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Archiv für den Monat September 2013

Titel_Stachelbeerbaiser
Seit diesem Sommer kann ich gar nicht genug von Beeren bekommen. Jedes Beeren-Rezept, dass mir unter die Finger kommt, wird ausprobiert. Himbeeren, Blaubeeren, Stachelbeeren in grün und in blau, Brombeeren, Johannisbeeren in schwarz und in rot,… Zum Glück gibt es zur Zeit so viele Geburtstagskinder, die in diesem Jahr alle einen Kuchen bekommen. Natürlich mit Kerze und allem Drum und Dran.
Es ist schon eine Weile her, da hatte die liebe Antje Geburtstag, die ich euch bald etwas genauer vorstellen werde. Nur schon einmal soviel: Antje ist Illustratorin und Grafik-Designerin und hat die hübschen Illustrationen für meine Kategorien entworfen. (Und sie macht noch soviel mehr schöne Dinge… aber dazu später mehr sobald mich Antje in ihre Küche gelassen hat).
Natürlich stand also auch auf Antjes Geburtstags-Tisch ein Kuchen, in diesem Fall ein Stachelbeer-Baiser-Kuchen. Ganz fluffig der Teig mit herrlicher süß-saurer Note, dazu die Baiserhaube, die erst knackig und dann so schaumig-süß wird…yum… Sehr zu empfehlen als Geburtstagskuchen, denn mit der lustigem Baiser-Haube macht dieser Kuchen richtig was her! Ob als Kuchen in groß oder als Muffin in klein – beides sieht super aus und so gut, dass der Kuchen binnen kürzester Zeit weg war. Und auch die Muffins waren ratzfatz weg… aber seht selbst. Viel Spaß beim Nachbacken!

Hier das Rezept
(Wie ihr unten auf dem Foto sehen könnt, ist der Kuchen urspünglich als Blechkuchen gedacht. Weil ich aber einen runden Kuchen hübscher fand, habe ich einfach eine Springform genommen. Geht auch, evtl. muss der Kuchen dann nur etwas länger backen. Deshalb: Teigprobe!)

1kg Stachelbeeren (ich habe den Kuchen Anfang August gemacht, da gab es noch Stachelbeeren, es gehen aber alle anderen Beeren!)
5 Eier
200g weiche Butter
400g Zucker
100g Polenta
100g gemahlene Mandeln
Salz
1 Päckchen Backpulver
4 EL Zitronensaft
7 EL Milch

Den Backofen auf 180 Grad (Umluft 160 Grad) vorheizen. Stachelbeeren waschen und putzen (Stiel- und Blütenansatz herausschneiden). Die Eier trennen und das Eiweiß kalt stellen. Butter und 200g Zucker mit dem Handrührer oder der Küchenmaschine cremig rühren (Ich möchte an dieser Stelle sagen: Kauft euch eine Küchenmaschine. Sie ist schweineteuer, aber es lohnt sich! Und ich liebe meine K von Kenwood!!!!).Eigelb einzeln unterrühren. Polenta, Mehl, Mandeln, Salz und Backpulver mischen. Mehlmischung, 3EL Zitronensaft und Milch nach und nach unter die Buttermischung rühren. DEn Teig in eine gefettet und bemehlte Springform geben und glatt streichen. Die Stachelbeeren darauf verteilen. Ab in den ofen und 30-40 Minuten backen.
Eiweiß und Salz steif schlagen, restlichen Zucker einrieseln lassen und weiterschlagen, bis er sich aufgelöst hat. Restlichen Zitronensaft unterrühren. Kuchen aus dem Ofen nehmen, und die Eiweißmasse wellenartig mit einem Löffel auf dem Kuchen verteilen, dann den Kuchen weitere 20 Minuten auf der unteren Schiene bei gleicher Temperatur fertig backen (Teilgprobe!).
Den Kuchen abkühlen lassen, in Stücke schneiden und am besten noch am gleichen Tag servieren (aber keine Angst, der geht eh weg!)

*Mohltied*

P.S. Grüne Stachelbeeren sind saurer als die roten, deshalb in diesem Fall etwas mehr Zucker dazugeben… es sei denn ihr mögt es sauer.

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Titel_Tomatensuppe1
Und schwupps ist er da, der Herbst. Während ich noch ein bisschen wehmütig auf die Bilder aus meinem letzten Post schaue und mich an die schöne Kanutour erinnere, ist es draußen kalt und naß und statt kalten Sommergetränken gibt es Tee und abends eine gemütliche Wolldecke. Da mir jedoch inzwischen so gut wie den ganzen Tag kalt ist (ja, ich bin ’ne Frostbeule) und ich ja schlecht tagsüber mit Wolldecke rumlaufen kann, gibt es bei mir Mittags bevorzugt Suppe. In allen Variationen. Weil sie so schön wärmt. Und lecker ist. Und auch noch einfach vorzubereiten. Fazit: ich bin ein frostbeulender Suppenkasper. Und in den kommenden Wochen werde ich euch mit Suppen terrorisieren. Ich hab nämlich ganz viele Lieblingssuppen. So viele, dass ich sie meist gar nicht alle kochen kann in einem Jahr. Aber wer weiß – vielleicht schaffe ich es ja in diesem Jahr, vielleicht hilft ja dieser Blog? Vielleicht machen wir einfach gemeinsam eine Suppen-Challenge?

Den Anfang macht die leckerste Tomatensuppe aller Zeiten. Und versprochen: Die ist so einfach zu machen und so lecker, da kann man ruhig ein bisschen mehr von machen und ein paar Tage von futtern. Und großes Ehrenwort: Die heizt richtig ein und sagt den kalten Füßen den Kampf an. Attacke!

P.S. …mindenstens genau so hot wie die Suppe: Big Apple Red von O.P.I. ist seit langem mein absoluter Favorite!

Hier das Rezept für 4 Portionen:

500g reife Tomaten
4 Schalotten
2 EL Olivenöl
2 EL Tomatenmark
2TL Gemüsebrühe
10 schwarze Oliven
1 Handvoll Basilikum
4 TL Kapern
1 Chilischote
Salz, Pfeffer, Zucker

Die Tomaten vom Stielansatz befreien, in 1/4 schneiden. Die Schalotten schälen, hacken und in heißem Öl andünsten. Tomaten kurz mitdünsten. Das Tomatenmark kurz unterrühren, dann mit 400ml Wasser und Brühe anrühren. Ca. 20 Minuten köcheln.
Die Oliven grob und die Chilischote fein hacken, Basilikum waschen und hacken. Die Suppe pürieren, Basilikum einrühren und mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Mit Kapern und Oliven bestreuen – und servieren.

*Mohltied*

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Titel_Pflaumenkuchen
Im August jagte bei uns ein Geburtstag den nächsten. Wie toll, oder? Dann kann ich endlich all die leckeren Kuchen backen, die mir ständig über den Weg laufen. Und es lässt sich auch noch so wunderbar draussen feiern bei dem tollen Sommer, den wir haben. Da wird glatt jeder Tag zum Feier-Tag!

Letzte Woche hatten wir einen ganz besonderen Geburtstag zu feiern: Den von meinem Mann, nämlich. Und weil er sich einen saisonalen Kuchen gewünscht hat, hab ich ihm einen Pflaumenkuchen gebacken. Mit Olivenöl und Walnüssen. Und dazu gab es eine Kanutour im wunderschönen Hamburger Norden. Das liebe ich so an meiner Heimatstadt: Es ist überall Wasser und man kann sich durch fast ganz Hamburg auf dem Wasser bewegen. So eben auch durch Ohlsdorf/Alsterdorf/Poppenbüttel, etc. Zuletzt war ich dort auf dem Wasser als kleines Kind und hab mich am Ende gefragt: Warum eigentlich hab ich diesen schönen Stadtteil seit 20 Jahren links liegen lassen? Für alle, die die letzen Sonnenstrahlen noch ausnutzen wollen und auch eine Kanutour durch den Norden Hamburgs machen wollen: Kanus, Tretboote, usw. kann man hier mieten. Am besten fahrt ihr dann nach oben Richtung Hummelsbüttel. Dort ist es so herrlich ruhig und man kann in Ruhe fast überall ein Picknick auf dem Wasser machen (nur vor den Enten muss man sich in Acht nehmen, die haben es auf alles Essbare abgesehen…). Sportliche fahren runter Richtung Eppendorf, müssen allerdings das Boot über die Schleuse tragen (nur mit Kanu oder Kajak möglich, ich hab noch nie gesehen, dass jemand ein Tretboot trägt… geht das überhaupt?). Kleiner Tipp: Nehmt euch doch einen Kaffee aus dem hübschen „Kaffeehaus“ mit. Das Café ist so schön, dass man am liebsten da bleiben würde und es gibt leckeren Kuchen zum Mitnehmen. Und feiern kann man da auch ganz hervorragend! Schaut doch mal vorbei!

In diesem Sinne an alle Sommer-Geburtstagskinder: Habt einen tollen Tag und einen noch viel tolleren Geburtstagskuchen…vielleicht backt euch ja jemand diesen tollen Pflaumenkuchen…oder habt ihr schon euren Lieblings-Geburtstags-Kuchen, der auf keinen Fall fehlen darf?

(P.S. Meiner ist ein Gemisch aus Sahne, Pfirsichen und Schoko-Crossies auf einem Rührteig, oder in der Version 2.0. auf einem Keksteig… eine Erinnerng aus Kindertagen, an den kommt so gut wie nix ran. Ist ja auch von meiner Mama. Ist ja klar.)

Hier das Rezept für den Kuchen:
1 Bio-Orange
3 Eier
300g Zucker
150ml Olivenöl
150ml Milch
1/2 TL gemahlener Zimt
Salz
325g Dinkelmehl (Type 630)
3TL Backpulver
500g Pflaumen oder Zwetschen
1 Handvoll Walnüsse, Mandeln, Haselnüsse (was ihr am liebsten mögt)

Den Backofen auf 180 Grad (Umluft 160 Grad) vorheizen.
Die Orange abspülen, trocken tupfen, die Schale fein abreiben und den Saft auspressen. Eier und Zucker ca. drei Minuten schaumig schlagen. Das Olivenöl, Milch, Orangenschale und -saft, Zimt sowie eine Prise Salz zur Ei-Zucker-Mischung geben und gut verrühren. Den Teig in eine gefettete Springform geben und im vorgeheizten Backofen auf der unteren Schiene etwa 45-50 Minuten backen. Am besten zwischendurch eine Teigprobe machen (bei meinem Backofen hat das Backen etwas länger gedauert, ihr müsst also keine Angst haben, dass der Kuchen zu trocken wird).
Inzwischen die Pflaumen waschen, halbieren und entsteinen. Nach etwas 15 Minten Backzeit die Pflaumen und die Nüsse auf dem Teig verteilen, Pflaumen ggf. etwas eindrücken. Dann den Kuchen fertig backen, evtl. mit einem Bogen Backpapier abdecken, damit er nicht zu dunkel wird.
herausnehmen, abkühlen lassen. Wer mag serviert dazu Zimt-Sahne.

*Mohltied*

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Credit: www.das-kaffeehaus-hamburg.de