Ich habe es schon wieder getan: für fremde Leute gekocht. Ein Chocolate Dinner – und ja, es war sehr schokoladig und sehr lecker. Zumindest haben das alle behauptet, die da waren. Vielleicht haben die sich aber auch nicht getraut etwas anderes zu sagen.

Um Punkt sieben klingelte es an der Tür und es standen direkt 4 Leute vor der Tür, die genauso gespannt waren wie ich. Weitere 4 sehr nette Leute folgten und der erste Gang stand auf dem Tisch: Thunfisch im Kakaomantel mit Rauke, Honig-Oliven, Kirschtomaten und einem Sesam-Dressing mit Kakao-Nibs.
Nach unserem Karibik-Urlaub war ich total angefixt von Kakao und wollte einmal zeigen, dass Schokolade nicht immer nur in 100g-Tafelform daherkommt.

Weiter ging es mit dem zweiten Gang (Schoko Chili vom Rind mit Hasselback-Süßkartoffel) und dem Abschluss, einer sensationellen Raw Chocolate Tarte, ohne Zucker, ohne Mehl und ohne Milchprodukte in gleemMarnier.

Und wißt ihr was? Der Abend war so lecker und lustig, das ich mich noch ein drittes Mal trauen werde. Was es gibt beim nächsten Dinner in unsere gemütlichen Wohnküche, erfahrt ihr hierSoviel sei verraten: es ist ein Special und ich freue mich besonders auf alle Mamas.

Wenn ihr buchen wollt, dann seid am besten schnell – das letzte Dinner war binnen einer Woche ausgebucht.

Ich freue mich auf euch! Bis bald an unserem Esstisch!


Meine Freundin Anna hat ihr Kochbuch aufgeklappt für euch – und herausgerückt, hat sie ein Rezept, das so sagenhaft lecker und saftig ist und so wunderbar schokoladig, das man am liebsten nichts anderes Süßes mehr essen möchte. Und, by the way, man theoretisch auch am nächsten Morgen zum Frühstück essen könnte. Weil: da sind nur gute Sachen drin.
Und wenn ich euch jetzt erzähle, dass es sich um Brownies handelt, dann glaubt ihr mir kein Wort. Stimmt’s? Brownies in gesund? Ohne Mehl? Ohne Zucker? Das klingt nicht wirklich nach Brownie, ich geb es zu.
Als mir Anna ihre Geheimzutat verraten hat, habe ich – ehrlich gesagt – erst einmal das Gesicht verzogen. BOHNEN Brownies? Wirklich? A-b-e-r: sie sind wirklich sehr lecker. Und von den Bohnen schmeckt man auch nichts. Nur: man braucht wirklich eine sehr gute Küchenmaschine, die die Bohnen zu cremigem Mus verarbeitet. Sonst hat man hier und da ein bisschen Haut der Bohnen im Brownie. Die kann man aber zur Not mit Schokostückchen kaschieren… nur mal so als Tipp.
Ich habe die Brownies meinen Mutti-Freundinnen serviert. Warm aus dem Ofen. Und sie waren so lecker. So lecker, dass auch die Kinder ganz verrückt danach waren.
Am nächsten Morgen, als die Rest-Brownies noch eine Nacht im Kühlschrank verbracht haben, waren die aber fast noch besser weil noch saftiger.

Das Rezept, das übrigens ratz-ratz zubereitet ist, habe ich euch einmal runtergeschrieben.

Für ein Backform 20×20 braucht ihr:
1 Dose Kichererbsen
1 Dose Kindeybohnen
170g Butter
240g Roh-Schokolade (hat Anna hier in ihrem Shop, damit werden die Brownies extra schokoladig)
3 Eier
300g Honig
3 EL Kakaopulver (ungesühnt)
3 EL Kokosraspel (habe ich weggelassen)
120g Walnüsse

Den Backofen auf 175 Grad vorheizen.
Schokolade schmelzen, die Eier aufschlagen, alle Zutaten bis auf die Walnüsse mixen. Die Walnüsse klein hacken und zum Schluss zum Teig dazugeben. Die Backform mit Backpapier auslegen, Teig hineingeben und 30-40 Minuten backen.


Wenn es gerade einen Trend gibt, dann ist es wohl: Iss alles aus der Schüssel. Ob Porridge, Budda Bowle, Acai Bowle, Super Bowle…  in sämtlichen Varianten werden Mahlzeiten aus Bowls gegessen. (Für alle, die den Trend verpasst haben: Bowles sind Schalen, Buddha Bowle z.Bsp. ist eine Schüssel voll mit gesunden und reichhaltigen Zutaten, guten Fetten und Kohlenhydraten. Hinein kommt nur, was gut für den Körper ist.)
Was soll ich sagen, ich esse meinen Salat schon immer am liebsten aus Schüsseln, aus dem einfachen Grund, weil es mir zu nervig ist, dass mir ständig alles vom Teller herunterfällt. Und den übergroßen Pasta-Teller-Trend habe ich ad acta gelegt als ich festgestellt habe, dass ich mir größere Schränke kaufen müsste um sie zu lagern.
Also – jetzt hat das Kind einen Namen und ich zeige euch mal meine Lieblings-Bowl zur Zeit: einen knackig frischen Salat, der trotzdem warm macht bei dem Schietwetter da draussen. Der lange satt macht und von mir gerade rauf und runter gegessen wird. Am liebsten Abends auf der Couch wenn die Kinder im Bett sind.

Hier das Rezept für eine Schüssel aka 1 Person:
2 Handvoll gemischter Blatt/Feldsalat
1/4 Granatapfel
1/2 Avocado
1/2 Birne
1 Handvoll Walnüsse
3 Cocktailtomaten
1 Ei

Für das Dressing:
1 EL Tahin
1 EL Honig
Saft einer 1/2 Zitronen
Salz & Pfeffer

Salat waschen, Granatapfel „entkernen“ (am besten in aufgeschnitten in einer vollen Schüssel Wasser, dann spritzt es nicht), Avocado und Birne in Spalten schneiden, Tomaten halbieren, Walnüsse grob hacken. Für das Dressing alle Zutaten vermengen und gut mixen, dann mit dem Salat vermengen und in die Schüssel geben. Die restlichen anrichten, Ei zum Spiegelei von beiden Seiten braten, sodaß das Eigelb noch flüssig ist, über den Salat geben und das Eigelb aufpiecksen, sodaß es über den Salat läuft.

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Pflaumenmus für Alle! Und damit sind nicht nur Mama, Papa, Kinder gemeint sondern auch Pfannkuchen, Brötchen, Brot, Croissants,… denn tatsächlich passt dieses Pflaumenmus zu allem und ist mindestens so schnell weg wie unser Apfelgelee. Ist ja auch kein Wunder, wird ja auch ähnlich gemacht – nur, dass es hier eine kleine Geheimzutat gibt. Die ist es aber Wert und macht das Pflaumenmus noch fruchtiger als es ohnehin schon ist.
Wir lieben es besonders zu Blinis, den kleinen russischen Pfannkuchen, die ich für Pinipas Pfannkuchenbäckerei zubereiten durfte. Ihr kennt Pinipa noch nicht? Dann wird es aber Zeit, denn Pinipa ist bei allen Kindern, die seit Weihnachten mit ihr befreundet sind, heiß begehrt! Kein Wunder, denn sie bringt aus jedem Land, das sie während ihrer Europareise besucht, ein leckeres Pfannkuchenrezept mit.

Bestellen könnt ihr das Geschichten- und auch das Rezeptebuch hier beim Verlag. Und das Pflaumenmus passt nicht nur zu den Blinis. Wir haben es ausprobiert!

Hier das Rezept für das Pflaumenmus (ca. 5 Gläser)
1kg Pflaumen, entsteint
1 TL Zimt
Saft und Abrieb von einer Orange
500g Gelierzucker

Die Pflaumen mit dem Orangensaft zum Kochen bringen bis die Pflaumen sehr weich sind. Mit einem Kartoffelstampfer – oder besser mit einem Pürierstab + zerdrücken/mixen. Den Gelierzucker dazugeben, ca. 5-7 Minuten sprudelig kochen, Gelierprobe machen. Die Gläser heiß auswaschen.
Zum Schluss den Zimt und den Abrieb der Orange hinzugeben, gut verrühren und heiß in die Gläser gießen.

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Stellt euch bitte einmal vor, ich würde euch alle zu Kaffee und Kuchen einladen. Einfach so, weil ich Geburtstag habe. Puh, da müsste ich wohl ganz schön lang backen. Und den Mälzer, den Henssler und den Sampl in meine Küche bitten. Verrückt wäre das, oder? Absolut verrückt. So verrückt ist doch keiner – bis auf Niklas.
Der feiert seinen 5. Blog-Geburtstag SO GROß! Im Häkken. Mit 3 Bands. Und vielen Leuten. Und laut soll es werden. Und ihr dürft alle mitfeiern. Zwei von euch dürfen das sogar auf Niklas‘ Kosten, denn er lädt einen von euch inklusive Begleitperson zum Vorglühen ein und einen anderen zum Vorab-Lauschen vor allen anderen (ihr erfahrt als Erster wer am Abend spielen wird und bekommt eine Hörprobe zum Vorfeiern).
Damit der Party Plan nicht in die Hose geht, hat Niklas vorsichtshalber eine Crowdfundingaktion ins Leben gerufen, bei der 600 Euro zusammenkommen müssen. Sonst wird das nichts mit der Feierei. Am besten kauft ihr hier alle ein Early Bird Ticketfür 7 Euro und bekommt dürft noch jemanden mitnehmen und bekommt beim Einlass 2 Schnaps aufs Haus. Weitere Infos am Ende des Beitrags vorher erzählt euch Niklas noch etwas über seine Party!

Niklas, Du Verrückter – wer, bitteschön, kommt auf die Idee seinen Blog-Geburtstag so riesig zu feiern? 
Haha gut Frage! Ich weiß, das ist eigentlich viel zu krass und ein viel zu hoher Aufwand. Aber ich bin mir bei solchen Geschichten einfach immer sicher, dass es sich lohnt. Für diejenigen, die als Zuschauer kommen, die die Stimmung regelrecht aufsaugen und die Bands. Ich will einfach den Bands auch die Möglichkeit geben, dass sie mal in einer guten Live-Location wie dem Häkken spielen können. Mitten in Hamburg und noch dazu auf der Reeperbahn. Aber klar: Eigentlich könnte ich die 5 Jahre auch leise und still zu Hause feiern. Aber das will ja keiner.

Was erwartet uns? 
Euch erwartet auf jeden Fall ein musikalisch abwechslungsreicher Abend, ohne Eintritt und 2-3 Bands, die ihr vorher zu 100% noch nicht gekannt hättet. Ich erwarte mir, dass ihr vielleicht mit einem Aha-Effekt nach Hause geht, wie gut Live-Musik sein kann. Und dass ich wirklich große Lust und viel Bock habe dieses Event auf die Beine zu stellen. Wenn das Funding allerdings nicht klappt, bin ich mir sicher, dass das Event nicht stattfindet.

Line Up?
Beim Line-Up bin ich gerade noch dran. Es wird in jedem Fall eine absolute Newcomer Band spielen, die zu dritt auf der Bühne spielen wird. Wirklich beschreiben kann ich den Sound noch nicht, da er so vielfältig ist. Die andere Band wird hoffentlich aus Kopenhagen kommen. Die werden zu viert am Start sein und ist live – die habe ich schon mal live gesehen – einfach nur richtig gut. Da ist vor allem der Sänger auffällig mit seiner Stimme. Und die vielleicht dritte Band steht noch komplett offen aus. Da bin ich mir noch nicht sicher. Es soll vom Sound her aber so dazu passen, dass es kein Einheitsbrei wird. Also immer schön vielfältig im Bereich Pop, Indie und Electro.

Worum gehts beim Funding? 
Also beim Crowdfunding geht es mir in erster Linie darum, den Leuten bewusst zu machen, dass das Live-Event, das ich auf die Beine stelle auch für mich nicht umsonst ist. Ich verdiene mit meinem Blog ja keinen Cent, da die meisten Labels, Agenturen oder Künstler kein Geld übrig haben. Ob das stimmt, weiß ich nicht. Empfinde ich allerdings als etwas an den Haaren herbei gezogen. Deshalb das Funding, um damit zusammen mit den Lesern, Fans, Labels, Agenturen und Künstlern die Miete und die Künstlerapartments zu bezahlen. Es kommen ja schließlich auch Bands, die nicht in Hamburg schlafen können.

Erzähl doch mal: Wer Du bist?
Ich bin Niklas, ich bin 27 Jahre alt und habe im Sommer 2016 meinen Musikjournalismus Master fertig gemacht. Aufgewachsen bin ich in Bayern in der Nähe von Eichstätt, einer 13.000 Seelen-Kleinstadt mitten im Altmühltal. Für mein Geographiestudium bin ich noch in Eichstätt geblieben, bin dann weiter nach Karlsruhe und habe seit März 2015 in München für den Bayerischen Rundfunk als freier Autor gearbeitet.

Was machst Du in Hamburg?
Seit November 2016 bin ich zusammen mit meiner Freundin & Fotografin Sarah nach Hamburg gezogen. Der Arbeit wegen, weil ich vollkommen zufällig bei einer sehr kleinen und wirklich super persönlichen PR Agentur untergekommen bin. Da bin ich jetzt seit Januar auch fest mit im Team und ansonsten treibt mich natürlich auch die Musik nach Hamburg. Ich kenne keine Stadt in Deutschland, in der so viel geht und in der man wirklich jeden Tag zu einem Live-Konzert gehen kann.

Was machst Du wenn Du nicht bloggst?
Also wenn ich nicht blogge, spiele ich zumindest noch hin und wieder Gitarre. Ganz klassisch eben. Der Blog nimmt aber in meiner Freizeit schon recht viel Zeit ein und ist mittlerweile schon zu einem Vollzeit-Projekt angewachsen. Ansonsten schaue ich aber super gerne gute anspruchsvolle Filme, koche gerne in Gemeinschaft und höre einfach sonst auch unfassbar gerne Musik.

Lieblingsecken? Kulinarische?
Hm so viele kenne ich tatsächlich noch gar nicht in Hamburg. Bei Jills Pizza war ich bisher zwei Mal und war ganz positiv überrascht. Witzigerweise sollte hier in Hamburg immer ein Kiosk in der Nähe sein, damit ich noch eine kleine Tüte Schnucker bekomme, also so Süßigkeiten aus den Dosen, die man sich so greifen muss. Ansonsten gehe ich ehrlich gesagt noch nicht so oft essen. Da koche ich einfach zu gern.”

Lieblingsmucke?
Meine Lieblingsband ist und bleibt einfach immer noch die dänische Band VETO aus Kopenhagen. Ansonsten höre ich auch gerne deren Frontsänger Troels Abrahamsen, Mooryc, Andrew Bird, Muso, Adam French, Wangel, ach einfach so viel. Also mein Musikgeschmack ist wirklich richtig richtig breit gefächert.

So, Leute – jetzt seid ihr dran.
Der Babysitter ist bestellt und ich freue mich wie Bolle auf den 8.4.. Also lasst mich und Niklas nicht hängen und kauft ordentlich Tickets. Ich will endlich mal wieder so richtig feiern!

Feiern wir zusammen?
Um an der Verlosung teilzunehmen, müsst ihr einfach hier auf dem Blog einen Kommentar hinterlassen ob ihr lieben zum Vorglühen kommen wollt oder lieber Vorab luschern wollt. Zusätzlich könnt ihr auch auf Instagram und Facebook eure Kommentare hinterlassen und eure Gewinnchancen erhöhen.

Viel Glück und bis bald auf der Party!

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So, jetzt mal real life: Auch bei einem Foodblogger geht manchmal gehörig was daneben. Aber wären wir Foodblogger nicht Foodblogger wenn wir auch aus der größten Katastrophe etwas Gutes herausholen würden?

Aber zum Anfang: Ich dachte mir, ich präsentiere euch hier heute DEN Rüblikuchen schlechthin: Laktose- und zuckerfrei, gesund – perfekt für Essanfänger und (kleine) Kinder. Aber wie das so ist, mit den Plänen. Am besten schmeisst man sie über Bord. Hochkant.
Was passiert ist? Der Kuchen ist und ist nicht fest geworden. Irgendwann wurde er sehr knusprig aber der Kern war immer noch nicht anschneidbar.

Also – was tun mit einem Kuchen, der nicht vorhat eine Kuchen zu werden?

Wenn der Kuchen nicht so will wie Du willst – mach Pudding draus! Hab ich mir dann auch gedacht und hab ihn kurzerhand in kleine Glasschälchen umgefüllt. Und was soll ich sagen? Es war DAS perfekte Malheur aux Carrots. Wunderbar cremig, herrlich knusprig und subtil süß. In Null Komma Nix war mein Malheur weg und alle waren satt und glücklich.

Für das nächste Mal merken: Denn Kuchen gleich in 6 Schälchen füllen und backen und eine Frischkäse-Frosting zubereiten. Vielleicht wird das unser nächstes Frühstück?

Das Rezept habe ich euch schnell zusammengeschrieben – viel Spaß beim Nachmachen!
4 EL Chiasamen
300g Möhren
150ml Mandelmilch
1 EL Ahornsirup
1 EL Kokosöl + etwas für die Förmchen
1 EL Mandelmus
2 EL + 100g gemahlene Mandeln
1 EL Hanfmehl
100g Haferflocken + etwas zum Bestreuen
1 TL Backpulver
1 TL Zimt
1 Prise Salz

Chiasamen mit Milch, Ahornsirup, Kokosöl und Mandelbutter gut verrühren und eine Stunde stehen lassen. Die Chiasamen saugen die Flüssigkeit auf und sollten mindestens das doppelte Volumen erreichen. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen, 6 Förmchen mit Kokosöl einreiben. Die Möhren in einem Häxler fein reiben (geht auch per Hand und Reibe, ist aber aufwändiger). Die restlichen Zutaten in die Schüssel geben und verrühren.
Den Teig in die Förmchen geben, mit den Haferflocken bestreuen und im Ofen für ca. 35-40 Minuten backen. Herausnehmen, abkühlen lassen und servieren.

*Mohltied*

PandaPartyParty1Liebe Muttis, seid ihr schon vorbereitet auf den nächsten Kindergeburtstag? Oder auf die nächste Faschingsparty? Müsst ihr gar nicht, weil ich euch ab sofort hier, gemeinsam mit Peggy von Pretty Beautiful Events und Jana Richter, einer großartigen Fotografin, großartige und lustige Partykonzepte für Kinder vorstelle. Und ihr bekommt alles frei Haus geliefert: die Idee, die DIY (Do It Yourself)-Anleitungen, Table-Setting-Anleitungen bis hin zu den Rezepten für das Kinderbuffet.

Herzlich Willkommen bei der easy peasy Panda Party.

PandaPartyTisch3Ich kann euch sagen: Was hatten wir für einen Spaß. Beim Ausdenken, vorbereiten und shooten. Herausgekommen sind viele tolle Ideen – alle schnell zu basteln und zu kaufen. Nichts aufwändiges, wer hat denn dafür auch schon Zeit…
Beim Shooting waren wir so in Feierlaune, dass die Mädels beim Nachhausekommen mit großen Augen in ihr Kinderzimmer starrten: „Was geht denn hier ab?“ So oder ähnlich müssen sie gedacht haben und ich habe Blut und Wasser geschwitzt, daß sie am nächsten Morgen nicht mehr in ihre Spielgruppe sondern lieber Zuhause feiern…

Also – was braucht ihr für eine anständige Panda Party?

Ganz klar: Eine Einladung (s.o.). Außerdem Masken für alle Partygäste. Damit keiner leer nach Hause geht, gibt es noch eine Goodie Bag. Und – natürlich – ein Partybuffet sowie eine Mini-Tafel an der alle Gäste essen und trinken können. Mit lustigen Panda-Pickern zum aufspießen.

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Für die Mini-Tafel gilt: wo nicht viel steht, kann auch nichts umfallen.

Für die, die aus einer Kinder-Bierzeltgarnitur besteht (ähnlich hier), haben wir eine weiße Papiertischdecke ausgelegt und mit Platz-Sets aus schwarzem Karton darauf den Namen jedes Gastes geschrieben. Außerdem haben wir Kinderholz-Besteck schnell mit schwarzer angepinselt.
Für jeden Gast gibt es außerdem zum Mit-nach-Hause-nehmen einen Becher mit dem jeweiligen Anfangsbuchstaben (gibt es sehr günstig bei Sostrene Grenes). Strohhalm rein, fertig. So spart man sich das drauf schreiben – und wenn dann doch zwei Gäste denselben Anfangsbuchstaben im Namen haben, kann man vielleicht mit Spitznamen arbeiten – oder man unterstützt mit einem farbigem Bändchen, das um den Becher gewickelt wird. Dazu das Gastgeschenk mit angebundenem Ballon in schwarz und/oder weiß (die weißen Ballons haben wir mit schwarzen Punkten beklebt) und der Tisch ist so gut wie fertig.
Allzu viel haben wir bewusst nicht auf die Mini-Tafel gestellt – denn: wo nichts steht, kann auch nichts umfallen.

PandaPartyTisch4Um trotzdem noch ein bisschen Farbe in die schwarz-weiß-Kombi zu geben, haben wir die Flaschen, gefüllt mit Matcha-Mandel-Milch, dazu gestellt. Das kann man für die Dekoration und den ersten Eindruck auch so machen, aber empfehlenswert ist es die Flaschen dann wegzunehmen. Man weiß ja nie…
Das DYI für die Gastgeschenke findet ihr hier bei Peggy.

 

Urban Jungle Look beim Party-Buffet. Sieht aufwändig aus, geht aber ganz fix.

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Auch für den Party-Buffettisch haben wir eine weiße Tischdecke als Grundlage verwendet und mit viele tollen und leckeren Dingen gedeckt. Um dem ganzen die Krone aufzusetzen, haben wir über dem Tisch einige Girlanden aufgehängt, ganz einfach mit Klebeband, es geht aber auch farbiges Maskingtape (schwarz, weiß, grün,…). Auch hier: alle DYI-Anleitungem findet ihr hier bei Peggy. Links und rechts haben wir das Buffet mit Blättern eingegrenzt und auf die Tischdecke zwei große Palmenblätter gelegt (gibt es in fast jedem Blumenladen, im Zweifel vorbestellen). Das gibt einen coolen Urban Jungle Look! Darauf haben wir dann die leckeren Schweinereien verteilt: Schoko-Bananen-Taler, Rote-Bete-Schoko-Waffeln (Rezepte unten), Schokobälle (von Ikea) und Oreos (gibt’s in jedem Supermarkt). Zu trinken gab es eine zuckerfreie Matcha-Mandel-Latte (Rezept unten), abgefüllt in hübsche Flaschen (auch Ikea).

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Die Torte ist der Knaller. Und hält gleich für zwei Partys.

Echtes Highlight ist die Mega-Torte, die uns freundlicherweise von Willi, dem besten Konditor Hamburgs zur Verfügung gestellt wurde. Willi macht nicht nur Knaller-Torten zu einem Knaller Preis, er hat auch so viele tolle Ideen und die sind garantiert immer alle lecker (ein Interview mit ihm bei dem er auch das Rezept für seine Lieblingstorte verrät, gibt es übrigens hier). Als wir ihn fragten ob er nicht Lust hätte mit uns Kindergeburtstagstorten auszudenken, war er sofort dabei und hatte so sofort viele tolle Ideen wie er unsere Panda Party mit der perfekten Torte ausstattet. Herausgekommen ist eine zweistöckige, sehr leckere Panda-Torte mit Buttercreme und Fruchtfüllung. Für jedes Kind gibt es ein kleines Stück vom oberen Stockwerk. Beim Nachfeiern mit der Familie ist dann immer noch die große Torte unten übrig. Also zwei Torten in einer, quasi. Knaller!

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Alle Rezepte für das Panda Party Buffet:

Für 12 Rote-Bete-Schokowaffeln:
250ml Mandelmilch
6 Eier
210g gemahlene Mandeln
60g Buchweizenmehl
1,5 TL Backpulver
1 TL Zimt
3 TL Roh-Kakaopulver
3 EL Ahornsirup
100g Rote Bete, vorgekocht

Die Eier in einer Schüssel schaumig rühren. Die Rote Bete in grobe Stücke schneiden und pürieren. Alle Zutaten vermengen. Dann den Teig für 15 Minuten ruhen lassen (dann hält er besser beim Backen). Das Waffeleisen anheizen, mit Kokosfett oder Butter einfetten, Form mit Teig befüllen, backen, vom Eisen lösen.

Wer hat, benutzt ein Herz-Waffeleisen, dann kann man die Waffeln hübsch an Eisstielen aufspießen. Es funktioniert aber auch jedes andere Waffeleisen, dann kann man auf dem Buffettisch einen Waffelturm bauen.

Für die Schoko-Bananen-Taler:
4 sehr feste Bananen
2 Packungen Zartbitter-Kuvertüre

Die Bananen in etwas dickere Scheiben schneiden. Die Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen. Die Bananenstücke darin tunken und wenden, auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech erkalten lassen, vor der Party nochmal kurz in den Kühlschrank stellen.

Alternativ könnt ihr 10 EL Kokosöl mit 6 EL Ahornsirup und 4 EL Roh-Kakaopulver als Kuvertüre verwenden, aber dann müsst ihr die Bananentaler kühlen und auf dem Buffettisch am besten auf Eis legen.

Für die Matcha-Mandel-Latte, ca. 2 Liter (oder 6 Flaschen à 0,33l)
2l Mandelmilch, ungesüßt
8-10 sehr weiche Datteln
2 TL Matcha-Pulver
etwas heißes Wasser

Das Matchapulver in etwas heißem Wasser durch verquirlen auflösen. Die Datteln mit Eier Gabel zermusen (im Zweifel etwas heißes Wasser dazugeben) und mit der Milch in einen Mixer geben und so lange mixen bis die Datteln sich in der Milch aufgelöst haben. Zum Schluss den Matchatee hinzugeben, nochmals kurz mixen, in Flaschen aufteilen.

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Rezepte: Christin Siegemund
Idee & Styling: Peggy Hoyer
Fotografie: Jana Richter