Rand hinausragen). Butter, 120g Zucker und Honig in eine Schüssel geben und ca. 3 Minuten mit dem Handrührgerät schaumig schlagen. Eier zugeben und eine weitere Minute schlagen. Mehl und Backpulver vermischen und zu der Buttermischung geben. Alles vermischen. Die Milch langsam über die Mischung gießen und gründlich vermischen. Die Blaubeeren unterheben. Den Teig gleichmäßig in die Form füllen, die Oberfläche der Muffins mit kaltem Wasser bepinseln und einen halben TL Zucker über jedes Förmchen verteilen. Für ca. 30 Minuten in den Ofen oder bis die Muffins goldbraun und gar sind (Stäbchenprobe!). 5 Minuten abkühlen lassen und aus der Form lösen (vorsichtig!) – etwas Küchenband um jeden Muffin wickeln um das Backpapier zu fixieren (muss man aber nicht) – und servieren!

*Mohltied*

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In Hamburg, meiner Perle, gibt es viele kleine Perlen, die es zu entdecken lohnt. Von High-Life in Tüten bis hin zu ruhigen Ecken ist alles dabei. Und hier zeige ich euch meine persönlichen Lieblingsplätze. Los geht’s mit der Perle Nummer 1: dem Café Canale in Winterhude – bitte unbedingt besuchen!
Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Entdecken!

Perle Nummer 1: Café Canale

Venedig? Fast. Eher Venedig in Hamburg-Winterhude. Dieses Café einmalig ist. Zumindest in Hamburg. Dieses Café ist nicht nur ein normales Café, in dem es – nebenbei bemerkt – superleckeren Streuselkuchen gibt. Die können mehr. Superleckeren Streuselkuchen auf dem Wasser zum Beispiel. Hä? Genau so. Solltet ihr jemals mit einem Kanu, Ruderboot, Tretboot, etc. eine Tour auf der Alster machen: Bitte tut euch den Gefallen und fahrt in den Mühlenkampkanal (bzw. im Poelchaukamp 7). Macht halt an der Fahne, bimmelt an der Glocke und bestellt euch irgendwas (Café, Kuchen, Croissants, Kaltgetränke…irgendwas eben) und pütschert dann weiter und geniesst den Tag.

Ernsthaft: Es gibt nichts Schöneres, als auf dem Wasser „Fofftein“ zu machen und ein Picknick zu geniessen. Ok, bei schönem Wetter müsst ihr euch beeilen, daß ihr noch ein Wassergefährt abbekommt und Wartezeiten am „Ship In“ sind einzukalkulieren – aber wer hier Streß macht, ist selber Schuld. Also: Rein ins Kanu/Kajak/Ruder- oder Tretboot und ahoi!

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Die Rhabarbersaison ist eigentlich vorbei, aber dennoch gibt es hier und da noch die allerletzten Stangen…zumindest auf dem Goldbekmarkt…
Und weil ich es auch in diesem Jahr mal wieder nicht geschafft habe Rhabarbergrütze zu machen, muss also die Last Minute Variante her, die sich zum Glück auch ein bisschen länger hält als die Grütze: Eins-A-Rhabarbermarmelade! Und wenn ihr mich fragt, ist es a) super vielfältig einsetzbar ob zum Frühstück oder Abendbrot und b) auch mal ein super Alternative für Feigensenf, Chutney und was man noch so alles zu Ziegenkäse servieren kann. Hach ja, ich komm schon wieder in’s schwärmen. Wollt ihr nachkochen? Dann hier das Rezept! Viel Spaß!

Für ca 4 Gläser:

700g Rhabarber
300g Gelierzucker (2:1)
1 Schuss Holunderblütensirup

Rhabarber putzen, schälen und in Stücke schneiden. 500g Rhabarber abwiegen und mit Gelierzucker in einem großen Topf verrühren. Den Holunderblütensirup zugießen und unter Rühren für ca. 4-5 Minuten sprudelnd kochen lassen. Jetzt die Gläser heiß ausspülen (aber zwischendurch rühren nicht vergessen), dann die Marmelade sofort bis zum Rand in die Gläser füllen, verschließen, auf den Kopf stellen und auskühlen lassen.

*Mohltied*

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Seid ihr auch so im WM Fieber? Ich dachte ja erst: „Komisch, mich packt die WM dieses Jahr so gar nicht, wie doof – dabei schaue ich WM’s und EM’s total gerne…“ – aber dann irgendwie schon. Von Tag zu Tag kam ich mehr in Fussballstimmung und irgendwie haben wir bisher so gut wie jedes Spiel gesehen… bis auf die 3:00 Spiele… ganz so Fussballverrückt bin ich dann doch noch nicht.
Aber kennt ihr das? Ihr wollt noch schnell was vorbereiten, vielleicht mal nicht nur Knabberzeug auf’m Tisch stehen haben, habt aber nicht viel Zeit (wer hat das schon beim 18-Uhr-Spiel…)? Dann muss ne schnelle Nummer her, aber bitte megalecker und gerne was für ohne Messer & Gabel. Nervt ja nur, kann man auch gar nicht so richtig essen beim Schauen.
Mir ging es genauso beim Deutschlandspiel und ich habe mich für die quick & dirty Variante entschieden: Mango-Quesadillas! Die gibts nicht oft, weil die reinste Kalorienbombe – aber die sind so megalecker, dass ich das Rezept alle Jubeljahre rauskrame und mich dann so irre freue sie machen zu können, da fallen für mich Weihnachten und Geburtstag zusammen – und passen zum Fussi schauen wie die Faust auf’s Auge. Und wisst ihr was? Natürlich waren die ratzfatz weg… und ich musste für’s Fotografieren nochmal Neue machen. PENG sag ich nur – nochmal Weihnachten und Geburtstag!

Ihr wollt auch? Hier ist das Rezept:

2 Tomaten
1 Mango
1 Ei
150g Cheddar
150g Frischkäse
200 Krabben
8 Tortillas
Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer

Den Ofen auf 200g vorheizen. Den Cheddar reiben und in eine große Schüssel geben. Tomaten und Mango schälen, entkernen (auch die Tomaten, sonst wird es zu wässrig) und in feine Würfel schneiden. Beides in die Schüssel zum geriebenen Cheddar geben. Den Frischkäse und die Krabben ebenfalls in die Schüssel geben. Das Ei trennen und das Eigelb ebenfalls in die Schüssel. Alles gut verrühren, dann mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer würzen.
4 Tortillas auslegen und mit der Mango-Käse-Füllung bestreichen, dabei einen Rand von ca. 2cm freilassen. Diesen mit dem Eiweiß einpinseln und mit jeweils einem weiteren (unbelegten) Tortilla bedecken, am besten mit einem Teller kurz beschweren und andrücken. Teller wegnehmen, alles in den Ofen und ca. 10 Minuten backen bis die Tortillas knusprig und leicht braun sind. Aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen, in Stücke schneiden und servieren.

P.S. Die Quesadillas kann man übrigens auch ganz hervorragend grillen!

Und nu‘ heisst es: Weiter Daumen drücken und natürlich: *Mohltied*

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Achtung, hier kommt ein kleiner Überraschungspost für meine beiden lieben Freundinnen Kim und Caro – etwas verspätet, aber dafür umso herzlicher.
Beide hatten nämlich am Samstag Geburtstag… aber keine der beiden war bereit sich am Samstag feiern zu lassen. Die Eine verzog sich an die Ostsee und die Andere zog es vor krank das Bett zu hüten. Und den Geburtstagskuchen? Tja, den haben wir jetzt eben alleine aufgefuttert. Und ich kann sagen: ihr habt wirklich was verpasst. Klingt nach unaufgeregtem Erdbeerkuchen, ist aber durch die Karamellsauce (das Rezept gibt es hier) der absolute Hammer.

Also ihr beiden: Happy Birthday – ich wünsche euch beiden alles Glück der Welt und dass ihr ein Bomben-Jahr vor euch habt! ich bin sehr froh euch als meine Freunde zu haben und freue mich wenn wir das Geburtstagskuchenessen bald nachholen können!

Für alle Anderen, hier das Rezept:
120g Butter
120g Zucker
4 Eier
60ml Zitronensaft
Abrieb einer Zitrone
240g Mehl
60g gemahlene Mandeln
2TL Backpulver

250g Schlagsahne
750g Erdbeeren

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Butter und Zucker schaumig schlagen, die Eier nach und nach zugeben und jeweils gründlich unterrühren. Zitronensaft und -schale untermischen. Das Mehl mit den gemahlenen Mandeln und dem Backpulver zugeben, gründlich vermischen. Den Teig in eine mittelgroße gefettete Form füllen und ab in den Ofen damit für ca. 45 Minuten (bis der Teig goldbraun ist). Evtl. nachträglich den Kuchen mit einer Gabel mehrfach einpieksen und mit Zitronensaft übergießen. Sobald der Kuchen komplett ausgekühlt ist, die geschlagene Sahne und die Erdbeeren daraufgehen und mit der Karamellsauce beträufeln oder auch begiessen!

Happy Birthday und *Mohltied*

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Wer das Glück hat in Hamburg zu arbeiten, hat mittags wirklich die Qual der Wahl: vom Veggie Take Away bis hin zur Currywurst ist wirklich alles dabei. Wer, wie ich, im Speckgürtel von Hamburg arbeitet, kann sich zwischen dem goldenen M, der Dönerbude, dem obligatorischen Italiener und einem Bäcker entscheiden. Wow. Alternative: selber kochen. Aber ehrlich? Im Sommer habe ich meistens etwas anderes zu tun, als abends in der Küche zu stehen und mir mein Mittag für den nächsten Tag vorzubereiten.
Und so genieße ich es wirklich jedes Mal an einem freien Tag mir das Mittagsangebot rund um den Mühlenkamp (und darüber hinaus) anzuschauen. Mein heißer Tip für den Mittagstisch in Winterhude: Das Casino Kampnagel. Nicht nur am Abend ein leckeres Highlight, auch mittags ist die Kantine der Knüller! Von Veggie bis zum Burger bekommt ihr hier alles, was das Herz begehrt. Mit dem typischen Kantinen-Charakter, macht das Mittagsangebot in der Kantine seinem Namen alle Ehre. Aber auch wenn das Schlange stehen etwas von Kantine hat, ist das täglich wechselnde und vielfältige Angebot längst nicht mehr mit dem zu vergleichen was eine typische Kantine zu bieten hat.

Achso – Mittagstisch gibt es zu humanen Preisen von 11:30 bis 15 Uhr auf dem Kampnagel-Gelände (Jarrestraße 20). Höchste Zeit also – ich muss los!

Wo geht ihr denn am liebsten Mittags essen? Habt ihr einen Tip?

*Mohltied*

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