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Archiv für den Monat Juli 2013

Titel_Beerentarte

Das ich verrückt nach Süßem bin, wißt ihr ja bereits. Das es gerne schnell und einfach gehen darf, auch. Und das es dazu noch fantastisch schmecken muss, versteht sich von selbst. Dazu die Frage: Was wäre ein Sonntag ohne einen Kuchen?!? Eben.
Und so war es vorletzten Sonntag an der Zeit mal eben kurz eine Tarte zu machen, die nach Sommer schmeckt. In diesem Fall schmeckte mein Sommer-Sonntag nach Beeren.

Man soll sich ja nicht selbst loben, aber in diesem Fall muss ich das einfach mal tun: so easy und lecker habe ich lange nicht mehr gebacken (ja, noch einacher als ohnehin schon!) und bei jedem Bissen kam mir ein „yumm…“ und „mmmhh“ über die Lippen. Hand auf’s Herz: Ich musste mich beim Fotografieren zusammenreissen nicht die ganze Tarte alleine aufzufuttern. Glaubt ihr nicht? Probiert es selbst! Happy Sunday!

Hier das Rezept:

180g Mehl (mir ist das Mehl ausgegangen und musste auf Sojamehl ausweichen. Hammer! Der Boden wurde total würzig!)
60g gemahlene Mandeln
1/2 TL Salz
3 EL Zucker
60g Butter, in Stücken
1-2 EL eiskaltes Wasser
1 kg Früchte (Mein Mischverhältnis: je 250g Him- und Blaubeeren, 500g Erdbeeren)

Mehl, Mandeln, Salz, 1EL Zucker und Butter in eine große Schüssel geben und mit den Händern zu einer krümeligen Masse verkneten. Das Wasser nach und nach zugeben und zügig in den Teig einarbeiten. Die Tarteform fetten, den Teig hineinpressen und für eine Stunde in den Kühlschrank stellen. Den Ofen auf 190 Grad vorheizen. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen, ab in den Ofen und ca. 15 Minuten goldbraun backen (falls der Teig zu dunkel wird, Backpapier darüber legen). Herausnehmen und abkühlen lassen. Erdbeeren grob in Scheiben schneiden. Blaubeeren und 2 EL Zucker im Topf erhitzen, aufpassen dass die Beeren nicht zu matschig werden. Herd ausstellen, jetzt die Himbeeren und die Erdbeeren unterrühren, sodass sie sich leicht erwärmen. Die Beerenmasse in die Tarteform füllen und ab auf den Tisch damit.
Kaffee dazu….yum….

*Mohltied*

Stück_KaffeeKaffeeangefutterMakingOfGabelTeller-leer

 

Titel_Eistuete
Endlich Sommer! Also, so richtig. Und was gibt es da besseres, als den ganzen Tag Eis zu essen. Natürlich selbst gemacht. Beim Selbermachen kann ich mich nie für nur eine Sorte entscheiden. Deswegen habe ich einfach drei gemacht. Zugegeben, es ist etwas aufwendiger als nur eine Sorte – aber trotzdem easy und klingt anstrengender als es ist. Und das Ergebnis ist sensationell lecker.

Bevor ihr euch aber die Mühe macht und alle drei Sorte ausprobiert: Mein Favorit ist das Pistazieneis. Fruchteis ist nicht so meins und Sorbet schon gar nicht – daher fand ich dir rote Mitte zum Anschauen hübsch aber überlass das Essen gerne den anderen. Allen Fruchtsorbet-Fanatikern, wird dieses Rezept eine wahre Freude sein. Und über den Klassiker Vanille müssen wir ja wohl nicht sprechen… der geht immer.

Hier das Rezept:

Für das Pistazieneis: 150g grüne Pistazien 100g Zucker 200 ml Milch
Für das Erdbeereis: 150g Erdbeeren 2 Eier 1 Prise Salz
Für das Vanilleeis: 1 Vanilleschote 200ml Milch

Außderdem: 400ml Sahne (Nein, nicht den Cremefine-Sahneersatz!)

Eine Kastenform mit Klarsichtfolie auslegen. Pistazien mit 2 EL Zucker im kleinhäckseln, mit 200ml Milch aufkochen. Topf vom Herd nehmen, abkühlen lassen und durch ein feines Sieb gießen.
Vanilleschote aufschlitzen, Mark herauskratzen und alles zusammen mit 200ml Milch aufkochen und 5 Minuten köcheln lassen. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
Topf mit Wasser aufstetzen, einmal aufkochen. In der Zwischenzeit die Erdbeeren mit 2EL Zucker im Mixer pürieren. Eier in einer Metallschüssel aufschlagen, Salz und den restlichen Zucker dazugeben. Die Schüssel in ein leicht kochendes Wasserbad stellen und Eimasse kräftig zu einer leicht cremigen Masse aufschlagen (am besten mit einem Handrührgerät, geht aber auch per Hand). Abkühlen lassen.
Die Sahne steif schlagen. Jeweils ein Drittel davon unter die Pistazienmilch, das Erdbeerpüree und die Eiercreme mischen. Die Sahne-Eiercreme auf dem Boden der Form verteilen und ca. 30 Minuten im Gefrierfach fest werden lassen.
Dann die Erdbeermasse oben drauf geben und wieder ca. 30-40 Minuten anfrieferen lassen. Zum Schluss die Pistazie daraufgeben und über Nacht in’s Gefrierfach stellen.

Am nächsten Tag (gerne auch zum Frühstück) das Eis in Scheiben schneiden oder als Kugel servieren und sich des Lebens freuen.

*Mohltied*

Pistazie
Vanille1
Erdbeeren
Kleckse
Eistuete_pur Loeffel
Kleks_rest Eistuete2

Eistuete
Eis_front

Also: macht Platz im Eisfach, probiert die Sorten die ihr mögt und erzählt! Welches ist denn eure liebste Eissorte?

Titel_Artischocke
Am Wochenende ist meine Freundin Connie aus Ihrem USA-Urlaub wiedergekommen. Mitgebracht, hat sie diesmal ein Rezept ihres Schwiegervaters, der (ach wie praktisch) in den Staaten lebt. Ehrlicherweise muss ich ergänzen: Vom Hörensagen ist Connies Schwiegerpapa ein wahrer Meisterkoch (vielleicht liegt das an seinen italienischen Genen…). Jedes Mal wenn ich die Schwiegerpapa-Geschichten höre, wundert es mich, dass er das Fleisch, was ihm auf den Teller kommt, nicht selbst erlegt. Zumindest „aged“ und räuchert er selbst und kann noch ganz viele andere, tolle Sachen. Wie zum Beispiel Artischocken lecker zubereiten. Connie kann das jetzt auch und hat das Rezept bei mir zu Hause nachgekocht.

Für mich war es eine Premiere. Ich hab noch nie vorher Artischocken zubereitet und kenne sie nur eingelegt und im Glas vor-sich-hin-stehend aus dem Supermarkt. Nicht einmal als Pizzabelag sind die Artischocke und ich Freunde geworden. Für mich war sie bisher ein hübsches Stillleben als Deko in einer noch hübscheren Vase. Aber diese Zeiten sind jetzt vorbei!
Artischocken, macht euch auf was gefasst. Ab sofort wandert jede von euch bei mir in den Backofen! Gefüllt nämlich mit dem Schwigerpapa-Dip in Connie-Variation! Ab heute werden Blumen wieder zu Blumen und Gemüse zu etwas Essbarem. Viva la Revolutión! Und bon Appétit!

pur Fuellung fuellen1
Parmesan fuellen2fertig2

Hier das Rezept, als Vorspeise für 4 Personen:

1 Artischocke
eine 1/2 Zwiebel
4-5 Sardellenfilets
Limette (oder Zitrone oder Weisswein)
Olivenöl
ein gutes Stück Parmesan
2 EL griechischen Yoghurt
Salz Pfeffer

Als Erstes den ofen auf 180 Grad vorheizen.
Artischocke Stiel abschneiden und in Salzwasser ca. 25 Min kochen, abkühlen lassen. Die Spitzen der einzelnen Blätter (am besten mit einer Schere) abschneiden, weil hart und ungeniessbar. Die Artischockenblätter auseinanderziehen und aufblättern. Parmesan reiben und beiseite stellen. Die Zwiebel in kleine Stücke schneiden, und mit den Sardellenfilets (und wer mag, nocht etwas Knoblauch) in Olivenöl anbraten, bis die Sardellen „schmelzen“. Dann mit Limettensaft (oder Zitrone oder Weisswein) ablöschen. Jetzt zwei EL Yoghurt einrühren und die Hälfte vom Parmesan untergeben. Alles miteinander vermischen, damit eine Masse entsteht, die nicht zu flüssig ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Nun mit einem kleinen Löffel jedes Artischockenblatt „stopfen“. Die gestopfte Artischocke in eine hübsche Auflaufform geben und mit dem restlichen Parmesan bestreuen. Ab in den Ofen und ca. 10 Minuten überbacken, darauf achten, dass der Parmesan nicht verbrennt und die Artischocke nicht schwarz wird.
Aus dem Ofen nehmen und sofort in der Mitte des Tisches servieren. 

Und so wird sie gegessen: Einzeln die Blätter herausziehen und auslutschen. Wenn ihr glaubt, die Artischocke ist augegessen, kommt das Beste: Das Herz vom Rumpf und den Haaren befreien, vierteln und ebenfalls verspeisen.

*Mohltied*

P.S. Am besten stellt ihr direkt jedem einen Teller für Abfälle bereit. Wer den hübschesten Stapel gemacht hat, bekommt ein „Oh wie hübsch“. Wer den größten Stapel hat, was auf die Finger…

still

Pfirsich

Schwuppdiwupp – weil so schönes Wetter ist und niemand Lust hat lange in der Küche zu stehen: Das Ultra-Dessert für entspannte Grill-Abende… lasst den Ofen vom Brot aufbacken einfach an (oder ab auf den Grill damit), der Rest macht sich wie von selbst. Für 4 Personen braucht ihr:

4 reife (!) Pfirsiche
1 kleinen Haufen Mandelsplitter
1 Becher Joghurt (ich hab den griechischen Joghurt genommen, es geht aber auch jeder andere Vollmilch/Naturjoghurt)
1-2 EL Honig

Pfirsiche halbieren und entkernen. In eine Auflaufform mit der Schnittseite nach oben legen, ca. 10 Minuten backen. Joghurt mit Honig verrühren. Mandelsplitter kurz anrösten. Pfirsiche aus dem Ofen holen.
Und dann geht’s auch schon an’s Anrichten: Je einen Klacks Joghurt auf die Teller verteilen. Eine Pfirsichhälfte darauf setzen und wieder einen Klacks Joghurt darauf geben. Die zweite Pfirsichhälfte darauf setzen und nochmals Joghurt oben rauf. Mandelsplitter dazu, mit etwas Honig beträufeln, fertig!

*Mohltied*

P.S.: Wer keine Lust hat die Pfirsiche im Ofen zu machen, legt die Pfirsichhälften mit der Schnittfläche nach unten einfach auf den Grill. Das ist genauso lecker. Aber dann bitte keine 10 Minuten grillen, sondern nur kurz, damit nichts verbrennt.

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Erdbeersuppe_Titel

Ich bin ja eigentlich kein Freund von kalten Suppen, Gazpacho, Kaltschalen und diesem ganzen Quatsch. Aber als ich dieses Rezept gesehen habe, weil es so lecker aussah und es selbst hier oben im Norden so heiß war, dass man es fast nur Drinnen aushalten konnte (oder im Freien unter einem Sonnenschirm mit einem superkalten Drink), hab ich es doch ausprobiert.
Und: Hiermit revidiere ich meine Meinung. Zumindest was kalte und süße Suppen angeht. Denn diese hier geht ganz hervorragend! Und dazu noch ganz schnell. Alles was ihr dazu braucht:

1,5 kg Erdbeeren
Saft von 1/2 Zitrone
500ml Wasser
200g Zucker
Mark von einer Vanilleschote

Erdbeeren waschen, putzen und mit dem Zitronensaft in einem großem Topf geben. Bei Hitze so lange rühren, bis die Erdbeeren matschig werden. Die restlichen Zutaten dazugeben und 15 Minuten köcheln. Abschmecken ob es süß genug ist (hängt ganz vom Reifegrad der Erdbeeren ab). Durch ein feines Sieb streichen, sodass keine Erdbeerkerne in die Suppe gelangen. Ab in den Kühlschrank (ca. 1 Stunde).

Kleiner Tipp: Am besten bereitet ihr die Suppe ein paar Tage vorher zu wenn ihr wisst, dass es heiß wird (luftdicht aufbewahrt, hält sich diese Suppe 7-10 Tage im Kühlschrank). Und dann: Einen Klacks Joghurt auf den Teller, mit der kalten Suppe übergießen und ab unter den Sonnenschirm!

*Mohltied*

Erdbeeren

ErdbeersuppeTeller

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Foto
Den allerbesten Krabbensalat der Welt macht mein Papa. Und weil ich den nie so hinkrieg wie er und er sowieso niemals so gut schmeckt wie Zuhause, hab ich jetzt einfach meinen eigenen Krabbensalat gemacht. Und ich muss sagen: Lecker! Das Rezept ist aus der aktuellen Sweet Paul, sowie auch die anderen beidenFisch-Salate. Das Herrliche an der ganzen Sache: die Salate haben die gleichen Grundzutaten, schmecken aber so wunderbar unterschiedlich.

Ich finde die drei Rezepte sind eine herrliche Variante als Abendbrot im Sommer – und auf Knäckebrot und mit einer selbstgemachten Rhabarberlimo (oder ein bisschen geschummelt mit dem Sirup von Ikea – schmeckt wie selbstgemacht), kommt ein bisschen Schweden-Feeling auf.

In diesem Sinne: Viel Spaß beim Nachmachen und habt einen schönen Sommerabend!

*Mohltied*

P.S. Das Original-Rezept für das Tartar sieht eigentlich Lachs vor. Weil ich aber so verrückt nach Thunfisch bin, habe ich einfach Thuna statt Lachs genommen. Verrückt, oder?


Krabbensalat
200g Krabben oder Krebsfleisch
ein paar Stängel Dill
1/2 rote Zwiebel
2 EL Naturjoghurt
Salz & Pfeffer

Dill und Zwiebel fein hacken, mit Krabben vermischen. Joghurt dazu geben und unterrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. In eine hübsche Schale, fertig.


Lachssalat
200 Lachs
50g Jogurt
100g Schmand
1/2 Bund Dill
1 Zitrone
gutes Olivenöl
Salz, Pfeffer, Zucker

Zitronenschale abreiben. Joghurt, Schmand, Zitronensaft und Öl gut verrühren. Mit der Zitronenschale, Zucker, Salz und Pfeffer würzen, Dill unterrühren. Den Lachs in feine Streifen schneiden, zur Soße geben. 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen. Fertig.


Thunfisch
Tataaaa
200g Thunfisch

1 Limette
3 Lauchzwiebeln
ein paar Stängel glatte Petersilie
ein paar Blätter Basilikum
gutes Olivenöl
Salz, Pfeffer

Limettenschale abreiben, halbieren, Saft auspressen. Zwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden. Kräuter abzupfen. Thunfisch in superfeine Würfel schneiden (wenn ihr denkt, „Das ist ja nur noch Pampe“, ist es super!). Alles in einer Schale verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Anrichten (entweder ganz schick in einem Servierring oder einfach in eine Schale). Auch fertig.

Knäcke2Tuna.jpyeinzeln
Lachs

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