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Archiv für den Monat November 2013

Titel-Möhre-Fenchel-Suppe
Im Moment träume ich vom Urlaub. Am Dienstag gab es ja die unwiderstehliche Mango-Ingwer-Suppe, die mich in die Südsee träumen ließ… aber jetzt träume ich vom Winter-Weihnachtsshopping. Am liebsten irgendwo da, wo es gemütlich ist. London und New York sind mir zu laut und zu weit weg. Ich stelle mir eher etwas Beschaulicheres vor. Stockholm, Oslo oder Kopenhagen wären doch nett. Ich kenn keine der drei Städte, geschweige denn, dass ich zu Weihnachten schon einmal dort war. Also habe ich in Sachen Skandinavien dringend Nachholbedarf.
Und dann ist mir der mare-Bildband „Island“ in die Hände gefallen. Ok, die zeigen nicht wirklich die Shoppingmöglichkeiten der Insel, aber wirklich schöne Bilder des Landes und der Menschen. Und die Bilder sehen so hübsch aus, dass ich am liebsten sofort meinen Koffer packen würde. Ich würde glatt nach dem Weihnachtsshopping ein paar Tage dran hängen und die Polarlichter, Menschen, Tiere, Wasser, Eis und noch so viel mehr anschauen. Ob ich Frostködel so viel Eis und Schnee und Kälte aushalten würde? Im Zweifel kann man sich ja mit einer heißen Suppe wieder aufwärmen. Apropos: was haltet ihr von einer Möhren-Fenchel-Suppe mit altem Balsamico? Sehr zu empfehlen! Ganz leicht süß mit der frischen Fenchelnote und irgendwie würzig. Lecker.

Habt ihr Pläne für’s Weihnachtsshopping? Und wie verbringt ihr eigentlich die Vorweihnachtszeit?
Es sind ja nur noch 2 Wochen bis zum 1. Advent… Zeit also um die ersten Vorbereitungen zu treffen. Für alle, die Stollen in diesem Jahr selber machen wollen: Spätestens Montag müsst ihr ran – der muss 2 Wochen durchziehen!

So, hier nun aber das Rezept für meine persönliche Island-Suppe, für 4 Portionen:

2 EL Olivenöl
1 große Zwiebel
1 große Kartoffel
1/2 Fenchelknolle
5 Karotten
1l Hühnerbrühe
120g Sahne
Salz, Zucker, Pfeffer, Balsamico

Das Gemüse schälen und hacken. Das öl in einem Topf erhitzen, Gemüse hinzugeben und etwas zuckern und anbraten bis das gesamte Gemüse weich ist. Die Brühe hinzugeben und 20 Minuten köcheln. Mit dem Pürierstab cremig pürieren, die Sahne unterrühren. Falls die Suppe zu dickflüssig ist, etwas Brühe zum Verlängern verwenden. In Schalen oder tiefen Tellern anrichten, mit altem Balsamico servieren.

*Mohltied*

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Titel-Süßkartoffel-Suppe
Kennt ihr das? Nach einem anstrengenden und doofen Tag braucht man etwas Süßes und Warmes im Bauch. Und für die Seele. Kaiserschmarrn zum Beispiel. Oder Reibekuchen mit Apfelmus. Oder eine Suppe, die das Herz erwärmt und den blöden Tag vergessen lässt.
Ich hatte heute einen extrem doofen Tag und brauche heute einen Seelenschmeichler. Weil Kaiserschmarrn flach fällt (zu aufwendig) und auch Reibekuchen mir heute zu anstrengend sind – und weil natürlich Suppenwoche ist – habe ich mich für eine Süßkartoffelsuppe entschieden. Das Rezept habe ich in der letzten „Sweet Paul“ entdeckt und kann sie jedem an’s Herz legen. Normalerweise mag ich keine Kartoffelsuppen, die sind mir meistens zu langweilig. Aber diese hier ist toll. Die ist warm, leicht süßlich und perfekt für „Wär-ich-mal-lieber-im-Bett-geblieben“-Tage, denn sie vertreibt den ollen Tag im Nu. Und wenn ich mir den hübschen Kupfertopf anschaue (der eigentlich ein für Fondue bestimmt ist), in dem ich meine Suppe serviere, steigt auch meine Laune wieder!

So, und jetzt schnell was kochen, dann ab auf die Couch und nur noch mit schönen Dingen beschäftigen. Den vielen Zeitschriften auf unserem neuen Couchtisch zum Beispiel.

Wie war euer Tag? Und womit vertreibt ihr die bösen Alltagsgeister?

Hier das Rezept für 4 Portionen:
1 Zwiebel
4 große Süßkartoffeln
3 große Karotten
2 EL Olivenöl
1l Gemüsebrühe
200g Sahne
1 Prise getrocknete Chili
Salz, Pfeffer, Rosmarin

Zwiebeln, Süßkartoffeln und Karotten schälen und klein schneiden und in einem großen Topf mir Öl bei mittlerer Hitze anbraten. Die Brühe zugeben und zum Kochen bringen. Bei mittlerer Hitze ca. 25 Minuten kochen, bis das Gemüse weich ist. Die Suppe pürieren und die Sahne zugeben.
Umrühren und ein weiteres Mal zum Kochen bringen. Mit Chili, Salz und Pfeffer abschmecken und mit dem Thymian garnieren.

*Mohltied*

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Titel-Mango-Ingwer-Suppe
Tag 2 in der Suppenwoche!
Gestern gab es ja bereits den oberleckeren Kürbis-Kartoffel-Eintopf. Aber sind eure Töpfe auch schon leer? Meiner ist blitzeblank ausgeschleckt (wie befürchtet) – und deswegen muss Nachschub her. Also: Ran an den Herd! Und weil mir heute so nach Süßem ist, gibt es heute eine superschnelle Mango-Ingwer-Suppe. Die schmeckt so lecker nach Urlaub und macht so warm, dass man glatt den Bikini wieder rausholt. Wem das noch nicht genug Urlaubsfeeling im November ist, der kann ja noch ein paar Muscheln, Scampi oder Krabben in die Suppe geben, die Samba-Platte einschmeißen und sich dann gemütlich mit dem nächsten Urlaub beschäftigen.

Apropos Urlaub: Wisst ihr schon wo euer nächster Urlaub hingeht? Wir werden vielleicht nach Acapulco zum Tauchen fahren. Irgendwelche Erfahrungen und Tipps, die man auf jeden Fall mitnehmen muss (außer den Stop-Over in New York City)?

Viel Spaß beim Nachkochen und Arriba!

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Für 4 Portionen:
3 Zwiebeln
1 Stück Ingwer
2 reife Mangos
2 EL Butter
1 Dose Kokosmilch
200ml Hühnerbrühe
Salz, Cayennepfeffer, Safranpulver
wer mag: Krabben, Krebsfleisch, Scampi oder gebratene Venusmuscheln

Die Zwiebeln schälen und fein würfeln, den Ingwer ebenfalls schälen und reiben. Die Mangos schälen, das Fruchtfleisch vom Kern schneiden und grob würfeln.
Butter in einem Topf heiß werden lassen und die Zwiebeln darin dünsten, Ingwer und Mango dazugeben und bei kleiner Hitze 10 Minuten dünsten. Die Kokosmilch zugießen und alles mit dem Stabmixer pürieren. Die Hühnerbrühe ebenfalls zugießen und aufkochen. Die Suppe mit Salz, Pfeffer und Safran abschmecken. Zum Schluss euer Topping nach Wahl zugeben und servieren.

*Mohltied*

Titel-Kartoffel-Kuerbis-Gulasch
Ich habe es vor einiger Zeit schon angekündigt: Ich liiiiiiiiiiebe Suppen. Ich kann nicht genug von Ihnen bekommen. Und es ist wirklich schlimm mit Ihnen. Kaum hat man sie fertig gekocht um sie zu einem späteren Zeitpunkt zu servieren, geht man ständig an den (warmen bis lauwarmen) Topf um noch mal schnell einen Löffel zu nehmen. Und ist dann endlich Essenszeit, ist die Hälfte bereits vernascht und statt des einen Tellers, isst man plötzlich 2, 3, 4,….. und – schwupps – ist die Suppe alle und man muss neu kochen… und alles fängt von vorne an.
Kommt euch das bekannt vor? Oder bin nur ich so gierig nach Suppen und Eintöpfen?

Aus aktuellem Anlass, also, habe ich beschlossen: Diese Woche ist eine Suppenwoche. Jeden Tag eine Andere. Eine, mit der man es sich richtig gemütlich machen kann. Die so lecker ist, dass man am liebsten in den Topf kriechen will. Eine, die richtig schön den Bauch wärmt. Und kalte Hände und Füße. Eine, die auch die Seele wärmt.
Den Anfang macht bei mir der Kürbis-Kartoffel-Eintopf. Besonders lecker mit Thymian-Schmand-Häubchen obendrauf.

Macht ihr mit? Und welches ist denn eure Lieblingssuppe?

Ich wünsch euch viel Spaß beim Kochen und ganz viele leckere und gemütliche Herbst-Abende.

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Für 6 Portionen:
1 kg Muskat- oder Hokkaidokürbis (ich musste dieses Mal auf einen Butternutkürbis ausweichen und geht auch)
1 kg Kartoffeln
2 Zwiebeln
3 Stangen Staudensellerie
2 EL Butter
750ml milde Gemüsebrühe (ich verwende immer die von Alnatura)
150ml trockener Weißwein
Salz, Pfeffer, frisch geriebene Muskatnuss
1/2 Bund Thymian
150g Schmand
6 EL Meerrettich
6 EL Senf

Kartoffeln und ggf. den Kürbis schälen, waschen. Die Zwiebeln abziehen, alles in 2cm große Würfel schneiden. Sellerie putzen, waschen, fein würfeln.
Die Butter in einem Topf erhitzen, Gemüse andünsten. Die Brühe und den Wein angießen, mit Salz und Pfeffer würden und zugedeckt ca. 30 Minuten köcheln lassen. Den Thymian waschen, trockenschütteln und die Blättchen abzupfen und hacken. Schmand, Meerrettich und Senf verrühren.
Nach Ablauf der Garzeit gehackten Thymian in das Gemüsegulasch rühren, mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Mit einem Klacks Senfcreme servieren.

*Mohltied*